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Neuer Rennbolide „Mkx. VII“ geht an den Start

Studentische Initiative T.U.C. Racing e. V. strebt mit einem vollelektrischen Rennfahrzeug, das zahlreiche technische Neuerungen enthält, Erfolge bei internationalen Wettbewerben in der Schweiz und in Polen an

Das Team des T.U.C. Racing e. V., der größten studentischen Initiative der Technischen Universität Chemnitz, verfolgt das Ziel, jedes Jahr einen neuen und besseren Rennwagen für die internationalen Konstruktionswettbewerbe der „Formula Student“ zu bauen und damit europaweit gegen vergleichbare Teams anderer Hochschulen anzutreten. In den vergangenen zwei Saisons konnte das Team bereits wichtige Meilensteine erreichen. T.U.C. Racing überzeugte u. a. in der anspruchsvollsten Disziplin der „Formula Student“ – dem „Endurance“. Diese Kategorie zählt zu den punktestärksten des Wettbewerbs und stellt höchste Anforderungen an Fahrzeug und Team. Beim Endurance muss das Fahrzeug eine 22 Kilometer lange Strecke absolvieren. Dabei werden sämtliche technische Systeme auf Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Ausdauer geprüft. Erst hier zeigt sich, ob alle Komponenten – von der Antriebstechnik bis hin zum Fahrwerk – optimal ineinandergreifen und eine konstante Leistung ermöglichen.

Nachdem die Fahrzeuge der vergangenen zwei Jahre zuverlässig funktioniert haben, wurde nun der nächste große Entwicklungsschritt gewagt. Im diesjährigen Fahrzeug, dem „Mkx. VII“, setzt das Team erstmals auf einen Hinterrad-Radnabenantrieb anstelle des bisherigen Kettenantriebs. Mit dieser Weiterentwicklung des Antriebsstrangs soll die Kraft noch effizienter und zuverlässiger auf die Strecke übertragen werden. Gleichzeitig soll eine konstante Leistungsfähigkeit des Systems gewährleistet werden. Im Vergleich zum bisherigen Konzept wurden potenzielle Schwachstellen – wie beispielsweise das Nachgeben oder der Verschleiß der Ketten über längere Belastungszeiträume – reduziert. Stattdessen setzt das Team auf robuste und langlebige Komponenten, die den hohen physikalischen Anforderungen besser standhalten.

Neben den Neuerungen im Antriebsbereich setzt das Team im zweiten Jahr in Folge erneut auf ein umfassendes Aerodynamikpaket. Dieses sorgt für einen erhöhten Anpressdruck und somit für mehr Grip auf der Strecke. Gleichzeitig werden die Fahrstabilität, das Handling und die Fahrzeugkontrolle verbessert, während der Luftwiderstand reduziert wird. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und Kurvenfahrten besser kontrolliert werden, sodass die einzelnen Disziplinen noch zuverlässiger absolviert werden können. Die Fertigung der Bauteile erfolgte mit Unterstützung mehrerer Sponsoren.

Unter Beweis gestellt werden die technischen Neuerungen, an denen etwa 50 Studierende im vergangenen halben Jahr mitgewirkt haben, bei den Formula Student Events in der Schweiz und in Polen. Während die „Formula Student Switzerland“ bereits zuvor Teil des Rennkalenders des Teams war – zuletzt 2023 mit dem Mkx. DV (Driverless) – geht das Team bei dem Event „Formula Student Poland“ zum ersten Mal in Teamgeschichte an den Start. T.U.C. Racing befindet sich in den letzten Vorbereitungen und blickt nun mit großer Vorfreude auf die Möglichkeit, sich auf dieser internationalen Bühne zu präsentieren.

(Autorin: Anne Wagner, T.U.C. Racing e. V.)

Mario Steinebach
28.05.2026

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