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Interkulturelle Kommunikation
Master IKK

FAQ Studieninteressierte

Wichtiger Hinweis:

Alle unten aufgeführten Antworten gelten unter Vorbehalt. Verbindlich sind letztlich die Studien- und Prüfungsordnung sowie die Informationen auf den Internetseiten der zuständigen Einrichtungen (Studentensekretariat, Prüfungsamt etc.).

Die Bewerbung auf unseren Master erfolgt online über die Seiten des Studentensekretariats. Studierende, die Ihren BA-Abschluss im Ausland erworben haben, bewerben sich über uni-assist. Auf den jeweiligen Seiten erfahren Sie, welche Unterlagen Sie einreichen müssen. Wichtig: Einreichen sollten Sie zusätzlich alle Unterlagen, mit denen Sie die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nachweisen können (s. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um für den Master zugelassen zu werden? Und Welche Unterlagen muss ich für die Bewerbung einreichen?).

Für unseren Master gelten verschiedene Zugangsvoraussetzungen:

  • Bachelorabschluss im Studiengang 'Interkulturelle Kommunikation' der TU Chemnitz ODER
     
  • berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem inhaltlich gleichwertigen* Studiengang eines verhaltens-, sozial- oder kulturwissenschaftlichen Faches

z.B. Psychologie, Soziologie, Ethnologie/Sozial- und Kulturanthropologie, Pädagogik, Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Amerikanistik ODER

  • berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem inhaltlich gleichwertigen* interdisziplinären Studiengang

z.B. Interkulturelle Kommunikation, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Kulturwissenschaften, Europa-Studien, Diversity Management
 

  • Englischkenntnisse auf Niveau B2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen


Weiterhin gilt für deutsche BewerberInnen:

  • mindestens drei Monate Auslandsaufenthalt zu Arbeits-oder Studienzwecken im nicht deutschsprachigen Ausland (alternativ Erfahrungen in multinationalen Arbeitskontexten im Inland oder deutschsprachigen Ausland)
     
  • Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache


Weiterhin gilt für internationale BewerberInnen:

  • mindestens drei Monate Auslandsaufenthalt zu Arbeits- oder Studienzwecken im nicht muttersprachlichen Ausland (alternativ Erfahrungen in multinationalen Arbeitskontexten im Heimatland)
     
  • Deutsch nach den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für internationale Studierende der TU Chemnitz.


Ausführlich nachlesen können Sie die Zugangsvoraussetzungen in Artikel 1 der Änderungssatzung zur Studienordnung und Prüfungsordnung des Masterstudiengangs.

Eine Übersicht über mögliche Dokumente/Unterlagen zum Nachweisen der Voraussetzungen können Sie unserer Checkliste entnehmen.
 

* Über die Gleichwertigkeit entscheidet der Prüfungsausschuss.

Zusätzlich zu den für die Immatrikulation geforderten Unterlagen sollten Sie alle Unterlagen einreichen, mit denen Sie die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nachweisen können. Oftmals reicht dafür das BA-Zeugnis, die Notenübersicht oder das Transcript of Records aus, wenn alle relevanten Kriterien hier aufgeführt sind (z.B. Auslandssemester, Englisch- und Fremdsprachenkenntnisse). Welche Dokumente sich sonst noch eigenen, können Sie unserer Checkliste entnehmen.
Das Online-Bewerbungsverfahren für den Master Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz beginnt am 01. Juni 2017 und endet am 15.09.2017.
Für Studierende, die sich über uni-assist bewerben, beginnt das Verfahren schon vorher.  
Nein. Der Masterstudiengang ist so konzipiert, dass ein Studienbeginn nur im Wintersemester möglich ist
Nein. Der Masterstudiengang ist als Präsenz- und Vollstudium konzipiert, das heißt, dass die Veranstaltungen in der Regel wöchentlich stattfinden und Sie in jedem Semester 900 Arbeitsstunden absolvieren. Das entspricht ca. 35 Arbeitsstunden pro Woche.
Der Master umfasst vier Semester, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Die Lehrveranstaltungen werden in einem jährlichen Turnus angeboten und nicht in jedem Semester. Wenn Sie sich dazu entscheiden, innerhalb dieser Zeit ein Semester ins Ausland zu gehen, verzögert sich Ihr Studium insgesamt um ein ganzes Jahr.
Die Unterrichtssprache ist hauptsächlich deutsch. Dementsprechend werden auch Prüfungsleistungen hauptsächlich in deutscher Sprache abgelegt. Der Studiengang erfordert eine z.T. umfangreiche, anspruchsvolle Lektüre größtenteils deutscher (aber auch englischer), wissenschaftlicher Texte sowie das Verfassen von wissenschaftlichen Texten (Hausarbeiten und Forschungsberichte) in deutscher Sprache. Um den Master erfolgreich studieren zu können, empfehlen wir NichtmuttersprachlerInnen Sprachkompetenzen mindestens auf Niveau C1.
Die Exkursion findet in der Regel im Januar des ersten Wintersemesters in ein nicht-deutschsprachiges Land statt. Ziel der Exkursion ist die praktische Anwendung von Forschungsmethoden. Die Finanzierung der Exkursion erfolgt durch die Studierenden. Wir bemühen uns um eine anteilige Erstattung der Kosten. (Exkursion vom Januar 2013)

FAQ MA-Studierende

Wichtiger Hinweis:

Alle unten aufgeführten Antworten gelten unter Vorbehalt. Verbindlich sind letztlich die Studien- und Prüfungsordnung sowie die Informationen auf den Internetseiten der zuständigen Einrichtungen (Studentensekretariat, Prüfungsamt etc.).

Sie können sich entweder für das Spezialisierungsmodul 1 Kulturanalysen: Theorien und Forschungsmethoden oder das Spezialisierungsmodul 2 Interkulturelle Qualifizierung: Analyse - Konzeption - Evaluation entscheiden. Die Spezialisierungsmodule dienen der Vertiefung Ihres bestehenden Wissens und dem Erwerb von spezialisiertem Wissen in einem der beiden Schwerpunkte: also entweder im Bereich Kulturanalysen oder im Bereich Interkulturelle Qualifizierung.   

Zu Beginn des dritten Semesters tragen Sie sich für die Veranstaltungen ein, die dem Spezialisierungsmodul zugeordnet sind, für das Sie sich entschieden haben. Auch im vierten Semester belegen Sie die im gewählten Spezialisierungsmodul verankerten Veranstaltungen. Sie können das Spezialisierungsmodul also nicht wechseln.

In der Regel orientiert sich Ihre Masterarbeit an den Inhalten des gewählten Spezialisierungsmoduls: "Das Modul Master-Arbeit fügt sich in den inhaltlichen Rahmen des gewählten Spezialisierungsmoduls ein. Die Masterarbeit kann thematisch einem der Schwerpunktmodule zugeordnet sein, sie kann aber auch die Modulgrenzen überschreiten" (Studienordnung MA IKK 2012; S. 750).

Schritt 1: Überlegen Sie sich ein Thema, das Sie interessiert und entwickeln Sie dazu eine Fragestellung, die in dem vorgesehenen Zeitraum auch zu bearbeiten ist. Seien Sie möglichst präzise in der Fragestellung und denken Sie daran, dass Sie kaum alle Aspekte einer zu breit gefassten Thematik werden bearbeiten können. Sie können sowohl theoretische als auch empirische Fragestellungen bearbeiten. Diese sollten aber generell mit den Inhalten des Studiengangs und mit dem von Ihnen gewählten Spezialisierungsmodul in Verbindung stehen.

Schritt 2: Verfassen Sie ein Exposé zu Ihrer geplanten Masterarbeit. Es enthält u.a. Ihre Fragestellung, die Relevanz des Themas, das Untersuchungsdesign, die Literatur etc. Das Exposé dient als Grundlage zur Entscheidung darüber, ob sich Thema und Fragestellung zur Bearbeitung eignen.

Schritt 3: Vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin bei Ihrem/r gewünschten Betreuter/in. Die folgende Liste enthält die Prüfungsgebiete der einzelnen Dozent_innen an der Professur IKK:

Prof. Dr. Heidrun Friese Jun.-Prof. Dr. Gala Rebane Dr. Marcus Nolden Miriam Schreiter, M.A.

Mobilität – Migration - Flucht, Inklusion, Diaspora, Grenzen, Transnationale Beziehungen, Multikulturalität (Identität und Differenz), Identität, Gedächtnis, Zeit und Raum, Sozial- und Kulturtheorie, Postkoloniale Theorie (inkl. Regionen Mittelmeerregion & Afrika), Ethnographische Feldforschung

Formen und Praktiken digitaler Kommunikation, Identität, kulturelles Gedächtnis, Zeit und Raum, Körperlichkeit, Ernährungspraktiken, Literatur, Sprachideologien und Mehrsprachigkeit, Übersetzung, Mittelalterrezeption in der Populärkultur, bikulturelle Familien und Partnerschaften, Liebe und romantische Beziehungen, Wissenschaftskulturen

Religion, Rituale, Extremismus, Rassismus, Erinnerungskulturen, NGO, Politische Kulturen, Soziale Bewegungen

Digale Kommunikation, Spielkulturen (game studies), inter. Jugendaustausch, Anthropology of food, Körper, Sport

Übermitteln Sie ihm/ihr das Exposé zur Masterarbeit rechtzeitig vorher, so dass diese/r Betreuerin/in Ihnen dazu in der Sprechstunde Rückmeldung geben kann. Ihr/e Betreuer/in ist in der Regel auch der/die Erstgutachter/in Ihrer Arbeit. Ihre Arbeit wird außerdem von einer einem/r Zweitgutachter/in bewertet. Bitte schlagen Sie selbstständig eine/n Zweitgutachter/in vor und besprechen Ihr Vorhaben mit ihm/ihr. Die Grundlage für die Absprache mit dem/der Zweitgutachter/in kann ebenfalls das Exposé sein. Da Sie ein Masterstudium der Interkulturellen Kommunikation absolvieren, beachten Sie bitte, dass mindestens eine/r der beiden aus der IKK sein muss.

Folgende Mitarbeiter/innen kommen als Betreuer/innen und Zweitgutachter/innen in Frage:

  • die Inhaberin der Professur Interkulturelle Kommunikation (IKK)
  • die Inhaberin der Juniorprofessur Interkulturelles Training (IKK)
  • andere Professor/innen (Hochschullehrer/innen) entsprechend des thematischen Schwerpunktes Ihrer Arbeit
  • Privatdozenten/innen (PD) entsprechend des thematischen Schwerpunktes Ihrer Arbeit
  • wissenschaftliche Mitarbeiter/innen entsprechend des thematischen Schwerpunktes Ihrer Arbeit (und sofern Sie prüfungsberechtigt sind)

Schritt 4: Wenn der/die Betreuer/in mit Ihrem Thema einverstanden ist, und Sie eine ausführliche Gliederung erarbeitet haben, können Sie Ihre Masterarbeit anmelden. Dazu füllen Sie den Antrag zur Abschlussarbeit aus, lassen Ihn von Ihrem/r Betreuer/in unterschreiben und übermitteln ihn dem Zentralen Prüfungsamt. Das Prüfungsamt schickt Ihnen anschließend die Aufgabenstellung zu, in der auch der Abgabetermin der Arbeit festgehalten ist.  

Sie können den Titel der Arbeit ändern, auch wenn Sie die Aufgabenstellung schon bekommen haben. Eine Titeländerung kann z.B. im Sinne einer Präzisierung erfolgen oder einen neuen Aspekt mit aufnehmen, der sich erst im Zuge der Erstellung der Arbeit ergeben hat.

Beispiel
Ursprünglicher Titel: Der Alltag von Flüchtlingen in Chemnitz.
Titeländerung: Flüchtlingskinder. Zur Bedeutung der Flucht im Leben junger Flüchtlinge in Chemnitz. 

Sie können auch das Thema Ihrer Masterarbeit zurückgeben, jedoch nur innerhalb von vier Wochen nach Ausgabe des Themas (Das Ausgabedatum ist in der Aufgabenstellung festgehalten). Eine weitere Rückgabe des Themas ist ausgeschlossen. Die Änderung des Themas ist wesentlich tiefgreifender als eine Änderung des Titels, denn hierbei ändert sich der Gegenstand Ihrer Untersuchung/Ihrer Arbeit.

Beispiel
Ursprüngliches Thema: Alltagserfahrungen von Flüchtlingen in Chemnitz
--> Rückgabe des Themas (triftige Gründe erforderlich!)

Neues Thema: Machtstrukturen in internationalen Wissenschaftskooperationen

Besprechen Sie diese Änderung mit dem/r Betreuer/in der Arbeit und stellen Sie einen formlosen Antrag bei dem/r Prüfungsausschussvorsitzende/n.
Für die Bearbeitung haben Sie maximal 23 Wochen Zeit. Diese Bearbeitungszeit kann in begründeten Einzelfällen um maximal sechs Wochen verlängert werden. Die Verlängerung müssen Sie beim Prüfungsausschuss beantragen. Planen Sie nicht zu knapp und kalkulieren Sie auch eine Phase der Überarbeitung ein. Nutzen Sie die Sprechstunden der/des Betreuers/in, denn telefonische Beratungsgespräche sind nicht immer effektiv.
Der Umfang Ihrer Arbeit soll laut Studienordnung ca. 100 Seiten (ohne Literaturverzeichnis und Anhänge) betragen. Bitte orientieren Sie sich an dieser Vorgabe und bedenken Sie: Eine längere Arbeit ist nicht notwendigerweise eine bessere Arbeit! Beschränken Sie sich im Zweifelsfall auf die Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Aspekte Ihrer Arbeit und achten Sie dabei auf den Erhalt des Argumentationsgangs. 
Orientieren Sie sich bei der Formatierung Ihrer Arbeit an den Gestaltungsrichtlinien. Achten Sie unbedingt auf Einheitlichkeit der Zitationsweise und der Bibliographie.
Sie reichen zwei gebundene Exemplare Ihrer Masterarbeit ein. Jedes Exemplar enthält zusätzlich eine elektronische Version Ihrer kompletten Arbeit (als Word- sowie als PDF-Dokument) auf CD-ROM. Sollte Ihre Arbeit einen sehr umfangreichen Anhang haben (z.B. mehrere Interviewtranskripte), drucken Sie diesen bitte nicht mit aus. Stellen Sie aber sicher, dass sich der Anhang vollständig in elektronischer Version auf der CD ROM befindet. Sie geben Ihre Masterarbeit im Prüfungsamt bei Ihrer zuständigen Sachbearbeiterin ab.
Sobald die Masterarbeiten bei den gutachtenden Prüfer/innen eingegangen sind, werden diese sich bemühen, sie innerhalb von vier Wochen zu bewerten. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir keine verbindlichen Zusagen zu Ihrem Wunschtermin geben können. Die Gutachten mit Ihren Noten werden anschließend an das Prüfungsamt übermittelt. Die Bewertungen/die Gutachten können Sie im Prüfungsamt einsehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen Gutachten nicht individuell zusenden können. Wurde Ihre Arbeit mit mindestens 4,0 bewertet (arithmetisches Mittel aus den beiden Noten der Prüfer/innen), sind Sie zur Verteidigung der Masterarbeit zugelassen.   
Um Prüfungen ablegen zu können, müssen Sie immatrikuliert sein. In der Prüfungsordnung heißt es: “Die Masterprüfung kann nur ablegen, wer in den Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation – Interkulturelle Kompetenz an der Technischen Universität Chemnitz immatrikuliert ist [...]” (Prüfungsordnung für den Masterstudiengang IKK; § 20 Abs. 1). Das heißt, Sie müssen am Tag der Verteidigung noch immatrikuliert sein. Sie können sich aber gleich am nächsten Tag exmatrikulieren und sich den Semesterbeitrag anteilig rückerstatten lassen (Informationen dazu erhalten sie vom Studentensekretariat). Für die Ausstellung und den Erhalt des Zeugnisses müssen Sie nicht immatrikuliert sein.

Schritt 1: Beantragen Sie beim Prüfungsamt die Verteidigung Ihrer Abschlussarbeit und bringen Sie das Protokoll, das Ihnen daraufhin ausgestellt und übermittelt wird, unbedingt zur Verteidigung mit. Die Verteidigung kann vor dem Eingang der Gutachten beantragt werden. Die Zulassung zur Verteidigung erfolgt aber erst, wenn die Masterarbeit mit mindestens 4,0 bewertet wurde. 

Schritt 2: Vereinbaren Sie einen Verteidigungstermin mit den Prüfern/innen nachdem diese Ihre Arbeit bewertet haben. In der Regel sollten zwei Wochen zwischen der Abgabe der Gutachten und der Verteidigung liegen, damit Sie sich vorbereiten können. Mit Ihrer expliziten Zustimmung können wir diesen Zeitraum auch verkürzen. Der Termin der Verteidigung richtet sich nach Ihrer und der zeitlichen Verfügbarkeit der Prüfer/innen. Wir werden versuchen, Ihren Terminwunsch zu berücksichtigen, können aber nicht garantieren, dass dieser auch möglich sein wird. Teilen Sie uns bitte mit, ob Ihre Verteidigung öffentlich oder nicht-öffentlich stattfinden soll. Öffentlich bedeutet, dass Studierende im MA IKK, die zu einem späteren Zeitpunkt die gleiche Prüfung ablegen müssen, als Zuhörer von den Prüfern/innen zugelassen werden können. Andere Personen (Freunde, Verwandte etc.) sind bei der Prüfung nicht zugelassen.

Schritt 3: Bereiten Sie sich auf die Verteidigung vor, indem Sie einen max. 20-minütigen Vortrag/eine Präsentation zu Ihrer Arbeit ausarbeiten. Sie können die Anmerkungen der Gutachter/innen zu Ihrer Arbeit in der Verteidigung aufnehmen.

Die Verteidigung dauert ca. 45 Minuten und teilt sich in einen ca. 20-minütigen Vortrag und eine anschließendes Gespräch mit den Prüfern/innen. Anschließend beraten die Prüfer/innen über die Note der Verteidigung und teilen sie Ihnen mit. Zur Verteidigung anwesend sind mindestens eine/r Ihrer Prüfer/innen sowie ein/e Beisitzer/in, der/die Verlauf, Dauer und Note der Verteidigung protokolliert. Über die anwesenden Personen sowie den Ort, an dem die Verteidigung stattfindet, werden sie rechtzeitig vor der Verteidigung informiert. Bei einer öffentlichen Verteidigung können zusätzlich Studierende aus dem Masterstudiengang anwesend sein.

Die Note der Masterarbeit geht zu drei Teilen und die Note der Verteidigung geht einfach in die Modulnote ein.

Beispiel:

Ergebnis der Masterarbeit: 2,0 (arithmetisches Mittel aus den beiden Noten der Prüfer/innen), Ergebnis der Verteidigung: 1,0

Berechnung der Modulnote: ((3x2,0)+1,0)/4 =1,7

In Ihrer Abschlussarbeit sollten Sie deutlich machen, dass Sie engagiert und selbstständig eine Fragestellung und einen Argumentationsgang entwickeln können. Wählen Sie daher ein Thema, das Ihnen wirklich am Herzen liegt.

Üblicherweise besteht eine wissenschaftliche Arbeit aus Einleitung – der kritischen Betrachtung des Forschungsstands – der Begründung der angewandten Methode – der Beantwortung der Forschungsfrage – der Zusammenfassung/Ausblick.

Jede Fragestellung verlangt jedoch eine ihr angemessene und spezifische Gliederung. Es gibt hier also kein ‚Rezept’ oder eine einzuhaltende Gliederungsweise. Denken Sie auch daran, dass der Hauptteil der Arbeit der Beantwortung/Diskussion der Fragestellung gewidmet sein sollte.

Fragen Sie sich bei jedem Gliederungspunkt, ob er das Argument auch tatsächlich voranbringt. Zusätzliche Informationen können Sie in den Fußnoten darstellen.

Versuchen Sie, eine kritische und innovative Perspektive zu entwickeln. Trauen Sie sich, auch eingefahrene Positionen/Theorien infrage zu stellen.

Die Kriterien, die der Bewertung Ihrer Masterarbeit zugrunde liegen, können Sie dem Begutachtungsbogen für Masterarbeiten entnehmen, den die Prüfer/innen der Professur IKK und Juniorprofessur IKT verwenden. Bei der Benotung Ihrer Masterarbeit orientieren wir uns an folgender Notenskala*: 

 
1
sehr gut

Eine hervorragende Leistung weist folgende Merkmale auf:

- Selbstständigkeit in hohem Maße (eigenständige Präzisierung des thematischen Schwerpunktes; nachvollziehbare, begründete Urteile; innovative Ausblicke),

- hervorragender sachlicher Gehalt (Darlegung der wichtigsten Literatur zum Forschungsstand, differenzierte Präsentation der Theorien und Forschungsergebnisse),

- logisch stringenter Aufbau und klarer Argumentationsgang (durchgängiger roter Faden, plausible und begründete Schlussfolgerungen),

- souveräne Verwendung der Methoden (Reflexion des Einsatzes, methodologische Begründung von empirischen Verfahren der Datengewinnung/ -interpretation),

- souveräne Verwendung der Fachsprache.

2
gut

Eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt, weist folgende Merkmale auf:

-erkennbar selbständige Bearbeitung des Themas,

-Recherche und korrekte Präsentation der wichtigsten, auch spezieller Literatur,

-kritische Reflexion von theoretischen Modellen und Forschungsergebnissen, durchgängige Differenzierung von Präsentation und eigenem Urteil,

-fundierte Methodenbeurteilung,

-differenzierte Fachsprache.

3 befriedigend

Eine Leistung, die den durchschnittlichen Anforderungen entspricht, weist folgende Merkmale auf:

-die Eigenständigkeit beschränkt sich auf die Auswahl der präsentierten Sachverhalte sowie eine Zusammenfassung,

-im Wesentlichen korrekte Präsentation wichtiger, meist Standardliteratur,

-keine durchgängig distanzierte Reflexion der referierten Theorien und empirischen Forschungsergebnisse,

-allgemeine Kenntnisse fachspezifischer Methoden,

-im Wesentlichen korrekte fachsprachliche Darstellung,

-nur unbedeutende orthographische und grammatische Mängel.

4 ausreichend

Eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt, weist folgende Merkmale auf:  

-erkennbare Mängel in der Präsentation der wichtigsten Literatur,

-argumentativ schwach fundierte oder fehlende Urteilsfähigkeit,

-einzelne Mängel in der Methodenkompetenz,

-im Wesentlichen korrekte fachsprachliche Darstellung,

-einige orthographische und grammatische Mängel,

-formal nicht immer fehlerfreie Verwendung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

5
nicht
ausreichend
Eine Leistung, die den Anforderungen nicht mehr genügt, weist erhebliche Mängel hinsichtlich des Grads der Selbständigkeit der Bearbeitung des Themas, der Recherche, Präsentation und Beurteilung der theoretischen Modelle und Forschungsbeiträge sowie ihrer methodischen Grundlagen, dem Aufbau und der Gliederung der Arbeit sowie ihrer formalen und sprachlichen Präsentation auf.

 

*Notenskala übernommen von Ruhr-Univeristät Bochum, Juniorprofessur Soziologie der Entwicklung und der Internationalisierung: Standards für die Beurteilung von Studien- und Prüfungsleistung.  

Presseartikel