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Interkulturelle Kommunikation
Laufende Forschungsprojekte
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Forschungsprojekte

Prof. Dr. Anna Amelina: Acquisition of the resident group “Postcolonial-Postsocialist Interdependencies Across Borders” (2026) at the ZiF (Bielefeld)

The current wars and conflicts have prompted a renewed interest in the nexus between post-socialism and post-colonialism. There is growing recognition of the need to conceptualize the interdependencies between post-socialist and post-colonial sets of social relations in order to gain a deeper understanding of the global power constellations and to develop academic imaginaries of less violent futures.

Bringing together researchers from various disciplinary fields, such as sociology, political sciences, education, geography, history, ethnology, and gender studies, the group aims to study long-term complex interdependencies between postsocialist and postcolonial relations, focusing on the cross-border interactions and entanglements within and between former socialist countries and regions.

The main goal is to develop a conceptual framework that recognizes these interactions as shaped by history and subject to change. The endeavour is guided by the main research question: How do postsocialist and postcolonial relations interact to shape global interdependencies and dynamics of domination and subordination?

More Information: here

Prof. Dr. Anna Amelina: MIKOWA - Forschungsplattform Migration, Konflikt und sozialer Wandel

Seit Gründung im Jahr 2017 hat die Forschungsplattform MIKOWA sich zu einem Ort für wissenschaftliche Diskurse und Theorie-Praxis-Diskurse entwickelt. Im Mittelpunkt stehen anwendungsorientierte und grundlagentheoretische Analysen auf Mikro-, Meso- und Makroebene zu:

     * Konflikten um Migration, Diversität und Teilhabe
     * Konflikten um Migration und soziale Ungleichheit
     * Konflikten durch die Mobilisierung (extrem) rechter Gruppierungen
     * Mobilität und Migration in und aus autoritären Staaten
     * Regionalem Strukturwandel und gesellschaftlichem Miteinander

Die Forschungsplattform ist ein gemeinsames Projekt mit Prof. Birgit Behrensen und Prof. Heike Radvan.

Weitere Informationen hier.

Prof. Dr. Anna Amelina: MigOst - Ostdeutsche Migrationsgesellschaft selbst erzählen (2021-2024)

Auch Ostdeutschland hat eine Migrationsgeschichte: DDR-Vertragsarbeiter*innen u.a. aus Vietnam, Mosambik, Polen beluden Schiffe in Rostock, förderten Kohle in der Lausitz, bauten Waggons in Halle. Menschen kamen für eine Ausbildung oder einen der raren Studienplätze; andere als politische Emigrant*innen.

Ab den 1990er Jahren folgten Spätaussiedler*innen, Kontingentflüchtlinge und Kriegsflüchtlinge aus Jugoslawien, später aus Syrien und Afghanistan. Andere, als Kinder binationaler Paare in Ostdeutschland geboren, machten Erfahrungen des Andersseins, obwohl sie selbst keine Migration erlebten.

Dennoch wird über die Rolle von Migrant*innen in Ostdeutschland kaum gesprochen. Selbst in der Forschung dominiert die westdeutsche Einwanderungsgeschichte den Diskurs.
MigOst ist ein kollaboratives Projekt der TU Cottbus, mit der TU Dresden und dem Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst).

Mit dem Projekt MigOst wollen wir Gelegenheiten für die gemeinsame Auseinandersetzung mit der (eigenen) Migrationsgeschichte schaffen. Wir wollen die Teilhabe von Migrant*innen in Ostdeutschland sichtbarer machen und die eindimensionale mehrheitsgesellschaftliche Perspektive auf Migration erweitern, um so den Weg für vielfältigere (Stadt-) Geschichten zu ebnen.

Weitere Informationen hier.

Dr. Manuel Peters: „Bildung, Erinnerung und Zugehörigkeit im postkolonialen und postsozialistischen Raum - rassismuskritisch-dekoloniale Perspektiven“ (Habilitationsforschung) (2022-laufend)

In meiner kumulativ angelegten Habilitationsforschung untersuche ich die Verflechtung postkolonialer und postsozialistischer Gesellschafts- und Zugehörigkeitskonzepte und deren Machteffekte in unterschiedlichen Settings. Die untersuchten Settings reichen von der theoretischen Reflexion und rekonstruktiven Forschung im Kontext von Subjektivierungs- und Bildungsprozessen über institutionelle Praktiken und imaginative Geographien im Kontext von Migration / Mobilität und kollektiver Erinnerung. Eine rassismuskritisch informierte, post-normativ-normative bildungstheoretische Perspektive dient dabei der Theorisierung und reflexiven Befragung der Konzepte und untersuchten Verhältnisse. Die Fokussierung von Prozessen der Herstellung von Erinnerung und Nicht-so-Zugehörigkeit im postsozialistischen und postkolonialen Raum, also innerhalb relationaler Gesellschaftsprojekte, ist wesentliches verbindendes Element der einzelnen theoretischen und empirischen Untersuchungen.

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    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

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