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Interkulturelle Kommunikation
Professur

Erste Informationen für Studieninteressierte

Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ‚Kultur’ und ‚Kommunikation’ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Das sind Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei  hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität, analysieren diese Begriffe und ihren Gebrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und Arbeitsfeldern (wie Medien, Behörden, Unternehmen).

Die Schwerpunkte unserer Forschungen liegen auf:

  • Critical intercultural communication
  • (Digitale) Interkulturelle Kommunikation in den Medien und im Web 2.0
  • Flucht, Migration und Mobilität
  • Inklusion und Integration
  • Rassismustheorien
  • Postkoloniale Perspektiven
  • Transnationale Praktiken
  • Kulturtheorien

Unsere Studiengänge Bachelor Interkulturelle Kommunikation und Master Interkulturelle Kommunikation/ Interkulturelle Kompetenz sind fächerübergreifend und forschungsorientiert. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf empirischen Zugängen und Praxisbezug, legen wir Wert auf die kritische Reflexion eigener interkultureller Erfahrungen (u.a. in einem Auslandssemester im Bachelorstudiengang).

 

Workshop: „Ich bin kein Rassist, aber ...“ – Phänomene des Alltagsrassismus (16-17.09.2019)

Die seit 2015 zunehmend sichtbare Mobilisierung gegen Migration geht mit einem Anstieg alltäglicher Ausschlusspraktiken sowie rassistischer Gewalt einher, welche gesellschaftlich immer noch relativiert, geleugnet und unsichtbar gemacht werden. Die Thematisierung von Rassismus und nicht rassistische Praktiken werden so zu einem Angriff auf die Ordnung der Gesellschaft. Eine breite gesellschaftliche Bearbeitung unter Einschluss der von Rassismus Betroffenen findet daher bis heute nicht statt. Auch in der deutschsprachigen Forschungslandschaft steht die kritische Auseinandersetzung mit Rassismus und Antirassismus nicht im Zentrum des Diskurses, auch wenn Postcolonial Studies, kritische Migrationsforschung und Critical Whiteness Studies zunehmend rezipiert werden.

Die Professur Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz möchte mit diesem Workshop Diskussionsräume und die Möglichkeit des Networkings für Nachwuchswissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen schaffen, welche sich mit Rassismus in seinen unterschiedlichen Formen auseinandersetzen. Dazu haben wir acht junge Forscher*innen eingeladen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen und im Rahmen des Workshops gemeinsam zu diskutieren. Diana Sherzada, eine Ethnologin der LMU München, spricht über den Zusammenhang von Geschlecht, Migrationsstatus und Religion. Hanah Abucar promoviert an der rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg und stellt ihr Projekt zu Alltagsrassismen in Gesetzestexten vor. Vidan Aytekin von der Universität Bielefeld beleuchtet Widerstandspraktiken gegen institutionelle Diskriminierung in Bildungsorganisationen. Thomas Sebastian Köhn ist Musikwissenschaftler an der Leuphana Universität Lüneburg und stellt sein Promotionsprojekt zur Klanglichkeit des Rechtspopulismus vor. Mit der Exklusion und Inklusion von Pflegepersonal mit sogenanntem Migrationshintergrund im ostsächsischen Raum beschäftigt sich Monique Ritter, die an der Professur Interkulturelle Kommunikation promoviert. Weiterhin stellt Nepomuk Riva, Musikethnologe an der HMTM Hannover sein Habilitationsprojekt vor, das sich mit dem Afrikabild in der deutschen Musikgeschichte beschäftigt. Amanda Louise Palenberg promoviert an der Universität Vechta und wird unter dem Titel „Der Flüchtling als Hobby“ Rassismen in Flüchtlingsunterstützungsnetzwerken diskutieren. Ebenfalls mit solidarischen Praktiken, aber auch mit Praktiken des Widerstands beschäftigt sich Cindy Hader in ihrem Promotionsprojekt zu Flüchtlingsunterkünften im ländlichen Raum in Mecklenburg Vorpommern. Sie promoviert an der Professur Interkulturelle Kommunikation.

Der inhaltliche Austausch im Workshop-Format wird durch ein kleines Rahmenprogramm aus dem Seminar „Spurensuche in Chemnitz: (K)ein Ort (post-)kolonialen Erbes?“ ergänzt. Zudem soll der transdisziplinäre Austausch zum Anlass genommen werden, ein Netzwerk zum Thema Alltagsrassismus aufzubauen.

Der nicht öffentliche Workshop findet am 16.-17. September 2019 im Chemnitz Open Space, einem temporären Ausstellungs- und Veranstaltungsort hinter dem Karl-Marx-Kopf, statt.

Organisator*innen sind Dr. Melanie Hühn, Katrin Linde, M.A., Dr. Marcus Nolden, Dr. Madeleine Sauer (Professur Interkulturelle Kommunikation, TU Chemnitz).

Forschungsfreisemester WS 2019/2020

Frau Prof. Dr. Heidrun Friese befindet sich im WS 2019/2020 im Forschungsfreisemester. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung von Abschlussarbeiten und sonstigen Prüfungsleistungen. Alle Lehrveranstaltungen und Verteidigungen von Abschlussarbeiten werden wie vorgesehen stattfinden. 

Informationen für die Wechsler*innen in die Studienordnung 2018

Sehr geehrte Wechsler*innen der B.A. Studienordnung,

damit Sie Ihr Studium in der Regelstudienzeit abschließen können, erweitern wir das Seminarangebot im Sommersemester 19 für Sie:

- Die Veranstaltung "Theoretische und methodische Analyse empirischer Studien" (M.A. alt) wird für die B.A. Wechsler*innen als "Lektürekurs III" (VM7) geöffnet.

- Es wird zusätzlich noch ein Seminar "Diversität & Gesellschaft III" (VM5) als Blockveranstaltung für die B.A. Wechsler*innen angeboten. Thema: "Intersektionalität: Die Verschränkung von Herrschaftsverhältnissen denken/analysieren"

Wichtiger Hinweis: Der Besuch des Seminars "Diversität & Gesellschaft III" hat zur Folge, dass Sie im Modul VM5 nicht zwischen der Schwerpunktsetzung "Digitale Kulturen & Kommunikation" oder "Diversität & Gesellschaft" wählen können, sondern auf die Schwerpunktsetzung "Diversität & Gesellschaft" festgelegt sind. Das heißt, sie könnten im SoSe 20 nur das Seminar "Diversität & Gesellschaft II" und nicht das Seminar "Digitale Kulturen & Kommunikation II" belegen.

Ein weiterer Hinweis für Ihre Studien-/Seminarplanung:

- Die Vorlesung "Interkulturelle Kompetenz" (Mi, 15.30-17 Uhr) kann sowohl von den B.A. Studierenden der 2018er Studienordnung als auch von den B.A. der 2015er Studienordnung besucht werden. Alternativ können Sie diese Vorlesung auch im SoSe 20 besuchen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Sommersemester.

Mit freundlichen Grüßen,

Professur IKK

Neue Mitarbeiterin

Die Professur IKK begrüßt Katrin Linde ganz herzlich im Team und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Im Wissenschaftspodcast der TU Chemnitz spricht Medienforscherin Miriam Schreiter über den Tod – im Computerspiel
Dr. Andreas Bischof hat für diese Folge des TUCscicast unsere Kollegin Dr. Miriam Schreiter in ihrem Büro am Institut für Interkulturelle Kommunikation der Technischen Universität Chemnitz besucht und sich mit ihr über ihre Dissertation zum Tod im Computerspiel unterhalten.
 

Der Podcast ist im Web der TU Chemnitz, auf Apple PodcastSpotify und Deezer verfügbar und können auch direkt als RSS-Feed in jeder Podcast-App abonniert werden.

Forschung an der Professur

Der Tod spielt mit

Miriam Schreiter beleuchtet in ihrer Dissertation, die an der Professur IKK entstanden ist, wie der Tod ins Computerspiel kommt und welche Funktion er dort hat. Ziel war es herauszufinden, wie Tod in digitalen Spielen repräsentiert wird, welche Praktiken im Zusammenhang mit Tod in digitalen Spielen erkennbar sind und welche soziokulturellen Aspekte und Konzepte von Tod in digitalen Spielen ausgehandelt und konstruiert werden. 

Die Arbeit lässt sich im Bereich der digitalen interkulturellen Kommunikation verorten, einem Forschungsbereich, der noch recht jung ist, aber rasant an Bedeutung gewinnt. Das ist auch der Grund, warum die IKK in Chemnitz Thematiken der digitalen interkulturellen Kommunikation in ihre beiden Studiengänge fest integriert hat.

Mehr dazu: Pressemitteilung der TUC   -   Beirag im Deutschlandradio   -   Zusammenfassung auf YouTube  -  Vollversion der Dissertation

Die Arbeit ist auch in der Reihe Game Studies bei vwh erschienen:

Miriam Schreiter
Wie kommt der Tod ins Spiel?
Von Leichen und Geistern in Casual Games
 
Die Verbindung zwischen Tod und Spiel ist Jahrhunderte alt. Auch aus Computerspielen ist der Tod nicht wegzudenken, weil er die Spielenden in und durch die Spielwelten begleitet. Doch wie kommt der Tod ins digitale Spiel und wie wird er dort inszeniert?

Anhand von reichhaltigem Material folgt Miriam Schreiter den Wegen, Routen und Infrastrukturen, über die der Tod ins Computerspiel kommt, und beleuchtet, welche Rolle er dort spielt. Dabei wird ein breiteres Feld erforscht, als dies bisher in Untersuchungen von Tod und Sterben in digitalen Spielen geschehen ist. Das Buch nimmt kritisch jene kulturellen Praktiken und Beziehungen zwischen Spielenden, Spiel, Spieldesign und Spieleverkauf in den Blick, die eng mit dem digitalen Spiel verbunden sind. mehr Informationen

Foto: Cosmin Popan, 2017
Buchcover: Verlag Werner Hülsbusch, 2019

Tagungsankündigung: Alltagsrassismen – Empirische und theoretische Perspektiven

(Foto: Fotosearch | Royalty Free | Standard License)Rassismus wird alltäglich. In Bemerkungen, in Bildern, Diskursen, in alltäglichen Praktiken, in Gewalt. Nicht zuletzt in Versuchen, Rassismus zu negieren.

Die Tagung möchte empirische und theoretische Perspektiven auf Alltagsrassismen eröffnen und Raum bieten, verschiedene Perspektiven zu diskutieren und der Frage nachzugehen, welchen Beitrag kritische Wissenschaft in der aktuellen gesellschaftlichen Situation auch und gerade in Chemnitz leisten kann.

Unter anderem werden folgende Fragen aufgeworfen:

Wie kommt es zu alltagsrassistischen Praktiken? Welche Rolle spielen neue soziale Medien in der rassistischen Eskalation? Wie wird in der Sozialen Arbeit mit Nationalismus und Rassismus umgegangen? Wer sind die sogenannten ‚besorgten Bürger_innen‘? Welche Rolle spielt Antisemitismus in der Gesellschaft? Was kann Diversity Management in Institutionen leisten?

Folgende Kolleg_innen werden u.a. Vorträge halten: Junior-Professor Dr. Frank Asbrock (TU Chemnitz), Prof. Dr. Manuela Bojadzijev (Universität Lüneburg), Privatdoz. Dr. Liriam Sponholz (Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Claus Melter (FH Bielefeld), Dr. Margit E. Kaufmann (Universität Bremen), Dr. Thomas Pfeiffer (Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen/Universität Bochum), Dr. Susanne Rippl (TU Chemnitz), Dr. Juliane Wetzel (TU Berlin).

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier als PDF Datei.

Für die Teilnahme ist es notwendig, sich im Vorfeld unter der Emailadresse Sekretariat.HFriese@phil.tu-chemnitz.de verbindlich anzumelden. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich.

(Foto: Fotosearch | Royalty Free | Standard License)

Neue Mitarbeiterin

Die Professur IKK begrüßt Madeleine Sauer ganz herzlich im Team und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Lehrveranstaltungen aufzeichnen/ filmen und ins Internet stellen

Sehr geehrte Studierende,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ton- wie Bildaufnahmen ohne Einwilligung der aufgenommen Personen nach §201 StGB nicht zulässig sind. Sollten Sie also Mitschnitte von Gesprächen vornehmen wollen, dann müssen Sie sich dazu die Einwilligung der aufgenommenen Personen einholen. Das Verbreiten solcher Mitschnitte ist ebenfalls nicht zulässig ohne die Einwilligung der aufgenommenen Personen.

Ohne Einwilligung der Vortragenden ist die Aufzeichnung einer Lehrveranstaltung unzulässig, erst recht die Verbreitung im Internet. Es droht hier Strafbarkeit!

Generell gilt: Lehrveranstaltungen dürfen also nur mit Erlaubnis der Lehrenden aufgenommen und verbreitet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Wer in Lehrveranstaltungen Ton-, Foto- oder Filmaufnahmen machen möchte, muss den Dozenten vorher fragen. Auch ist mit dem Dozenten zu klären, was mit der Aufnahme geschehen darf.

Wir möchten Sie daher eindringlichst bitten solche Aufnahmen ohne vorherige Zustimmung der Vortragenden in Zukunft zu unterlassen und bereits bestehende Aufnahmen unverzüglich zu löschen!

Mit freundlichen Grüßen 
Ihre IKK

Weitergehende Informationen zu dieser Thematik können Sie auf den Seiten der Universität Köln nachlesen: https://verwaltung.uni-koeln.de/stabsstelle02.3/content/einzelthemen/vorlesungen_aufzeichnen/

Information für Studieninteressierte

Liebe B.A. und M.A. Interessierte,

wenn Sie überlegen Interkulturelle Kommunikation zu studieren und gerne ein persönliches Informationsgespräch führen möchten, dann können Sie sich gern an Herrn Dr. Marcus Nolden (für den Bachelor) und an Frau Dr. Miriam Schreiter (für den Master) wenden. Beide werden Ihnen mit Rat und Tat bei Seite stehen und Sie über die Studiengänge informieren. 

Herzliche Grüße

Ihre Professur IKK

Wichtiger Hinweis!

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen, die Sie zur Bearbeitung an der Professur einreichen (Anerkennungen, Äquivalenzbescheinigungen, Bafög Anträge etc.), immer bis zum 1. Montag eines jeden Monats in den Briefkasten neben dem Sekretariat (Thüringer Weg 11) einwerfen können. Die Bearbeitung benötigt dann im Schnitt 14 Tage und im Anschluss können Sie Ihre Unterlagen bei Frau Markert zu den Sekretariatssprechzeiten abholen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Professur wegen des hohen Aufkommens an Anfragen diese Prozesse strukturieren muss. Eine spontane Bearbeitung der Unterlagen außerhalb dieser Fristen ist uns nicht möglich!

Planen Sie im Vorfeld welche Unterlagen Sie benötigen und melden Sie sich rechtzeitig. Bedenken Sie immer, dass die Bearbeitung Ihres Anliegens Zeit benötigt.

Für Empfehlungsschreiben und Gutachten etc. gelten weiterhin die Regelungen, die Sie in den FAQs finden können.

Ihr Team der Professur IKK.

Neuerscheinung: Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden von Prof. Dr. Heidrun Friese

Heidrun Friese
Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden
Zur politischen Imagination des Fremden
 
"Wie die Macht der sprachlichen Bilder die gesellschaftspolitischen Debatten prägt, wird in der aktuellen Diskussion über die Flüchtenden, die Schutz in Europa suchen, so deutlich wie selten. Heidrun Friese geht den kontroversen gesellschaftlichen Imaginationen von den Geflüchteten nach: Die Figur des »Fremden« als Bedrohung artikuliert den Rassismus des Populismus und legitimiert Sicherheitspolitiken. Humanitäres, religiös-ethisches Handeln hingegen fasst Geflüchtete als Opfer, die der Hilfe bedürfen. In einer dritten Perspektive wird das Überschreiten von Grenzen zum heroischen Akt stilisiert und antikapitalistischen Kämpfen eingeschrieben.

Der Essay interveniert in diesen Schlüsseldiskurs der Einwanderungsgesellschaft und setzt diesen imaginierten Figuren des »Fremden«, die den Flüchtenden auf je verschiedene Weise eine eigene Subjektivität absprechen, ein anderes Bild entgegen."
 

 

 

Die Feldforscherin (18.03.2017)

"Sie lehrt, schreibt, oft aber forscht sie im Feld: Heidrun Friese von der Chemnitzer Universität zog um die Welt und lebte an zig Orten, auch auf Lampedusa und in Tunesien. Warum? Um Völker zu verstehen."

Familie Müller in New York, oder: Die Sache mit der Salatschüssel (30.12.2016)

"[...] Ein anderer Punkt ist die Politik, zumindest die bisherige: "Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland", erklärt Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Sie selbst hat ein Jahr in New York gelebt. [...]"

 

Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken (13.05.2016)

"Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf Richter sprach mit der Maghreb-Expertin. [...]"

 

Heidrun Friese im Gespräch mit Julian Rieken (02.05.2016)

"Heidrun Friese, Professorin für interkulturelle Kommunikation, TU Chemnitz, über Gastfreundschaft – Wie gehen eigentlich mit MigrantInnen um? Was für soziale Praktiken sind gefordert und was sind die räumlichen Konsequenzen? [...]"
 

Was weiß der Stammtisch schon von Fluchthelfern? (07.03.2016)

"Für die Politik gilt der Menschenschmuggel im Mittelmeerraum als zentrales Problem der Flüchtlingskrise. Doch die Forschungen zum Thema passen ihr nicht ins Konzept. [...]"
 

Heidrun Friese im Gespräch mit Korbinian Frenzel (26.01.2016)

"In Ländern wie Tunesien ist der Gedanke an Flucht längst zum Teil der Jugendkultur geworden, sagt die Professorin für interkulturelle Kommunikation, Heidrun Friese. Aufhalten könne man die Flüchtlinge deshalb nicht. [...]"
 

Die ganze Welt will gar nicht zu uns (14.08.2015)

"Die Chemnitzer Sozialwissenschaftlerin Heidrun Friese forschte jahrelang zu den Bootsflüchtlingen auf Lampedusa. Im Interview spricht sie über Gastfreundschaft, Migrationsindustrie und offene Grenzen am Mittelmeer. [...]"

 

Kulturalisierung und Ausgrenzung (07.11.2016)

Dialogischer Vortrag und Performance mit Prof. Ulrike Brummert und Prof. Dr. Heidrun Friese.
(c) by René Ebersbach
(c) right by René Ebersbach

 

Veranstaltungsreihe Körperbilder - Körperkult (12.10.2016)

Im Wintersemester 2016/16 gibt es wieder eine unglaublich spannende, interdisziplinäre Vortragsreihe, die die Professur IKK gemeinsam mit dem Agricolaforum Chemnitz organisiert.

Unter dem Titel Körperbilder - Körperkult begrüßen wir insgesamt sieben Redner_Innen, die über Körper(lichkeit) und Geschlechterrollen, Ritual, Sünde, digitale Selbstvermessung uvm. sprechen werden. Darunter ist auch Cindy Hader, eine Absolventin des Masterstudiengangs 'Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz'. Sie hält einen Vortrag über den 'gefärbten' Körper und Tattoos, ein Thema, mit dem sie sich intensiv in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt hat.

Sie sind alle ganz herzlich zu den Vorträgen eingeladen! 

Nähere Informationen erteilt Miriam Schreiter

Presseartikel