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Interkulturelle Kommunikation
Professur Interkulturelle Kommunikation
Interkulturelle Kommunikation 

Herzlich Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

 

Wir leben in einer Welt, die durch Diversität, Mobilität und digitale Kommunikation zunehmend vernetzt ist. Transnationale Beziehungen prägen unseren Alltag, kulturelle und soziale Kontexte verändern sich fortlaufend. Diese Dynamiken werfen wichtige Fragen auf:

Wie können wir 'Kultur(en)' heute verstehen? Wie beeinflussen grenzüberschreitende Praktiken unsere Identitäten, unser Zusammenleben und unsere Kommunikation?

Diesen und ähnlichen gesellschaftlich relevanten Fragen widmen wir uns in Forschung und Lehre mit wissenschaftlicher Neugier. Dabei betrachten wir Kultur nicht als festes System, sondern als etwas Wandelbares, das sich im Austausch, in Aushandlungen und durch Machtverhältnisse ständig neu formt. Zentrale Themen unserer Arbeit sind unter anderem:

► Kulturen und Kulturalisierungen
► Digitalität und digitale Kulturen
► Intersektionalität und Diversität
► Migration und Mobilität
► Post- und Dekoloniale Perspektiven
► Epistemische Gerechtigkeit


In unseren Studiengängen – dem ► Bachelor Interkulturelle Kommunikation sowie dem ► Master Interkulturelle Kommunikation / Interkulturelle Kompetenz – legen wir großen Wert auf die Verbindung von Theorie, Forschung und Praxis. Unsere Lehrangebote sind interdisziplinär ausgerichtet und bieten Raum für kritische Reflexion, empirische Forschung und persönliche Lernerfahrungen. Die Studiengänge bereiten dabei auf eine Vielzahl von ► Berufen und Arbeitsfeldern vor.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung internationaler Erfahrungen, etwa durch Auslandsaufenthalte oder Praxisphasen, die eng mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung verbunden werden. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen, interkulturelle Phänomene zu erforschen und an einer offenen, vielfältigen Wissenschaft mitzuwirken.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – im Studium, in der Forschung und darüber hinaus.

Wenn Sie sich über Voraussetzungen, Bewerbung und Studienorganisation informieren möchten, laden wir Sie ein, einen Blick in unsere FAQ‑Sammlung für Studieninteressierte zu werfen.


Neuigkeiten aus der Professur

Neue Veröffentlichung zum vierten Jahrestag des Kriegs in der Ukraine

Special Issue: Vulnerable (im)mobilities between imperial legacies and colonial logics of war

Vier Jahre nach dem 24. Februar 2022 bietet die Special Issue der Zeitschrift Mobilities (Vol. 21 (1), 2026) aktuelle Einblicke wie imperiale Vermächtnisse und koloniale Logiken weiterhin Vertreibung, Gewalt und alltägliche Formen von (Im-)Mobilität in der und über die Ukraine hinaus prägen. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die die Folgen des Krieges verstehen wollen.

Anna Amelina, Verena Molitor, Jana Schäfer, Andreas Vasilache & Tatiana Zimenkova, 
Editorial Introduction: “Vulnerable (im)mobilities between imperial legacies and colonial logics of war”

Marta Jaroszewicz, Dovilė Jakniūnaitė & Peter Adey, 
“Seeing like a train: the viapolitics of emergency mobilities during Russia’s war against Ukraine”
 
Maria Mayerchyk, Olga Plakhotnik & Mariana Yaremchyshyn, 
“New mobilities, old vulnerabilities: European Far East and coloniality of Ukrainian gendered labor” 

Iryna Lapshyna,
“Forced migration, uncertainty and transnationalism of Ukrainians in Germany” 

Nonna Kushnirovich, Irina Kuznetsova & Oksana Mikheieva, 
“Forced or voluntary migrants? Daily and labour market challenges for new Israeli citizens from Ukraine since 2014” 

Monika I. Szewczyk, Ignacy Jóźwiak, Elżbieta Mirga-Wójtowicz & Kamila Fiałkowska, 
“The claim to have rights, and the right to have claims – transnational solidarity of Roma in the face of the war in Ukraine” 

Tetiana Havlin,
“War-induced (im)mobilities and immobilizing effects in the context of the Russo-Ukrainian war” 

Jana Schäfer & Anna Amelina, 
“Gendered and sexualized violence on the move: unravelling collective (im)mobilization in the name of post-Soviet imperial membership” 

Guzel Yusupova, 
“The mechanisms of forced military enlistment amid the intersections of ethnicity, rurality and spatial mobility in Russia”

Neue Veröffentlichung

Friese, Heidrun; Nolden, Marcus; Schreiter, Miriam (2026): Handbuch Soziale Praktiken und digitale Alltagswelten. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer. https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-44521-8

Mit der Entwicklung des Web 2.0 sind digitale Medien und Netzwerke Teil unseres täglichen Lebens geworden. Von Instagram und TikTok bis hin zu YouTube, Telegram und Spotify: Soziale, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und politische Räume entwickeln sich heute im globalen Netz, ermöglichen die Verhandlung aktueller Situationen und machen die frühere Unterscheidung zwischen 'Online- und Offline-Welten', dem 'virtuellen' und dem 'realen, physischen' Raum obsolet. Diese digitalen Räume werden nicht mehr als getrennt betrachtet, sondern als ein Kontinuum machtgeladener und asymmetrischer sozialer und ökonomischer Felder, die durch unterschiedliche Praktiken und transnationale Kommunikation gekennzeichnet sind. Ebenso bringen die rasanten Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz global weitere gesellschaftliche Veränderungen und Dynamiken hervor, die einer kritischen Auseinandersetzung bedürfen.

 

Just Published

Amelina, A. and K. Barglowski (2025): Towards the polysemic fabrication of integration: Relating hegemony-critical theories ‘from above’ and actor-centred approaches ‘from below’, Migration Studies, Volume 13, Issue 3, September 2025, https://academic.oup.com/migration/article-abstract/13/3/mnaf034/8240093?redirectedFrom=PDF&login=false

Schäfer, J. & A. Amelina (2025): Gendered and sexualized violence on the move: unravelling collective (im)mobilization in the name of post-Soviet imperial membership, Mobilities,
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17450101.2025.2532393

Stierl, M., Stielike, L., Schäfer, P., Bartels, I., Amelina, A., Dodevska, I. & Olarinde-Olomola, O. S. (2025). Reflexivity as Critique? A Conversation on the Politics of Knowledge Production in Migration Studies. Zeitschrift für Migrationsforschung. Https://journals.ub.uni-osnabrueck.de/index.php/zmf/article/view/334

Amelina, A., Barglowski, K., & Bonfert, L. (2025). Transnational inequalities. In Elgar Encyclopedia of Global Migration (pp. 555-557). Edward Elgar Publishing.

Fortbildungsmöglichkeit der Refugee Law Clinic Dresden: Vorlesung/Übung Asyl- und Aufenthaltsrecht im Wintersemester 2025/26

 Die Vorlesung/Übung eröffnet bei Interesse den Weg in eine ehrenamtliche Beratertätigkeit in einer   Refugee Law Clinic. Bei vollständiger Belegung erstreckt sich die Ausbildung über zwei Semester. Die   Lehrveranstaltungen finden in Dresden statt, es gibt jedoch eine digitale Zuschaltmöglichkeit für     Chemnitzer Teilnehmende. Auch die Klausur zur Vorlesung kann in Chemnitz abgelegt werden.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Professur Humangeographie. Bei konkreten Fragen zum Programm können Sie Prof. Birgit Glorius kontaktieren. Bei Fragen zur Anrechnung der ECTS-Punkte im Rahmen des Bachelor-Studiums IKK kontaktieren Sie bitte Miriam Schreiter, im Rahmen des Master-Studiums IKK Manuel Peters.

detailliertes Programm der Vorlesung/Übung (PDF)

Fremde Freunde. Völkerfreundschaft zwischen Ideal und Wirklichkeit - mitkuratiert von Dr. Miriam Friz Trzeciak (Habilitand:in an der Professur IKK)

26.4.2025 – 29.3.2026

Museum Utopie und Alltag Alltagskultur und Kunst aus der DDR Standort Eisenhüttenstadt Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt

"Die Ausstellung blickt aWebseitenausschnitt der verlinkten Webseiteuf die Widersprüche der vielzitierten Völkerfreundschaft anhand der Museumsbestände: Ob importierte Genussmittel, Kinderbücher, Lehrmittel, Gemälde oder Plastiken – rassistische Bilder und Ausgrenzung lassen sich hier ebenso feststellen, wie Appelle und konkrete Ansätze zu deren Überwindung. Die Museumsbestände erzählen vor allem den Alltag einer als weiß vorgestellten Gesellschaft. Positionen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind hier kaum zu finden. In Workshops, Gesprächsrunden und Depotbesuchen werden diese Aspekte diskutiert, ergänzt und mit aktuellen Erfahrungen verbunden."

Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link

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