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Interkulturelle Kommunikation
Professur

Willkommen bei der Professur Interkulturelle Kommunikation

Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ‚Kultur’ und ‚Kommunikation’ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Das sind Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Dabei  hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität, analysieren diese Begriffe und ihren Gebrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und Arbeitsfeldern (wie Medien, Behörden, Unternehmen).

Die Schwerpunkte unserer Forschungen liegen auf:

  • Critical intercultural communication
  • (Digitale) Interkulturelle Kommunikation in den Medien und im Web 2.0
  • Flucht, Migration und Mobilität
  • Inklusion und Integration
  • Rassismustheorien
  • Postkoloniale Perspektiven
  • Transnationale Praktiken
  • Kulturtheorien

Unsere Studiengänge Bachelor Interkulturelle Kommunikation und Master Interkulturelle Kommunikation/ Interkulturelle Kompetenz sind fächerübergreifend und forschungsorientiert. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf empirischen Zugängen und Praxisbezug, legen wir Wert auf die kritische Reflexion eigener interkultureller Erfahrungen (u.a. in einem Auslandssemester im Bachelorstudiengang).

 

 

"GRASSI Talks: Now! - Antirassistische Praxis im Museum"

Liebe Kommiliton_innen, 

nachdem der letzte Besuch im Grassi Museum doch einigen Anklang fand, würde ich gerne die Gelegenheit nutzen, um auf die Podiumsdiskussion 

"GRASSI Talks: Now! - Antirassistische Praxis im Museum" 

aufmerksam zu machen, am 04.12. | 19:00-21:00 Uhr

"Vielfalt, Weltoffenheit, kulturelle Teilhabe – im Selbstverständnis zahlreicher deutscher Museen finden sich diese Begrifflichkeiten. Doch die Realität sieht häufig anders aus: Die Mehrheit kultureller Institutionen wird bis heute von weißen, männlichen und akademischen Perspektiven beherrscht - marginalisierte Positionen dagegen werden nur selten gleichberechtigt mitgedacht und einbezogen. Eine Podiumsdiskussion mit den Kurator*innen Christine Gerbich (CARMAH, Berlin), Feride Aktas (Tamam-Projekt, Berlin), Özcan Karadeniz (Verband binationaler Familien und Partnerschaften), Sandrine Micossé-Aikins (angefragt) & Susanne Wernsing (Kuratorin Berlin)." (https://grassi-voelkerkunde.skd.museum/programm/

Wer hier Interesse hat, meldet sich bitte, möglichst bis zum 23.11.2019 per Email bei mir (stefan.guenther[at]s2011.tu-chemnitz.de

Beste Grüße
Stefan Günther

Vollversammlung am 03.12.2019

Liebe Studierende des BA/MA Interkulturelle Kommunikation,


die nächste Vollversammlung der IKK-Studierenden findet am Dienstag, den 3.12.2019 von 17 bis 19 Uhr in Raum N113 statt.
Wir freuen uns Sie am 3.12. zahlreich begrüßen zu dürfen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Email, die Sie über die Mailingliste erhalten werden.

Danke & viele Grüße

Das Team der Professur IKK

Nachschreibeklausur "Postkoloniale Theorie, Identität und Macht" (SS 2019)

Die Nachklausur wird am Donnerstag, 5. Dezember 2019, 9.15 Uhr im TW 11, Raum 205 stsattfinden.

Stellenausschreibung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist an der Philosophischen Fakultät, Professur Interkulturelle Kommunikation, eine Stelle als vollbeschäftigte/r Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) (100 %, Entgeltgruppe 13 TV-L) befristet bis 31.12.2020 zu besetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/271237_17_Kr.php

BA/ MA-Erstsemester Informationen für das WS 2019/2020

Liebe Studierende,

die Mitarbeiter_innen der Professur haben für Sie eine Broschüre mit relevanten Informationen rund um Ihr Studium der Interkulturellen Kommunikation an der TU Chemnitz erstellt. Sie erhalten die gedruckte Broschüre in ihren ersten Seminarsitzungen, aber können diese natürlich auch hier online herunterladen.

Ihre Professur IKK

Neuerscheinung

Heidrun Friese / Marcus Nolden / Miriam Schreiter (Hg.)
Rassismus im Alltag
Theoretische und empirische Perspektiven nach Chemnitz

"Chemnitz im Herbst 2018: Proteste, aufgebrachte Bürger_innen und eine Stadt in Aufruhr. Die Beiträge des Bandes setzen sich kritisch mit einem spezifischen Phänomen auseinander, das den Ereignissen in der sächsischen Stadt zugrunde lag: ein Rassismus, der sich im Alltäglichen zeigt, in unangemessenen Bemerkungen, in Bildern und Diskursen, in sozialen Praktiken und Ausschlussmechanismen, in Gewalt und auch in Versuchen, ihn selbst zu leugnen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden die Mobilisierung rechter Szenen, antisemitische Einstellungen, Hass und Radikalisierung in sozialen Medien sowie die Erfahrungen von Betroffenen analysiert. Damit werden Einblicke in die aktuelle Forschung ermöglicht, die auch engagierte Bürger_innen adressiert."

Einführungsveranstaltung WS 2019/20210

Liebe neue BA und MA Studierende, 

am 10.10.2019 findet um 11 Uhr im Raum N113 (Reichenhainer Str. 90) die offizielle Einführungsveranstaltung der IKK statt. 
Wir bitten Sie teilzunehmen und freuen uns sehr Sie kennenzulernen. 

Viele Grüße
Ihr Team der Professur IKK

Forschungssemester WS 2019/2020

Liebe Studierende,

wie Sie vielleicht schon wissen, bin ich in diesem WS im Forschungssemester. Universität bedeutet ja auch Einheit von Forschung und Lehre. Im Kontext meiner bisherigen Forschungsinteressen zu Mobilität/Migration werde ich mich unter dem Titel Bordering Europe: Philosophical Approaches and Global Justice der Frage widmen, wie Grenzen/Grenzziehungen oder im Gegenteil offene Grenzen in unterschiedlichen theoretischen Fassungen und im öffentlichen Diskurs legitimiert werden und zugleich werde ich Fragen globaler Gerechtigkeit in den Blick nehmen (denn es muss ja legitimiert werden, dass ein Gutteil der Menschheit von Mobilität ausgeschlossen ist). Auch möchte ich der Frage nachgehen, warum die (liberalen) Verfechter von durchlässigen Grenzen in öffentlichen Diskursen mittlerweile als Verfechter einer sog. ‚Hypermoral‘, einer ‚Gesinnungsethik‘ (Max Weber) oder als ‚Gutmenschen‘ denunziert werden und damit Ethik und Moral gegen vermeintliche ‚Realpolitik‘ gestellt werden. Diese Forschung möchte ich mit vielen internationalen Kollegen_innen diskutieren und mit einem Buchmanuskript abschließen.

Für Sie wird sich durch das Forschungssemester nichts ändern. Alle Prüfungen – inkl. Verteidigungen Ihrer Arbeiten, soweit nach PO vorgesehen –, Gutachten etc. sind selbstverständlich gesichert. Meine Sprechzeiten werden auf unserer Webseite veröffentlicht. Anrechnungen etc. funktionieren weiterhin wie bisher (Frau Sauer für BA/Frau Linde für MA), nur dass die stellvertretenden Prüfungsausschussvorsitzende, Frau JP G. Rebane, diese unterzeichnen wird. 

Bei anderen Fragen konsultieren Sie bitte wie bisher unsere FAQs oder wenden sich an eine unserer Mitarbeiter_innen. Deren Sprechzeiten finden Sie auf unserer Webseite. E-Mails können Sie an das Sekretariat (Frau Markert) adressieren (Sekretariat.HFriese@phil.tu-chemnitz.de). Die Beantwortung kann etwas länger als gewohnt dauern.

Mit Beginn des Sommersemesters stehe ich dann wieder ganz für Sie zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen einen guten Semesterstart und ein erfolgreiches Wintersemester.

Beste Grüße,
Heidrun Friese

Lehrveranstaltungen aufzeichnen/ filmen und ins Internet stellen

Sehr geehrte Studierende,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Ton- wie Bildaufnahmen ohne Einwilligung der aufgenommen Personen nach §201 StGB nicht zulässig sind. Sollten Sie also Mitschnitte von Gesprächen vornehmen wollen, dann müssen Sie sich dazu die Einwilligung der aufgenommenen Personen einholen. Das Verbreiten solcher Mitschnitte ist ebenfalls nicht zulässig ohne die Einwilligung der aufgenommenen Personen.

Ohne Einwilligung der Vortragenden ist die Aufzeichnung einer Lehrveranstaltung unzulässig, erst recht die Verbreitung im Internet. Es droht hier Strafbarkeit!

Generell gilt: Lehrveranstaltungen dürfen also nur mit Erlaubnis der Lehrenden aufgenommen und verbreitet bzw. öffentlich wiedergegeben werden. Wer in Lehrveranstaltungen Ton-, Foto- oder Filmaufnahmen machen möchte, muss den Dozenten vorher fragen. Auch ist mit dem Dozenten zu klären, was mit der Aufnahme geschehen darf. Wir möchten Sie daher eindringlichst bitten solche Aufnahmen ohne vorherige Zustimmung der Vortragenden in Zukunft zu unterlassen und bereits bestehende Aufnahmen unverzüglich zu löschen!

Mit freundlichen Grüßen 
Ihre IKK

Wichtiger Hinweis!

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen, die Sie zur Bearbeitung an der Professur einreichen (Anerkennungen, Äquivalenzbescheinigungen, Bafög Anträge etc.), immer bis zum 1. Montag eines jeden Monats in den Briefkasten neben dem Sekretariat (Thüringer Weg 11) einwerfen können. Die Bearbeitung benötigt dann im Schnitt 14 Tage und im Anschluss können Sie Ihre Unterlagen bei Frau Markert zu den Sekretariatssprechzeiten abholen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Professur wegen des hohen Aufkommens an Anfragen diese Prozesse strukturieren muss. Eine spontane Bearbeitung der Unterlagen außerhalb dieser Fristen ist uns nicht möglich!

Planen Sie im Vorfeld welche Unterlagen Sie benötigen und melden Sie sich rechtzeitig. Bedenken Sie immer, dass die Bearbeitung Ihres Anliegens Zeit benötigt.

Für Empfehlungsschreiben und Gutachten etc. gelten weiterhin die Regelungen, die Sie in den FAQs finden können.

Ihr Team der Professur IKK.

 

 

Die Feldforscherin (18.03.2017)

"Sie lehrt, schreibt, oft aber forscht sie im Feld: Heidrun Friese von der Chemnitzer Universität zog um die Welt und lebte an zig Orten, auch auf Lampedusa und in Tunesien. Warum? Um Völker zu verstehen."

Familie Müller in New York, oder: Die Sache mit der Salatschüssel (30.12.2016)

"[...] Ein anderer Punkt ist die Politik, zumindest die bisherige: "Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland", erklärt Heidrun Friese, Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Sie selbst hat ein Jahr in New York gelebt. [...]"

 

Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken (13.05.2016)

"Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf Richter sprach mit der Maghreb-Expertin. [...]"

 

Heidrun Friese im Gespräch mit Julian Rieken (02.05.2016)

"Heidrun Friese, Professorin für interkulturelle Kommunikation, TU Chemnitz, über Gastfreundschaft – Wie gehen eigentlich mit MigrantInnen um? Was für soziale Praktiken sind gefordert und was sind die räumlichen Konsequenzen? [...]"
 

Was weiß der Stammtisch schon von Fluchthelfern? (07.03.2016)

"Für die Politik gilt der Menschenschmuggel im Mittelmeerraum als zentrales Problem der Flüchtlingskrise. Doch die Forschungen zum Thema passen ihr nicht ins Konzept. [...]"
 

Heidrun Friese im Gespräch mit Korbinian Frenzel (26.01.2016)

"In Ländern wie Tunesien ist der Gedanke an Flucht längst zum Teil der Jugendkultur geworden, sagt die Professorin für interkulturelle Kommunikation, Heidrun Friese. Aufhalten könne man die Flüchtlinge deshalb nicht. [...]"
 

Die ganze Welt will gar nicht zu uns (14.08.2015)

"Die Chemnitzer Sozialwissenschaftlerin Heidrun Friese forschte jahrelang zu den Bootsflüchtlingen auf Lampedusa. Im Interview spricht sie über Gastfreundschaft, Migrationsindustrie und offene Grenzen am Mittelmeer. [...]"

 

Kulturalisierung und Ausgrenzung (07.11.2016)

Dialogischer Vortrag und Performance mit Prof. Ulrike Brummert und Prof. Dr. Heidrun Friese.
(c) by René Ebersbach
(c) right by René Ebersbach

 

Veranstaltungsreihe Körperbilder - Körperkult (12.10.2016)

Im Wintersemester 2016/16 gibt es wieder eine unglaublich spannende, interdisziplinäre Vortragsreihe, die die Professur IKK gemeinsam mit dem Agricolaforum Chemnitz organisiert.

Unter dem Titel Körperbilder - Körperkult begrüßen wir insgesamt sieben Redner_Innen, die über Körper(lichkeit) und Geschlechterrollen, Ritual, Sünde, digitale Selbstvermessung uvm. sprechen werden. Darunter ist auch Cindy Hader, eine Absolventin des Masterstudiengangs 'Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelle Kompetenz'. Sie hält einen Vortrag über den 'gefärbten' Körper und Tattoos, ein Thema, mit dem sie sich intensiv in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt hat.

Sie sind alle ganz herzlich zu den Vorträgen eingeladen! 

Nähere Informationen erteilt Miriam Schreiter

Presseartikel