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Professur

Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung

Mitarbeiter*innen der Professur, Stand Juni 2019

Zum 01.10.2018 wird die vormalige Juniorprofessur "Humangeographie Ostmitteleuropas" verstetigt und unter der neuen Denomination "Professur Humangeographie, Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung" weitergeführt. Wir freuen uns, künftig mit einem erweiterten Stamm an Mitarbeiter/innen Forschungsarbeiten und Lehrveranstaltungen im Themenspektrum der Humangeographie und der Geographischen Migrationsforschung durchzuführen.

Aktuelle Informationen

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Teilzeit (50 %, Entgeltgruppe 13 TV-L) zunächst für die Dauer von drei Jahren mit der Option der Verlängerung. Bewerbungen sind bis zum 01.11.2019 in postalischer oder digitaler Form einzureichen.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

Ringvorlesung

Foto/Grafik: Ramona Winter

Ringvorlesung "WohnRaum!" an der TU Dresden (WS 2019/20)

An der TU Dresden findet im WS 2019/20 die Ringvorlesung WohnRaum statt: "Ziel der Ringvorlesung ist es, Phänomene und Prozesse rund um die räumliche Differenzierung des Wohnens in den Blick zu nehmen sowie methodische und praktische Zugänge zu Fragen und Problemen vorzustellen. Die Studierenden erhalten damit einen Überblick über wichtige konzeptionelle Ansätze, empirische Gegenstände und methodische Zugänge zur Wohnungsmarktforschung sowie zu aktuellen wohnungspolitischen Debatten und Projekten."

Ankündigung auf der Seite der TU Dresden

Publikationen

Foto/Grafik: Jacob Müller

Neue Publikation zu Asyl in Europa mit Fokus auf der lokalen Ebene

New publication on Geographies of Asylum in Europe and the Role of European Localities, edited by Birgit Glorius and Jeroen Doomernik. This open access book describes how the numerous arrivals of asylum seekers since 2015 shaped reception and integration processes in Europe. It addresses the structuration of asylum and reception systems, and spaces and places of reception on European, national, regional and local level. It also analyses perceptions and discourses on asylum and refugees, their evolvement and the consequences for policy development. Furthermore, it examines practices and policy developments in the field of refugee reception and integration. The volume shows and explains a variety of refugee reception and integration strategies and practices as specific outcome of multilevel governance processes in Europe. By addressing and contextualizing those multiple experiences of asylum seeker reception, the book is a valuable contribution to the literature on migration and integration, societal development and political culture in Europe.

Available for free under Springer Link.

Forschung

Foto/Grafik: Jacob Müller

„Die lokale Ebene sollte in Asylprozesse stärker einbezogen werden!“

Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung, spricht über den Abschluss der Evaluierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems.

Das von der Europäischen Kommission im Rahmen von HORIZON 2020 geförderte Projekt „Evaluierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unter Druck und Empfehlungen für seine zukünftige Entwicklung“ (CEASEVAL) endet im Oktober 2019. Die Leiterin des Forschungsverbundes von 14 Hochschulen, Forschungsinstituten und Think Tanks Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Technischen Universität Chemnitz, schaut im Gespräch für „Uni aktuell“ zurück.

Das vollständige Interview finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Internationales

Emigration im Fokus

Am 16. und 17. September nahm Prof. Dr. Birgit Glorius vom Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Technischen Universität Chemnitz auf Einladung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der National Bank of Tadjikistan an einer Konferenz in der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe teil. Die Konferenz mit anschließendem Workshop versammelte Finanzexpertinnen und -experten aus Zentralasien, um gemeinsam über Strategien der „financial education“ bzw. „financial literacy“ zu beraten.

Die Konferenz förderte die Vernetzung der Staaten Zentralasiens und brachte einen fruchtbaren Wissensaustausch in Gang, bei dem erfolgreiche Projekte und Strategien der ökonomischen Bildung geteilt wurden. Glorius‘ Rolle als Migrationsexpertin war es, die Aufmerksamkeit der Konferenzteilnehmer auf die Bedürfnisse von Migranten zu richten. Am Beispiel von Wanderungsprozessen innerhalb der Europäischen Union zeigte Glorius die Vielfalt transnationaler Netzwerkbeziehungen zwischen mobilen und nicht-mobilen Bevölkerungsgruppen auf, sowie die Möglichkeiten, durch Rückwanderung Wissen und Kapital im Herkunftsland in Wert zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

H2020-Projekt CEASEVAL ist auf der Zielgeraden

Am 13. und 14. Juni 2019 konnten Mitglieder des Projektkonsortiums ausgewählte Ergebnisse in den Räumlichkeiten der Europäischen Kommission in Brüssel vorstellen

Birgit Glorius präsentiert die Zielsetzung des CEASEVAL-Projekts. Foto: Melanie Kintz Martin Wagner, Minos Mouzourakis und Blanca Garcés stellen ihre Forschungsergebnisse zur Debatte. Foto: Melanie Kintz

 

Das von Prof. Dr. Birgit Glorius (Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der Technischen Universität Chemnitz) geleitete zweijährige Forschungsprojekt CEASEVAL zur Evaluierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems startet ins letzte Projektquartal, welches vor allem der Verbreitung der Forschungsergebnisse gewidmet ist. Am 13. und 14. Juni 2019 hatten Mitglieder des Projektkonsortiums die Gelegenheit, ausgewählte Ergebnisse in den Räumlichkeiten der Europäischen Kommission in Brüssel vorzustellen. Zunächst wurde eine halbtägige Policy Round Table-Diskussion organisiert, an der sich rund 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von politikberatenden Organisationen, Repräsentanten und Repräsentantinnen der EU-Mitgliedstaaten sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission beteiligten. Am zweiten Tag folgte eine Präsentation von CEASEVAL-Mitgliedern während eines Treffens von rund 50 Mitgliedstaatenvertretern und -vertreterinnen im Generaldirektorat Migration und Inneres. Zentrales Thema war hier die Implementierung und Wirksamkeit der Richtlinie 2011/95/EU in Bezug auf die Gewährung und Ausgestaltung von Flüchtlingsschutz.

Das Policy Round Table bestand aus mehreren thematischen Runden, in denen Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert wurden. In der ersten Diskussionsrunde arbeitete Minos Mouzourakis (ECRE, Brüssel) die Limitierungen der europäischen Asylrechtsreform heraus und machte deutlich, dass eine vollständige Harmonisierung aufgrund der individuellen Implementierungen in nationales Recht nicht zu erwarten sei. Ein wichtiger Punkt, an dem Verbesserungen möglich wären, sei die Umsetzung von EU- bzw. nationalem Recht im Bereich Asyl in den EU-Mitgliedstaaten. Ein abgestimmtes Monitoring-System könnte dabei helfen, rechtliche Standards in einheitlicher Art und Weise durchzusetzen. Martin Wagner (ICMPD, Wien) referierte zur Frage der Solidarität als handlungsleitendem Prinzip innerhalb der EU, insbesondere hinsichtlich der gemeinsamen Verantwortung für die Aufnahme von Asylsuchenden und der Steuerung von Asylverfahren. Anhand der Ergebnisse aus Experteninterviews in zehn EU-Mitgliedstaaten zeigte er die Meinungsvielfalt hinsichtlich der Verteilung von Asylsuchenden auf und resümierte, dass eine funktionierende Verantwortungsteilung auf einem gemeinsamen Grundverständnis bzw. einer gemeinsamen Vision basieren müsse, die es derzeit nicht gäbe. Für die weitere Reformdiskussion solle das Szenario von Massenankünften ausgeklammert werden. Dr. Blanca Garcés (CIDOB, Barcelona) knüpfte mit Forschungsergebnissen zur Politisierung des Themas Migration und Asyl und den Auswirkungen auf Politikansätze in den EU-Mitgliedstaaten und hinsichtlich der Reform des GEAS an. In der öffentlichen Meinung wird die Verantwortung bei drei verschiedenen Akteursgruppen verortet: den EU-Institutionen, den EU-Mitgliedstaaten und nationalen Regierungen. In den politischen und öffentlichen Diskursen in den Mitgliedstaaten konnte eine Verlagerung der Verantwortungsdebatte beobachtet werden, weg von der Frage, wer die Verantwortung habe, zur Frage, wer für die Situation zur Verantwortung gezogen werden könne. Zudem wird die Frage der Solidarität innerhalb der EU mit der Frage der Legitimität der Europäischen Union als Ganzes verknüpft. Die Wechselwirkungen zwischen Diskurs und Praxis zeigte sich unter anderem in den Wahlergebnissen zur Europa-Wahl, in der europakritische Parteien bedeutende Stimmengewinne erzielen konnten.

In der zweiten thematischen Runde zu Grenzpraktiken und Aufnahmepolitiken referierte zunächst Prof. Dr. Birte Nienaber (Universität Luxemburg) die Forschungsergebnisse zu Grenzsicherungspraktiken in der EU und ihren Auswirkungen auf die Mobilität von Asylsuchenden nach und durch Europa. Sie stellte klar, dass Grenzen und Grenzsicherungsmaßnahmen die Mobilität von Migranten und Migrantinnen zwar verändern, jedoch nicht verhindern können. Die Auswirkungen veränderter Grenzpraktiken zeigen sich unter anderem in geänderten Rollen von Mitgliedstaaten oder Regionen, die z. B. von Transitländern zu Zielländern werden. Grenzen seien zudem nicht nur als physische Begrenzungen wirksam, sondern auch in Form materieller, sozialer oder rechtlicher Exklusionsprozesse. Als vorläufige Politikempfehlung betonte sie die Bedeutung des Schengen-Raums für die Mobilität von Asylsuchenden. Diese Komponente müsse auch in der Reform der Dublin Regulierung berücksichtigt werden. Dr. Irene Ponzo (FIERI, Turin) folgte mit Forschungsergebnissen einer Mehrebenen-Analyse zur Aufnahme von Asylsuchenden in acht EU-Staaten. Sie zeigte die wachsende Heterogenität von nationalen Aufnahmesystemen seit 2015, die sich vor allem durch die Implementierung von Notfallmaßnahmen, die zunehmende Vielfalt und Heterogenität der beteiligten Akteuren sowie die Zunahme von (sehr unterschiedlichen) lokalen Ansätzen zur Flüchtlingsaufnahme erklärt. Sie kritisierte die mangelnde Beteiligung lokaler Akteure und Akteurinnen bei der Entwicklung von nationalen Lösungsansätzen und plädierte für die Unterstützung „lokaler Inseln der Konvergenz“, die durch die Kooperation lokaler und nationaler Behörden sowie zivilgesellschaftliche Organisationen entstehen können.

In der abschließenden Debatte präsentierte Dr. Jeroen Doomernik (University of Amsterdam) als weiteres Projektergebnis verschiedene Reformszenarien für das GEAS und identifizierte folgende drei Kernziele: die volle Berücksichtigung der Genfer Konvention hinsichtlich der humanitären Verpflichtung zur Flüchtlingsaufnahme, ein funktionierender Mechanismus der „Lastenteilung“ sowie ein System der optimalen Verteilung von Asylsuchenden unter Berücksichtigung von individuellen Profilen und Bedürfnissen. Auch hier war wieder das Thema der Weiterwanderung im Schengen-Raum von Bedeutung. Als vorläufige Politikempfehlung wurde die Gewährung der freien Mobilität im Schengen-Raum für anerkannte Geflüchtete herausgearbeitet, um die optimale Allokation von Humankapital (Sprachkenntnisse, berufliche Kenntnisse, demographische Belange aufnehmender Regionen) zu erreichen. Hinsichtlich der Fortführung von Reformbestrebungen wurde empfohlen, eine „Koalition der Willigen“ anzustreben, und dabei auch Akteure auf subnationaler Ebene (z. B. Städtenetze wie Eurocities) zu berücksichtigen. Auf diese Weise könnte der stagnierende Reformprozess wiederbelebt werden.

Am Folgetag hatten Prof. Dr. Birgit Glorius (TU Chemnitz), Minos Mouzourakis (ECRE, Brüssel) und Martin Wagner (ICMPD, Wien) die Möglichkeit, in einer kompakten Präsentation Forschungsergebnisse zur Funktionsweise der Richtlinie 2011/95/EU in Bezug auf die Gewährung und Ausgestaltung von Flüchtlingsschutz vorzustellen und basierend darauf Empfehlung für die weitere Ausgestaltung nationaler Politikansätze zu formulieren. Zentrales Ergebnis ihrer Präsentation war die hohe Divergenz nationaler Praktiken, z. B. hinsichtlich der Unterbringung von Asylsuchenden, der Laufzeit von Aufenthaltserlaubnissen und die Vergabe und Laufzeit von Reisepapieren. Gründe für Divergenz waren unter anderem unterschiedliche nationale Problemwahrnehmungen und Prioritätensetzungen, aber auch divergierende Zugriffe auf Netzwerk- und Beratungskapazitäten. Auch während dieses Termins wurde eine Verbindung zwischen der Asylpolitik und dem generellen Zustand des europäischen Integrationsprozess konstatiert. Eine mögliche Weiterentwicklung des GEAS wird daher auch die Grundbedingungen der europäischen Kooperation in den Blick nehmen müssen, wobei Solidarität wohl nur auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen eingefordert und gewährt werden kann.

Die Ergebnisse der Diskussionen werden in den abschließenden, zusammenfassenden Projektbericht einfließen, der anlässlich der Abschlusskonferenz des CEASEVAL-Projekts am 1. und 2. Oktober 2019 an der TU Chemnitz präsentiert wird.

Das durch Fördergelder des EU Horizon2020 Programms (Grant Agreement Nr. 770037) finanzierte Forschungsprojekt zur „Evaluierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unter Druck und Empfehlungen für seine zukünftige Entwicklung/ Evaluation of the Common European Asylum System under Pressure and Recommendations for Further Development) (CEASEVAL)“ untersucht die Funktionsweise des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems im Kontext der Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Jahre und erarbeitet Vorschläge für seine Reform. Weitere Informationen zum Projekt, unter anderem mehr als 40 aus dem Projekt resultierende Publikationen, sind unter www.ceaseval.eu verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Projekt-Ausschreibungen

Ausschreibung von zwei Bachelor- bzw. Masterprojekten für das Sommersemester 2019

„Umkämpfte Geographien. Mapping Rassismus, Solidarität und Postkolonialismus“

Wissenschaft macht Ah! Wir wollen die Ergebnisse der Seminarprojekte im SoSe 2019 mit eurer Hilfe visualisieren und öffentlich machen.

Das Vorhaben

Im Sommersemester 2019 bietet die Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung drei Lehrveranstaltungen zu den Themenfeldern anti-migrantische Mobilisierungen, Post-/Kolonialismus und Solidarität & Migration – vorrangig mit Bezug zur Stadt Chemnitz - an[1]. Die Lehrveranstaltungen sind als forschungspraktische Seminare konzipiert, in denen Studierende empirische Forschungsmethoden erlernen und auf einen selbst gewählten Gegenstand anwenden. Die Ergebnisse der Seminare sollen in Form einer digitalen Plattform (bspw. Blog, Karte, Poster) für die fachlich-akademische und allgemein interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (s. beispielhaft die Projekte „Mapping Istanbul“[2], „Am Horizont das Plastikmeer“[3]). Dies dient dem Ziel, die Auseinandersetzung mit den rassistischen Anfeindungen und Übergriffen beim Chemnitzer Sommerfest im August 2018 auch in der akademischen Lehre zu stärken.

Welche Aufgabe habt Ihr dabei?

Ihr seid als Kleinteam aus zwei Studierenden dafür zuständig, 1) eine geeignete digitale Plattform und dort eine geeignete Darstellungsweise der Seminarergebnisse in Absprache mit den Studierenden und Lehrenden zu finden. Zudem koordiniert Ihr 2) den Prozess der Wissenssammlung, -aufbereitung und -darstellung und begleitet dabei die drei Lehrveranstaltungen. D. h. Ihr nutzt optimaler Weise die Präsenztermine der Seminare, um Euch mit den Studierenden und Lehrenden abzustimmen, nachzufragen oder das Vorgehen zu ändern. Erste Absprachen mit den Lehrenden werden Mitte April stattfinden; das Projekt beginnt Mitte April und soll zum Ende des Sommersemesters (September) abgeschlossen sein.

Was bieten wir Euch?

Ihr tragt wesentlich dazu bei, die Fokusthemen der Lehre des Sommersemesters geordnet aufzubereiten und darzustellen. Dabei könnt Ihr Euch in die Funktions- und Gestaltungsweise einer digitalen Plattform einarbeiten, Erfahrungen in der partizipativen Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit sammeln sowie Einblicke in die Organisation akademischer Lehre erhalten. Schließlich könnt Ihr Euch das Projekt im Rahmen Eures Bachelor- bzw. Masterstudiums anrechnen lassen.

Was bringt Ihr mit?

  • Erfahrung im Wissensmanagement und der digital-medialen Aufbereitung von Wissen
  • Erfahrung in der Konfiguration und Anwendung von Content-Management-Systemen zur Wissenssicherung und -darstellung (bspw. WordPress, Drupal, digitale Kartenanwendung)
  • Interessen an den Themenfeldern anti-migrantische Mobilisierungen, Post-/Kolonialismus, Solidarität & Migration
  • Eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Lust auf kreative und ansprechende Lösungen für die Verbreitung wissenschaftlicher Themen

Ihr habt Interesse?

Bei Interesse an der Durchführung Eures Bachelor- oder Masterprojektes schickt uns – allein oder zu zweit - bis zum 5. April 2019 eine formlose Mail an stephan.liebscher@.... Beschreibt darin bitte kurz, welche Vorerfahrungen Ihr habt und beantwortet eine der beiden Fragen:

  • Welche digitale Plattform eignet sich für das Vorhaben und warum?
  • Was ist Euch bei der Koordination des Prozesses der Wissenssammlung, -aufbereitung und -darstellung besonders wichtig?

 

Ihr habt Interesse?

Stephan Liebscher, stephan.liebscher@...
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung
Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften (EUROPA-Institut)
TU Chemnitz

 

[1] Vgl. die Beschreibungen zu den Lehrveranstaltungen „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ (Übung), „#unteilbar, #wirsindmehr – auch im Wahljahr 2019?“ und „Spurensuche in Chemnitz: (K)Ein Ort (post-)kolonialen Erbes?“ auf unserer Homepage
[2] http://www.kaee.uni-goettingen.de/mapping-istanbul/
[3] https://www.ahdp.uni-osnabrueck.de/

Öffentlicher Vortrag

Migration: Ausnahme oder Regel?

Prof. Dr. Birgit Glorius hält am 28. Februar 2019 den Auftaktvortrag der neue Veranstaltungsreihe „Schmelztiegel Chemnitz“ des Industriemuseums

Bild Birgit Glorius

Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von Austausch und Mobilität. Gerade Städte sind ohne die geographische Mobilität von Menschen gar nicht denkbar. Migration kann viele Ursachen und auch verschiedene Folgen haben – für die Migranten selbst, aber auch für die Zurückgebliebenen, sowie für die aufnehmenden Gesellschaften. Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der Technischen Universität Chemnitz, beleuchtet dieses Spannungsfeld am 28. Februar 2019 im Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119. Mit ihrem Vortrag, der um 18 Uhr beginnt, startet zugleich die neue Veranstaltungsreihe des Museums „Schmelztiegel Chemnitz“. Glorius erläutert wesentliche Begriffe und Konzepte der internationalen Migration und zeigt am Beispiel Deutschlands auf, unter welchen Perspektiven Migrationsprozesse betrachtet werden können und welche Ursachen und Folgen sie haben.

 

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Öffentlicher Vortrag

Geöffnete Vorlesung "Fluchtort Europa" anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Philosophischen Fakultät

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Philosophischen Fakultät finden derzeit verschiedenste öffentliche Veranstaltungen statt. Anlässlich des Jubiläums öffne ich meine Vorlesung "Fuchtort Europa" und lade alle Interessierten herzlich ein. Die Vorlesung nimmt die seit 2015 auch in Deutschland spürbare Bedeutung des Themas Flucht und Asyl zum Anlass, um anhand ausgewählter inhaltlicher Aspekte grundlegend über Fluchtmigration nach Europa und die Voraussetzungen für Aufnahme und Integration nachzudenken. Ebenso soll die Position Europas im Kontext der globalen Fluchtmigration beleuchtet und die Bedeutung des Themas Flucht und Asyl für den weiteren europäischen Integrationsprozess diskutiert werden.

Die öffentliche Vorlesung am 23. Januar thematisiert ein Grundprinzip der Europäischen Zusammenarbeit, nämlich das Prinzip der geteilten Verantwortung und gegenseitigen Solidarität, und diskutiert mögliche Anwendungen für eine Neugestaltung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Vorlesung "Fluchtort Europa", Mittwoch, 23. Januar, 11.30-13.00 im Neuen Hörsaalgebaude, Raum 2/N001 (Erdgeschoss, rechts).

Ehrungen

Forschungspreis 2018 in der Kategorie "EU – Erste erfolgreiche Projektakquise aus EU-Mitteln" geht an Prof. Dr. Birgit Glorius

Der Forschungspreis der TU Chemnitz in der Kategorie "EU – Erste erfolgreiche Projektakquise aus EU-Mitteln" wurde 2018 vergeben an Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Philosophischen Fakultät, für das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „Evaluation eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unter Druck und Empfehlungen für seine zukünftige Entwicklung“. Glorius erwarb den Preis als Juniorprofessorin an der TU. Zum 1. Oktober 2018 wurde sie nach erfolgreichem Tenure-Track-Verfahren als ordentliche Professorin an die TU Chemnitz berufen. Das von der Professur Humangeographie Ostmitteleuropas als Lead Partner geführte Projekt „CEASEVAL“ (Evaluation of the Common European Asylum System under Pressure and Recommendations for further development) forscht in einem Zeitraum von zwei Jahren zum gemeinsamen Europäischen Asylsystem. Zielsetzung für das multidisziplinäre und internationale Konsortium mit Institutionen aus zwölf EU-Ländern und der Türkei ist die Evaluierung des Systems sowie die Konzeption von Reformvorschlägen. Mit der Unterstützung durch HORIZON 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, sicherte sich das Forschungsteam Fördermittel von zwei Millionen Euro. Dieser Forschungspreis wurde gesponsert von SITEC Industrieanlagen GmbH.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Menschen

Neue Berufung an die Universität: Zum 1. Oktober 2018 hat der Rektor der TU Chemnitz Prof. Dr. Birgit Glorius als ordentliche Professorin berufen

 

Der Rektor der Technischen Universität Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, hat zum 1. Oktober 2018 Prof. Dr. Birgit Glorius nach erfolgreichem Tenure-Track-Verfahren als ordentliche Professorin an die TU Chemnitz berufen. Glorius ist ab sofort Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Philosophischen Fakultät der TU

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

Europäisches Asyl-System reformieren: Halbzeit für TU-geführtes HORIZON 2020-Projekt „CEASEVAL“ – Präsentation vorläufiger Ergebnisse in Amsterdam und Brüssel

Das von Prof. Dr. Birgit Glorius, Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der Technischen Universität Chemnitz, geführte Projekt „Evaluierung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unter Druck und Empfehlungen für seine zukünftige Entwicklung“ (CEASEVAL) hat inzwischen die Halbzeit erreicht. Zwischen dem 18. und 20. September 2018 wurde an der University of Amsterdam und in Brüssel sowohl der bisherige Projektstand vorgestellt als auch das Projekt selbst zwischenevaluiert.

Es habe sich auf Basis der Gegenüberstellung der Ergebnisse aus den Dokumentenanalysen und den ersten Befunden aus den laufenden Interview-Serien mit Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft deutlich gezeigt, dass es „große Divergenzen hinsichtlich der Ausdeutung des Begriffs ‚Verantwortung‘ gibt. Zudem zeigte sich eine Forschungslücke hinsichtlich der Implementierung von Politikansätzen auf lokaler Ebene“, fasste CEASEVAL-Projektleiterin Prof. Glorius ein wesentliches Zwischenergebnis in Amsterdam zusammen.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

Erfolgreicher Auftakt für Horizont-2020-Projekt „CEASEVAL“

TU Chemnitz geführtes EU-Forschungsprojekt erfolgreich gestartet

„Das CEASEVAL-Projekt stellt eine bedeutende Form des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns dar. Die Relevanz des Projektes zeigt sich zudem hinsichtlich des geplanten Ergebnistransfers in politische und Gesetzgebungs-Prozesse in der EU und den Partnerländern“, betonte Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Dekan der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz, die Bedeutung des Forschungsvorhabens in seinem Grußwort an die teilnehmenden Forscherinnen und Forscher. Insgesamt 25 Vertreterinnen und Vertreter aus den einzelnen Institutionen des internationalen Konsortiums folgten am vergangenen Donnerstag der Einladung des CEASEVAL-Projektteams, unter Federführung der Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas der TU Chemnitz...

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Geflüchtete in ländlichen Räumen Sachsens - Öffentlicher Vortrag

Sachsen und missglückte Integration – seit 2015 dominiert dieses Bild die Medien. Mit den aktuellen Wahlergebnissen wird dieser Eindruck noch einmal bestärkt. Doch ist die Lage wirklich so hoffnungslos? Und
mit welchen Schwierigkeiten sieht sich die Gesellschaft in Sachsen eigentlich konfrontiert? Gibt es  erfolgversprechende Ansätze, um Integration auch im ländlichen Raum zu ermöglichen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Frau Dr. Birgit Glorius, Junior-Professorin für Humangeographie an der Technischen Universität Chemnitz. Dabei fokussiert sie sich vor allem auf geographische Migrationsforschung und demographischen Wandel sowie insbesondere die Migrationsbewegung in Sachsen. In ihrem Vortrag stellt sie Erkenntnisse zur Willkommenskultur gegenüber Geflüchteten im ländlichen Raum Sachsens vor.
Im Zuge der Veranstaltung geht Frau Dr. Glorius nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen und zukunftsweisende Wege ein. Auch werden die vorangegangenen Gegebenheiten seit 1989 beleuchtet. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für eine offene Diskussion und Fragerunde.
Veranstalter: ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V. in Kooperation mit der Stadt Chemnitz
und dem Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e. V.
28.11.2017, 19:00-21:00 Uhr
Georg-Landgraf-Forum, Dresdner Str. 38A, 09130 Chemnitz

Forschung

Startschuss für TU Chemnitz geführtes EU-Forschungsprojekt – Auftaktveranstaltung am 16. und 17. November 2017 an der TU Chemnitz

Als Lead Partner führt die Migrationsspezialistin Jun.-Prof. Dr. Brigit Glorius, Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas der Technischen Universität Chemnitz, das von der Europäischen Kommission (EC) im Rahmen des Programms HORIZON 2020 geförderte Projekt CEASEVAL. Ziel des Projektes unter Beteiligung eines internationalen und multidisziplinären Teams ist es, das Europäische Asylsystem zu evaluieren und für Reformvorschläge vorzubereiten. Der Projekt-Auftakt findet im Rahmen eines Kolloquiums am 16. und 17. November an der TU Chemnitz statt. Für die Beteiligten aus zwölf EU-Ländern und der Türkei ist es eine ganz besondere Veranstaltung: „Zum ersten Mal treffen sich Vertreter aller Partnerorganisationen an einem Ort, um gemeinsam am Feinschliff des Projektes zu arbeiten“, erklärt Birgit Glorius... .

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

Die Zukunft Europas - in den USA diskutiert. Prof. Dr. Birgit Glorius vom Institut für Europäische Studien spürte während ihrer Vortragsreise eine hohe Leidenschaft des Publikums am internationalen Austausch

Von einer einwöchigen Vortragsreise durch die USA zurückgekehrt ist Jun. Prof. Dr. Birgit Glorius vom Institut für Europäische Studien der Technischen Universität Chemnitz. Auf Einladung des American Council on Germany besuchte sie die Standorte Charlotte/NC, Philadelphia/PA und Minneapolis/MN und absolvierte verschiedene Vortragsveranstaltungen, Seminare und Podiumsdiskussionen zum Thema Migration in die Europäische Union und Auswirkungen auf den europäischen Integrationsprozess.

Das American Council on Germany ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation die den transatlantischen Dialog zwischen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Medien fördert. Die Vereinigung wurde 1952 durch Eric M. Warburg gegründet, um nach den zwei Weltkriegen den Aufbau von Vertrauen zwischen den USA und Deutschland zu fördern. Die Bedeutung dieser Aktivitäten, so Jun. Prof. Dr. Birgit Glorius, ist auch im 21. Jahrhundert nicht geringer geworden. So wurden rund um ihr Vortragsthema zu „Migration, Mobilität und Asyl als Herausforderungen für den Europäischen Integrationsprozess“ verschiedene Entwicklungen thematisiert, die auch für die USA relevant sind, wie etwa die aktuelle politische Entwicklung in Europa mit den flächendeckenden Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien...

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Forschung

„Zwischen Korruption und Demokratie: Chemnitzer Studierende besuchten im September den Kosovo und erhielten Einblicke in den jüngsten Staat Europas“

Am 24. September 2017 begaben sich 16 Studierende der Technischen Universität Chemnitz im Rahmen einer Exkursion für eine Woche in den jüngsten Staat Europas: den Kosovo. In Zusammenarbeit mit der Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas unter Leitung von Birgit Glorius organisierte der Student Andrej Prenic (B.A. Europa-Studien) im Rahmen eines Bachelor-Projekts die Studienfahrt in das Balkanland.

Seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahre 2008, welche bisher von etwa 115 Ländern als anerkannt gilt, ist die größte Rechtsstaatlichkeitsmission der Europäischen Union vor Ort, um u. a. die kosovarische Regierung dabei zu unterstützen, demokratische Strukturen zu etablieren. Im Laufe der Woche hatte die Gruppe aus Chemnitz die Möglichkeit, die Niederlassung der Mission zu besuchen und sich mit einem Mitarbeiter auszutauschen...

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

„Neues Horizon Projekt CEASEVAL untersucht die Leistungsfähigkeit des Europäischen Asylsystems“

Der “lange Sommer der Migration” im Jahr 2015 und die damit verbundene “Krise der Europäischen Asylpolitik” sind bestimmende Themen des öffentlichen Diskurses, mit weitreichenden Folgen für politische Meinungsbildungsprozesse auf nationaler Ebene und für den Europäischen Integrationsprozess. Während die humanitäre Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen nicht verhandelbar ist, bestehen offene Fragen hinsichtlich einer fairen und humanen Weiterverteilung der Asylsuchenden auf die Mitgliedsstaaten, der Harmonisierung von Asylverfahren und konkreten Praktiken im Umgang mit Asylsuchenden vor, während und nach dem Asylverfahren. Jun.Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas, widmet sich als europäische Migrationsspezialistin seit Jahren dieser Thematik und ist als Expertin im Bereich von Migration und Integration international ausgewiesen. Ihr gelang es nun, als Lead Partner eines Konsortiums aus insgesamt 12 wissenschaftlichen und politikberatenden Institutionen aus 11 EU-Ländern und der Türkei, einen Förderantrag innerhalb des renommierten HORIZON 2020 Rahmenprogramms der Europäischen Kommission zu platzieren, der nach positiver Evaluierung nun für die Durchführung vorbereitet wird. Ausgestattet mit einem Gesamtbudget von rund zwei Millionen Euro wird das multidisziplinäre Forschungsteam die Möglichkeit erhalten, das Gemeinsame Europäische Asylsystem zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu konzipieren. .

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Forschung

„Chemnitz aus unterschiedlichen Perspektiven entdecken“

Die Entwicklung der Stadt Chemnitz ist stark mit unterschiedlichen Phasen der industriellen Entwicklung verknüpft. Einst als „Sächsisches Manchester“ bezeichnet, entwickelte sich Chemnitz in der sozialistischen Epoche zu einem wichtigen Industriestandort der DDR. Nach der Wende folgte eine Phase der De-Industrialisierung. Inzwischen hat sich Chemnitz zu einem Technologiestandort entwickelt. Aus allen Epochen lassen sich noch Spuren im Stadtbild finden. Im Rahmen des Projektes „Industriegeschichte erleben“, das von Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius, Professur Humangeographie Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz, gemeinsam mit der Chemnitzer Dipl.-Geografin Katja Manz konzipiert wurde, begaben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 des Chemnitzer Schulmodells und der Freien Waldorfschule Chemnitz auf Spurensuche und setzten sich mit der Stadtentwicklung von Chemnitz auseinander. Das Ergebnis in Form interaktiver Stadtrundgänge steht ab sofort als App für alle Interessierten bereit.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Campus

„Nach der Migration“

Die an der TU Chemnitz angesiedelte Forschungsinitiative „Flüchtlinge in Sachsen“ hat sich zum Ziel gesetzt, Anforderungen, Praktiken und Konsequenzen hinsichtlich der Aufnahme von Geflüchteten in Sachsen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen. Am 01. Februar 2017 stellten Mitglieder der Initiative und weitere TU-Angehörige Ergebnisse ihrer bisherigen Forschung in einer öffentlichen Veranstaltung vor, um damit zur Vernetzung, zum Wissensaustausch und zur Diskussion zwischen Universität und Stadtgesellschaft beizutragen.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Industriegeschichte erleben

Programm der Abschlusskonferenz

Projektende mit Ausblick

Am 21. September 2016 fand die Abschlusskonferenz des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projektes „Denkwerk: Industriegeschichte Erleben“ an der Technischen Universität Chemnitz statt. Das von 2014 bis 2016 an der Juniorprofessur „Humangeographie Ostmitteleuropas“ unter Leitung von Jun-Prof. Dr. Birgit Glorius durchgeführte Denkwerk-Projekt „Industriegeschichte Erleben“ hatte die industrielle Vergangenheit und Gegenwart der Stadt Chemnitz und ihre Verankerung in Raumstrukturen, Gebäuden, Artefakten sowie in den Erinnerungen und Empfindungen der ChemnitzerInnen zum Thema. Als konkretes Produkt sollte eine Web-Application erarbeitet werden, mit der die vielfältigen Zugänge zu dem Thema Industriegeschichte anhand von interaktiven Stadtrundgängen individuell nachvollzogen werden können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite.

Internationales

„Migration ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart“

Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius und Prof. Dr. Teresa Pinheiro vom Institut für Europäische Studien nahmen in Panama-Stadt an der internationaler Konferenz „First Intercontinental Conference Europe – Latin America – United States: Migration and Public Safety, Global, Regional and Local Challenges“ teil. Sie sind dabei der Einladung gefolgt, als Teil einer fünfköpfigen Delegation die europäischen Perspektiven zu dieser Thematik zu präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie in der „Uni aktuell“-Meldung.

Flüchtlinge in Sachsen (FiS)

Call for Posters "Migration und Integration: Anforderungen, Praktiken und Konsequenzen der Aufnahme von Geflüchteten"

Im Rahmen einer interdisziplinär angelegten (Transfer)Veranstaltung präsentieren studentische Mitglieder der Forschungsgruppe Flüchtlinge in Sachsen am 01.02.2017 erste Ergebnisse ihrer Forschungen. Zugleich möchten wir Studierenden und MitarbeiterInnen der TU Chemnitz, die zum Thema Fluchtmigration und Integration forschen und arbeiten eine Plattform bieten, ihre Projekte und Ergebnisse zu präsentieren, um in einen wissenschaftlichen Austausch miteinander zu treten. Darüber hinaus laden wir regionale Akteure aus den Bereichen Stadtverwaltung, Migrationssozial- und Jugendarbeit sowie Ehrenamt ein, sich an der Veranstaltung zu beteiligen.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Call for Posters (PDF, 142kB).

Flucht und Migration – Ursachen und Folgen

Wege in der EU

Seniorenkolleg der TU Chemnitz beteiligt sich an Online-Ringvorlesungsreihe zu Flucht und Migration – Dr. Birgit Glorius, Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas, referiert am 4. Mai 2016

Auch im Sommersemester 2016 bieten 15 universitäre Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung – allesamt Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien – eine bundesweite Online-Ringvorlesung an. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal „Flucht und Migration – Ursachen und Folgen“. In sechs Veranstaltungen greifen Vertreter mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen das Thema auf und beleuchten es aus unterschiedlichen Perspektiven.

Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius von der Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas der TU referiert am 4. Mai ab 16 Uhr zu „Migration in Europa“.

Flüchtlinge in Sachsen - Bericht aus einem laufenden Forschungsprojekt

Öffentliches Treffen der Forschungsgruppe „Flüchtlinge in Sachsen“

Vortrag im Seminarraum

Im Rahmen eines öffentlichen Treffens der Forscher_innen-Gruppe nutzte am 20.01. ein interessiertes Publikum die Möglichkeit, sich über die Gruppe und erste vorläufige Ergebnisse der empirischen Erhebungen dreier Mitglieder zu informieren.

Weitere Informationen auf der Projekt-Webseite

Studentisches Projekt

Projektergebnisse "Grün statt Grau für Lindenau"

Übergabe des Abschlussberichts an die Magistralenmanagerin der Georg-Schwarz-Straße, Daniela Nuß

Am 04.05.2015 wurden die Projektergebnisse des Bachelor-Projekts „Grün statt Grau für Lindenau“ in den Räumlichkeiten des Lindenauer Stadtteilvereins vorgestellt und offiziell an das Magistralenmanagement Georg-Schwarz-Straße übergeben.
Pressemeldung und mehr Informationen.

Foto: Übergabe des Abschlussberichts an die Magistralenmanagerin der Georg-Schwarz-Straße, Daniela Nuß

Internationaler Workshop

Migration and Crisis

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Im Rückblick, internationale Konferenz: Migration and Crisis – understanding migration dynamics from Mediterranean Europe in the context of economic and financial crisis...

Press release
More Information

Internationales

Die Fluchtmigration in Europa im Fokus

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Auf Einladung der Juniorprofessur Humangeographie Ostmitteleuropas trafen sich vom 16. bis 18. März 2015  Forscher aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Serbien und Ungarn an der TU Chemnitz zu einem Workshop im Rahmen der Forschungsinitiative „Refugees in European localities: Reception, Perceptions and Policies”. Pressemeldung

Forschung

Arbeitsmobilität von medizinischem Fachpersonal

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Mit einer bilateralen Konferenz ist am 22. Januar 2015 ein gemeinsames Projektseminar der Universitäten in Chemnitz und Usti nad Labem im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Ziel3-Projekts "InWest 2.0 – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Technologietransfer" zum Abschluss gekommen. Pressemeldung

Forschung

So wird Industriegeschichte zum Erlebnis

Mit einer Auftaktveranstaltung startete die Juniorprofessur „Humangeographie Ostmitteleuropas“  das Forschungsprojekt „Industriegeschichte erleben“.  Dabei forschen Schüler der Waldorfschule und des Chemnitzer Schulmodells gemeinsam mit Wissenschaftlern der Institute für Europäische Studien und Europäische Geschichte zur Chemnitzer Industriegeschichte.  Die Ergebnisse sollen in eine App einfließen, mit der interaktive Stadtrundgänge durch Chemnitz erlebt werden können. Pressemeldung

Studium

Auf Spurensuche nach der Geschichte der Russlanddeutschen

Chemnitzer Europastudentinnen erstellen im Rahmen ihres Bachelorprojektes ein historisches Magazin über die Herkunft und Identität der Russlanddeutschen. Die Ergebnisse präsentieren die Studentinnen in Form von Artikeln, Interviews, Bildern und persönlichen Fotos. Diese sind im Internet aufrufbar . Mehr ...

Download des Fachmagazins

Studium

Die Mobilität von medizinischem Fachpersonal

Ein deutsch-tschechisches Nachwuchsforscherteam aus Chemnitz und Usti nad Labem untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt im Rahmen des Ziel3-Projekts "InWest – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Technologietransfer" Pressemeldung

Studium

Mehr als Mercedes Benz, Krieg und organisierte Kriminalität

Studierende der Europa-Studien lernten im September während einer Exkursion das Kosovo kennen. Thematische Schwerpunkte waren Migration und Minderheiten, religiöse Heterogenität, Erinnerungskultur und Stadtentwicklung. Pressemeldung

Internationales

Studien zu Flüchtlingen im lokalen Kontext

Im Rahmen der 11. Jahreskonferenz des internationalen Forschernetzwerks IMISCOE (International Migration, Integration and Social Cohesion in Europe) in Madrid fand die  Auftaktsitzung der Forschungsgruppe “Refugees in European localities: Reception, Perceptions and Policies” statt, deren Mitinitiatorin Frau Jun.-Prof. Dr. Birgit Glorius ist. Pressemeldung

Presseartikel