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Die Universität

Mehrfach exzellent

Im Zentrum der Chemnitzer Region ist die Technische Universität die Heimat von mehr als 11.400 Studierenden aus 91 Ländern – innerhalb von 25 Jahren stiegen die Studierendenzahlen um etwa 4.000. Mit etwa 2.300 Beschäftigten in Wissenschaft, Technik und Verwaltung ist die TU Chemnitz einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. In Forschung und Lehre steht sie für die drei Kernkompetenzen "Materialien und Intelligente Systeme", "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" sowie "Mensch und Technik", in denen wichtige Fragestellungen der Zukunft bearbeitet werden. Zentrales Thema wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen ist dabei die Wertschöpfung, deren Einflussfaktoren sich insbesondere durch Megatrends wie Globalisierung, demografische Entwicklung und Ressourcenverfügbarkeit ergeben. Die bisherige Profilierung der TU hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle acht Fakultäten hinweg hervorgebracht: Chemnitz entwickelt sich zu einem international sichtbaren Forschungsstandort für künftige Wertschöpfungsprozesse und nachhaltige Zukunftssicherung.

Innerhalb der Kernkompetenz "Materialien und intelligente Systeme" sind Chemnitzer Wissenschaftler am Bundesexzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden" (cfAED) beteiligt. Wichtige Impulse liefert beispielsweise der Spitzencluster COOL SILICON "Energieeffiziente Innovationen aus Silicon Saxony". Mehrere DFG-Forschergruppen arbeiten auf diesem Gebiet. Zudem entsteht derzeit an der TU das europaweit einzigartige "Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen" (MAIN).

Die Kernkompetenz "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" wird durch die Arbeit im Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) untermauert. Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau". Grundlagen dafür wurden unter anderem im sächsischen Spitzentechnologiecluster "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) gelegt, der gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU bearbeitet wurde. Hinzu kommen der DFG-Sonderforschungsbereich "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” sowie in Kooperation mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zwei weitere Sonderforschungsbereiche/Transregio.

Transdisziplinäre Kooperationen zeichnen die TU Chemnitz aus - auch in der Kernkompetenz "Mensch und Technik". Beispiele dafür sind das Kompetenzzentrum "Virtual Humans" und das DFG-Graduiertenkolleg "Kopplung virtueller und realer sozialer Welten". Hervorragende Förder- und Karrierebedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten Nachwuchsforschergruppen. Zudem ging an der TU im Juni 2015 die fakultätsübergreifende Graduiertenschule "Human Factors - Information, Assistenz und Automatisierung" an den Start.

Zukunftsweisend für die TU Chemnitz ist die zunehmende Verknüpfung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Wissenschaftsregion Chemnitz. Gemeinsam mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und An-Instituten der TU, mit der Stadtverwaltung und Wirtschaftspartnern schafft die Universität ideale Bedingungen, die eine praxisorientierte Ausbildung sowie Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung verbinden. Gute Voraussetzungen für den Sprung vom Hörsaal in die Selbstständigkeit bieten das Gründernetzwerk SAXEED an der TU und das Technologie Centrum Chemnitz, mit deren Hilfe seit 2002 etwa 200 Ausgründungen mit mehr als 900 Arbeitsplätzen generiert wurden. Dies trug dazu bei, dass die TU Chemnitz als eine der besten Gründerhochschulen in Deutschland gilt. Die Chemnitzer Universität gibt zudem wesentliche Impulse für die kulturelle und soziale Entwicklung von Stadt und Region.

Vernetzung wird an der TU Chemnitz groß geschrieben - im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen, sportlichen oder sozialen Umfeld. Ein Beispiel ist der Smart Systems Campus, der 2009 in unmittelbarer Nähe zum Universitätscampus entstand. Zu ihm gehören der Neubau des Instituts für Physik der TU mit einem Reinraum des Zentrums für Mikrotechnologien, das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, ein "Start up"-Gebäude sowie Gewerbeflächen. Auf internationaler Ebene kooperiert die Chemnitzer Universität mit 130 Partnereinrichtungen auf allen Kontinenten. Dazu zählt auch das internationale Universitätsnetzwerk "Academic Consortium for the 21st Century" (AC21).

Zum Sommersemester 2017 hat die Universität 100 Studiengänge im Programm, ein besonderes Markenzeichen ist der hohe Grad an Transdisziplinarität. Die Studierenden stehen an der TU Chemnitz in einem besonderen Fokus: Die Festigung von erfolgs- und bedarfsorientierter Lehre mit einem erkennbaren Absolventenprofil ist ein wichtiges Handlungsfeld innerhalb des Hochschulentwicklungsplanes.

Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort tragen sowohl der Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek als auch die Ansiedlung weiterer Universitätseinrichtungen entlang der Straßenbahntrasse des "Chemnitzer Modells" bei. So verändert die Universität weiterhin ihr Gesicht. Seit 1991 wurden vom Freistaat Sachsen rund 265 Millionen Euro in die bauliche Entwicklung der TU Chemnitz investiert.

Allgemeine Präsentation der TU Chemnitz

In der Präsentation der TU Chemnitz finden Sie allgemeine Informationen zur Universität und ihren Handlungsfeldern als Präsentationsgrundlage zu Ihrer Verwendung.

Allgemeine Präsentation der TU Chemnitz

Presseartikel

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