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Lehre

Unsere Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020

Seit dem Sommersemester 2010 erfolgt die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen - wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt - über die Lernplattform OPAL des Bildungsportals Sachsen. Dort befinden sich auch alle aktuellen Informationen und Änderungen zu den Lehrveranstaltungen.

Aktueller Hinweis

Liebe Studierende, die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fordern uns alle stark heraus. Wir arbeiten derzeit an einer Umstellung unseres Lehrbetriebes auf digitale Lehrangebote und können versichern, dass unser Lehrbetrieb pünktlich zum 6. April starten wird. Nähere Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen werden in den kommenden Tagen in den unten stehenden Rubriken laufend aktualisert. Ab dem 1. April können Sie sich über OPAL in die Lehrveranstaltungen unserer Professur einschreiben. Bitte tun Sie das unbedingt bis spätestens 5. April. Ab diesem Tag werden wir alle Informationen zu den Lehrveranstaltungen, unter anderem auch die Zugriffsdaten für virtuelle Klassenräume, ausschließlich über die OPAL Gruppen kommunizieren.

Bitte halten Sie sich darüber hinaus selbständig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. Dazu zählen die offenen Briefe des Rektors sowie die FAQ der TUC zu den aktuellen Maßnahmen mit Blick auf das Coronavirus.

Inhalt: Die Vorlesung vermittelt die wissenschaftstheoretischen und methodologischen Grundlagen der sozialempirischen Forschung sowie ihre Ideengeschichte. Anhand ausgewählter Fallbeispiele werden in die Methoden Teilnehmende Beobachtung, Repräsentativbefragung sowie narratives Interview eingeführt und geeignete Auswertungsmethoden für quantitative und qualitative sozialempirische Forschungsmethoden vorgestellt. In der Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden die vermittelten Methoden an angewandten Beispielen geübt.

Ziel der Vorlesung ist es, einen theoretischen und praktischen Einblick in sozialempirische Forschungstechniken zu erhalten und Ergebnisse sozialempirischer Forschung kritisch zu rezipieren. Damit bildet die Vorlesung eine Grundlage für die weitere vertiefende Beschäftigung mit und eigenständige Anwendung von sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden im Verlauf des Studiums.

Dozent*innen: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: B4 (Bachelor Europa-Studien)

Ort: Raum 2/W017 (C25.017)

Zeit: Montag, 11.30-13.00, BEGINN am 06.04.2019

Während des shutdowns wird diese Vorlesung in Form von von Video-Downloads durchgeführt. Alle weiteren Informationen und Download-Links gibt es in der OPAL Gruppe.

Inhalt: In der Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden die in der gleichnamigen Vorlesung vermittelten Methoden praktisch angewandt. Im Sommersemester 2020 widmen wir uns themenbezogen einer Sozialraumanalyse des Chemnitzer Stadtteils Sonnenberg. Sozialraumanalysen haben sowohl in der Sozialgeographie als auch in der Raumsoziologie eine lange Tradition. Während in den Anfängen der raumbezogenen Sozialforschung qualitative Ansätze auf der Grundlage der Grounded Theory entwickelt wurden, kam es im weiteren Verlauf zu einer Verschränkung von statistisch-quantitativen Sozialdaten mit subjektiv-qualitativ erhobenen Daten (Befragungen, Interviews etc.). Heute wird das gesamte Methodenspektrum der empirischen Sozialforschung auf die Erforschung von sozialraumbezogenen Fragestellungen angewandt. Dabei bestimmten die Ziele der Forschung sowie das zugrunde gelegte wissenschaftstheoretische Paradigma den methodischen Zugriff.

Im Rahmen der Übung „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ wird Studierenden des Bachelor-Studiengangs Europa-Studien ein erster theoretischer und praktischer Einblick in sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden gegeben. Ziel der Übung ist es, sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden kennen zu lernen, auszuprobieren und zu reflektieren. Eine konkrete, angewandte Fragestellung ermöglicht dabei, die Übung „lebensecht“ zu gestalten, da die Studierenden in den gesamten Forschungsprozess – von der Konzeption des Forschungsvorhabens, über die Entwicklung und Anwendung von Erhebungsinstrumenten bis zu der Auswertung und Ergebnispräsentation – involviert werden.

Dozent*innen: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: B4 (Bachelor Europa-Studien)

Zeit und Ort: Die Veranstaltung findet als Blockseminar voraussichtlich an den Tagen 3-05.06.2020 von 10-17 Uhr direkt im Stadtteil Sonnenberg statt. Zusätzlich muss noch Zeit für ein Vorbereitungs- und Nachbereitungstreffen sowie die Ergebnispräsentation im Stadtteil Sonnenberg eingeplant werden.

Aufgrund des shutdowns kann es hier noch zu Änderungen kommen. Bitte informieren Sie sich auf OPAL, dort werden alle aktuellen Informationen zu dem Kurs erteilt.

Inhalt: Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Ideengeschichte und zentrale Konzepte der Humangeographie und ihrer Teildisziplinen (z.B. Wirtschaftsgeographie, Bevölkerungsgeographie, Stadtgeographie, Sozialgeographie). Anhand ausgewählter empirischer und regionaler Beispiele werden geographische Analysemethoden verdeutlicht. Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden einen Überblick über die Grundstruktur geographischen Denkens, die wesentlichen humangeographischen Konzepte, Berührungspunkte zu Nachbardisziplinen und konkrete Anwendungsbeispiele zu verschaffen. Das vorlesungsbegleitende Selbststudium soll die Themen vertiefen und die Fähigkeiten der Studierenden zum geographischen (d.h. querschnittsbezogenem, verknüpfendem und raum-zeitlich präsentem) Denken stärken.

Dozent*innen: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module:

  • SK4 (Bachelor Europa-Studien)
  • FM2 (Master Europäische Integration)
  • MP EUR (Master Politikwissenschaft)
  • EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften)
  • LAGS-GSD-SU-VM1 (LA Grundschulen, Didaktik Sachunterricht)
  • Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul, SM2 Europa und Kommunikation (Bachelor IKK)
  • Schwerpunktmodul 3, Label V Diskursfeld II-I (Master IKK)
  • EM (Master Pädagogik)
  • Studium Generale
  • andere Studiengänge nach Vereinbarung

Ort: Raum 2/N010 (C10.010)

Zeit: Donnerstag, 13.45-15.15, BEGINN am 9.04.2020

Während des shutdowns wird diese Vorlesung in Form von von Video-Downloads durchgeführt. Alle weiteren Informationen und Download-Links gibt es in der OPAL Gruppe.

Inhalt: In den vergangenen Jahren dominierte insbesondere das Thema Fluchtmigration die öffentlichen Diskurse. Weiterhin stellt jedoch die Erwerbsmobilität das größte Migrationsphänomen in europäischen Gesellschaften dar – sei es durch Drittstaatsangehörige, intra-EU-Mobilität oder Binnenwanderungen innerhalb der Mitgliedsstaaten. Auch die Debatte um Fachkräfte, den demographischen Wandel oder um berufliche Integration von humanitären Migrant*innen findet in verschiedenen Mitgliedsstaaten und (Grenz-)Regionen statt.

Das Seminar betrachtet daher verschiedene Raumeinheiten von Mobilitätsprozessen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene und stellt Bezüge von theoretischen Ansätzen zu aktuellen Migrationsformen her, z.B. gegenwärtige Arbeitsmigrationen aus/in Mittel- und Osteuropa, sog. ‚Krisenmigration‘ und Jugendmobilität in Europa, Rückkehrmigration aufgrund des Brexit, Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen, regionale Mobilitäten und Fachkräftebedarfe sowie entwicklungspolitische Implikationen von (Erwerbs-)Migration nach Europa. Einen besonderen Fokus nehmen dabei modernere Ansätze der Migrationsforschung ein, die über die Betrachtung von nationalstaatlichen Räumen hinausgehen und interdisziplinäre Problemstellungen adressieren, z.B. genderspezifische Migrationen oder transnationale Konzepte. Des Weiteren wird der kritische Umgang mit statistischem Datenmaterial in Bezug auf Migration, Mobilität und Erwerbstätigkeit thematisiert und anhand praktischer Übungen trainiert.

Qualifikationsziele: Anwendungsorientiertes Erlernen von Theoriewissen anhand aktueller Mobilitätsphänomene, Entwickeln reflexiver Fähigkeiten in Bezug auf Migrationsräume verschiedener Skalierungsebenen, Vertiefung von bevölkerungsgeographischem Wissen, Fähigkeit zum kritischen Lesen von statistischem Datenmaterial.

Dozent*innen: Hanne Schneider, M.A.

Module:

  • SK4 (Bachelor Europa-Studien)
  • FM2 (Master Europäische Integration), TM2 (Master Europäische Integration PO2015)
  • EM 1 (Bachelor Europäische Geschichte)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014)
  • MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015)
  • Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul, VM3 Globale Perspektiven, VM4.2 Auslandspraktikum, VM4.3 Auslandsorientiertes Semester (Bachelor IKK)
  • SM 3 Forschungs- und Diskursfelder (Master IKK)
  • D3 (Master Germanistik PO2009)
  • Modul 34 (Master of Finance PO2012)
  • EM (Master Pädagogik)
  • Studium Generale
  • andere Studiengänge nach Vereinbarung

Ort: Raum 2/N101 (C10.101)

Zeit: Montag (Wöchentlich) 11:30-13:00

Inhalt: Die Kolonialgeschichte ist unweigerlich mit den Orten verknüpft, von denen aus die Politiken und Logistiken des Kolonialismus organisiert und verhandelt wurden. Die Spuren des kolonialen „Erbes“ in postkolonialen Verhältnissen sind omnipräsent und dennoch medial meist unsichtbar. Eine kritische Auseinandersetzung findet bisher vornehmlich in den Großstädten statt, da dort das Aufeinandertreffen von Gegenwart und Vergangenheit in vielfältigeren Dimensionen stattfindet. Doch auch in „kleineren“ Städte des ehemaligen kolonialen „Hinterlandes“ wurden einst Kolonialwaren gehandelt und verarbeitet, werden bis heute weiße kolonial-rassistische Phantasien des Exotischen und Primitiven rezipiert oder koloniale Beutekunst bzw. Alltagsgegenstände „des Anderen“ museal ausgestellt.

Das Seminar ist stark forschungspraktisch ausgelegt und möchte auf Spurensuche gehen, um die Verwobenheit der Stadt Chemnitz (und ggf. ihrer Umgebung) zu ergründen. Wir werden uns dafür v.a. mit historischer Kolonialforschung, postkolonialer Theorie und Stadtforschung sowie post-/kolonialer Linguistik auseinandersetzen. Neben der inhaltlichen Breite sollen bzw. können unterschiedlichste Methoden angewandt werden, wie die Recherche in Archiven und historischen Beständen zur Stadtgeschichte, die Arbeit mit digitalen und analogen Karten, Expert*inneninterviews und Befragungen, Medienanalysen etc. Geplant ist die Bearbeitung von gruppenbezogenen Schwerpunktthemen, die wir zu Beginn des Semesters herausarbeiten werden.

Hinweis: Willkommen sind alle Interessierten, insb. Student*innen der Europastudien, der Interkulturellen Kommunikation, der Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaften, aber auch angrenzender Disziplinen sowie Student*innen mit Rassismuserfahrungen und/oder Expertise auf Rassismus bzw. (Post-)Kolonialismus. Von allen Teilnehmer*innen erwartet werden ein überdurchschnittliches Maß an kritischer Haltung und Selbstreflexion sowie Empathie, um sich mit eigenen Identitätskonstruktionen und Privilegien sowie struktureller Diskriminierung, kolonial-rassistischer Sprache und Gewalt auseinanderzusetzen.

Qualifikationsziele: Im Seminar sollen erste eigene Forschungsprojekte entwickelt und durch einen intensiven Feedbackprozess engmaschig begleitet werden. Es besteht dabei die Möglichkeit die eigenen Forschungsergebnisse in einer Ausgabe der "Chemnitzer Beiträge zur Humangeographie online" zu veröffentlichen.

Dozent*innen: Stephan Schurig, M.Sc.

Module:

  • SK4, SV4 (Bachelor Europastudien)
  • PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014)
  • MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015)
  • Schwerpunktmodul 3, Label V Diskursfeld II-II (Master IKK)
  • D3 (Master Germanistik PO2009)
  • Studium Generale

Ort: Raum 2/B102 (C22.102)

Zeit: Dienstag 15:30-17:00 Uhr

Inhalt: Das Kolloquium zur Abschlussarbeit richtet sich an Studierende, die eine Abschlussarbeit an der Professur Humangeographie planen oder durchführen. Es bietet ein Forum für den gegenseitigen Austausch sowie gruppenbezogene Beratung zu allgemeinen Fragen, die bei der Konzeption und Erstellung einer Abschlussarbeit regelmäßig auftreten. Bei Bedarf können auch Auffrischungseinheiten zu methodischen Aspekten in das Kolloquium integriert werden.

Qualifikationsziele: Ausbau der Fähigkeiten im selbstgesteuerten wissenschaftlichen Arbeiten; Geben und Empfangen von qualifiziertem Feedback.

Dozent*innen: Prof. Dr. Birgit Glorius

Module: MMA (Master Europäische Integration) sowie für Studierende im Bachelor Europastudien und alle anderen Studierenden, die an der Professur eine Abschlussarbeit planen oder durchführen

Ort: 2/TW9/213 (C34.213)

Zeit: Donnerstag, 9.15-10.45, BEGINN am 09.04.2019. 

Diese Lehrveranstaltung wird während des Shutdowns als Videokonferenz durchgeführt. Nähere Informationen und Einladung zum Konferenzraum gibt es auf OPAL.

Eine Liste zu den Lehrveranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.

Presseartikel