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Lehre

Unsere Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

Seit dem Sommersemester 2010 erfolgt die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen - wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt - über die Lernplattform OPAL des Bildungsportals Sachsen. Dort befinden sich auch alle aktuellen Informationen und Änderungen zu den Lehrveranstaltungen.

Inhalt: Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Ideengeschichte und zentrale Konzepte der Humangeographie und ihrer Teildisziplinen (z.B. Wirtschaftsgeographie, Bevölkerungsgeographie, Stadtgeographie, Sozialgeographie). Anhand ausgewählter empirischer und regionaler Beispiele werden geographische Analysemethoden verdeutlicht. Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden einen Überblick über die Grundstruktur geographischen Denkens, die wesentlichen humangeographischen Konzepte, Berührungspunkte zu Nachbardisziplinen und konkrete Anwendungsbeispiele zu verschaffen. Das vorlesungsbegleitende Selbststudium soll die Themen vertiefen und die Fähigkeiten der Studierenden zum geographischen (d.h. querschnittsbezogenem, verknüpfendem und raum-zeitlich präsentem) Denken stärken.

Dozent: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module:

  • SK4 (Bachelor Europa-Studien)
  • FM2 (Master Europäische Integration)
  • EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften)
  • Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul, SM2 Europa und Kommunikation (Bachelor IKK)
  • Schwerpunktmodul 3, Label V Diskursfeld II-I (Master IKK)
  • EM (Master Pädagogik)
  • Studium Generale
  • andere Studiengänge nach Vereinbarung

Ort: Raum 2/N010

Zeit: Mittwoch, 11.30-13.00, BEGINN am 10.04.2019

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: Link

Inhalt: Die Vorlesung vermittelt die wissenschaftstheoretischen und methodologischen Grundlagen der sozialempirischen Forschung sowie ihre Ideengeschichte. Anhand ausgewählter Fallbeispiele werden in die Methoden Teilnehmende Beobachtung, Repräsentativbefragung sowie narratives Interview eingeführt und geeignete Auswertungsmethoden für quantitative und qualitative sozialempirische Forschungsmethoden vorgestellt. In der Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden die vermittelten Methoden an angewandten Beispielen geübt.
Ziel der Vorlesung ist es, einen theoretischen und praktischen Einblick in sozialempirische Forschungstechniken zu erhalten und Ergebnisse sozialempirischer Forschung kritisch zu rezipieren. Damit bildet die Vorlesung eine Grundlage für die weitere vertiefende Beschäftigung mit und eigenständige Anwendung von sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden im Verlauf des Studiums.

Dozent: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: B4 (Bachelor Europa-Studien), EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)

Ort: Raum 2/W017

Zeit: Montag, 11.30-13.00, BEGINN am 15.04.2019

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: Link (VL); Link (Üb)

Inhalt: Die Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ übt die in der gleichnamigen Vorlesung vermittelten Methoden an angewandten Beispielen.

Dozent: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: B4 (Bachelor Europa-Studien), EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)

Ort: 2/W044 (neuer Raum ab 30.04.2019!!!)

Zeit: Dienstag, 17.15-18.45, BEGINN am 16.04.2019 (Die Vorbesprechung zu dieser LV findet im Rahmen der ersten VL am 01.04.2019 statt)

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: folgt

Inhalt: Nach den Massenmobilisierungen im Sommer und Herbst 2018 gegen Rassismus und in Solidarität mit Geflüchteten im Mittelmeer sowie auf den Routen der Migration sind die zivilgesellschaftlichen pro-migrantischen Bemühungen im Wahljahr 2019 (Europawahl und Kommunalwahlen in 10 Bundesländern in Mai sowie Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen im September) erneut gefordert. 2018 wurden zwar mit der Demonstrationen "unteilbar" in Berlin und dem Solidaritätskonzert "wirsindmehr" in Chemnitz mit knapp 250.000 bzw. 65.000 Menschen deutliche Zeichen durch die Zivilgesellschaft gesetzt. Auch Institutionen von Universitäten bis Kulturbetriebe engagierten sich gegen rechts und beteiligten sich an Aktionen. Doch mit Blick auf die anstehenden Wahlen und die dabei und darüber hinaus sichtbar werdenden völkisch-rechtspopulistischen sowie anti-migrantischen Mobilisierungen stellen sich folgende Fragen an jene solidarischen Bemühungen:

  • In welchen Kontexten und - digitalen und analogen - Räumen werden die genannten Solidaritätsbemühungen auch im Jahr 2019 sichtbar? Welche Strategien der Raumaneignung werden bei Aktionen und Organisationsformen verfolgt (bspw. Nachbarschaft, öffentliche städtische Plätze, digitaler Raum)? Inwiefern werden die Wahlanlässe zur Mobilisierung genutzt?
  • Inwiefern können im letzten Jahr geschmiedete Allianzen und Bündnisse aufrechterhalten werden? Wo konnten sie nicht fortgesetzt werden und warum?
  • Wo konnten in der Abgrenzung gegen rechts oder auf Basis einer solidarischen Vision (neue)unkonventionelle Allianzen geschmiedet werden (bspw. zwischen Kirche und Aktivismus, zwischen Verwaltung und Migrant*innenselbstorganisation)?
  • Welche Rolle spielen Geflüchtete und Menschen mit Migrationserfahrung?

Welche Rolle spielen Geflüchtete und Menschen mit Migrationserfahrung? Zur Bearbeitung der genannten Fragen werden in der Einführungssitzung am 03.04.2019 zwei Varianten des Seminarverlaufs zur Auswahl vorgestellt:

  • Variante 1: Das Seminar möchte diese Fragen zum Ausgangspunkt für eine empirische Auseinandersetzung an der Schnittstelle „Migration“ und „Solidarität“ nehmen. Die Teilnehmenden erarbeiten in kleinen Gruppen eine selbst gewählte Fragestellung und versuchen, diese durch die Aneignung relevanter Lektüre theoretischer und methodischer Texte (insb. zu qualitativen Interviews, teilnehmender Beobachtung, Social Media, qualitativer Auswertung) sowie eigenerErhebungen und ggf. erster Auswertungen empirischer Daten zu beantworten.
  • Variante 2: Die Studierenden konzipieren in Gruppen ein sog. „Realexperiment“ und setzen sich in dessen Rahmen mit den o.g. Fragen auseinander. Hierbei erarbeiten und erproben die Teilnehmenden basierend auf den Erfahrungen anderer Initiativen selbst Solidaritätspraktiken und reflektieren dabei die eigene Involvierung in Aushandlungsprozesse. Die Seminarsitzungen dienen dabei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen der empirischen Datenerhebung und -analyse, der Gestaltung von Forschungsprozessen und der Rolle von Wissenschaft rund um und in Realexperimenten.

Die Forschungsergebnisse sollen im Verlauf des Seminars in einer Wissenssammlung (bspw. kollektive digitale Karte) zusammenfließen. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Seminar „Chemnitz – (K)Ein Ort (post-)kolonialen Erbes? Eine Spurensuche“ (Schurig) und der Vorlesung und Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ (Glorius) statt. Es werden hierzu Austauschformate organisiert.

Dozent: Stephan Liebscher, M.A.

Module:

  • SK4 (Bachelor Europa-Studien)
  • FM2 (Master Europäische Integration), TM2 (Master Europäische Integration PO2015)
  • EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014)
  • MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015)
  • Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul, VM3 Globale Perspektiven, VM4.2 Auslandspraktikum, VM4.3 Auslandsorientiertes Semester (Bachelor IKK)
  • SM 3 Forschungs- und Diskursfelder (Master IKK)
  • D3 (Master Germanistik PO2009)
  • Modul 34 (Master of Finance PO2012)
  • EM (Master Pädagogik)
  • Studium Generale
  • andere Studiengänge nach Vereinbarung

Ort: Raum 2/D316A

Zeit: Mittwoch, 13.45-15.15, BEGINN am 03.04.2019

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: Link

Inhalt: Die Kolonialgeschichte ist unweigerlich mit den Orten verknüpft, von denen aus die Politiken und Logistiken des Kolonialismus organisiert und verhandelt wurden. Die Spuren des kolonialen „Erbes“ in postkolonialen Verhältnissen sind omnipräsent und dennoch medial meist unsichtbar. Eine kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit dem Aufeinandertreffen von kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Gegenwart findet bisher vornehmlich in den Großstädten statt. Doch auch in „kleineren“ Städte des ehemaligen koloniales Hinterlandes wurden einst Kolonialwaren gehandelt und verarbeitet, werden bis heute weiße kolonial-rassistische Phantasien des Exotischen und Primitiven rezipiert oder koloniale Beutekunst bzw. Alltagsgegenstände „des Anderen“ museal ausgestellt. Das Seminar ist stark forschungspraktisch ausgelegt und möchte auf Spurensuche gehen, um die Verwobenheit der Stadt Chemnitz (und ggf. ihrer Umgebung) zu ergründen. Wir werden uns dafür v.a. mit historischer Kolonialforschung, postkolonialer Theorie und Stadtforschung sowie post-/kolonialer Linguistik auseinandersetzen. Neben der inhaltlichen Breite sollen bzw. können unterschiedlichste Methoden angewandt werden, wie die Recherche in Archiven und historischen Beständen zur Stadtgeschichte, die Arbeit mit digitalen und analogen Karten, Expert*inneninterviews und Befragungen, literaturwissenschaftliche Analysen etc. Geplant ist die Bearbeitung von gruppenbezogenen Schwerpunktthemen, die wir zu Beginn des Semesters herausarbeiten werden.

Hinweis: Willkommen sind alle Interessierten, insb. Student*innen der Europastudien, der Interkulturellen Kommunikation, der Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaften, aber auch angrenzender Disziplinen sowie Student*innen mit Rassismuserfahrungen und/oder Expertise auf Rassismus bzw. (Post-)Kolonialismus. Von allen Teilnehmer*innen erwartet werden ein überdurchschnittliches Maß an kritischer Haltung und Selbstreflexion sowie Empathie, um sich mit eigenen Identitätskonstruktionen und Privilegien sowie struktureller Diskriminierung, kolonial-rassistischer Sprache und Gewalt auseinanderzusetzen.

Dozent: Stephan Schurig, M.Sc.

Module:

  • SV4 (Bachelor Europa-Studien)
  • FM2 (Master Europäische Integration), TM2 (Master Europäische Integration PO2015)
  • EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014)
  • MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015)
  • Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul, VM3 Globale Perspektiven, VM4.2 Auslandspraktikum, VM4.3 Auslandsorientiertes Semester (Bachelor IKK)
  • SM 3 Forschungs- und Diskursfelder (Master IKK)
  • D3 (Master Germanistik PO2009)
  • Modul 34 (Master of Finance PO2012)
  • EM (Master Pädagogik)
  • Studium Generale
  • andere Studiengänge nach Vereinbarung

Schlagworte: Erinnerungskultur, Kolonialismus, Kritische Topographie, Postkolonialismus, Rassismus, Stadtgeographie, Toponomastik

Ort: Raum 2/N105 ACHTUNG NEUER RAUM ab 11.04.2019!!!

Zeit: Donnerstag, 17.15-18.45, BEGINN am 04.04.2019

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: Link

Inhalt: Das Kolloquium zur Abschlussarbeit richtet sich an Studierende, die eine Abschlussarbeit an der Professur Humangeographie planen oder durchführen. Es bietet ein Forum für den gegenseitigen Austausch sowie gruppenbezogene Beratung zu allgemeinen Fragen, die bei der Konzeption und Erstellung einer Abschlussarbeit regelmäßig auftreten. Bei Bedarf können auch Auffrischungseinheiten zu methodischen Aspekten in das Kolloquium integriert werden.

Dozent: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: MMA (Master Europäische Integration), sowie für Studierende im Bachelor Europa-Studien und alle anderen Studierenden, die an der Professur eine Abschlussarbeit planen oder durchführen

Ort: Thüringer Weg 9, Raum 213

Zeit: Montag, 13.45-15.45, BEGINN am 15.04.2019

Anmeldung und aktuelle Informationen sowie Änderungen im OPAL: Link

Thema:„Umkämpfte Geographien. Mapping Rassismus, Solidarität und Postkolonialismus“

Inhalt: Im Sommersemester 2019 bietet die Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung drei Lehrveranstaltungen zu den Themenfeldern anti-migrantische Mobilisierungen, Post-/Kolonialismus und Solidarität & Migration – vorrangig mit Bezug zur Stadt Chemnitz - an. Die Lehrveranstaltungen sind als forschungspraktische Seminare konzipiert, in denen Studierende empirische Forschungsmethoden erlernen und auf einen selbst gewählten Gegenstand anwenden. Die Ergebnisse der Seminare sollen in Form einer digitalen Plattform (bspw. Blog, Karte, Poster) für die fachlich-akademische und allgemein interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (s. beispielhaft die Projekte „Mapping Istanbul“, „Am Horizont das Plastikmeer“). Dies dient dem Ziel, die Auseinandersetzung mit den rassistischen Anfeindungen und Übergriffen beim Chemnitzer Sommerfest im August 2018 auch in der akademischen Lehre zu stärken.

Informationen: Mehr Informationen in unserer Ausschreibung

Eine Liste zu den Lehrveranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.

Presseartikel