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Interkulturelle Kommunikation
Professur

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Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ‚Kultur’ und ‚Kommunikation’ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Das sind Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei  hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität, analysieren diese Begriffe und ihren Gebrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und Arbeitsfeldern (wie Medien, Behörden, Unternehmen).

Die Schwerpunkte unserer Forschungen liegen auf:

  • Critical intercultural communication
  • (Digitale) Interkulturelle Kommunikation in den Medien und im Web 2.0
  • Flucht, Migration und Mobilität
  • Inklusion und Integration
  • Rassismustheorien
  • Postkoloniale Perspektiven
  • Transnationale Praktiken
  • Kulturtheorien

Unsere Studiengänge Bachelor Interkulturelle Kommunikation und Master Interkulturelle Kommunikation/ Interkulturelle Kompetenz sind fächerübergreifend und forschungsorientiert. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf empirischen Zugängen und Praxisbezug, legen wir Wert auf die kritische Reflexion eigener interkultureller Erfahrungen (u.a. in einem Auslandssemester im Bachelorstudiengang).

Aktuelle Informationen

Liebe Studierende der IKK,

wir freuen uns sehr, die Juniorprofessorin Dr. Yolanda López García im Team der IKK begrüßen zu dürfen (Link zur Pressemitteilung der TU). Sie wird ab Januar 2023 die Vorlesung "Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz" sowie das Seminar "Interkulturelle Kompetenz II" abhalten und die Erasmus-Koordination übernehmen.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr!

Das Team der IKK

Im Rahmen der Orientierungswoche wurde an der Professur Interkulturelle Kommunikation (Prof. Dr. Heidrun Friese) eine Umfrage (LimeSurvey) durchgeführt, an der zwei Drittel der Erstsemester (BA und MA IKK) teilgenommen haben. Entscheidend für die Wahl des Studienstandortes Chemnitz waren demnach die Inhalte des Studiengangs (100%) und die Möglichkeit, in Chemnitz Interkulturelle Kommunikation zu studieren (67%). Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gibt die lokale Nähe zu ihrem Heimatort als einen weiteren Grund an, der zur Aufnahme des IKK-Studiums geführt hat. Ein Drittel der Studierenden kann auf ein bereits vorhandenes soziales Umfeld in Chemnitz zurückgreifen. Demgegenüber stehen 50% der Befragten, die keine persönlichen Bezüge zur Stadt haben. Die vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten werden nur von einem Drittel der Befragten als Grund genannt, an der TU Chemnitz zu studieren. Ein Großteil der IKK-Studierenden gibt an, ihr Abitur in Sachsen gemacht zu haben, insgesamt kommen die Studierenden jedoch aus dem gesamten Bundesgebiet zum Studium nach Chemnitz (genannte Bundesländer: Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen). Aussagekräftige Daten zu den internationalen Studierenden an der IKK liegen nicht vor.

Die gesellschaftstheoretische Ausrichtung des Studiengangs in Kombination mit dem curricular verankerten Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen wird von den befragten IKK-Studierenden sehr geschätzt. Danach gefragt, mit welchen Themen sie sich im Rahmen des Studiums besonders intensiv beschäftigen möchten, wurden mit mehr als 80% Zustimmung die Themen Macht, Hierarchien und Rassismus genannt, es folgten die Themen Migration und Mobilität, Diversität, Interkulturelle Kompetenz und Sprachen mit jeweils knapp 80%. Ebenfalls sehr hohe Zustimmungswerte erhielt das Thema Gender mit über 70%, es folgen die Themen Postkolonialismus (50%), Digitale Kulturen und Klima (mit jeweils 44%). Dies zeigt, dass die mit der Studiengangsreform im Jahr 2018 eingeführten neuen thematischen Schwerpunkte, ein Alleinstellungsmerkmal der beiden Studiengänge, als attraktiv wahrgenommen werden und Studieninteressierte gezielt nach einer kritisch ausgerichteten Interkulturellen Kommunikation suchen.

Das Interesse an der Kombination von Sprachenlernen und Interkultureller Kommunikation zeigt sich auch in den anvisierten Berufsfeldern und den Möglichkeiten des Studiums im Hinblick auf die individuellen Berufsziele. Die Tätigkeit in der Kultur- und Sprachmittlung, in Nichtregierungsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden wurde mit Abstand am häufigsten als Berufsfeld genannt, es folgen Journalismus, Wissenschaft mit hohem Zustimmungswerten, Staatliche Institutionen und die freie Wirtschaft gelten demgegenüber als weniger attraktive Berufsfelder.

Vielen Dank an alle Studierenden, die an der Befragung teilgenommen haben.

Liebe Studierende,

wir freuen uns sehr, demnächst Cindy Hader M.A. im Team begrüßen zu können. Sie wird ab dem 17. Mai 2022 die Aufgaben von Frau Schreiter übernehmen, die in Elternzeit geht.

Ihre Professur IKK 

Die Covid-19-Pandemie stellt Gewohnheiten und Sinnzusammenhänge der alltäglichen Lebenswelt vielfältig in Frage. Ordnungen von Solidarität und Vulnerabilität, Körper und Raum, Alltag und Ausnahme, Zeit und Erinnerung werden neu verhandelt. Das Buch Covid-19: Sinn in der Krise. Kulturwissenschaftliche Analysen der Corona-Pandemie (Herausgegeben von: Silke Gülker, Uta Karstein, Ringo Rösener und Jan Beuerbach) versammelt Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Kultur- und Sozialwissenschaften, um diese Krise zu deuten: ihre Besonderheit und Vergleichbarkeit, ihre Widersprüchlichkeit und Einheitlichkeit.

Die (ehemaligen) Mitarbeiter:innen der IKK Robert Birnbauer, Melanie Hühn und Miriam Schreiter haben zwei Beiträge in diesem gerade erschienenen Sammelband veröffentlicht.

Liebe Studierende im Bachelor Interkulturelle Kommunikation und im Master Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz,

wir öffnen das Tutorium "Wissenschaftliches Arbeiten" für alle IKK-Studierenden. Wer Interesse hat, kann sich gern über OPAL anmelden: Link zum Tutorium. Das Tutorium findet online statt.
 

Melanie Hühn
 

Liebe Studierende der Interkulturellen Kommunikation,

viele von uns haben es schon erlebt: Die wichtigen Dinge bei Seminaren und Workshops ereignen sich in der Kaffeepause. Da stehen Menschen in kleinen Gruppen zusammen, besprechen, was ihnen wichtig ist, tauschen Telefonnummern und E-Mail-Adressen aus, schmieden Pläne. Keiner hat die Kommunikation geplant, noch gesteuert oder kontrolliert. Sie geschieht dennoch oder gerade deswegen und die Teilnehmenden haben auch noch Spaß dabei. Dieses Phänomen bildet die praktische Grundlage dieses Angebots.

Wir möchten Ihnen (nicht nur) in Zeiten der Coronapandemie einen sicheren offenen Raum zum jahrgangsübergreifenden Austausch bieten. Hier können Sie sich außerhalb der Vorlesungen, der Seminare austauschen, gemeinsam an Ideen für Hausarbeiten, Lehrforschungsprojekte und Abschlussarbeiten arbeiten und das alles auch unter den derzeitig eingeschränkten Bedingungen – wir nennen ihn IKK Space.

Sie finden ihn hier: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/27339227136?24

Hierfür haben wir Ihnen zum einen ein "Offenes Forum" eingerichtet, in dem Sie z. B. andere Studierende suchen können, die wie Sie an einem bestimmten Thema arbeiten oder aber um Hilfe bei Ihren Kommilitonen fragen, wenn Sie z. B. bei der Literaturrecherche nicht weiterkommen oder Erfahrungen über den Methodeneinsatz austauschen möchten.

Zum anderen steht Ihnen ein "Digitaler Treffpunkt" auf BigBlueButton zur Verfügung in dem Sie sich in einer Videokonferenz z. B. in Ihrer Pause austauschen können. Hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zuletzt bieten wir Ihnen unter dem Punkt "Interessante Links" weiterführende Links zu z. B. wissenschaftlichen Journalen oder Blogs an. In Zukunft wird es auch einen Unterbereich für Studierende geben, die aktuell an ihren Abschlussarbeiten arbeiten bzw. eine solche planen. Sollten Sie weitere Ideen haben, dann sagen Sie uns Bescheid.

Wir hoffen, Sie werden dieses Angebot nutzen und stehen Ihnen bei Nachfragen natürlich zur Verfügung!

Bleiben Sie gesund, Ihr Team der Professur IKK

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in den OPAL Kursen für Ihre Seminare anmelden müssen. Nur dort erhalten Sie a) Zugang zu den Seminarplänen, b) zur benötigten Literatur und c) zu den Zugangsdaten für die Videokonferenzsysteme, in denen die digitalen Seminare stattfinden werden. Sie finden die Seminarübersicht auf unserer Homepage. Wir freuen uns auf Sie und Ihre aktive Beteiligung.

Sehr geehrte Studierende,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ton‐ wie Bildaufnahmen ohne Einwilligung der aufgenommen Personen nach §201 StGB nicht zulässig sind. Sollten Sie also Mitschnitte von Gesprächen vornehmen wollen, dann müssen Sie sich dazu die Einwilligung der aufgenommenen Personen einholen. Das Verbreiten solcher Mitschnitte ist ebenfalls nicht zulässig ohne die Einwilligung der aufgenommenen Personen.

Ohne Einwilligung der Vortragenden ist die Aufzeichnung einer Lehrveranstaltung unzulässig, erst recht die Verbreitung im Internet. Es droht hier Strafbarkeit!

Generell gilt: Lehrveranstaltungen dürfen also nur mit Erlaubnis der Lehrenden aufgenommen und verbreitet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Wer in Lehrveranstaltungen Ton‐, Foto‐ oder Filmaufnahmen machen möchte, muss den Dozenten vorher fragen. Auch ist mit dem Dozenten zu klären, was mit der Aufnahme geschehen darf. Wir möchten Sie daher eindringlichst bitten, solche Aufnahmen ohne vorherige Zustimmung der Vortragenden in Zukunft zu unterlassen und bereits bestehende Aufnahmen unverzüglich zu löschen!

Mit freundlichen Grüßen Ihre IKK

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen, die Sie zur Bearbeitung an der Professur einreichen (Anerkennungen, Äquivalenzbescheinigungen, Bafög-Anträge etc.), immer bis zum 1. Montag eines jeden Monats in den Briefkasten neben dem Sekretariat (Thüringer Weg 11) einwerfen können. Die Bearbeitung benötigt dann im Schnitt 14 Tage und im Anschluss können Sie Ihre Unterlagen bei Frau Markert zu den Sekretariatssprechzeiten abholen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Professur wegen des hohen Aufkommens an Anfragen diese Prozesse strukturieren muss. Eine spontane Bearbeitung der Unterlagen außerhalb dieser Fristen ist uns nicht möglich!

Planen Sie im Vorfeld, welche Unterlagen Sie benötigen und melden Sie sich rechtzeitig. Bedenken Sie immer, dass die Bearbeitung Ihres Anliegens Zeit benötigt.

Für Empfehlungsschreiben und Gutachten etc. gelten weiterhin die Regelungen, die Sie in den FAQs finden können.

Ihr Team der Professur IKK

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