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Interkulturelle Kommunikation
Professur

Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ‚Kultur’ und ‚Kommunikation’ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Das sind Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei  hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität, analysieren diese Begriffe und ihren Gebrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und Arbeitsfeldern (wie Medien, Behörden, Unternehmen).

Die Schwerpunkte unserer Forschungen liegen auf:

  • Critical intercultural communication
  • (Digitale) Interkulturelle Kommunikation in den Medien und im Web 2.0
  • Flucht, Migration und Mobilität
  • Inklusion und Integration
  • Transnationale Praktiken
  • Kulturtheorien

Unsere Studiengänge Bachelor Interkulturelle Kommunikation und Master Interkulturelle Kommunikation/ Interkulturelle Kompetenz sind fächerübergreifend und forschungsorientiert. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf empirischen Zugängen und Praxisbezug, legen wir Wert auf die kritische Reflexion eigener interkultureller Erfahrungen (u.a. in einem Auslandssemester im Bachelorstudiengang).

 

 

Veranstaltungsreihe zu "Hass und Hetze"

Liebe Studierende, 

wir laden Sie herzlich zu unserer gemeinsam mit der Katholischen Akademie Dresden organisierten Veranstaltungsreihe "Hass und Hetze" ein. 

Der erste Termin ist am Donnerstag den 12. Oktober 2017 ab 19.30 Uhr im alten Heizhaus (in der StraNa). Herr Prof. Dr. Meibauer wird sich dem Thema "Zielscheibe Menschenwürde. Wenn Hassrede den Diskurs bestimmt" widmen. Mehr Informationen finden Sie hier unter diesem Link.

Ihr Team der Professur IKK

Neuerscheinung: Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden von Prof. Dr. Heidrun Friese (14.08.2017)

Heidrun Friese
Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden
Zur politischen Imagination des Fremden
 
"Wie die Macht der sprachlichen Bilder die gesellschaftspolitischen Debatten prägt, wird in der aktuellen Diskussion über die Flüchtenden, die Schutz in Europa suchen, so deutlich wie selten. Heidrun Friese geht den kontroversen gesellschaftlichen Imaginationen von den Geflüchteten nach: Die Figur des »Fremden« als Bedrohung artikuliert den Rassismus des Populismus und legitimiert Sicherheitspolitiken. Humanitäres, religiös-ethisches Handeln hingegen fasst Geflüchtete als Opfer, die der Hilfe bedürfen. In einer dritten Perspektive wird das Überschreiten von Grenzen zum heroischen Akt stilisiert und antikapitalistischen Kämpfen eingeschrieben.

Der Essay interveniert in diesen Schlüsseldiskurs der Einwanderungsgesellschaft und setzt diesen imaginierten Figuren des »Fremden«, die den Flüchtenden auf je verschiedene Weise eine eigene Subjektivität absprechen, ein anderes Bild entgegen."
 

 

Erinnerung: Bearbeitung von Unterlagen (15.06.2017)

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen, die Sie zur Bearbeitung an der Professur einreichen (Anerkennungen, Äquivalenzbescheinigungen, Bafög Anträge etc.), immer zum 1. oder 15. eines jeden Monats in den Briefkasten neben dem Sekretariat einwerfen können. Die Bearbeitung benötigt dann im Schnitt 14 Tage und im Anschluss können Sie Ihre Unterlagen bei Frau Markert zu den Sekretariatssprechzeiten abholen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Professur wegen des hohen Aufkommens an Anfragen diese Prozesse strukturieren muss.

Planen Sie im Vorfeld welche Unterlagen Sie benötigen und melden Sie sich rechtzeitig. Bedenken Sie immer, dass die Bearbeitung Ihres Anliegens Zeit benötigt.

Für Empfehlungsschreiben und Gutachten etc. gelten weiterhin die Regelungen, die Sie in den FAQs finden können.

Ihr Team der Professur IKK.

 

Die Feldforscherin (18.03.2017)

"Sie lehrt, schreibt, oft aber forscht sie im Feld: Heidrun Friese von der Chemnitzer Universität zog um die Welt und lebte an zig Orten, auch auf Lampedusa und in Tunesien. Warum? Um Völker zu verstehen."

Familie Müller in New York, oder: Die Sache mit der Salatschüssel (30.12.2016)

"[...] Ein anderer Punkt ist die Politik, zumindest die bisherige: "Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland", erklärt Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Sie selbst hat ein Jahr in New York gelebt. [...]"

 

Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken (13.05.2016)

"Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf Richter sprach mit der Maghreb-Expertin. [...]"

 

Heidrun Friese im Gespräch mit Julian Rieken (02.05.2016)

"Heidrun Friese, Professorin für interkulturelle Kommunikation, TU Chemnitz, über Gastfreundschaft – Wie gehen eigentlich mit MigrantInnen um? Was für soziale Praktiken sind gefordert und was sind die räumlichen Konsequenzen? [...]"
 

Was weiß der Stammtisch schon von Fluchthelfern? (07.03.2016)

"Für die Politik gilt der Menschenschmuggel im Mittelmeerraum als zentrales Problem der Flüchtlingskrise. Doch die Forschungen zum Thema passen ihr nicht ins Konzept. [...]"
 

Heidrun Friese im Gespräch mit Korbinian Frenzel (26.01.2016)

"In Ländern wie Tunesien ist der Gedanke an Flucht längst zum Teil der Jugendkultur geworden, sagt die Professorin für interkulturelle Kommunikation, Heidrun Friese. Aufhalten könne man die Flüchtlinge deshalb nicht. [...]"
 

Die ganze Welt will gar nicht zu uns (14.08.2015)

"Die Chemnitzer Sozialwissenschaftlerin Heidrun Friese forschte jahrelang zu den Bootsflüchtlingen auf Lampedusa. Im Interview spricht sie über Gastfreundschaft, Migrationsindustrie und offene Grenzen am Mittelmeer. [...]"

 

Kulturalisierung und Ausgrenzung (07.11.2016)

Dialogischer Vortrag und Performance mit Prof. Ulrike Brummert und Prof. Dr. Heidrun Friese.
(c) by René Ebersbach
(c) right by René Ebersbach

 

Veranstaltungsreihe Körperbilder - Körperkult (12.10.2016)

Im Wintersemester 2016/16 gibt es wieder eine unglaublich spannende, interdisziplinäre Vortragsreihe, die die Professur IKK gemeinsam mit dem Agricolaforum Chemnitz organisiert.

Unter dem Titel Körperbilder - Körperkult begrüßen wir insgesamt sieben Redner_Innen, die über Körper(lichkeit) und Geschlechterrollen, Ritual, Sünde, digitale Selbstvermessung uvm. sprechen werden. Darunter ist auch Cindy Hader, eine Absolventin des Masterstudiengangs 'Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz'. Sie hält einen Vortrag über den 'gefärbten' Körper und Tattoos, ein Thema, mit dem sie sich intensiv in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt hat.

Sie sind alle ganz herzlich zu den Vorträgen eingeladen! 

Nähere Informationen erteilt Miriam Schreiter

Presseartikel