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Aktuelles

Willkommen am Institut für Europäische Studien und Geschichts­wissenschaften (Europainstitut)!

Aktuelle Mitteilungen

In der Orientierungsphase des Fachschaftsrates der Philosophischen Fakultät findet am Donnerstag, 08.10.2020, 11:00 im Hörsaalgebäude Reichenhainer Straße 90, Raum N/114 eine Einführungsveranstaltung für die Studienanfänger*innen der Bachelor- und Masterstudiengänge des Instituts statt. Aufgrund der Hygienebestimmungen ist eine vorherige Anmeldung via der Plattform OPAL notwendig. Sollten sich technische Probleme bei der Einschreibung ergeben, können Sie sich alternativ unter folgender Adresse anmelden: jurek.wejwoda@phil.tu-chemnitz.de.

 

Liebe Studierende,
hier noch ein paar Hinweise zur Einführungsveranstaltung am Donnerstag, 08.10., 11:00 im Hörsaalgebäude.

1. Wenn Sie das Hörsaalgebäude betreten, halten Sie sich bitte an die allgemeinen AHA-Regeln im Umgang mit der Pandemie. Tragen Sie also eine Alltagsmaske und halten Sie Abstand, so weit Ihnen das möglich ist. Händedesinfektion wird Ihnen bei Betreten des Hörsaals zur Verfügung gestellt

2. Der Hörsaal N114 befindet sich im 1. Obergeschoss und ist von zwei Seiten zugänglich. (https://www.tu-chemnitz.de/tu/lageplan/campusfinder/campusfinder.html?id=761) Sorgen Sie bitte mit Ihrem Verhalten dafür, dass sich nicht alle Studierenden an einem Eingang versammeln bzw. es zu eng beieinander stehenden Schlangen während des Einlasses kommt.

3. Bitte tragen Sie sich bei Betreten des Raumes mit vollständigem Namen und Ihrer Mailadresse in die am Eingang ausliegende Liste ein. Bringen Sie dafür Ihren eigenen Stift mit. Beachten Sie die Sitzplatzregelungen im Raum und nehmen Sie nur dort Platz, wo ein Sitzplatz ausgewiesen ist.

Vielen Dank für die Beachtung dieser Hinweise!

Dr. Hendrik Thoß und Jurek Wejwoda
(im Namen des IESG)

 

Weitere Informationen zum Studienbeginn in Corona-Zeiten finden Sie auf der zentralen Website der TU Chemnitz.

Unter den aktuell geltenden Bedingungen werden folgende Lehrveranstaltungen für Studienanfänger*innen in Präsenz angeboten:

Modul B1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Übung für B.A. Europa-Studien  1.Semester)
Dienstag, 15:30 - 17:00, Raum: 2/W038

Modul B6: Europarecht I - Grundlagen der Union / Recht und Politik der EU I (Vorlesung, 1. Semester, u.a. B.A. Europa-Studien, M.A. Europäische Integration )
Dienstag, 19:00 - 20:30, Raum: 2/C104

Modul BAS-1: Wissenschaftliches Arbeiten in den Geschichtswissenschaften (Proseminar 1. Semester B.A. Europäische Geschichte)
Donnerstag, 13:45-15:15, Raum 2/NK003 (C10.U03)

 

 

LEHRE VOR DEM HINTERGRUND DES CORONAVIRUS

Liebe dem IESG verbundene Studierende, 

seit dem 13.07.2020 befindet sich die TU Chemnitz in der zweiten Stufe des selektiven sowie eingeschränkten Präsenzbetriebs. Wie Sie vielleicht schon wissen, bedeutet dies für das bevorstehende Wintersemester 2020/21, dass der Lehrbetrieb am Institut bis auf wenige Ausnahmen (s. Informationen zum Studienbeginn 2020/21) wieder digital, über Big Blue Button, Zoom oder auf andere Weise, erfolgen muss und wird.

Alle Regelungen aus dem Sommersemester 2020 zu Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Praktika, Exkursionen etc. bleiben unverändert bestehen. Die Festlegung von Abgabeterminen für Hausarbeiten am Ende des Semesters wird von der allgemeinen Situation im Frühjahr 2021 abhängen.

Über die OPAL-Kurse wird weiterhin die Kommunikation mit Ihnen laufen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich so früh wie möglich in den betreffenden Lehrveranstaltungen eintragen.

Die DozentInnen und auch Sie kennen nun die Vorteile und Tücken digitaler Unterrichtsgestaltung etwas besser. Ich bitte Sie, trotz der teilweise unbefriedigenden Situation, sich auch in diesem Semester noch einmal auf diese Form der Lehre einzulassen.

Hoffen wir auf ein Sommersemester in Präsenz!

Einstweilen herzliche Grüße,
Matthias Niedobitek

PRÜFUNGSGESCHEHEN

Liebe Studierende,

der Prüfungsausschuss "Europa-Studien" hat spezielle Regelungen für den Umgang mit den S-Modulen (S1-S4) in der aktuellen Situation beschlossen. Diese Regelungen sowie weitere prüfungsrelevante Informationen finden Sie unter: https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/jura2/pruefungsausschuss.php

Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Seite.

Ihr IESG

ZUR CORONAVIRUS-SITUATION

Liebe Studierende, sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Präventiv- und Schutzmaßnahmen kommt es am Institut vorübergehend zu einigen Änderungen. Bitte beachten Sie hierzu ggf. die auf den Seiten der jeweiligen Professuren gegebenen Hinweise.

Bitte beachten Sie dringend die Rundschreiben des Rektors auf der Homepage der TU (offene Briefe: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/10049), in denen Sie regelmäßig über den aktuellen Stand der Entwicklungen sowie über eingeleitete Maßnahmen informiert werden.

Insbesondere dürfen wir Sie herzlich darum bitten, den hygienischen und sozialen Verhaltensempfehlungen Folge zu leisten, um für sich selbst und Ihre Mitmenschen das Risiko so gering wie möglich zu halten. Auch hierzu finden Sie Hinweise in den Rundschreiben des Rektorats.


Mit freundlichen Grüßen

Matthias Niedobitek und Martin Clauss
(Geschäftsführende Direktoren)

Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2020/21 ist online!
Zum zentralen Vorlesungsverzeichnis gelangen Sie HIER.

Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis:
Stadtarchiv Chemnitz, Veranstaltungen Januar - Dezember 2020


Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Archiv

Veranstaltungshinweis:
Chemnitz - Kleine Stadtgeschichte von Prof. Dr. Martin Clauss und Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll
Eine Lesung von Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll


Am 3. März 2020 findet die Lesung zum neuerschienenen Buch „Chemnitz – Kleine Stadtgeschichte“ der Professoren Martin Clauss und Frank-Lothar Kroll statt. Unter dem Motto „Begegnungen und Reflexionen“ ließt Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll.

Beginn ist 17:00 Uhr (Einlass: 16:30 Uhr).
Veranstaltungsort ist das Technische Rathaus (Tropfen, 1. Etage), Friedensplatz 1, 09111 Chemnitz.

 

Prof. Dr. Rudolf Boch & Prof. Dr. Martin Clauss & Jun-Prof. Dr. Marian Nebelin
Kolloquium: Geschichtswissenschaftliches Forschungskolloquium

Für Studierende ist kein Scheinerwerb möglich.

Termine:     22.10.2019, 5.11.2019, 12.11.2019, 26.11.2019, 14.01.2020         
Zeit:           Dienstags, 17:15-18:45 Uhr

Raum:        2/W015

Im Geschichtswissenschaftlichen Kolloquium werden aktuelle Themen der geschichtswissenschaftlichen Forschung diskutiert und laufende Forschungsprojekte vorgestellt. Die Vorträge sind öffentlich.

Programm als PDF-Datei


Tagungsbericht - Erkenntnisse mit Gegenwartsbezug

Tagung „Für Freiheit – Recht – Zivilcourage. 75 Jahre 20. Juli 1944“ zeigte, dass das moralische Fundament unseres historisch gewachsenen Rechtsstaates erinnerungspolitisch gegenwärtig bleiben muss!

Freiheit, Recht, Zivilcourage – diese drei Motive bildeten vor 75 Jahren das moralische Fundament des Widerstandes gegen das NS-Unrechtsregime. Auch heute noch sind die drei programmatischen Begriffe höchst aktuell, insofern vermittelte die historische Fachtagung „Für Freiheit – Recht – Zivilcourage. 75 Jahre 20. Juli 1944“, organisiert von der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der TU Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll Erkenntnisse mit Gegenwartsbezug.
Der ausführliche Tagungsbericht ist abrufbar bei
Uni aktuell.

Das Organisationsteam der Tagung mit den Vertreterinnen und Vertretern der Podiumsdiskussion (v.l.): Prof. Dr. Alfons Söllner, Dr. Jens Baumann, Antonia Sophia Podhraski, Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Dr. Armin Wagner, Patricia Otto, Dr. Rüdiger von Voss, Dr. Barbara Lambauer. Foto: Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts


„Was geht mich Europa an?“ – Außenpolitik live in Chemnitz mit dem Auswärtigen Amt

UPDATE: Pressemitteilung zum erfolgreich verlaufenen Dialog.

Am Freitag, 17. Mai, lädt das Auswärtige Amt in die Kunstsammlungen Chemnitz (Säulensaal) zum Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern in Chemnitz. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Außenpolitik live“ statt und wird gemeinsam mit dem Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften an der TU Chemnitz  sowie der Europa-Union Sachsen organisiert.

Nähere Informationen: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/9429 


Veranstaltungshinweis: From under the rug to dinner table: the Portuguese colonial common-sense. From under the rug to dinner table: the Portuguese colonial common-sense. From under the rug to dinner table: the Portuguese colonial common-sense

From under the rug to dinner table: the Portuguese colonial common-sense. Ein kulinarischer Vortrag. Altes Heizhaus, Dienstag, 18.12.2018, 17:15Uhr

Anthropologist Elsa Peralta (Lisbon) and visual artist Márcio Carvalho (Berlin) will cook a fish Calulu, a traditional recipe from Angola and São Tomé, to address the many ways in which common-ground assumptions handed down from the colonial past are still reproduced and maintained in today’s Portuguese mindsets and everyday life practices.


Nähere Informationen erteilt Thomas Weißmann, M.A.


Einführungsveranstaltung für die Studiengänge B.A. Europa-Studien (alle Ausrichtungen) und M.A. Europäische Integration

Die Einführungsveranstaltung findet am Freitag, 5. Oktober 2018, 11.30 Uhr in Raum 2/N013 statt.


Neue Studiendokumente B.A. und M.A. ab Wintersemester 2018/2019

Die Studiendokumente für die Studiengänge B.A. Europa-Studien (alle Ausrichtungen) und M.A. Europäische Integration wurden novelliert. Ab dem Wintersemester 2018/19 gelten entsprechend neue Prüfungs- und Studienordnungen für alle neu Immatrikulierten und für alle Studierenden, die ab Wintersemester im Bachelor-Studium die Ausrichtung wechseln. Die neuen Studiendokumente sind in dieser Liste zu finden.


Vortrag und Diskussion mit Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius Ein Ding der Unmöglichkeit? Integration im ländlichen Raum Sachsens

Im Rahmen einer von der "Arbeit und Leben Sachsen e.V." in Kooperation mit der Stadt Chemnitz
und dem "Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e. V." organisierten Veranstaltung wird Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius den Gang der Integration ländlicher Regionen in Sachsen kritisch thematisieren und verschiedene Ansätze zur Ermöglichung von Integration beleuchten.

Die Veranstaltung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen gefördert.

Interessierte können die Veranstaltung am 28.11.2017, 19.00-21.00 Uhr, im Georg-Landgraf-Forum, Dresdner Str. 38A, 09130 Chemnitz, besuchen. Zum Flyer geht es hier.


Ausstellung und Internationale Konferenz zu „Zwangsarbeit in Europa während des Zweiten Weltkrieges“

Am 17. November 2017 wird die Ausstellung Portugiesische Zwangsarbeiter im Dritten Reich im Centro Cultural de Belém in Lissabon eröffnet. Antonio Muñoz-Sánchez, der Vertretungsprofessor an der Professur "Kultureller und sozialer Wandel"  im Wintersemester 2017/18 an der TU Chemnitz, hat an dem Forschungsprojekt „Portugiesische Zwangsarbeiter im Dritten Reich“ mitgearbeitet. Während der zeitgleich stattfindenden Internationalen Konferenz „Zwangsarbeit in Europa während des Zweiten Weltkrieges“ referiert Muñoz-Sánchez zu „Spanische Zwangsarbeiter in Deutschland und Frankreich während des Zweiten Weltkrieges“.

 

https://www.goethe.de/ins/pt/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21090116


Auftaktveranstaltung des HORIZON-Projekts CEASEVAL am 16./17.11.2017

Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius gibt am 16./17. November den Startschuss für das multidisziplinäre und internationale Forschungsprojekt CEASEVAL, das im Rahmen des EU-Forschungsförderungsprogramms HORIZON mit 2 Millionen Euro gefördert wird. Gegenstand und Ziel des Projektes sind die Evaluation des Europäischen Asylsystems und die Erarbeitung entsprechender Reformvorschläge. Jun.-Prof. Glorius ist als Inhaberin der Junior-Professur für Humangeographie Ostmitteleuropas an der Technischen Universität Chemnitz und dem Institut für Europäische Studien ausgewiesene Expertin für Migrationsfragen.

Zur Pressemeldung geht es hier.

Weitere Informationen, auch zu anderen Forschungsprojekten an der Jun.-Professur, sind hier zu finden.


Einführungsveranstaltung Studiengänge BA Europa-Studien und MA Europäische Integration am 11.10.

Die Einführungsveranstaltung des Instituts für Europäische Studien für die Studiengänge findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 11:30 in Raum 2/W014 statt. Bei der Veranstaltung stellen sich die Professuren des IES vor und die Neuimmatrikulierten erhalten wichtige Informationen zum Studium.


Chemnitzer Europastudent interviewt die Bundeskanzlerin

Am 26. August hatte unser Student Björn Elsen die Möglichkeit, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Podcast "Angela Merkel - die Kanzlerin direkt" zu europapolitisch relevanten Fragen zu interviewen. 
Dabei ging es u.a. um Flucht und Migration, aber auch um Polen und den Brexit. 
Im Podcast werden wöchentlich Beiträge auf der Homepage der Bundeskanzlerin veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.


Sommerfest der Chemnitzer Europa-Studien

Am Samstag, den 01. Juli 2017, fand traditionell das Sommerfest der Chemnitzer Europa-Studien
im Alten Heizhaus an der Straße der Nationen statt, welches Dozenten, Studierende und Alumni zahlreich besuchten.

Der erste Teil des Sommerfestes bestand aus einer Konferenz zum Thema Populismus und
EU-kritische Parteien. Dazu referierten unsere Dozenten Prof. Dr. Stefan Garsztecki
und Prof. Dr. Matthias Niedobitek. Zudem stellte Björn Elsen, Student der Europa-Studien,
das spannende Projekt "Europa für Alle - Chemnitzer Bürger diskutieren über die EU" vor (Informationen folgen demnächst).

In gelockerter Atmosphäre wurde der zweite Teil des Sommerfestes verbracht. Neben der Vorstellung des neuen Vorstandes der studentischen Initiative Europa-Studien (i'es), wurden auch zwei (ehemalige) Mitarbeiterinnen,
Frau Nuria Codina und Frau Ilona Scherm, herzlich von den Teilnehmenden verabschiedet. Wir bedanken uns bei Frau Codina und Frau Scherm für viele Jahre fruchtvoller Zusammenarbeit in toller Atmosphäre und wünsche ihnen alles Gute für ihre berufliche und persönliche Zukunft.

Begleitet wurde der Abend von der Band South of Blue.

Wir freuen uns jetzt schon auf das Sommerfest 2018.

Weitere Informationen zum Sommerfest der Chemnitzer Europa-Studien unter: https://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/institut/Sommerfest/index.php


Filmabend "Dreamocracy" zur Finanzkrise in Portugal

Am kommenden Donnerstag, den 29. Juni 2017, zeigt die Professur "Kultureller und Sozialer Wandel" den Film "Dreamocracy" (Portugal, Frankreich 2015, Portugiesisch mit englischem Untertitel). Es handelt sich hierbei um einen Längsschnitt der Finanzkrise in Portugal.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier: http://ukbarfilmes.com/yesterday/dreamocracy.html

Im Anschluss steht die Professur in Person von Teresa Pinheiro, Núria Codina und Thomas Weißmann für eine Diskussionsrunde rund um das Thema Finanzkrise auf der Iberischen Halbinsel bereit.

Wir beginnen mit der Filmvorführung in Raum 2/N112 um 17:45Uhr. Ende der Veranstaltung ist 20:30Uhr.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Luther & Marx in Chemnitz

Die TU Chemnitz unterstützt ab dem 5. April bis 17. Juni mit eigenen Beiträgen das Chemnitzer Programm zum Reformationsjubiläum 2017.

Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, dem 5. April 2017, ab 19:30 Uhr, mit Beteiligung von Prof. Brummert, Prof. Fasbender sowie Christoph Herbst von der TU Chemnitz in der Stadt- und Marktkirche St. Jakobi statt. Mehr...


Finanzkrise in Portugal

Die europäische Finanzkrise ist mittlerweile aus dem Fokus der deutschen Medien verschwunden - Eine Exkursion nach Portugal hat Studierende der TU Chemnitz für dieses Thema sensibilisiert.
Vom 20. bis 26. März 2017 unternahmen 16 Chemnitzer Studierende des Bachelorstudienganges Europa-Studien und des Masterstudienganges Europäische Integration eine Exkursion nach Portugal. Unter Leitung von Thomas Weißmann, wisssenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Kultureller und Sozialer Wandel, ermöglichte eine Rundreise durch das krisengeschüttelte Land den Studierenden praktische Erfahrungen europäischer Krisen- und Finanzpolitik. Mehr...


Studierende lernten in Straßburg Europa-Praxis kennen

Europa hautnah: Bei einer Exkursion der Jean-Monnet-Professur für Europäische Integration konnten sich Studierende der TU Chemnitz ein Bild von der Arbeit europäischer Institutionen machen. Vom 12. bis 16. März 2017 nahmen 30 Chemnitzer Europa-Studierende unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Niedobitek und Andreas Löwe an der Exkursion "Europäische Institutionen in Straßburg" teil. Mehr...


Publikationen

Chemnitzer Beiträge zur Humangeografie:

Band 2 Vladan Hruška, Martin Dolejš, Birgit Glorius et al. (2016): Přeshraniční mobilita zdravotnického personálu z Česka do Saska. Základní data, bariéry a příležitosti. Downloadmöglichkeit: https://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/geographie/Publikationen/ChHG/ChHG_online_2_2016.pdf

Band 3 Vladan Hruška, Martin Dolejš, Birgit Glorius et al. (2017): Grenzüberschreitende Mobilität von medizinischem Fachpersonal aus Tschechien nach Sachsen. Kontextbedingungen, Hindernisse und Chancen. Downloadmöglichkeit: https://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/geographie/Publikationen/ChHG/ChHG_online_3_2017.pdf

Sonstige Publikationen: Birgit Glorius, Josefina Domínguez-Mujica (eds.)(2017): European Mobility in Times of Crisis. The new context of European South-North Migration. Bielefeld, Transcript Verlag.296 Seiten, kart., zahlr. Abb. ISBN 978-3-8376-3478-5..


Chemnitz mit einer App entdecken

Die neue App "Industriegeschichte erleben" bietet auf acht Routen die Möglichkeit mehr über Chemnitz und seine Vergangenheit zu erfahren. Das Projekt wurde unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius initiiert. Für Konzeption und inhaltliche Umsetzung zeichnet Katja Manz (Projektkoordination) und für die technische und gestalterische Umsetzung Mary-Anne Kockel (Interaction Designerin) verantwortlich. Zum vollständigen Artikel geht es hier.


Deutsch-polnisches Verhältnis

"Man braucht sich gegenseitig" - Stefan Garsztecki im Gespräch mit Mario Dobovisek. Den Besuch von Angela Merkel in Polen hält der Politikwissenschaftler Stefan Garsztecki für einen wichtigen Schritt im bilateralen Verhältnis. Es sei richtig gewesen, sich mit Kritik an der polnischen Regierung zurückzuhalten, sagte er im DLF. Man müsse das Rechtsstaatsverfahren des Europarates abwarten. Zum vollständigen Artikel geht es hier.


Flüchtlinge in Sachsen

Im Rahmen einer interdisziplinär angelegten (Transfer)Veranstaltung präsentieren studentische Mitglieder der Forschungsgruppe Flüchtlinge in Sachsen am 01.02.2017 erste Ergebnisse ihrer Forschungen. Zugleich wird Studierenden und MitarbeiterInnen der TU Chemnitz, die zum Thema Fluchtmigration und Integration forschen und arbeiten eine Plattform geboten, ihre Projekte und Ergebnisse zu präsentieren, um in einen wissenschaftlichen Austausch miteinander zu treten. Darüber hinaus sind regionale Akteure aus den Bereichen Stadtverwaltung, Migrationssozial- und Jugendarbeit sowie Ehrenamt herzlich eingeladen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen finden Sie hier.


Medienpädagogischer Preis

Das Feature-Projekt 'Asyl in Chemnitz' wurde mit dem Medienpädagogischen Preis 2016 ausgezeichnet. Am 1. Dezember 2016 fand die Preisverleihung in Dresden statt, die von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) organisiert wurde. Das Feature-Projekt gewann in der Kategorie 'Bestes Medienkompetenzprojekt mit älteren Jugendlichen und Erwachsenen (außerschulisch)'. Mehr...


Integration // Zwischen Ehrenamt und Wissenschaft

Am 13. Oktober 2016 ab 10 Uhr findet im Raum 2/N113 der Orangerie (TU Chemnitz) eine Tagung zu (möglichen) Voraussetzungen für eine gelingende Integration durch freiwilliges Engagement in Chemnitz und Sachsen statt. Tagungsziel ist, (mögliche) Voraussetzungen für eine gelingende Integration mit Hilfe freiwilligen Engagements in Chemnitz und Sachsen zu untersuchen, das freiwillige Engagement zu stärken und Studierende zu eigenständigem Handeln zu ermächtigen. Mehr ...

Das Programm zur Veranstaltung sowie Informationen zur Workshop-Anmeldung finden Sie hier.


Vorlesungsverzeichnis M.A. Europäische Integration online

Das Vorlesungsverzeichnis für den Masterstudiengang "Europäische Integration - Schwerpunkt OME" nach der Studien- und Prüfungsordnung 2015 (Stand 01.10.2016) steht zum Download bereit.


Radiofeature zu Asylsuchenden in Chemnitz

Im Rahmen des Seminars ‚Asyl in Chemnitz – Produktion eines Radiofeatures‘ unter der Leitung von Jana Beinhorn M.A. ist ein Feature entstanden, das sich mit der Aufnahme von Asylsuchenden in Chemnitz beschäftigt. Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf der Projekt-Homepage. Gesendet wird das Feature am Samstag, den 23. Juli 2016 um 15 Uhr und Donnerstag, 28. Juli 2016 um 20 Uhr bei Radio T Chemnitz, UKW 102.70 MHz oder unter www.radiot.de. Auch wird es zum Nachhören auf der Projekt-Homepage zur Verfügung gestellt.


Der neue ES-Spiegel ist da!

Die aktuelle Ausgabe steht unter dem Thema ‚Asyl in Chemnitz – Deutschland – Europa‘. Der neue ES-Spiegel bringt einige Neuerungen mit sich und erscheint ab sofort auf dieser Webseite in neuem Design: es-spiegel.tu-chemnitz.de.

In dieser Ausgabe gibt es verschiedene Artikel und Interviews zu aktuellen Forschungen und studentischen Projekten an der philosophischen Fakultät zum Thema Asyl. So berichten beispielsweise die Europa-Studentinnen Neslihan Altun und Madlen Lauterbach von einem Fotoprojekt mit Asylsuchenden. Jun.Prof. Dr. Birgit Glorius erzählt von dem Forschungsprojekt ‚Flüchtlinge in Sachsen‘ und Prof. Dr. Matthias Niedobitek antwortet auf viele Fragen zu  rechtlichen Regelungen beim Thema Asyl.


"Ist Europa noch zu retten?"

Diese Frage diskutiert der sächsische Europaabgeordnete Hermann Winkler mit uns am kommenden Freitag, dem 10. Juni um 10.00 Uhr. Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des M-Gebäudes statt (hinter dem NHG und Merge, neben dem Fraunhofer-Institut (IWU). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Mehr ...


ZWISCHEN DEN (LEHR)STÜHLEN – Interdisziplinarität in den Europa-Studien

Am Samstag, den 2. Juli 2016 findet das diesjährige Sommerfest statt und widmet sich einem wichtigen Merkmal der Europa-Studien: Der Interdisziplinarität. Ab 13 Uhr bietet eine Konferenz in den Kunstsammlungen die Möglichkeit zum Austausch. Ab 18.30 Uhr beginnt die abendliche Feier im Kraftwerk. Alle sind sehr herzlich eingeladen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Anmeldung per E-Mail mit Angaben zu Person, Status sowie ggf. Jahr des Studienbeginns an folgende Adresse:
lisa.eichhorst@s2011.tu-chemnitz.de


"Polen, Europa und europäische Geschichtspolitik"

Prof. Dr. Milos Rezník vom Deutschen Historischen Institut in Warschau spricht zum Thema "Polen, Europa und europäische Geschichtspolitik". Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 1. Juni 2016  um 19.00 Uhr im Alten Heizhaus im Uni-Teil Straße der Nationen 62 (Innenhof) statt. Es ergeht herzliche Einladung an alle Interessierte. Mehr ...


Tag der Offenen Tür

Am Samstag, dem 28. Mai 2016 von 10.00 bis 14.00 Uhr findet im Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Straße 90 der nächste Tag der Offenen Tür statt. Am Stand des Instituts für Europäische Studien, der im Obergeschoss neben der Treppe zu finden ist,  kann man sich über das Studienangebot informieren. Ergänzend findet folgender Vortrag statt.

 Europastudien und Politikwissenschaft in Chemnitz studieren   (Dr. Matthias Rätzer) , 11.00 Uhr, Raum N002


Europäische Wissenschaftssprachen - Hindernis oder Wettbewerbsvorteil im globalen Spiel?

Im Rahmen des Europajahres der Philosophischen Fakultät spricht Prof. Dr. Winfried Thielmann (Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache) am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 um 19.00 Uhr im Alten Heizhaus zum Thema "Europäische Wissenschaftssprachen - Hindernis oder Wettbewerbsvorteil im globalen Spiel? Mehr ...


Rechtsextremismus in Europa - Vortrag im Rahmen des Europajahres der Philosophischen Fakultät

PD Dr. Tom Thieme beleuchtet in seinem Vortrag am 6. April 2016 um 19.00 Uhr die Ursachen, Ausprägungen und Perspektiven des europäischen Rechtsextremismus aus komparativer Perspektive. Die Veranstaltung findet im Alten Heizhaus (Straße der Nationen 62, Innenhof) statt. Mehr ...


Aktualisierte Version der Vorlesungsverzeichnisse M.A. Europäische Integration

Die Vorlesungsverzeichnisse für den Masterstudiengang "Europäische Integration - Schwerpunkt OME" (Stand 29.03.2016) stehen zum Download bereit.
nach Studien‐ und Prüfungsordnung 2004
nach Studien‐ und Prüfungsordnung 2015


Online-Vorlesungsverzeichnis  M.A. Europäische Integration

Die Vorlesungsverzeichnisse für den Masterstudiengang "Europäische Integration - Schwerpunkt OME" (Stand 21.03.2016) stehen zum Download bereit.
nach Studien‐ und Prüfungsordnung 2004
nach Studien‐ und Prüfungsordnung 2015


Online-Vorlesungsverzeichnis des  B.A. Europa-Studien

Die aktuelle Version des Online-Vorlesungsverzeichnisses des Bachelorstudienganges Europa-Studien für das Sommersemester 2016 finden Sie hier.


Europa-BotschafterInnen gesucht

Das Institut für Europäische Studien sucht engagierte Studierende, die sich für unseren Studiengang stark machen wollen und als Europa-BotschafterInnen zur Bildung eines europäischen Bewusstseins bei SchülerInnen beitragen möchten. Als Europa-BotschafterIn ist es Ihre Aufgabe, von den Inhalten der Europa-Studien in Ihrer alten Schule oder in Schulen in Chemnitz und Umgebung zu berichten: Was verbirgt sich hinter dem Label Europa-Studien? Welche europaorientierten Kompetenzen werden vermittelt? Warum ist es wichtig, sich mit Europa aus einer transdisziplinären und praxisbezogenen Perspektive auseinanderzusetzen?
Wenn Sie Europa-BotschafterIn werden möchten, schreiben Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben mit fünf Sätzen über sich und über den Studiengang und schicken Sie dieses bis zum 15.3.16 an nuria.codina-sola@phil.tu-chemnitz.de.


Zweiter Vortrag im Rahmen des Europajahres der Philosophischen Fakultät

Frau Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius (Humangeographie Ostmitteleuropas) spricht am Mittwoch, dem 3. Februar 2016 um 19 Uhr zum Thema "Migration in Europa. Determinanten der Zuwanderung und Integration gestern und heute". Die Veranstaltung findet im Alten Heizhaus (Straße der Nationen 62, Innenhof) statt. Mehr...


Neue Ausgabe des Europa-Studien Spiegels

Die 20. Ausgabe des Europa-Studien Spiegels ist online. Sie ist unter dem Titel "Erlebnis Europa-Studien. Achterbahn des Alltags"  erschienen.


Europa ist überall

Die Philosophische Fakultät hat 2016 zum Europajahr ausgerufen. Unter dem Motto "Europa ist überall" werden verschiedene Referenten zu europäischen Themen sprechen. Der erste Vortrag der Reihe findet am 6. Januar 2016, 19.00 Uhr im Alten Heizhaus statt. Mehr...

Die TU Chemnitz ehrt die Dissertation von Jan Vondráček an der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhundert mit einem Preis

Am 8. November 2018 übergab die Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. in einer Feierstunde im Hörsaalgebäude neun Universitätspreise. Sie sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden damit die jeweils besten Abschlussarbeiten aller Fakultäten und des Zentrums für Lehrerbildung. (...) Für die Philosophische Fakultät der TU Chemnitz nahm den Universitätspreis 2018 Dr. Jan Vondráček entgegen. Seine Dissertation über „Herrschaft, Verwaltung und Alltag im Protektorat Böhmen und Mähren. Alltägliches Wirtschaften im politischen Bezirk Kladno 1939 bis 1945“ wurde ausgezeichnet. Sponsor war die Stadt Chemnitz.
(Quelle: "Uni-aktuell"-Meldungen der Pressestelle der TU Chemnitz)

Jan Vondráček arbeitet seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.

Hier gelangt Ihr zu dem gesamten Artikel auf Uni aktuell.

Tagungsbericht: Karrieren in Preußen ‒ Frauen in Männerdomänen
Jahrestagung der Preußischen Historischen Kommission widmete sich vom 1. bis 3. November 2018 der Gender-Perspektive in der maskulin-dominierten Monarchie der Hohenzollern.

Die preußische Monarchie wird primär mit maskulinen Herrschaftsallegorien besetzt – die preußischen Uniformen der „Langen Kerls“, die strenge Disziplin in den Militärkorps oder die Tafelrunde Friedrichs des Großen, an der nur Männern die Teilnahme gestattet war, prägen hier weithin das Bild. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechtes in Deutschland 1918 setzte die diesjährige Expertentagung der Preußischen Historischen Kommission – organisiert vom Chemnitzer Institut für Europäische Geschichte in Kooperation mit dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin – hierzu einen Kontrapunkt. Gefragt wurde nach den Handlungsspielräumen weiblicher Akteure in preußisch-deutschen Männerdomänen unter Bezugnahme auf Perspektiven der Frauen-, Gender- und Sozialgeschichte. Vier Sektionen spannten den Bogen vom alltäglichen Leben der Frauen in ihrem Arbeitsumfeld, über Kunst, Militär, Politik und Diplomatie.

Die diesjährige Tagung zeichnete sich durch eine Verbindung der oftmals aus der Zeit gefallen scheinenden Preußenforschung mit Aspekten der als modern geltenden Genderwissenschaft aus. Preußische Themen erwiesen durch diese ungewohnte Verbindung, einmal mehr, ihre ungebrochene Aktualität.

Hier gelangt Ihr zum vollständigen Artikel auf „Uni aktuell“.

Im Rahmen des Stadtjubiläums findet im Wintersemester 2018/19 eine Ringvorlesung statt, in der das vormoderne Chemnitz im Mittelpunkt steht. Es geht um die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung bis ins 17. Jahrhundert.

   Wann? Mittwoch, 19.00 – 20.30 Uhr
   Wo? TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Raum 1/201, 09111 Chemnitz


Hier geht es zum Programm!
Alle Vorträge werden zudem auf der Website des Chemnitzer Geschichtskalenders veröffentlicht: www.geschichtskalender.  

Bericht: Workshop und Tagung der Prinz-Albert-Gesellschaft
Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts widmete sich in zwei Veranstaltungen den historischen Verbindungslinien von Großbritannien und Europa

“Taking back control!“ ist eines der wohl einschlägigsten Slogans der Brexit-Debatte. Das Wort back verdeutlicht, dass aktuelle oberflächliche Ursachenzuschreibungen die Entscheidung vom 23. Juni 2016 nicht ausreichend zu erklären vermögen. Vor diesem Hintergrund veranstalteten die Prinz-Albert-Gesellschaft (Franziska Bartl, Geschäftsführerin) und die Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Technischen Universität Chemnitz (Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Vorsitzender der Prinz-Albert-Gesellschaft) in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt (Prof. Dr. Stefan Schieren) in Coburg eine wissenschaftliche Konferenz, deren Hauptaugenmerk den historischen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zum Kontinent galt.
 

Doppelabschluss-Masterprogramm „Europäische Geschichte“ Chemnitz/Breslau

Seit dem Frühjahr 2018 studieren Withold Zak und Pawel Sylwestrzak im Masterstudiengang „Europäische Geschichte“ an der TU Chemnitz. Sie sind die ersten Teilnehmer des unlängst angelaufenen bilingualen deutsch-polnischen Doppelabschlussprogramms „Europäische Geschichte“ (Chemnitz/Breslau). Die Einrichtung dieses in Deutschland einmaligen Studiengangs wurde von beiden Universitätsleitungen als Beitrag zur Vernetzung und Integration Europas durch eine länderübergreifende wissenschaftliche Ausbildung gefördert.

Nach dem Wintersemester 2017/18 an der Universytet Wroclawski (Breslau) folgen für die beiden Studenten nun drei Semester in Chemnitz, wobei das letzte Semester vor allem der Fertigstellung der Masterarbeiten dienen wird. Beide haben dafür bereits konkrete Projekte entwickelt und in Polen erste Vorarbeiten geleistet. Herr Sylwestrzak will die Wahrnehmung bzw. das Bild „der Deutschen“ in der (kommunistischen) polnischen Zeitung „Nowe Drogi“ in den Jahren 1956 bis 1970 analysieren. Herr Zak möchte eine wirtschafts- und sozialgeschichtlich orientierte Studie zu den eher landwirtschaftlich geprägten Regionen Oberschlesiens in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Kreise Kreuzberg und Rosenberg anfertigen. Dann werden sie einen doppelten Master- bzw. Magisterabschluss der Universitäten Chemnitz und Wroclaw in der Tasche haben.

Beide sehr gut deutsch sprechende Studenten loben die hohe Qualität des Lehrangebots im Studiengang „Europäische Geschichte“ sowie das unkomplizierte und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden. Auch auf dem Campus und in der Stadt Chemnitz fühlen sie sich wohl. Die Recherchen für ihre Abschlussarbeiten werden sie freilich in den Semesterferien auch in Breslauer Archiven fortführen, aber ihre Heimatstadt ist – durchaus ein Standortvorteil für Chemnitz – nur vier Stunden Bahnfahrt entfernt.

Neue Erasmus-Partnerschaft am Institut für Europäische Geschichte

Seit dem 1. April 2018 besteht zwischen dem Institut für Europäische Geschichte an der TU Chemnitz und dem Institut für Geschichte der Universität Ljubljana eine Partnerschaft im Rahmen des Erasmus+ EU-Programms.

Zustande gekommen ist diese Zusammenarbeit auf Initiative von Prof. Dr. Martin Clauss, Inhaber der Professur Europa im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, und Prof. Dr. Peter Štih, Inhaber der Professur Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Ljubljana. „Durch diese Vereinbarung bieten wir unseren Studenten die Möglichkeit, ein oder zwei Semester in Slowenien zu studieren und dabei auch das Land und seine Menschen näher kennenzulernen.“ sagt Prof. Dr. Martin Clauss über die Kooperation.

Auslandsaufenthalte und damit der akademische Austausch werden in Europa über das EU-Programm Erasmus+ gefördert. Ziel dessen ist es, die wissenschaftlichen und persönlichen Fähigkeiten als auch die diesbezügliche Entwicklung der angehenden Akademiker zu stärken.

Auskünfte erteilt die Erasmus+ Koordinatorin am Institut für Europäische Geschichte Dr. Stefanie Troppmann.

Neue Publikation: Squalor von Dr. Christopher Degelmann

Sachsen und das Rheinland: Zwei Industrieregionen im Vergleich
21.-22.09.2018 im Industriemuseum Chemnitz


Das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. veranstaltet am 21. und 22. September 2018 in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Technischen Universität Chemnitz und dem Industriemuseum Chemnitz das mittlerweile 9. Kolloquium zur Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte.

CGS Final Interdisciplinary Conference

Am 29. und 30. Juni 2018 fand in Toruń (Polen) die Abschlusskonferenz der Copernicus Graduate School statt.


Die Copernicus Graduate School wurde 2012 in Toruń auf Initiative von Prof. Ralph Schattkowsky, Fachbereich Internationale Beziehungen Geschichte der Fakultät für Politikwissenschaft und Internationale Studien der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń/Universität Rostock etabliert. Sie begann ihr Wirken mit der ersten interdisziplinären Konferenz „Central Europe on the Threshold of the 21st Century. Interdisciplinary Perspectives on Challenges in Politics and Society“ und der ersten Sommerschule zum Thema „Models of European Civil Societies. Transnational Perspectives on Forming of Modern Societies in Central Europe.“ im gleichen Jahr. Diesen beiden Veranstaltungen folgten in den nächsten Jahren viele weitere, an denen insgesamt rund 250 Phd-Studenten, 40 Fellows und weitere Referenten teilnahmen, die aus 48 europäischen und außereuropäischen Ländern stammten.

Auf der diesjährigen Konferenz referierten als Vertreter der TU Chemnitz Prof. Dr. Miloš Řezník, Inhaber der Professur Europäische Regionalgeschichte (beurlaubt) und Dr. Stefanie Troppmann. Prof. Řezník, der über „Neo-Nationalism, Retrotopia and Politics of History“ sprach, sagte über die Konferenz: „Diese Veranstaltung hat erneut gezeigt, dass Toruń ein zentraler Anlaufpunkt für viele internationale Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler geworden ist. Die heterogenen Themen der Konferenz spiegeln auch wider, dass sich die jungen Wissenschaftler in vielen, nicht unbedingt klassischen Forschungsbereichen orientieren und engagieren.“ Interdisziplinarität und Heterogenität mit einem Schwerpunktbereich der sozialwissenschaftlichen Forschung sind Merkmale der Graduiertenschule, welche den Doktoranden auf internationaler Ebene (Cotutelle-Prozess) eine doppelte Unterstützung bietet.

Die Copernicus Graduate School ist ein internationales Netzwerk, an dem sich historische bzw. politologische Institute der Universitäten in Toruń, Chemnitz, Rostock, Olomouc (Tschechien) sowie Budapest und Szeged (Ungarn) beteiligen, das rund 20 Doktoranden aus ganz Mitteleuropa in einem Netzwerk zusammenbringt und deren wissenschaftliche Qualifizierung begleitet. Die TU Chemnitz war von Beginn an Partner der Graduiertenschule und Prof. Řezník ein Fellow der Sommerschulen. In Chemnitz fand am 17. und 18. Oktober 2013 ein Treffen der Doktorandengruppe statt, an dem 15 Doktoranden aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Belarus, Ungarn und der Ukraine, darunter auch zwei Doktorandinnen der TU Chemnitz, teilnahmen.

Weitere Auskünfte erteilt:
Dr. Stefanie Troppmann

Doppelabschluss-Masterprogramm „Europäische Geschichte“ Chemnitz/Breslau

Seit dem Frühjahr 2018 studieren Withold Zak und Pawel Sylwestrzak im Masterstudiengang „Europäische Geschichte“ an der TU Chemnitz. Sie sind die ersten Teilnehmer des unlängst angelaufenen bilingualen deutsch-polnischen Doppelabschlussprogramms „Europäische Geschichte“ (Chemnitz/Breslau). Die Einrichtung dieses in Deutschland einmaligen Studiengangs wurde von beiden Universitätsleitungen als Beitrag zur Vernetzung und Integration Europas durch eine länderübergreifende wissenschaftliche Ausbildung gefördert.

Nach dem Wintersemester 2017/18 an der Universytet Wroclawski (Breslau) folgen für die beiden Studenten nun drei Semester in Chemnitz, wobei das letzte Semester vor allem der Fertigstellung der Masterarbeiten dienen wird. Beide haben dafür bereits konkrete Projekte entwickelt und in Polen erste Vorarbeiten geleistet. Herr Sylwestrzak will die Wahrnehmung bzw. das Bild „der Deutschen“ in der (kommunistischen) polnischen Zeitung „Nowe Drogi“ in den Jahren 1956 bis 1970 analysieren. Herr Zak möchte eine wirtschafts- und sozialgeschichtlich orientierte Studie zu den eher landwirtschaftlich geprägten Regionen Oberschlesiens in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Kreise Kreuzberg und Rosenberg anfertigen. Dann werden sie einen doppelten Master- bzw. Magisterabschluss der Universitäten Chemnitz und Wroclaw in der Tasche haben.

Beide sehr gut deutsch sprechende Studenten loben die hohe Qualität des Lehrangebots im Studiengang „Europäische Geschichte“ sowie das unkomplizierte und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden. Auch auf dem Campus und in der Stadt Chemnitz fühlen sie sich wohl. Die Recherchen für ihre Abschlussarbeiten werden sie freilich in den Semesterferien auch in Breslauer Archiven fortführen, aber ihre Heimatstadt ist – durchaus ein Standortvorteil für Chemnitz – nur vier Stunden Bahnfahrt entfernt.

Mehr Informationen zum Masterstudiengang finden Sie hier. 

Vom Kaiserreich zur Republik. Plauen und Westsachsen im Ersten Weltkrieg

Im Herbst 2018 jähren sich das Ende des Ersten Weltkrieges, die Novemberrevolution sowie der damit verbundene Übergang von der konstitutionellen Monarchie des deutschen Kaiserreichs zur ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, zum hundertsten Mal. Während die militärische Dimension dieses Krieges gut untersucht ist, sind bis heute zahlreiche Aspekte der Geschichte der „Heimatfront“ vor allem auf lokaler Ebene unerforscht. So führte die Totalisierung des Krieges ab 1916 zu einer deutlichen Akzentverschiebung bei der Produktion von (Industrie-) Waren und Nahrungsmitteln, die mehr und mehr auf die Erfordernisse des Krieges ausgerichtet wurde. Frauen ersetzten auch in der Industrieproduktion die an der Front eingesetzten bzw. gefallenen Männer. War es auch in Plauen bereits vor 1914 zu einer zunehmenden Identifikation der Stadt und ihrer Einwohner mit dem in Plauen garnisonierten Infanterie-Regiment 134 gekommen, verstärkte sich diese Verbindung im Kriege nochmals, da zahlreiche männliche Bürger nun in „ihrem“ Regiment in den Krieg zogen. Zugleich entstanden in der Heimat Lazarette und Genesungsheime, teils auch (wie etwa in Chemnitz) Lager für alliierte Kriegsgefangene.

Diesen und weitere Aspekten der Geschichte der Kriegsjahre in der Stadt Plauen und in Westsachsen widmet sich ein wissenschaftliches Kolloquium, das am 25. und 26. Mai 2018 im Vogtlandmuseum durchgeführt wird. Das Kolloquium wird als Kooperationsveranstaltung des Vogtlandmuseums mit der TU Chemnitz/ Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Verbindung mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V./LV Sachsen durchgeführt und von der Sparkasse Vogtland unterstützt.


 

Sächsischer „Histourismus“
Das Landesinnovationsstipendium für Till Kronsfoth kombiniert Altertumsforschung und Tourismusförderung.

Von August 2016 bis Juli 2019 erhält der Geschichtswissenschaftler Till Kronsfoth (29) ein vom Europäischen Sozialfonds finanziertes Stipendium, damit er sich in diesen drei Jahren auf seine Promotion konzentrieren kann. Kronsfoth erforscht das Leben der drei Altertumswissenschaftler Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), Theodor Mommsen (1817–1903) und Helmut Berve (1896–1979) in Bezug auf das Bundesland Sachsen. Die Jahre, in denen die drei Historiker in Sachsen gelebt haben, haben ihr Leben und Werk nachhaltig beeinflusst, so Kronsfoth. Für ihn sind die 1.600 Euro pro Monat sehr wichtig, die er über das Landesinnovationsstipendium erhält: „Durch die Art, wie ich promoviere, kann ich mir meine Zeit relativ flexibel einteilen.“ Till Kronsfoth promoviert hauptberuflich in Geschichtswissenschaft. Nebenberuflich ist er als Schriftsteller tätig und hat zwei Romane im Selbstverlag veröffentlicht: einen Jugendroman und einen Thriller. Doch erzielt er dadurch bislang noch keinen finanziellen Gewinn. Sein Promotionsthema reizt ihn sehr: „Meiner Meinung nach ist es viel einfacher, Menschen für Geschichte zu begeistern, wenn man sich mit regionalen Themen beschäftigt, weil sie dann den Eindruck haben, dass sie etwas über die eigene Geschichte lernen.“


⇒gesamter Bericht über Till Kronsfoth in EU-Zeit 2 (2017) auf Seite 15

„Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“
Gemeinsame Tagung der Technischen Universität Chemnitz mit dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie

Der Frage und Relevanz von Wissen für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Meilensteine und Perspektiven der wissensbasierten Wirtschaft“ am 14. und 15. September 2017 an der Technischen Universität Chemnitz angenommen. Gemeinsam mit dem Leipziger Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW hat die TU Chemnitz Expertinnen und Experten der Wirtschafts-, Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften eingeladen, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wissensökonomie aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und interdisziplinär zu diskutieren.


„Die Perspektive, die Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieurwissenschaftler auf Forschungsfragen entwickelt haben, reichen nicht aus, um eine komplexe Frage wie die der Wissensökonomie zu beantworten. In interdisziplinären Teams können Individuen und ihre Ideen besser gedeihen. Wir schaffen mit unserer Perspektive der angewandten Forschung und mit unserer Beteiligung an der Tagung den Innovationsraum dafür, dass sich Forscherinnen und Forscher interdisziplinär einbringen können,“ erklärte Professor Posselt, Institutsleiter des Fraunhofer IMW bereits im Vorfeld.

Dr. Yaman Kouli, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Technischen Universität Chemnitz, moderierte den interdisziplinären Dialog und setzte Fragen und Ergebnisse in einen historischen Rahmen und Zusammenhang. Dr. Kouli betonte vor der Tagung die gesellschaftliche Verantwortung der Fachdisziplinen: „Obwohl es sich bei der wissensbasierten Wirtschaft und dem Wandel der Industrie um eine der zentralen Diskussionspunkte der Gegenwart handelt, sind die Sozialwissenschaften und auch die Wirtschaftshistoriker wenig an der öffentlichen Debatte beteiligt. Um zu verstehen, ob es sich bei den jüngsten Trends wie der Digitalisierung um tiefgreifende Revolutionen oder nur um eine Fortsetzung alter Entwicklungen handelt, ist ihr Engagement jedoch unerlässlich.“
In der Einführung beschrieb YAMAN KOULI die Herangehensweisen der verschiedenen Disziplinen, die wissensbasierte Produktion zu beschreiben. Das umfasste die soziologischen Konzepte der Wissensgesellschaft sowie die Indikatoren Innovationen (Innovationssoziologie Wirtschaftswissenschaften) und Humankapital (Wirtschaftswissenschaften, Kliometrie), um nur einige zu nennen. Dabei kritisierte er, dass die Disziplinen miteinander nur in einem schwachen Austausch stehen, weshalb auch die Widersprüche nicht offengelegt werden können.
⇒Link zum gesamten Tagungsbericht

 

 


Feierliche Auftaktveranstaltung für deutsch-polnische Kooperation

Es war ein würdiger Start. Nachdem der bilinguale, deutsch-polnische Masterstudiengang für Geschichte der Universität Breslau und der Technischen Universität Chemnitz im Wintersemester 2015/16 offiziell angelaufen ist, lud die Philosophische Fakultät der TUC zur feierlichen Auftaktveranstaltung, um diese neue Kooperation sowie die vielen weiteren gemeinsamen deutsch-polnischen Projekte der Fakultät im angemessenen Rahmen vorzustellen. Hierfür kamen Krzysztof Miszczak (Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit Warschau), Magdalena Erdman (Botschaft der Republik Polen in Berlin), Staatssekretär Uwe Gaul (Sächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) und Christian Schröter (Vorstandsmitglied der deutsch-polnischen Gesellschaft Bundesvereinigung) neben zahlreichen weiteren Gästen in das Alte Heizhaus, einem zentralen Veranstaltungssaal unserer Universität.
Prorektor Andreas Schubert und die Dekanin der Philosophischen Fakultät Bernadette Malinowski hoben in ihren Grußworten gleichermaßen den transnationalen Charakter des Doppelabschlussprogramms hervor. Rudolf Boch, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Geschichte, betonte die europäische Perspektive: Die Zukunft der EU hänge nicht von Detailfragen zur europäischen Währungsunion ab, sondern von der Begeisterung junger Menschen für das europäische Projekt. Miloš Řezník, Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau, beschrieb die Zusammenarbeit auch als Herzensangelegenheit, betreten beide Universitäten doch Neuland. Rościsław Żerelik, Direktor des Historischen Instituts der Uniwersytet Wrocławski/Universität Breslau machte deutlich, was das Programm auch für ihn persönlich bedeutet. Als er in den 1970er Jahren Geschichte studierte, hätten Projekte mit Partnern in der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Italien wie Erzählungen aus einer anderen Welt geklungen. Das sei nun zum Glück Vergangenheit. Studiengangskoordinator Yaman Kouli unterstrich daher, dass sich nun zeige, dass die deutsch-polnischen Beziehungen, wenn man das so formulieren könne, „normal“ geworden seien.


 

Ergebnisbericht zum "Tag der Lehrer 2015" an der TU-Chemnitz

Am 28. Oktober 2015 führte das Institut im Rahmen des »Tages der Lehrer« eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrer des Fachs Geschichte an Gymnasien des Freistaates Sachsen durch. Der Einladung, die über die Sächsische Bildungsagentur des SMK kommuniziert worden war, folgten 35 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Sachsen. Dr. Marian Nebelin, Inhaber der Juniorprofessur Antike und Europa stellte den Teilnehmern zu Beginn der Veranstaltung zunächst das Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz vor und verwies dabei zugleich auf die Forschungsschwerpunkte der einzelnen Professuren. Im Anschluss setzte sich Marian Nebelin mit Aspekten der aktuellen Forschung zur Geschichte der griechischen Demokratie, der Geschichte Roms (Augustus) sowie zum Verhältnis zwischen Römern und Germanen auseinander. Hier standen insbesondere die »Varusschlacht« und die »Schlacht am Harzhorn« im Mittelpunkt, die beide gleichermaßen Forschung wie öffentlichen Diskurs prägen.

Im Anschluss stellten Prof. Dr. Martin Clauss, Inhaber der Professur für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gemeinsam mit Antonia Krüger, M.A. und Sebastian Schaarschmidt, M.A. den Lehrerinnen und Lehrern Forschungsschwerpunkte der Professur und daraus ableitbare Unterrichtsinhalte vor. Hierzu zählen Untersuchungen zu »Lautsphären im Mittelalter« ebenso wie zum Begriff und Inhalt des Topos »Ehre« mittelalterlicher Fürsten oder zur »Analyse von Formen und Wandlungen des Mittelalterbildes im Medium Film«.

Dieser ersten Sequenz der Fortbildungsveranstaltung folgte im zweiten Teil Prof. Dr. Rudolf Boch, Inhaber der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Im Mittelpunkt seines Beitrages stand die Vorstellung zweier an der Professur kürzlich beendeter Forschungsvorhaben mit regionalen Bezügen: Zwangsarbeit und Einsatz von Kriegsgefangenen, KZ-Häftlingen und Fremdarbeitern in der Rüstungsproduktion der Auto-Union AG während des Zweiten Weltkrieges sowie die Geschichte der S(D)AG Wismut in Sachsen. Prof. Boch wies in diesem Zusammenhangdarauf hin, dass beide Themen, die gleichermaßen engste Bezüge zur sächsischen Geschichte aufweisen und die - wie im Falle der Wismut - den Freistaat bis heute mitprägen, im Lehrplan wie in der Schulbuchliteratur auffällig unterrepräsentiert sind.

Im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung stellten Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll und Martin Munke, M.A. neuere Forschungsperspektiven zur Geschichte des Deutschen Kaiserreiches und zum Ersten Weltkrieg vor. Sowohl zum Ersten Weltkrieg als auch zum Deutschen Kaiserreich wurden in den letzten Jahren von der Geschichtswissenschaft zahlreiche substantielle Beiträge präsentiert, die − insbesondere hinsichtlich der Geschichte des Kaiserreichs − die ältere Forschung entscheidend weiterentwickelt haben. Diese neueren Forschungen haben sich jedoch bislang nicht in der Schulbuchliteratur niedergeschlagen - ein genereller Befund, der von allen an der Veranstaltung beteiligten Referenten beklagt wurde.

Im Anschluss an jeden der Vortragsteile fand eine rege Diskussion statt, in der sich das große Interesse der anwesenden Gymnasiallehrer sowohl an den präsentierten Forschungsprojekten des Instituts für Europäische Geschichte der TU Chemnitz als auch an einer Reflexion des aktuellen Forschungsstandes lehrplanrelevanter Themenfelder manifestierte. Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldungen der Geschichtslehrer wird das Institut der Sächsischen Bildungsagentur dieses Fortbildungsformat zu gegebener Zeit erneut anbieten.

Erasmus Treffen

Am 2. Dezember führte Rene Bzdok einige Erasmus-Studierende sowie Prof. Dr. Martin Clauss und Dr. Yaman Kouli des Instituts für Europäische Geschichte durch Chemnitz und zeigte ihnen die aus studentischer wie historischer Sicht interessanten Ecken von Chemnitz. Zur Abrundung des Abends lud Prof. Clauss alle zum Essen ein.

 

"Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit" Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Boch

Im Rahmen der Reihe "Arbeit, Wirtschaft und Soziales auf dem Prüfstand" fand am Dienstag, den 25. November 2014, 19:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Volkshochschule Chemnitz ein Vortag und anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Rudolf Boch zum Thema "Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit - Die Auto Union AG Chemnitz im Zweiten Weltkrieg" statt.

Weitere Informationen auf der Seite der VHS Chemnitz.

 

Exkursionsprogramm "Heimat der Heiligen"

Im Rahmen der ständigen Ausstellung "GOTISCHE SKULPTUR IN SACHSEN" bietet das Schloßbergmuseum das Exkursionsprogramm "HEIMAT DER HEILIGEN" an. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

 

 

Sonderausstellung "Im Dienste von Kaiser und Kurfürst" im Schloßbergmuseum

Vom 1. Juni bis zum 28. September 2014 findet im Schloßbergmuseum Chemnitz aus Anlass des 500. Geburtstages von Caspar Neefe (1514 – 1579) die Sonderausstellung "Im Dienste von Kaiser und Kurfürst - Die Leibärzte Johannes und Caspar Neefe und ihre Familie" statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen im Flyer.

 

Vorstellungsvorträge zur Besetzung der Juniorprofessur Antike und Europa

Am 01. und 02.09.2014 finden die Vorstellungsvorträge im Rahmen des Berufungsverfahrens zur Besetzung der W1-Juniorprofessur Antike und Europa mit besonderer Berücksichtigung der Antikerezeption am Institut für Europäische Geschichte der Philosophischen Fakultät im Weinholdbau, Raum W 037, Reichenhainer Straße 70 statt.

Montag, 01.09.2014

13.00 Uhr
Dr. Katarina Nebelin, Berlin
Spenden statt Steuern? Der antike Euergetismus und die Debatte um Sloterdijks ‚Revolution der gebenden Hand‘

14.30 Uhr
Dr. Andreas Goltz, Mainz
Bedrohte Ordnungen – politische und soziale Gegenwartsbezüge des Spätantikfilms

16.00 Uhr
Dr. Jan B. Meister, Berlin
Die Antike in moderner Propaganda und moderne Propaganda in der Antike

17.30 Uhr
Dr. Susanne Froehlich, Marburg
Woran ging Rom zugrunde? Das Pferd des Caligula in der Debatte um Hartz IV

Dienstag, 02.09.2014

09.00 Uhr
Dr. Martin Lindner, Göttingen
Römisches Kaisertum und europäische Herrscherdiskurse

10.30 Uhr
Dr. Martin Nebelin, Berlin
Rezeptionsgeschichte als Verlustgeschichte

12.00 Uhr
Dr. Fabian Schulz, Tübingen
Die Entstehung des Ost-West-Denkens in der Spätantike

 

16. Juli 2014: Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Erste Weltkrieg"

Die Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts veranstaltet gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge - Landesverband Sachsen im Sommersemester eine Ringvorlesung zum Thema "Sachsen, Europa und der Erste Weltkrieg", zu der wir Sie sehr herzlich einladen möchten. Den Auftakt bildet am Mittwoch, dem 9. April um 19 Uhr im Raum 2/NK003 der Vortrag von PD Dr. Manfred Nebelin (Dresden) zum Thema "Deutsche Ostpolitik 1914-1917/18". Die weiteren Termine entnehmen Sie, bitte, der Pressemitteilung unter http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/1/5693 oder dem beigefügten Plakat. Für Studierende ist die Ringvorlesung bei Absolvierung einer entsprechenden Prüfungsleistung als Studienleistung anrechenbar. Bei Rückfragen dazu wenden Sie sich bitten an Herrn Dr. Hendrik Thoß.

04. Juni 2014: "Lucullus - Aus den Tiegeln und Töpfen der Geschichte erzählt... und gekocht!"

Mitarbeiter vom Institut für Europäische Geschichte präsentierten in einem anschaulichen Vortrag Gaumenfreuden vergangener Epochen und luden ein zu erlesenen Kostproben. Weitere Informationen im Flyer.

Artikel Freie Presse 04.06.2014

Artikel Blick 07.06.2014

 

11./12.04.2014: Kolloquium "Wirtschaft und Erinnerung. Industrie und Handel zwischen Traditionalismus, Identitätsbildung und Musealisierung"

Am 11. und 12. April 2014 findet im Industriemuseum Chemnitz das unternehmensgeschichtliche Kolloquium "Wirtschaft und Erinnerung. Industrie und Handel zwischen Traditionalismus, Identitätsbildung und Musealisierung" statt. Weitere Details entnehmen Sie bitten dem Programm. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

 

03.04.2014: Tagung "Die herrschende Klasse? Arbeiterschaft in der DDR"

Am 3. April 2014 findet im Industriemuseum Chemnitz die Tagung "Die herrschende Klasse? Arbeiterschaft in der DDR" im Rahmen der Sonderausstellung "Durch die Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 - 2013" statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen im Flyer.

 

14.12.2013: Tagung "Geschichte studiert. Und dann?"

Am Samstag, den 14. Dezember 2013, veranstaltet die die Fachgruppe „Historia Europae“ in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte die dritte Auflage der jährlich stattfindenden Tagung „Geschichte studiert. Und dann?“. Dabei liegt das Hauptaugenmerk dieses Mal auf dem klassischen Berufsfeld des lehrenden Akademikers. Die Referenten informieren aus ihren persönlichen Erfahrungen als Lehrer an einer Mittelschule, als Promotionsstudent sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität. Außerdem werden ein Einblick in die Arbeit als Archivar und ein Gesamtüberblick über weitere Berufsmöglichkeiten geboten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Mehr Informationen finden Sie auf dem Flyer.

13.10.2012: Tagung  "Geschichte studiert. Und dann?"

Der Bericht zur zweiten Auflage der Tagung  "Geschichte studiert. Und dann?" vom 13. Oktober 2012 kann hier eingesehen werden.

 

06./07.07.2012: Zeit und Raum - Ehrensymposium für Prof. Dr. Dohrn-van Rossum

Am 06. und 07. Juli 2012 findet anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum ein Ehrensymposium "Zeit und Raum" im Alten Heizhaus statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Festprogramm.

12.12.2011: "Das Leben des Brian" mit Einführung durch Prof. Pfeiffer

Die Fachschaft "Historia Europae" zeigt "Das Leben des Brian" am 12.12.2011, 21.00 Uhr, im Filmclub Mittendrin. In einer Einführung wird Prof. Dr. Stefan Pfeiffer den Film und seine historischen Bezüge erklären. Mehr Informationen im Flyer.

 

12.12.2011: Vortrag mit PD Dr. Manfred Nebelin

Erich Ludendorff (1865-1937) war eine der Schlüsselfiguren des 20. Jahrhunderts. Manfred Nebelin (TU Dresden) veröffentlichte nun die „erste große Lebensbeschreibung des Generals und Politikers“ und stellt die Grundthesen seines Werks vor. Zum Vortrag am 12. Dezember 2011 um 19:00 Uhr s.t. im Raum 4/102 sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

15.10.2011: Geschichte studiert. Und dann? - Tagung für angehende Historiker

Zum Ende eines jeden Geschichtsstudiums hin stellt sich mehr und mehr die Frage, was man denn mit dem Abschluss zum B.A. und M.A. Europäische Geschichte beruflich anfangen kann. Deshalb möchten die Professur für Antike und Europa sowie die Fachgruppe "Historia Europae" Euch das berufliche Leben als Historiker mittels dieser Veranstaltung einmal näher bringen. Ihr möchtet promovieren? Oder im Museum arbeiten? In den Journalismus einsteigen? Unsere Referenten aus Budapest, Chemnitz und Leipzig werden Euch all Eure Fragen gern beantworten! Im Zentrum unserer Betrachtungen stehen einerseits Möglichkeiten zur beruflichen Ausrichtung während des Studiums (Praktika, Erasmus, studentische Arbeit in Gremien), der Einstieg des Historikers in die außeruniversitären Berufe, aber auch der akademische Lebensweg (Bsp.: Wie 'funktioniert' eine Promotion?).

Mehr Informationen finden Sie im Tagungsblatt

Presseartikel

  • Auf den letzten Metern zur Entscheidung über den Kulturhauptstadt-Titel

    Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, TU-Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier, der künftige Chemnitzer OB Sven Schulze und weitere Akteurinnen und Akteure stellten sich den Fragen einer internationalen Jury zur Chemnitzer Bewerbung - Die Entscheidung um den Titel fällt am 28. Oktober 2020 …

  • Stimmen zur Kulturhauptstadt-Bewerbung "Chemnitz 2025"

    Warum sollte Chemnitz Kulturhauptstadt 2025 werden? Internationale Studierende und Forschende geben im Video Antworten …

  • „Wir sind Chemnitz“

    TU Chemnitz setzt Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Chemnitz …

  • Einsichten in den US-Wahlkampf

    Die erste Folge der neuen Staffel "TUCscicast" startet zum Thema "US-Wahl" - Experten-Einordnung durch Prof. Dr. Kai Oppermann und persönliche Einordnung durch TU-Studentin und US-Bürgerin Chelsea Burris …