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Aktuelles

Willkommen am Institut für Europäische Studien und Geschichts­wissenschaften!

Hier finden Sie Informationen des Instituts zu Auflagen und dem Umgang mit dem Corona-Virus.

Pressemitteilung

„Viele Beobachterinnen und Beobachter wollen nicht wahrhaben, dass wir es hier mit Personen zu tun haben, die unsere Demokratie gefährden“

   Interview mit Dr. Piotr Kocyba von der Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas am IESG

Protestforscher Dr. Piotr Kocyba von der TU Chemnitz hat mit Kolleginnen und Kollegen der FU Berlin und Universität Wien ein Working Paper über Herausforderungen bei der Erforschung von Protestbewegungen veröffentlicht – Interview über zentrale Ergebnisse, Gemeinsamkeiten zwischen Pegida und den sogenannten „Corona-Spaziergängen“ und warum sich Gesellschaft und Politik so schwer mit ihnen tun.

 

   Foto: Screenshot (Video-Reihe der TU Chemnitz: "Statements aus der Forschung": https://www.mytuc.org/nbrw)

Hohe Erwartungen an die Außenwirkung für Chemnitz – wenig Hoffnung, die „stille Mitte“ zu erreichen

Studie der TU Chemnitz untersuchte erstmals Eindrücke und Erwartungen von Teilen der Chemnitzer Zivilgesellschaft an den Kulturhauptstadttitel und das Jahr 2025 – Keine Repräsentativität aber hohe Rücklaufquote und daher großes Interesse der Befragten

Für die Stadt Chemnitz war es die Nachricht des Jahres 2020: Am 28. Oktober verkündete die internationale Jury nach einem langwierigen und hochkompetitiven Auswahlverfahren: Chemnitz wird Kulturhauptstadt 2025. Verbunden mit diesem Erfolg sind nicht nur Millionenförderungen und zahlreiche Projekte der Kultur- und Stadtentwicklung, sondern auch Erwartungen und Hoffnungen der Zivilgesellschaft. Eine Studie der Technischen Universität Chemnitz gibt nun erstmals Einblick in die Wahrnehmung des Bewerbungsprozesses durch daran beteiligte Vereine, Verbände und Initiativen bürgerschaftlichen Engagements als Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Zudem erlaubt die Untersuchung Einblicke in die Motive der genannten lokalen Akteurinnen und Akteure und ihre Erwartungen an das Jahr 2025.

Die Untersuchung mit dem Titel „Aktiv für die Europäische Kulturhauptstadt 2025. Eindrücke und Erwartungen der Chemnitzer Zivilgesellschaft“ wurde von der Juniorprofessur für Europäische Kultur und Bürgergesellschaft (Leitung: Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux) des Instituts für Europäische Studien und Geschichtswissenschaft der TU Chemnitz erarbeitet. Die Studie ist am 16. November 2021 online erschienen.

[Pressemitteilung zum Weiterlesen]

Foto/Montage: Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux (privat)/Matthias Fejes

Europa aktuell

„Migrations- und Integrationspolitik sollte sich stärker auf das Ermöglichen konzentrieren“

Interview mit Prof. Dr. Birgit Glorius zu aktuellen Fragen Europäischer Migrationspolitik

Prof. Dr. Birgit Glorius, Foto/Grafik: Jacob MüllerDie Europäische Migrationspolitik steht vor zahlreichen aktuellen Herausforderungen. Birgit Glorius, Professorin für Humangeographie, forscht intensiv zu diesen Fragen. Sie hat zudem die Leitung des wissenschaftlichen Beirats des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) inne. Im Interview für "Uni aktuell" spricht Sie über die Aufgaben, vor denen die neue Bundesregierung stehen wird, die aktuelle Situation an der EU-Außengrenze zu Belarus und den Umgang der EU mit Migration in Zukunft.

Das gesamte Interview vom 29.10.2021 können Sie hier lesen.

Europa aktuell

Mobilisierung für den globalen Klimastreik: Was macht die Bewegung erfolgreich?

Neue Studie mit aktuellen Forschungsergebnissen und Interview von Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux erschienen

Fridays for Future Demo am  25.01.2018 in Berlin lizensiert unter CC BY 2.0 von 'fridaysforfuture' Der dritte globale Klimastreik (22.-27. September 2019) war die bislang größte Mobilisierung von Fridays for Future.

Eine neue Studie von Juniorprofessor Thomas Laux untersucht die Mechanismen der Mobilisierung in vergleichender Perspektive für 17 Staaten weltweit.

Anlässlich des achten globalen Klimastreiks am 24.09.2021 berichtete Thomas Laux im Interview mit Deutschlandradio Kultur aus seiner Forschung zur Entstehung von Fridays for Future als globale soziale Bewegung.

Hier geht es zur Studie über Fridays for Future als globale soziale Bewegung.

Laux T. What makes a global movement? Analyzing the conditions for strong participation in the climate strike. Social Science Information. 2021;60(3):413-435. doi:10.1177/05390184211022251

 

Bild: "Fridays for Future Demo am 25.01.2018 in Berlin" lizensiert unter CC BY 2.0 von "fridaysforfuture"

Studium

Herzlich willkommen, liebe Studienanfänger:innen im Wintersemester 2021/22!

Die Einführungsveranstaltung für Studienanfänger:innen findet am Donnerstag, 07.10.2021 um 11:00 Uhr in Raum 4/Bh/032, Wilhelm-Raabe-Straße statt (Bachelorstudiengänge Europa-Studien, Master Europäische Integration, Bachelor Europäische Geschichte, Master Europäische Geschichte).

Um die Belegung des Raumes abschätzen zu können, bitten wir Sie um Anmeldung in folgendem OPAL-Kurs:
https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/31733940229/CourseNode/102347897509276?19

Es gelten die Hygienebestimmungen der TU Chemnitz

Alle Informationen zur Einführungswoche der Fakultät und der studentischen Fachgruppen gibt es hier.

Trotz Corona-Pandemie starten wir ins neue Semester mit digitalen, hybriden (Teilpräsenz) und tlw. auch Lehrveranstaltungen in Präsenz. Einem erfolgreichen Studium steht also nichts im Wege. In der Einführungsveranstaltung gibt es hierzu alle Details.

Das Team des IESG an der TU Chemnitz

Pressemitteilung

Black Lives Matter in Europa: Was bleibt von der Bewegung?

Internationales Forschungsteam mit TU-Beteiligung hat Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Organisationsstruktur von BLM in vier europäischen Ländern untersucht – Besonders große Kundgebungen in Deutschland und Dänemark

Der gewaltsame Tod von George Floyd durch einen weißen Polizisten am 25. Mai 2020 in Minneapolis löste in den gesamten USA Proteste aus, die kurze Zeit später auch nach Europa und in andere Weltregionen überschwappten. Unter dem Motto „Black Lives Matter“ (BLM) formierte sich nach Floyds Tod eine weltweite Protestbewegung, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Wie haben sich die Proteste in Europa formiert? Wer waren Organisatorinnen und Organisatoren in den Ländern und was bleibt von der Bewegung – vor allem auch nach der nun erfolgten Verurteilung von Floyds Mörder?

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Technischen Universität Chemnitz hat Umfang, Form und Resonanz von BLM-Protesten in Deutschland, Italien, Dänemark sowie Polen untersucht und verglichen. Die Ergebnisse lassen neben dem Fokus auf die BLM-Bewegung auch Schlussfolgerungen auf das grundsätzliche Protestgeschehen in diesen Ländern zu. Teil des Teams war Dr. Piotr Kocyba, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas (Leitung: Prof. Dr. Stefan Garsztecki) der TU Chemnitz. Kocyba hat für diese Studie in Polen geforscht [Pressemitteilung zum Weiterlesen]

 

Pressemitteilung

Je kleiner die Kommune, desto höher die Anpassungserwartung an Geflüchtete

Blick in ein sächsisches Dorf mit einem UmgebindehausForscherinnen am IESG legen Ergebnisse aus bundesweitem Projekt zur Integration von Geflüchteten in ländlichen Regionen vor – das Team von Prof. Dr. Birgit Glorius nahm dabei insbesondere die Rolle der Zivilgesellschaft und der Lokalbevölkerung in den Blick – auch in zwei sächsischen Landkreisen

 Wenn in der breiten Öffentlichkeit über die Integration von Geflüchteten gesprochen wird, sind kleine Städte oder Dörfer selten im Fokus, jedoch wurden mit den zunehmenden Zahlen von Geflüchteten um den Sommer 2015 vermehrt auch ländliche Räume Aufnahmeorte für Asylsuchende. Welche Bedingungen brauchen Geflüchtete dort zum Ankommen? Dies war in den letzten drei Jahren eine zentrale Frage des Verbundforschungsprojektes „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen“, das vom Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Hildesheim durchgeführt wurde. Näher untersucht wurden Kommunen in acht Landkreisen in Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen. Dabei wurden Interviews mit Geflüchteten sowie Gespräche mit Expertinnen und Experten in Landkreisen und Gemeinden geführt. Hinzu kamen unter anderem eine Bevölkerungsbefragung in vierzig Kommunen, Medienanalysen sowie die Auswertung umfangreicher statistischer Datensammlungen. „Unsere Ergebnisse tragen zum Schließen einer Forschungslücke bei, denn lange Zeit standen ländliche Räume kaum im Fokus der Migrationsforschung“, Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der TU Chemnitz. Sie nahm mit ihrem Team innerhalb des Projekts insbesondere die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick, die für Integration von Geflüchteten nötig sind. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms für ländliche Entwicklung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert [Pressemitteilung zum Weiterlesen]

Foto: Hanne Schneider

Veranstaltung

Ringvorlesung ‚Migration und städtischer Raum in Vergangenheit und Gegenwart‘ / Vortragsreihe ‚Europa im Aufbruch ?!‘

Sommersemester 2021 • Mittwoch 18:00 - 19:30 Uhr (live über Zoom) • Anmeldung: info@smac.sachsen.de

Die Veranstaltung nimmt sich zweier Themenbereiche an, die in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatte große Relevanz entfalten, und untersucht sie aus unterschiedlichen Perspektiven – auch in ihrer historischen Dimension.

I. ‚Migration und städtischer Raum in Vergangenheit und Gegenwart‘

Migrationen stellen eine historische Konstante der europäischen Geschichte dar. Sie waren und sind wesentlich an der Ausgestaltung europäischer Gesellschaften beteiligt. Das gilt auch für die Siedlungsform der Stadt. Städte auf der ganzen Welt wurden durch Migrant*innen beeinflusst und geprägt. Dies bezieht sich auf unterschiedliche Aspekte von Kultur, Recht und Gesellschaft. Die Vorlesung geht diesen Einflüssen und Zusammenhänge in unterschiedlichen Perspektiven nach. So geraten verschiedene Aspekte der Themen ‚Migration‘ und ‚Stadt‘ in den Blick.

II. ‚Europa im Aufbruch?!‘

Im Zuge der europäischen Integration lassen sich neue Formen der Transnationalisierung von Politik, Gesellschaft und Kultur feststellen. Dies führte etwa zum Wandel politischer Entscheidungsprozesse, räumlicher Mobilität und sich verändernder kollektiver Identitäten. Die Vorträge gehen auf unterschiedliche Aspekte der Europäisierung ein (z.B. das Phänomen ‚Europäische Kulturhauptstadt‘ oder die Demokratie der EU) und diskutieren diese Entwicklungen.

Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier oder bei

Europa aktuell

Pilotfolge Podcast "DenkMal EUROPA!" pünktlich zum Internationalen Frauentag (8. März) online!

Bildlog des PodcastsFolge 01: No woman, no kraj - Über Proteste und Geschlechtergleichheit in Polen

DenkMal EUROPA ist der Podcast des Institutes für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften (“Europainstitut”) der TU Chemnitz. In einem Format von Studierenden für Studierende beschäftigen wir uns mit Themen in und um Europa. Dabei sind in jeder Folge Dozierende zu Gast und erklären die Hintergründe.

In der Pilotfolge geht es um die Rolle der Frau in Polen. Sie steht in einem Spannungsfeld zwischen der sowjetischen Vergangenheit, der katholischen Kirche und dem allgemeinen Ruf nach Gleichberechtigung. Als Beispiel dafür stehen das umstrittene Abtreibungsgesetz und die daraus folgenden landesweiten Proteste.

Hannah, Edgar und Theo aus dem Master Europäische Integration sowie Valerie aus dem Bachelor Europastudien haben das Konzept entwickelt und wollen das Thema Europa und aktuelle Debatten mit Hintergrundwissen bereichern. Zu hören ist das Format

Der Pilot ist der Testlauf für das Projekt. Kritik, Themenvorschläge und Fragen sind uns hier besonders wichtig.
Schreibt uns gerne über podcast-iesg@phil.tu-chemnitz.de.

Archiv-News:

Veranstaltungshinweis

Veranstaltungsplakat Diktaturbewältigung von untenIm Rahmen einer Exkursion im Jahre 2012 wurde eine Gruppe von Studierenden der TU Chemnitz vom Verein zur Wiedererlangung des historischen Gedächtnisses der Stadt A Coruña (Galicien, Spanien) empfangen. Von der beeindruckenden Führung durch Monumente für die Opfer der franquistischen Repression legt der studentische Dokumentarfilm Zwischen Erinnern und Vergessen (https://youtu.be/PatHRRLjP2s) Zeugnis ab. 

Fast ein Jahrzehnt später sind wir wieder in A Coruña – diesmal mit der Online-Exkursion Auf Spurensuche – franquistische Monumente im gegenwärtigen Spanien. Wir haben wichtige Akteure auf lokaler Ebene zu einem Gespräch eingeladen, in dem sie uns einen Einblick in die erinnerungspolitische Arbeit sämtlicher Institutionen auf lokaler Ebene in Galicien geben werden. Wir wollten wissen: Was hat sich seit unserem letzten Besuch verändert? Welche Schritte hat Galicien in Richtung einer Aufarbeitung des Franquismus unternommen?

- Jesús Celemin (Stadtrat für Bildung und demokratisches Gedächtnis): Die Förderung einer demokratischen Erinnerungskultur in A Coruña

- Xosé Manoel Núñez Seixas (Universität Santiago de Compostela): Wem gehört der Pazo de Meirás? Einblicke in einen Prozess symbolischer Restitution

- Fernando Souto Suárez (CRMH A Coruña): Die Rolle der Bürgerinitiativen in der Vergangenheitsaufarbeitung

Donnerstag, 17. Juni 2021 13.45-15.45 per Zoom:

https://us02web.zoom.us/j/99748695695 (Kenncode: 775530)

Veranstaltung

Angebote des IESG zu den Virtuellen TUC-Tagen "discover@home" 12.-21.01.2021

Normalerweise finden Tage der Offenen Tür an der Universität statt. An den Ständen des Instituts für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften kann man sich dabei über das Studienangebot informieren. Ergänzend findet eine jeweils ca. 90-minütige "Schnupperveranstaltung" statt, bei der unter Anleitung der Dozent*innen und Studierenden des Instituts erste Einblicke in die verschiedenen Themen und Gegenstände der Chemnitzer Europa-Studien und Europäischen Geschichte erlangt werden können.

Auch 2021 sind wir online bei den TUCtagen mit einem breiten Angebot dabei. Klick dich dazu direkt unter diesem Beitrag in die jeweilige Veranstaltung rein oder schau einfach auf der Website der TUCtage vorbei!

Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis auf das Stadtarchiv Chemnitz, Veranstaltungen Januar - Dezember 2020

Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Stadtarchiv Chemnitz, Veranstaltungen Januar bis Dezember 2020, Ort: das Tietz

Presseartikel