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Fünfter Offener Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 1. April 2020 anlässlich des Starts des Sommersemesters 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

es ist zweifelsohne ungewöhnlich, ein Semester auf diese Weise zu starten – mit einem Offenen Brief, aber ohne öffentlich zugängliche Einrichtungen unserer Universität. Zum einen macht dies den Ausnahmezustand deutlich, in dem wir uns gegenwärtig befinden. Zum anderen wird dadurch aber auch unmissverständlich klar, dass wir trotz der aktuellen Lage und der damit verbundenen äußerst schwierigen Rahmenbedingungen bestrebt sind, das Beste aus der Situation zu machen und unser Universitätsleben, soweit möglich und verantwortbar, aufrechtzuerhalten. Dafür steht der Beginn zahlreicher digitaler Lehrveranstaltungen ebenso wie die Ermöglichung von Videokonferenzen für unsere Gremien. Darüber hinaus verfolgen wir das Ziel, den negativen Folgen der Ausgangsbeschränkungen sowie des Stand-by-Betriebs der TU Chemnitz mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. So richten wir u. a. aktuell in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Mühlig und der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (PHA-TUC GmbH) eine  Psychologische Beratungs-Hotline zur Corona-Krise an der TU Chemnitz ein. Im Folgenden möchte ich Sie über diese und einige andere Punkte informieren.

            ***

Beginn digitaler Lehrveranstaltungen

Zwar ist aufgrund der ergriffenen präventiven Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2), wie bereits angekündigt, ein Semesterstart mit gleichzeitigem Beginn von Präsenzlehrveranstaltungen nicht möglich, doch war und ist es unser klares Ziel, bereits zum Semesterstart möglichst viele alternative Lehr- und Lernformate anzubieten – d. h. die klassischen Lehrveranstaltungen, soweit möglich und sinnvoll, in digitale Lehrveranstaltungen zu transformieren.

Dank des unglaublich großen Engagements unzähliger Beschäftigter unserer Universität kann der Vorlesungsbetrieb im Sommersemester 2020 an der TU Chemnitz ab dem 6. April an allen acht Fakultäten sowie dem Zentrum für Lehrerbildung mit aktuell weit über 700 digitalen Lehrveranstaltungen beginnen. Bitte beachten Sie, dass die Liste der angebotenen digitalen Lehrveranstaltungen laufend aktualisiert und um weitere Angebote ergänzt wird.

Um den direkten Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden – ähnlich wie in Präsenzveranstaltungen – zu ermöglichen, hat das Universitätsrechenzentrum in den letzten Wochen intensiv an der Installation eines Server-Clusters für das Videokonferenzsystem BigBlueButton gearbeitet. Eine erste Ausbaustufe dieses Videokonferenzsystems ist bereits nutzbar und wird sukzessive ausgebaut, um genügend Kapazität vorzuhalten. Damit besteht nun die Möglichkeit, virtuelle Konferenzräume individuell anzulegen und mit Passwortschutz zu versehen, um Lehrveranstaltungen, mündliche Prüfungen, Arbeitsgruppenbesprechungen etc. problemlos per Videokonferenz zu realisieren. Zur Benutzung des Videokonferenzsystems BigBlueButton werden diese und kommende Woche virtuelle Schulungen angeboten.

Um die Lehrenden bei didaktischen, konzeptionellen oder technischen Fragen optimal zu unterstützen, wurde eine Reihe von Angeboten aufgebaut, die auf den TU-Webseiten im Bereich Lehre zusammengefasst sind. Ferner enthalten die FAQ-Seiten der TU Chemnitz zum Coronavirus einen eigenen FAQ-Bereich für Lehrende und einen FAQ-Bereich für Studierende mit jeweils weiterführenden Informationen zur digitalen Lehre bzw. Studienorganisation an der TU Chemnitz.

Die Beratungsangebote für Studierende laufen selbstverständlich telefonisch weiter. Speziell für internationale Studierende organisiert das IUZ in Kooperation mit der Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache virtuelle Sprach-Cafés, in denen die Studierenden in ungezwungener Atmosphäre deutsch sprechen und ihre Kenntnisse der deutschen Sprache verbessern bzw. weiterentwickeln können.

Ich danke allen Lehrenden sehr herzlich dafür, dass sie in sehr kurzer Zeit trotz äußerst schwieriger Umstände einen virtuellen Start des Lehrbetriebs im Sommersemester 2020 ermöglicht haben. Ebenso herzlich danke ich allen, die dies im Hintergrund unterstützt haben – insbesondere dem Universitätsrechenzentrum, dem Zentralen Prüfungsamt, dem Studentensekretariat sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von TU4U, Lehrpraxis im Transferplus und der Digitalen Hochschulbildung.

Möglichkeit von Videokonferenzen für TU-Gremien

Aufgrund der im Stand-by-Betrieb fehlenden Möglichkeit, Gremiensitzungen durchzuführen und Beschlüsse auf herkömmlichem Weg herbeizuführen, haben wir uns ebenso wie die Landesrektorenkonferenz (LRK) an das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) gewandt, um rechtlich abgesicherte Möglichkeiten der Durchführung und Beschlussfassung von Hochschulgremien im aktuellen Stand-by-Betrieb, insbesondere die Möglichkeit von Videokonferenzen, zu prüfen.

Das SMWK hat hierzu festgestellt, dass sich aus der Formulierung gemäß § 54 Absatz 1 Satz 1 SächsHSFG („Organe sind beschlussfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäß einberufen wurde und mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.“) nicht zwangsläufig ergibt, „dass die Mitglieder körperlich anwesend sein müssen“. Vor dem Hintergrund hält das Ministerium, sofern die bestehenden (hinlänglich bekannten und im Normalbetrieb praktizierten) gesetzlichen Möglichkeiten nicht zielführend sind, angesichts der aktuellen Situation die Durchführung von Videokonferenzen mittels sicherer und datenschutzgerechter Übertragung für rechtlich vertretbar, „solange auf der Grundlage des lnfektionsschutzgesetzes das Verlassen der häuslichen Unterkunft und Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen untersagt sind“.

Dabei weist das SMWK ausdrücklich darauf hin, dass…

  • Sitzungen per Videokonferenz „nur auf die absolut wichtigen Punkte“ sowie eben jene Fälle, „in denen Umlaufverfahren oder verkleinerte Mitgliederzahlen durch eine erneute Einberufung nicht zum Erfolg führen“, beschränkt werden sollten.
  • bei Sitzungen per Videokonferenz möglichst eine Situation herzustellen ist, „die einer persönlichen Sitzung gleicht“. Dies bedeute, dass alle Beteiligten sich sehen können sowie dafür sorgen und versichern, dass keine unberechtigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend sind. Zudem sei die Sitzung sorgfältig zu protokollieren.
  • auch bei Videokonferenzen ein etwaiges Erfordernis der Öffentlichkeit beachtet wird (da gemäß § 56 SächsHSFG der Senat und der Erweiterte Senat hochschulöffentlich sowie die Fakultätsräte fakultätsöffentlich tagen). Dabei könne entweder mit technischer Unterstützung die jeweilige Öffentlichkeit hergestellt oder gemäß § 56 Absatz 1 Satz 2 SächsHSFG die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden – wozu eine Güterabwägung notwendig sei: „zwischen dem gewichtigen Interesse, die Meinungsbildung transparent und offen zu lassen“, sowie „den gewichtigen Interessen, die für einen Ausschluss sprechen“, wobei Gründe des Gesundheitsschutzes berücksichtigt werden können.

Selbstverständlich ist auch bei Videokonferenzen auf die gesetzlichen Anforderungen, wie z. B. Mehrheitserfordernisse bei Beschlüssen in Angelegenheiten der Studienorganisation (vgl. § 88 Absatz 5 SächsHSFG), zu achten.

Auch für Gremiensitzungen der TU Chemnitz ist das bereits genannte, vom Universitätsrechenzentrum zur Verfügung gestellte Videokonferenzsystem nutzbar. Es erfüllt grundsätzlich die oben aufgeführten Anforderungen und ermöglicht über die Vergabe von Passwörtern auch eine Organisation von Videokonferenzen für spezifische Öffentlichkeiten bzw. Teilöffentlichkeiten.

Detaillierte Informationen zur Durchführung von Videokonferenzen von TU-Gremien erhalten Sie in Kürze im FAQ-Bereich.

Einrichtung einer Psychologischen Beratungs-Hotline zur Corona-Krise an der TU Chemnitz

Das Rektorat unterstützt die Einrichtung einer Psychologischen Beratungs-Hotline zur Corona-Krise an der TU Chemnitz in Kooperation mit Prof. Dr. Stephan Mühlig und der PHA-TUC. Dabei handelt es sich konkret um eine ganztägig mit hoch qualifizierten Psychotherapeutinnen besetzte Telefon-Hotline für Menschen mit Gesprächs- bzw. Hilfebedarf zur Corona-Krise.

Über die Hotline können Betroffene am Telefon beraten und behandlungsbedürftige Personen identifiziert, von der PHA-TUC als Patientinnen und Patienten aufgenommen sowie psychotherapeutisch versorgt werden. Da für die Psychotherapeutische Sprechstunde eine aktuelle Ausnahmegenehmigung besteht, kann dies in Form einer Video-Chat-Therapie über gesondert gesicherte Leitungen erfolgen. Folglich haben Betroffene derzeit die Wahl, persönlich vorstellig zu werden oder Online-Therapie in Anspruch zu nehmen.

Sobald die Beratungs-Hotline in Betrieb genommen worden ist, werden Sie gesondert per Uni aktuell-Meldung sowie im Rahmen unserer FAQ-Seiten zum Coronavirus darüber informiert.

            ***

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass mittlerweile Desinfektionsmittel an der TU Chemnitz verfügbar ist – zum Teil auch aus „Eigenproduktion“ unseres Instituts für Chemie, wofür wir die Erlaubnis des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eingeholt haben. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei unserem Institut für Chemie und speziell den Beteiligten bedanken. Das Desinfektionsmittel bzw. die Desinfektionsmittelspender werden nun schrittweise in den verschiedenen Gebäuden (vornehmlich an den Gebäudeeingängen) platziert und damit für das in den Räumen der TU Chemnitz weiterhin aktive Kernteam zur Verfügung gestellt.

Außerdem möchte ich Sie darüber informieren, dass es an der TU Chemnitz, wie bereits bekanntgegeben, einen positiv auf das Coronavirus getesteten Studenten und aktuell 32 uns bekannte Verdachtsfälle gibt. Damit hat sich glücklicherweise die Zahl der Infizierten nicht erhöht und die Zahl der Verdachtsfälle sogar etwas verringert.

Ich bitte Sie, weiterhin die in den vorangegangenen Offenen Briefen zum Coronavirus enthaltenen Maßnahmen, Informationen und Empfehlungen zu beachten und sich regelmäßig im ständig aktualisierten FAQ-Bereich zu informieren.

Selbstverständlich ersetzen die oben aufgezeigten Maßnahmen keinen „normalen“ Semesterstart, sie ermöglichen allerdings einen unter den gegebenen Umständen bestmöglichen Semesterstart – dank des großartigen Engagements der TUC-Familie.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit diesen und weiteren Maßnahmen die mit der Corona-Krise verbundenen Herausforderungen gemeinsam bestmöglich meistern werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten „virtuellen Start“ in das Sommersemester 2020.

Herzliche Grüße – und bleiben Sie gesund!

Ihr Gerd Strohmeier

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Vierter Offener Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 20. März 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass mittlerweile ein Student der TU Chemnitz aus der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist. Der Infizierte gehörte einer Reisegruppe von insgesamt 32 Studierenden und Beschäftigten an, die nach einer Auslandsexkursion nach Chemnitz zurückgekehrt ist und deren Mitglieder sich nun in häuslicher Isolation befinden. Damit existieren aktuell 35 uns bekannte Verdachtsfälle unter den Mitgliedern und Angehörigen der TU Chemnitz.

Nachdem die Fakultäten, Zentralen Einrichtungen sowie die Zentrale Universitätsverwaltung ihre Erfordernisse für den unbedingt notwendigen Minimalbetrieb mittlerweile definiert und an den Krisenstab weitergeleitet haben, hat sich dieser zusammen mit dem Rektorat darauf verständigt, die TU Chemnitz ab Montag, den 23. März 2020, 17:00 Uhr, bis auf Weiteres in den vollständigen Stand-by-Betrieb zu überführen.

Das bedeutet, dass …

  • alle Gebäude und Einrichtungen der TU Chemnitz ab diesem Zeitpunkt geschlossen sein werden und kein Publikumsverkehr sowie auch keine Gremiensitzungen oder Prüfungen vor Ort mehr stattfinden können.
  • die TU Chemnitz auf einen unbedingt notwendigen Minimalbetrieb umgestellt wird, wozu ausschließlich die absolut notwendige technische und administrative Grundversorgung zählt.
  • nur ein Kernteam, das zur Aufrechterhaltung des Stand-by-Betriebs vor Ort notwendig ist, an der TU Chemnitz arbeitet. Die jeweiligen Beschäftigten werden durch das Rektorat sowie die Leitungen der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und Dezernate in Abstimmung mit den jeweiligen Fachvorgesetzten – unter Beachtung sozialer Gesichtspunkte – konkret benannt und informiert. Sie sind angehalten, die empfohlenen Hygienebedingungen strikt zu befolgen, in separaten Räumen (Einzelarbeitsplätze) zu arbeiten, den Kontakt zu anderen Beschäftigten auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren (bevorzugt per Telefon oder E-Mail kommunizieren) und ansonsten Mindestabstände einzuhalten.
  • alle anderen Beschäftigten, die zur Aufrechterhaltung des Stand-by-Betriebs nicht notwendig sind, angewiesen sind, nicht mehr am Arbeitsplatz zu erscheinen und die Gebäude der TU Chemnitz zu betreten. Sie müssen dafür weder Urlaub noch Antrag zum Ausgleich von Mehrarbeitsstunden oder unbezahlte Freistellung beantragen und behalten in diesem Fall grundsätzlich den Entgeltanspruch. Sie müssen jedoch, sofern sie nicht Urlaub etc. genommen haben oder krankgemeldet sind, per Telefon und/oder Mail erreichbar sein, von mobiler Arbeit Gebrauch machen, sofern dies möglich und sinnvoll erscheint, und sich grundsätzlich für eine Tätigkeit vor Ort bereithalten. Die Festlegung der Aufgaben obliegt unter Beachtung der zuvor beschriebenen Einschränkungen weiterhin den jeweiligen Fachvorgesetzten.

Ich bitte die Leitungen der Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und Dezernate, den oben beschriebenen Stand-by-Betrieb in eigener Verantwortung her- und sicherzustellen und dabei die Kommunikation sowohl zur Universitätsleitung als auch zu den Beschäftigten vor Ort sowie, falls möglich bzw. erforderlich, den Beschäftigten zu Hause zu gewährleisten.

Über die administrative Grundversorgung seitens der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV) – sowohl für Beschäftigte als auch für Studierende – sowie zu allen weiteren aktuellen Fragen wird im ständig aktualisierten FAQ-Bereich informiert.

Natürlich bemühen wir uns weiterhin, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein erfolgreiches Studium auch im angehenden Sommersemester ermöglichen. Wie im letzten Offenen Brief mitgeteilt, sind Fristen für den Rücktritt von Prüfungen aufgehoben und für die Abgabe von Haus- und Abschlussarbeiten verlängert worden. Zusätzlich wurden die Prüfungsausschussvorsitzenden gebeten, alternative Prüfungsleistungen wohlwollend zu prüfen. Ferner wurde diesen durch das Rektorat die Möglichkeit eröffnet, mündliche Prüfungen und Verteidigungen bzw. Kolloquien von Abschlussarbeiten per Videokonferenz zu gestatten. Weitere Informationen hierzu sowie zur Umstellung auf digitalisierte Lehre mit Anleitungen, Empfehlungen und auch Schulungen erhalten Sie im FAQ-Bereich. Dort finden Sie in Kürze auch eine Liste mit Lehrveranstaltungen, die bereits im April online angeboten werden.

Ich bitte alle Beschäftigten und Studierenden, sich auch während des vollständigen Stand-by-Betriebs regelmäßig über die Homepage der TU Chemnitz sowie Ihre TU-Mail-Adresse zu informieren. Ferner bitte ich darum, die in den vorangegangenen Offenen Briefen gegebenen Hinweise zum Verdacht oder zur bestätigten Diagnose einer Infektion mit dem Coronavirus sowie zur Rückkehr von Reisen aus Risikogebieten zwingend zu beachten.

Ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis für die eingeleiteten Maßnahmen – die die Mitglieder und Angehörigen unserer Universität sowie Ihre Familien bestmöglich schützen und der Ausbreitung des Coronaviruses entgegenwirken sollen.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Rektorats und des Krisenstabs, von Herzen, dass Sie und Ihre Familien gesund bleiben und diese für uns alle äußerst schwierige Situation gut überstehen.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen

Ihr Gerd Strohmeier

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Dritter Offener Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 17. März 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

die Landesrektorenkonferenz hat sich gestern zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus im Rahmen einer Telefonkonferenz bezüglich des Umgangs mit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) und der dadurch ausgelösten Infektionserkrankung („Corona virus induced disease“, COVID-19) ausgetauscht. Im Ergebnis der Diskussion wurden, wie mittlerweile auch in einer Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz bekanntgegeben, ein gemeinsames Vorgehen sowie entsprechende Maßnahmen abgestimmt.

Der an der TU Chemnitz zwischenzeitlich eingerichtete Krisenstab, in dem neben Mitgliedern des Rektorats u. a. auch Mitglieder des Personalrats sowie des Student_innenrats (StuRa) vertreten sind, hat sich gestern intensiv mit der Umsetzung der von der Landesrektorenkonferenz beschlossenen sowie darüber hinaus erforderlichen Maßnahmen beschäftigt.

In der Abstimmung der Landesrektorenkonferenz wurde vereinbart, zunächst darauf hinzuwirken, „ein möglichst erfolgreiches Sommersemester 2020 in verantwortbarer Weise durchzuführen“. Dieses beginnt am 1. April 2020, jedoch wird der Beginn von Präsenzveranstaltungen auf frühestens 4. Mai 2020 verschoben. Zugleich sollen möglichst früh Lehrformate angeboten werden, bei denen die Präsenz von Lehrenden und Studierenden nicht notwendig ist. Entsprechende Lösungen für alternative Lehr- und Lernangebote werden aktuell geprüft.

Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Hochschulen in den „Stand-by-Betrieb“ gehen und dabei die ordnungsgemäße Verwaltung, die jeweiligen technischen Einrichtungen sowie Labore so sichern, „dass ihre Leistungsfähigkeit erhalten und wissenschaftliche Ergebnisse möglichst nicht gefährdet werden“. Das bedeutet, dass der Betrieb an der TU Chemnitz auf den unbedingt notwendigen Minimalbetrieb heruntergefahren wird und nur noch ein Kernteam an der TU Chemnitz tätig sein wird.

Gemäß der Abstimmung in der Landesrektorenkonferenz werden die Einrichtungen für Veranstaltungen sowie Besucherinnen und Besucher sowie die Lesesäle der Bibliotheken bis auf Weiteres geschlossen. An der TU Chemnitz wurden darüber hinaus bereits die gesamte Universitätsbibliothek, das Zentrum für Sport und Gesundheitsförderung (ZfSG), die vom Universitätsrechenzentrum (URZ) betreuten Computer-Pools (Ausbildungspools), das Studentensekretariat, das Zentrale Prüfungsamt, die Zentrale Studienberatung, das Internationale Universitätszentrum, das Patentinformationszentrum sowie das Kreativzentrum für den Publikumsverkehr geschlossen.

Um die TU Chemnitz gezielt und schnell auf den unbedingt notwendigen Minimalbetrieb herunterzufahren, werden aktuell in enger Abstimmung mit den verschiedenen Bereichen unserer Universität konkrete Maßnahmen definiert und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Beschäftigte, die zur Vorbereitung bzw. Aufrechterhaltung des „Stand-by-Betriebs“ nicht notwendig sind, sind angehalten, nach Rücksprache mit ihrem/ihrer Fachvorgesetzten ab sofort sowie bis auf Weiteres nicht mehr am Arbeitsplatz zu erscheinen – sie müssen dafür weder Urlaub noch Antrag zum Ausgleich von Mehrarbeitsstunden oder unbezahlte Freistellung beantragen und behalten in diesem Fall grundsätzlich den Entgeltanspruch. Alle anderen Beschäftigten sollten die empfohlenen Hygienebedingungen strikt befolgen, in separaten Räumen (Einzelarbeitsplätze) arbeiten, den Kontakt zu anderen Beschäftigten sowie den Publikumsverkehr auf ein notwendiges Minimum reduzieren (bevorzugt per Telefon oder E-Mail kommunizieren) und ansonsten Mindestabstände einhalten.

Aktuell anstehende Prüfungen sollten, soweit möglich, verschoben werden. Ist dies nicht machbar, sind die empfohlenen Hygienebedingungen strikt einzuhalten. Prüfende werden gebeten, in Anbetracht der Situation kulante Regelungen zu treffen, in Einzelfallentscheidungen das Zentrale Prüfungsamt zu informieren und die Teilnehmenden angesetzter Prüfungen verlässlich über Terminverschiebungen in Kenntnis zu setzen sowie für Rückfragen erreichbar zu sein. Für Studierende ist der Rücktritt von Prüfungen ab sofort sowie bis zur Wiederaufnahme des regulären Lehrbetriebs fristlos und ohne Angabe von Gründen möglich. Darüber hinaus wurden die Fristen für die Abgabe von Haus- und Abschlussarbeiten um den Zeitraum von der Absage der Lehrveranstaltungen am 11. März 2020 bis eine Woche nach Wiederaufnahme des regulären Lehrbetriebs verlängert.

Weitere Informationen für Beschäftigte und Studierende finden Sie in dem fortwährend aktualisierten FAQ-Bereich des Büros für Arbeitssicherheit und Umweltschutz (BfAU).

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich an der Situation an der TU Chemnitz zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts verändert hat. Auch bei diesen Maßnahmen handelt es sich ausschließlich um präventive, aber dringend notwendige Schritte zur Verzögerung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2).

Selbstverständlich werden Sie unverzüglich über Neuerungen und weitere Entwicklungen auf der Homepage der TU Chemnitz informiert.

Ich hoffe, Sie haben Verständnis für die eingeleiteten Maßnahmen, und danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Mithilfe!

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus und die dadurch ausgelöste Infektionserkrankung stellt uns vor eine Situation, die wir in dieser Form noch nicht erlebt haben, die kaum mit anderen Herausforderungen vergleichbar ist und die natürlich alle mit großer Sorge erfüllt. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir dieser Situation bestmöglich begegnen, wenn wir ihr weder panisch noch leichtfertig, sondern angemessen entgegentreten, die o. a. Maßnahmen konsequent umsetzen und das tun, was die TUCfamilie in schwierigen Zeiten und bei besonderen Herausforderungen immer getan hat – zusammenhalten.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen

Ihr Gerd Strohmeier

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Aktuelle Präventivmaßnahme mit Blick auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 13. März 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Chemnitz werden mit sofortiger Wirkung die folgenden Bereiche der TU Chemnitz bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen:

Ich möchte betonen, dass es sich auch hierbei ausschließlich um eine präventive Maßnahme handelt.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen

Ihr Gerd Strohmeier

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Zweiter Offener Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 11. März 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

heute Nachmittag fand eine Beratung mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts Chemnitz statt. Im Ergebnis wird für die gesamte Universität empfohlen, kurzfristig von mobiler Arbeit Gebrauch zu machen, sofern dies möglich ist bzw. dadurch die Kernprozesse nicht beeinträchtigt werden. Die vorübergehende Ermöglichung mobiler Arbeit erfolgt – ohne gesonderte Antragstellung – nach Abstimmung mit dem jeweiligen bzw. der jeweiligen Fachvorgesetzten.

Lehrveranstaltungen werden bis auf Weiteres abgesagt. Beratungen, Gremiensitzungen etc. sollten auf eine zwingende Notwendigkeit geprüft werden.

Der Vorlesungsbetrieb wird nach aktueller Einschätzung der Situation nicht zum 6. April 2020 beginnen können. Nähere Informationen hierzu werden noch bekanntgegeben.

Veranstaltungen mit einer Beteiligung von mehr als 1.000 Personen sind gemäß Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ab 12. März 2020, 8 Uhr, bis auf unbestimmte Zeit untersagt. Für alle anderen Veranstaltungen ist genau zu prüfen, ob diese stattfinden müssen. Im Übrigen gilt nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Chemnitz bis auf Weiteres das bereits mitgeteilte Procedere.

Sollten Sie von Reisen in Risikogebiete zurückkehren, bitte ich Sie, den Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden, nicht in den Dienst zu kommen und zunächst telefonisch eine Ärztin bzw. einen Arzt zu kontaktieren und sich beraten zu lassen. Zugleich bitte ich Sie, telefonisch mit dem Dezernat Personal (Tel. 0371/531-12200) in Kontakt zu treten und erst nach Ausschluss einer Infektion in den Dienst zu kommen. Es wird in diesem Fall geprüft, inwieweit mobiles Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht werden kann.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich an der Situation in der Stadt Chemnitz und an der TU Chemnitz zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts verändert hat. Es handelt sich ausschließlich um präventive Maßnahmen.

Selbstverständlich werden Sie unverzüglich über Neuerungen und weitere Entwicklungen informiert.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen

Ihr Gerd Strohmeier

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Weitere Meldungen zum Thema:

(10.03.2020, 16:20 Uhr). Mittlerweile gibt es drei bestätigte Infektionsfälle mit dem Coronavirus in Chemnitz. Laut Aussage des Pressesprechers der Stadt Chemnitz ist eine Weitergabe des Virus unwahrscheinlich, da die Betroffenen direkt nach ihrer Rückkehr in Quarantäne kamen.

Darüber hinaus wird aktuell ein Mitarbeiter aus der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auf die Infektion mit dem Coronavirus getestet. Er wird sich auf jeden Fall, bis das Testergebnis vorliegt, zuhause aufhalten (keine Quarantäne). Zur Prävention wird in diesem Bereich als außerordentliche Maßnahme bis einschließlich 11. März 2020 mobile Arbeit praktiziert.

Über weitere Erkenntnisse werden wir Sie unverzüglich informieren. (10.03.2020, 16:20 Uhr)

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Erster Offener Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 9. März 2020

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende,

liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) und die dadurch ausgelöste Infektionserkrankung („Corona virus induced disease“, COVID-19) breiten sich weltweit weiter aus. Mittlerweile gibt es auch bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle in Sachsen.

Dies führt natürlich zu Verunsicherung und Sorge. Dabei ist es wichtig, die Situation ernst zu nehmen, zugleich aber angemessen einzuschätzen und besonnen zu reagieren. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland nach wie vor als mäßig ein, weist aber auch darauf hin, dass sich diese Einschätzung kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern kann.

In Chemnitz sowie an der TU Chemnitz ist bisher kein bestätigter Coronavirus-Infektionsfall bekannt. Deshalb ist auch der Universitätsbetrieb an der TU Chemnitz nicht eingeschränkt.

Für die Durchführung von Veranstaltungen hat das Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz eine Checkliste zur Beurteilung und Entscheidung entwickelt. Die Checkliste steht zum Download auf der Internetpräsenz des Büros für Arbeitssicherheit und Umweltschutz (BfAU) der TU Chemnitz zur Verfügung. Sowohl interne als auch externe Veranstalter und Veranstalterinnen sind angehalten, Veranstaltungen an der TU Chemnitz, egal welcher Größenordnung, anzuzeigen und die ausgefüllte Checkliste rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn an das Dezernat Bauwesen und Technik (E-Mail: vermietung@verwaltung.tu-chemnitz.de) zu senden, das diese an das Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz weiterleitet. Nach entsprechender Prüfung wird das Gesundheitsamt dem Dezernat Bauwesen und Technik eine Entscheidung oder Empfehlung zur Durchführung oder Absage der Veranstaltung mitteilen, die dann – ggf. nach notwendiger interner Entscheidung – an die jeweiligen Veranstalter und Veranstalterinnen entsprechend kommuniziert wird. Bereits in Planung befindliche Lehrveranstaltungen für das anstehende Sommersemester sind von dieser Regelung ausgenommen. Diese müssen nach aktuellem Stand nicht über die Checkliste zur Anzeige gebracht werden.

Falls sich die aktuelle Situation (Risikobewertung etc.) in Chemnitz bzw. an der TU Chemnitz ändern sollte, wird die TU Chemnitz in Abstimmung mit der Stadt Chemnitz, insbesondere dem Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz, unverzüglich sowie angemessen reagieren und Sie entsprechend informieren.

Unabhängig davon möchte ich Sie bitten, sich ständig über die existierenden Informationsquellen auf dem Laufenden zu halten und sich auf diese Weise privat wie beruflich bestmöglich auf die aktuelle Situation einzustellen und sich entsprechend zu schützen. Ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus und zu dessen Übertragung, zur aktuellen Ausbreitung, zu Schutzmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen, zum Vorgehen beim Verdacht auf Infizierung bzw. Erkrankung mit dem Coronavirus oder bei der Rückkehr aus Regionen, in denen der Virus übertragen wurde, sowie Reisehinweise erhalten Sie u. a. auf den Webseiten des Robert Koch-Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums, des Auswärtigen Amts, des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, des Gesundheitsamts der Stadt Chemnitz sowie durch die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA.  

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der eigens zum Thema eingerichteten Webseite des Büros für Arbeitssicherheit und Umweltschutz (BfAU) der TU Chemnitz.

Im Zuge der Vorsorgemaßnahmen werden an der TU Chemnitz schrittweise in allen Gebäuden Desinfektionsmittelspender angebracht. Leider sind auch wir von den bestehenden flächendeckenden Lieferengpässen betroffen. Ich bitte Sie, sämtliche von den o. g. Stellen empfohlene Schutzmaßnahmen konsequent zu beachten. Das Robert Koch-Institut rät aktuell dazu, auf eine gute Händehygiene zu achten, die Hust- und Niesregeln einzuhalten, zu Erkrankten mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu halten sowie auf das Händeschütteln zu verzichten. Ferner sollten an einer Atemwegserkrankung leidende Menschen, gemäß den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, möglichst zu Hause bleiben.

Von Reisen in Risikogebiete ist nachdrücklich abzuraten. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Genehmigung einer Dienstreise nur erfolgen darf, soweit aktuelle Reisewarnungen dieser nicht entgegenstehen. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Bei Bedenken hinsichtlich der Durchführung von bereits genehmigten Dienstreisen sollte in Abstimmung mit dem/der Fachvorgesetzten bzw. dem/der Anordnungsbefugten eine Abwägung erfolgen, ob daran festgehalten werden soll. Wird im Einzelfall entschieden, von einer bereits genehmigten Dienstreise zurückzutreten, können nicht mehr stornierbare Reisedienstleistungen im Rahmen der üblichen Reisekostenabrechnung geltend gemacht werden. Soweit Messen, Tagungen etc. vom Veranstaltenden abgesagt werden, können auch hier die Kosten von nicht mehr stornierbaren Reisedienstleistungen im Rahmen der Reisekostenabrechnung geltend gemacht werden.

Bitte bleiben Sie bei grippeähnlichen Symptomen zu Hause und kontaktieren Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin. Wenn Sie in den letzten 14 Tagen in den als Risikogebiete eingestuften Regionen mit Coronavirus-Erkrankungsfällen eingereist sind oder mit einer am Coronavirus erkrankten Person persönlichen Kontakt hatten, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch im Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz (Tel. 0371 488-5302; 06:00 bis 22:00 Uhr), auch wenn keine Krankheitssymptome vorliegen. Bis dahin sollten Sie zu Hause bleiben und unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Beachten Sie hierzu bitte auch die weiteren Hinweise des Gesundheitsamtes.

In den o. g. Fällen des Verdachts einer Infektion mit dem Coronavirus sowie natürlich auch im Fall einer bestätigten Diagnose einer entsprechenden Infektion bitte ich auch darum, unverzüglich die Universitätsleitung der TU Chemnitz zu informieren. Als zentrale Ansprechpartnerin fungiert hierbei Frau Diana Schreiterer (Tel. 0371 531-35267, E-Mail: diana.schreiterer@verwaltung.tu-chemnitz.de).

Darüber hinaus steht Ihnen als Ansprechpartnerin im Büro für Arbeitssicherheit und Umweltschutz der TU Chemnitz Frau Monique Kautz (Tel. 0371 531-34254, E-Mail: monique.kautz@verwaltung.tu-chemnitz.de) gern zur Verfügung.

Ich danke Ihnen sehr, dass Sie die Situation ernst nehmen, die o. g. Hinweise beachten und damit dazu beitragen, dass die TU Chemnitz verantwortungsvoll und angemessen mit der Situation umgeht.

Selbstverständlich werden Sie über wichtige Änderungen und Ergänzungen umgehend informiert. Zu etwaigen weiterführenden dienstrechtlichen Fragen wird ein FAQ-Bereich auf der Webseite des Büros für Arbeitssicherheit und Umweltschutz (BfAU) der TU Chemnitz eingerichtet.

Ich hoffe sehr, dass sich die Situation nicht weiter verschärft – und Sie alle gesund bleiben!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Gerd Strohmeier

Mario Steinebach
01.04.2020

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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