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Interkulturelle Kommunikation
Professur

Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ‚Kultur’ und ‚Kommunikation’ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Das sind Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei  hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität, analysieren diese Begriffe und ihren Gebrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und Arbeitsfeldern (wie Medien, Behörden, Unternehmen).

Die Schwerpunkte unserer Forschungen liegen auf:

  • Critical intercultural communication
  • (Digitale) Interkulturelle Kommunikation in den Medien und im Web 2.0
  • Flucht, Migration und Mobilität
  • Inklusion und Integration
  • Rassismustheorien
  • Postkoloniale Perspektiven
  • Transnationale Praktiken
  • Kulturtheorien

Unsere Studiengänge Bachelor Interkulturelle Kommunikation und Master Interkulturelle Kommunikation/ Interkulturelle Kompetenz sind fächerübergreifend und forschungsorientiert. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf empirischen Zugängen und Praxisbezug, legen wir Wert auf die kritische Reflexion eigener interkultureller Erfahrungen (u.a. in einem Auslandssemester im Bachelorstudiengang).

 

Anmeldung zu den Seminaren

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in den OPAL Kursen für Ihre Seminare anmelden müssen. Nur dort erhalten Sie a) Zugang zu den Seminarplänen, b) zur benötigten Literatur und c) zu den Zugangsdaten für die Videokonferenzsysteme, in denen die digitalen Seminare stattfinden werden.

Sie finden die Seminarübersicht auf unserer Homepage: https://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/ikk/lehre/lehre_veranstaltungen.php

Wir freuen uns auf Sie und Ihre aktive Beteiligung.

Begrüßung der Erstsemester

Am 08.10. um 13 Uhr möchte das Team der Professur Interkulturelle Kommunikation die neuen Studierenden im Hörsaal 2/N115 begrüßen. Bitte kommen Sie einige Minuten eher, sodass Sie sich in die Kontaktliste eintragen können. Bitte lesen Sie sich auch im Vorfeld das Hygienekonzept der TU Chemnitz durch und melden Sie sich per E-Mail (robert.birnbauer@phil.tu-chemnitz.de) an.
Wir freuen uns auf Sie!

Das IKK-Team
 

Dienstag den 14.07.2020 ab 20 Uhr (MDR Sachsenradio):

Und, was gelernt? Digitale Lee(h)re in Schulen und Unis nach Corona

U.a. mit Heidrun Friese, Professorin für interkulturelle Kommunikation Chemnitz

"Die Corona-Krise legt offen, was viele vorher schon geahnt haben. Die Ausstattung und das Wissen um digitale Techniken sind an Schulen und Universitäten längst nicht up to date. Große Unterschiede auch innerhalb der Lehrerschaft sind immens. Gleichzeitig warnen Experten bei der Digitalisierung vor blindem Aktionismus und maschinengesteuerter Bildung. Über die digitale Lee(h)re in Schulen und Unis sprechen wir bei Dienstags direkt."

Link zur Sendung (Extern)

Informationen zur aktuellen Situation

Liebe Studierende,

wir hoffen Sie sind alle gesund und wohlauf.

Sicherlich haben Sie das sechste Rundschreiben des Rektors der TU Chemnitz (https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/10049) schon gesehen, wir möchten Sie hier nur  kurz über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Im Rahmen des erweiterten Stand-by-Betriebs ist es ab 4. Mai 2020 unter Beachtung von Schutzbestimmungen wieder möglich, die Universitätsbibliothek zur Aus- und Fernleihe zu nutzen. Die Lehre der Professur Interkulturelle Kommunikation wird bis auf Weiteres digital stattfinden. Sie werden von den Dozent*innen in den jeweiligen Veranstaltungen über OPAL informiert. Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen der Professur mit Rat und Tat zur Seite.

Die Regelungen für Studierende zum Rücktritt von Prüfungen sowie zur Verlängerung von Fristen für die Abgabe von Haus- und Abschlussarbeiten gelten auch im erweiterten Stand-by-Betrieb unverändert fort. Eine Erläuterung der Regelungen finden Sie in den zentralen Corona-FAQs der TUC: https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/bfau/faq-corona.php#studierende.

Das Rektorat hat sich zudem darauf verständigt, das Sommersemester 2020 (gemäß § 20 Abs. 5 SächsHSFG) für alle Studierenden nicht auf die Regelstudienzeit anzurechnen.

Einige Hinweise sind uns noch wichtig: Bitte nutzen Sie zur Kommunikation mit uns ausschließlich Ihre TUC Emailadressen, da nur diese eine datenschutzrechtlich abgesicherte Kommunikation mit Ihnen ermöglichen. Checken Sie bitte regelmäßig diese Emailadresse, da wichtige Informationen nur an diese versendet werden.

Sprechstunden können per Telefon oder per BigBlueButton (Videokonferenz) stattfinden. Ihre Betreuung von Abschlussarbeiten etc. ist natürlich sichergestellt. Sie können auf den Seiten der Mitarbeiter*innen die Zeiten für die Sprechstunden einsehen.

Wir informieren Sie natürlich, sollten sich neue Entwicklungen ergeben. 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im neuen Semester, freuen uns auf die digitale Zusammenarbeit - bleiben Sie alle gesund!

Herzliche Grüße
Ihre Professur IKK

Neuerscheinung

Ronald Hartz, Melanie Hühn, Irma Rybnikova, Markus Tümpel
Partizipationspraktiken in Genossenschaften
Eine Untersuchung des normativen Anspruchs und der Alltagsrealität

Im Zuge der Diskussion um alternative Wirtschaftsformen sind auch Genossenschaften wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wie setzen Genossenschaften das Ideal demokratischer Partizipation in der Praxis um? Wie verhält sich die Beteiligung der Mitglieder zur Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen? Anhand von vierzehn Fallstudien zeichnet diese Studie ein differenziertes Bild der Partizipationspraxis in Genossenschaften. Auch wenn manche Genossenschaft vom demokratischen Ideal weit entfernt ist, zeigt die Studie, unter welchen Voraussetzungen demokratische Partizipation gelingt.

Ankündigung: Am 24. Juni 2020 wird das Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten erscheinen

Mit der Entwicklung des Web 2.0. sind digitale Medien und Netzwerke zum Teil unseres Alltags geworden.1 Von Facebook und Twitter zu YouTube und Blogspot: Soziale, kulturelle, religiöse, ökonomische und politische Räume entwickeln sich mittlerweile auch im weltumspannenden Netz, erlauben die Verständigung über die gegenwärtige Situation und lassen die einstige Unterscheidung zwischen ‚online und offline-Welten‘, dem ‚virtuellen‘ und dem ‚realen, physischen‘ Raum obsolet werden. Diese digitalen Räume werden inzwischen nicht mehr als abgegrenzt betrachtet, sondern vielmehr als Kontinuum sozialer Felder verstanden und so hat bspw. Richard Rogers prägnant „the end of the virtual“ proklamiert.​

https://doi.org/10.1007/978-3-658-08460-8



 

Neuerscheinung

Heidrun Friese / Marcus Nolden / Miriam Schreiter (Hg.)
Rassismus im Alltag
Theoretische und empirische Perspektiven nach Chemnitz

"Chemnitz im Herbst 2018: Proteste, aufgebrachte Bürger_innen und eine Stadt in Aufruhr. Die Beiträge des Bandes setzen sich kritisch mit einem spezifischen Phänomen auseinander, das den Ereignissen in der sächsischen Stadt zugrunde lag: ein Rassismus, der sich im Alltäglichen zeigt, in unangemessenen Bemerkungen, in Bildern und Diskursen, in sozialen Praktiken und Ausschlussmechanismen, in Gewalt und auch in Versuchen, ihn selbst zu leugnen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden die Mobilisierung rechter Szenen, antisemitische Einstellungen, Hass und Radikalisierung in sozialen Medien sowie die Erfahrungen von Betroffenen analysiert. Damit werden Einblicke in die aktuelle Forschung ermöglicht, die auch engagierte Bürger_innen adressiert."

Lehrveranstaltungen aufzeichnen/ filmen und ins Internet stellen

Sehr geehrte Studierende,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ton- wie Bildaufnahmen ohne Einwilligung der aufgenommen Personen nach §201 StGB nicht zulässig sind. Sollten Sie also Mitschnitte von Gesprächen vornehmen wollen, dann müssen Sie sich dazu die Einwilligung der aufgenommenen Personen einholen. Das Verbreiten solcher Mitschnitte ist ebenfalls nicht zulässig ohne die Einwilligung der aufgenommenen Personen.

Ohne Einwilligung der Vortragenden ist die Aufzeichnung einer Lehrveranstaltung unzulässig, erst recht die Verbreitung im Internet. Es droht hier Strafbarkeit!

Generell gilt: Lehrveranstaltungen dürfen also nur mit Erlaubnis der Lehrenden aufgenommen und verbreitet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Wer in Lehrveranstaltungen Ton-, Foto- oder Filmaufnahmen machen möchte, muss den Dozenten vorher fragen. Auch ist mit dem Dozenten zu klären, was mit der Aufnahme geschehen darf. Wir möchten Sie daher eindringlichst bitten solche Aufnahmen ohne vorherige Zustimmung der Vortragenden in Zukunft zu unterlassen und bereits bestehende Aufnahmen unverzüglich zu löschen!

Mit freundlichen Grüßen 
Ihre IKK

Wichtiger Hinweis!

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen, die Sie zur Bearbeitung an der Professur einreichen (Anerkennungen, Äquivalenzbescheinigungen, Bafög Anträge etc.), immer bis zum 1. Montag eines jeden Monats in den Briefkasten neben dem Sekretariat (Thüringer Weg 11) einwerfen können. Die Bearbeitung benötigt dann im Schnitt 14 Tage und im Anschluss können Sie Ihre Unterlagen bei Frau Markert zu den Sekretariatssprechzeiten abholen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Professur wegen des hohen Aufkommens an Anfragen diese Prozesse strukturieren muss. Eine spontane Bearbeitung der Unterlagen außerhalb dieser Fristen ist uns nicht möglich!

Planen Sie im Vorfeld welche Unterlagen Sie benötigen und melden Sie sich rechtzeitig. Bedenken Sie immer, dass die Bearbeitung Ihres Anliegens Zeit benötigt.

Für Empfehlungsschreiben und Gutachten etc. gelten weiterhin die Regelungen, die Sie in den FAQs finden können.

Ihr Team der Professur IKK.

 

 

Die Feldforscherin (18.03.2017)

"Sie lehrt, schreibt, oft aber forscht sie im Feld: Heidrun Friese von der Chemnitzer Universität zog um die Welt und lebte an zig Orten, auch auf Lampedusa und in Tunesien. Warum? Um Völker zu verstehen."

Familie Müller in New York, oder: Die Sache mit der Salatschüssel (30.12.2016)

"[...] Ein anderer Punkt ist die Politik, zumindest die bisherige: "Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland", erklärt Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Sie selbst hat ein Jahr in New York gelebt. [...]"

 

Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken (13.05.2016)

"Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf Richter sprach mit der Maghreb-Expertin. [...]"

 

Heidrun Friese im Gespräch mit Julian Rieken (02.05.2016)

"Heidrun Friese, Professorin für interkulturelle Kommunikation, TU Chemnitz, über Gastfreundschaft – Wie gehen eigentlich mit MigrantInnen um? Was für soziale Praktiken sind gefordert und was sind die räumlichen Konsequenzen? [...]"
 

Was weiß der Stammtisch schon von Fluchthelfern? (07.03.2016)

"Für die Politik gilt der Menschenschmuggel im Mittelmeerraum als zentrales Problem der Flüchtlingskrise. Doch die Forschungen zum Thema passen ihr nicht ins Konzept. [...]"
 

Heidrun Friese im Gespräch mit Korbinian Frenzel (26.01.2016)

"In Ländern wie Tunesien ist der Gedanke an Flucht längst zum Teil der Jugendkultur geworden, sagt die Professorin für interkulturelle Kommunikation, Heidrun Friese. Aufhalten könne man die Flüchtlinge deshalb nicht. [...]"
 

Die ganze Welt will gar nicht zu uns (14.08.2015)

"Die Chemnitzer Sozialwissenschaftlerin Heidrun Friese forschte jahrelang zu den Bootsflüchtlingen auf Lampedusa. Im Interview spricht sie über Gastfreundschaft, Migrationsindustrie und offene Grenzen am Mittelmeer. [...]"

 

Kulturalisierung und Ausgrenzung (07.11.2016)

Dialogischer Vortrag und Performance mit Prof. Ulrike Brummert und Prof. Dr. Heidrun Friese.
(c) by René Ebersbach
(c) right by René Ebersbach

 

Veranstaltungsreihe Körperbilder - Körperkult (12.10.2016)

Im Wintersemester 2016/16 gibt es wieder eine unglaublich spannende, interdisziplinäre Vortragsreihe, die die Professur IKK gemeinsam mit dem Agricolaforum Chemnitz organisiert.

Unter dem Titel Körperbilder - Körperkult begrüßen wir insgesamt sieben Redner_Innen, die über Körper(lichkeit) und Geschlechterrollen, Ritual, Sünde, digitale Selbstvermessung uvm. sprechen werden. Darunter ist auch Cindy Hader, eine Absolventin des Masterstudiengangs 'Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz'. Sie hält einen Vortrag über den 'gefärbten' Körper und Tattoos, ein Thema, mit dem sie sich intensiv in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt hat.

Sie sind alle ganz herzlich zu den Vorträgen eingeladen! 

Nähere Informationen erteilt Miriam Schreiter

Presseartikel