Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Publikationen

Europarecht weiter gedacht

Neuauflage des Handbuchs "Europarecht" vereint in einem Band Grundlagen der Europäischen Union sowie die wichtigsten Politikfelder der Union

Zum Jahreswechsel 2019/2020 erschien im Verlag De Gruyter (Berlin) ein neues Handbuch „Europarecht“, das von Prof. Dr. Matthias Niedobitek, Inhaber der Professur für Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung an der Technischen Universität Chemnitz, herausgegeben wird. Das Handbuch, das mehr als 2.000 Seiten umfasst, ist zweigeteilt: Der erste Teil ist den Grundlagen der Europäischen Union gewidmet, die in elf Paragraphen dargestellt werden. Der zweite Teil, ebenfalls in elf Paragraphen unterteilt, behandelt die wichtigsten Politikfelder der Union. Die einzelnen Paragraphen wurden von denselben Autorinnen und Autoren bearbeitet, die bereits an der Erstauflage mitgewirkt hatten. Neben dem Herausgeber handelt es sich um 22 Europarechtlerinnen und Europarechtler deutscher, österreichischer und schweizerischer Universitäten.

„Seit dem Erscheinen der ersten Auflage des Lehrbuchs „Europarecht“ im Jahr 2014 sind mehr als fünf Jahre vergangen, so dass es höchste Zeit war, die Beiträge zu überarbeiten und auf einen aktuellen Stand zu bringen“, sagt Niedobitek. Zwar wurden die EU-Verträge in den Jahren seit dem Erscheinen der Erstauflage nicht grundlegend geändert, jedoch sind das primäre und das sekundäre Unionsrecht durch verschiedene Entwicklungen einer bis heute anhaltenden Belastungsprobe ausgesetzt, insbesondere durch den Brexit und die „Migrationskrise“. „Auch im Übrigen hat sich das Europarecht beständig fortentwickelt, nicht zuletzt durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU – all diesen Entwicklungen war Rechnung zu tragen“, so der Herausgeber.

Das nun einbändige Werk wendet sich an die Wissenschaft, an Richterinnen und Richter, an Rechtsanältinnen und Rechtsanwälte, an „Think Tanks“ und an Politikerinnen und Politiker sowie nicht zuletzt an Studierende und Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare – kurzum an alle, die sich in beruflicher Praxis oder Ausbildung mit dem Europarecht beschäftigen. Es lädt seine Leserinnen und Leser dazu ein, sich die formellen und materiellen Aspekte der Unionsrechtsordnung neu zu „erlesen“ und so ein tieferes Verständnis für das System und die Inhalte der Unionsrechtsordnung zu gewinnen.

Die elektronische Fassung ist im Campusnetz über die Website des Verlags zugänglich (noch nicht über den Bibliothekskatalog!).

Bibliographische Angaben: Matthias Niedobitek (Hrsg.), Europarecht – Grundlagen und Politiken der Union, 2020, ISBN: 978-3-11-049689-5

Multimedia: In der Reihe "TUCpersönlich" ist ein Podcast mit Prof. Dr. Matthias Niedobitek verfügbar. 

Weitere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Matthias Niedobitek, Telefon 0371 531-34912, E-Mail matthias.niedobitek@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
13.01.2020

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …