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45 Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien der Region wetteiferten am Institut für Chemie

Chemie-Wettbewerb „Julius Adolph Stöckhardt“ fand zum 54. Mal an der TU Chemnitz statt – Florian Wunderlich vom Goethe-Gymnasium Reichenbach belegte Platz 1

  • Ein Schüler und eine Schülerin experimentieren mit Reagenzien an einem Labortisch.
    Konzentriert lösten die Schülerinnen und Schüler die Wettbewerbsaufgaben. Dennoch stand auch der Spaß an der Chemie und am Experimentieren wieder im Mittelpunkt. Foto: Uwe Schauer

Am 26. Februar 2026 trafen sich 45 talentierte Schülerinnen und Schüler aus Schulen und Gymnasien der Region an der Technischen Universität Chemnitz, um im gemeinsamen Wettstreit ihre Kenntnisse der Chemie unter Beweis zu stellen. Dabei galt es, neben dem Lösen von anspruchsvollen theoretischen Aufgaben auch experimentelle Herausforderungen im Labor zu bestehen. Grundlage dafür war diesmal die Chemie der Elemente der IV. Hauptgruppe und ihrer Verbindungen. In bewährter Weise lag die Organisation des zweimal im Jahr stattfindenden Wettbewerbs in den Händen des Instituts für Chemie der TU Chemnitz zusammen mit dem Landesamt für Schule und Bildung Sachsen.

Knappes Rennen um die Spitze – Sieger kommen aus Reichenbach, Hohenstein-Ernstthal und Crimmitschau

Die drei Spitzenreiter des Chemiewettbewerbs trennten in diesem Jahr nur wenige Punkte beim Rennen um den ersten Platz. Diesen belegte Florian Wunderlich vom Goethe-Gymnasium Reichenbach. Dahinter platzierte sich Adrian Raschke vom Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal. Das Spitzentrio komplettierte Richard Kuttig vom Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau. Die Buchpreise mit Siegerurkunden nahmen die Gewinner aus den Händen der Organisatoren Prof. Dr. Klaus Stöwe, Inhaber der Professur Chemische Technologie an der TU Chemnitz, Ralf Matthes vom Landesamt für Schule und Bildung und Willy Pfau vom Gymnasium Einsiedel entgegen.

Unterhaltsamer Ausflug in die Biochemie

Prof. Dr. Johannes Teichert, Inhaber der Professur Organische Chemie an der TU Chemnuitz, gab im Rahmen seines Vortrages „Was die Süßkartoffel mit der Pille“ zu tun hat“ Einblicke in die Medikamentenentwicklung auf Grundlage natürlicher Rohstoffe. Ihre Eindrücke und Erfahrungen vom Studium an der TU Chemnitz und dem Berufsaussichten künftiger Chemiker schilderten drei Studierende in der Diskussionsrunde zum Thema „Abitur – Was nun? Option Chemiestudium“.

Zur Person: Julius Adolph Stöckhardt

Benannt ist der seit 1996 zweimal jährlich ausgetragene Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen TU Chemnitz Chemie lehrte. Er ist Autor des Lehrbuch-Klassikers „Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente“. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt ist auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Klaus Stöwe, Tel. 0371 531-35241, E-Mail klaus.stoewe@chemie.tu-chemnitz.de.

(Autor: Uwe Schauer)

Mario Steinebach
27.02.2026

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