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GSD Philosophieren mit Kindern

Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern

Philosophieren mit Kindern versteht sich als ein Ansatz, der die Kinder zur kritischen Urteils- und Reflexionsfähigkeit führen soll und dabei sowohl das logische Denken als auch die Empathie und die Kreativität des Kindes fördert. Das philosophische Gespräch mit Kindern lässt sich fachübergreifend anwenden. Vor allem im Ethikunterricht in der Grundschule ist ihm jedoch große Bedeutung beizumessen, da die Kinder durch das selbstständige Nachdenken über verschiedene Wertvorstellungen moralische Orientierung gewinnen können.

Im Bereich der Lehre werden Seminare und Vorlesungen angeboten, welche sowohl die fachdidaktischen als auch die fachwissenschaftlichen Grundlagen vermitteln. Die Lehre umfasst die die Grundlagen der praktischen und theoretischen Philosophie, die Theorie und Didaktik des Philosophierens mit Kindern sowie die Theorie der kindlichen Entwicklung.
Dadurch sollen die Studierende auf die Lehrtätigkeit im Fach Ethik/Philosophie in der Grundschule vorbereitet werden.

Im Bereich der Forschung liegen die Schwerpunkte in der Grundschuldidaktik des Philosophierens mit Kindern. Ein besonderer Fokus richtet sich auf den Erwerb der moralischen Reflexionsfähigkeit, das kindliche Denken und das Philosophieren mit Kindern im internationalen Vergleich.


Inhaberin der Juniorprofessur

Portrait: Jun. Prof. Dr. Minkyung Kim
Jun. Prof. Dr. Minkyung Kim
Sprechzeiten: Di., 15:30 - 16:30 Uhr
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Wissenschaftlicher Werdegang    

Seit Oktober 2014

Juniorprofessorin der Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern im Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz

2013 – 2014

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juniorprofessur Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern im Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz

2009 – 2013    

Promotionsstudium in Graduate School of Humanities (Klasse “Bildung und Kultur”) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

2003 – 2009

Magisterstudium in Pädagogik, Soziologie und Schulpädagogik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

 

Forschungsschwerpunkte

  • Anthropologie des Kindes (Theorie der Kindheit, Moralentwicklung von Kindern)
  • Philosophieren mit Kindern/ Didaktik der Ethik und der Philosophie
  • Interkulturelle Bildung (Vorurteile und Rassismus bei Kindern, Toleranzbegriff, Theorie des interkulturellen Lernens)
  • Philosophie der Bildung
  • Vergleichende Erziehungswissenschaft (Moralerziehung in Korea und Deutschland)

Lehre

  • Theorie und Didaktik des Philosophierens mit Kindern
  • Anthropologie des Kindes
  • Theorie der philosophischen Bildung
  • Didaktik des interkulturellen Lernens
  • Toleranz und Interkulturalität

Publikationen

  • Kim, M. & Marsal, Eva (Hrsg.) (erscheint 2017): Philosophieren mit Kindern als Methode der Kindheitsforschung? Münster: Lit Verlag.
  • Kim, M. (2016): Rezension über Ethik entdecken mit Philo. In: ZDPE, 4. S.117f.
  • Kim, M. (2016): Philosophieren mit Kindern über das Thema Konsumismus. In: ZDPE, 3. S.32-38.
  • Kim, M. & Lee, I. (2016): Zur Entwicklung des Faches. Internetethik im südkoreanischen Curriculum - Eine Darstellung am Beispiel des Cyberbullyings. In: Ethik & Unterricht. 3. S.54-55.
  • Kim, M. (2016): Botanischer Garten. In: Brade, J.; Krull, D. (Hrsg.): 45 Lern-Orte in Theorie und Praxis. Außerschulisches Lernen in der Grundschule für alle Fächer und Klassenstufen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. S.35-38.
  • A. Goebels & M. Kim (2016): Philosophieren mit Grundschulkindern. Herausforderungen für die Philosophiedidaktik und die Lehrerbildung. In: Information Philosophie. 2. S.116-119.
  • Kim, M. (2016): Was macht Kinder tolerant? - Der Beitrag des Philosophierens mit Kindern. In: ZDPE, 2. S.46-55.
  • Rudolph, U. & Kim, M. (2015): Einstellung (soziale). In: Kopp, J.; Steinbach, A. (Hrsg.): Grundbegriffe der Soziologie. Wiesbaden: VS Verlag. S.57-60.
  • Kim, M. (2015). Offenheit fördern - Philosophieren mit Kindern über Stereotype, Vorurteile und Implicit Bias. In: ZDPE, 2. S.46-54.
  • Kim, M. (2014). „Der Beitrag des Philosophierens mit Kindern für Toleranz und ethische Reflexionsfähigkeit" In: A. Goebels; T. Nisters: „Philosophie - ein Kinderspiel? Zugänge zur Philosophie in der Primarstufe.“S.51-61. (http://www.pedocs.de/volltexte/2014/9994/pdf/Goebels_Nisters_2014_Tagungsband_Philosophie_ein_Kinderspiel.pdf)
  • Kim, M.(2013). Philosophieren mit Kindern als Möglichkeit des interkulturellen Lernens. LIT Verlag. (Dissertation)

Vorträge

11/2017 Die Verletzlichkeit von Jugendlichen – Grundzüge einer normativen Theorie von Jugend – Vortrag am Workshop "Verletzlichkeit und Kindheit"  an der V. Tagung für Praktische Philosophie an der Universität Salzburg (16.-17.11.2017)
11/2017 Rechte und Pflichte von Eltern und Kindern aus konfuzianistischer
Perspektive
- Vortrag in der Fachtagung Kind und Moral 2017 an der TU Chemnitz (02.-04.11.2017)
10/2017 Demokratie- und Toleranzförderung durch das Philosophieren mit Kindern - Vortrag an der Universität Leipzig
10/2017 Der Wert der Kindheit, eine Betrachtung aus konfuzianischer Perspektive – Vortrag am DFG-Netzwerktreffen "Normative Grundlagen des Kindeswohls" an der LMU München (09.-11.10.2017)
09/2017

Die spezifischen Güter der Jugend - Grundzüge einer normativen Theorie von Jugend - Vortrag in der Jahrestagung der Kommission Pädagogische Anthropologie der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der DGfE "Jugenden" an der Alpina-Aldrina Universität Klagenfurt, Österreich (28.-30.09.2017)

09/2017 Kleine Rassisten? - Vorurteile bei Kindern gegenüber Fremden – Vortrag im Symposium "Moral in der Mache – Moralische Entwicklung bei Kindern im Vor- und Grundschulalter" für die gemeinsame Tagung der Fachgruppen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (11.-14.09.2017)
07/2017

When parents love their children too much – on the ethics of helicopter parenting

- Vortrag an der Tagung Philosophy and Childhood an der Uni Salzburg, Österreich (13.-14.07.2017)
07/2017 Die Brücke von Theorie und Praxis – Grundschullehrerbildung im Fach Ethik/Philosophieren mit Kindern – Vortrag an der 2. internationalen Arbeitstagung für Didaktik der Philosophie und Ethik „Was bedeutet gute Lehrerausbildung im Fach Ethik/Philosophie?“ an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (30.06.-02.07.2017)
06/2017 Toleranz als Bildungsziel – Der Beitrag des Philosophierens mit Kindern für ein friedliches Miteinander - Vortrag an der 30. Tagung des Forums Friedenspsychologie “No Justice, no Peace?“ Friedenspsychologische Perspektiven auf soziale Ungleichheit an der TU Chemnitz (16.-17.06.2017)
05/2017 Vorurteilsbildung bei den Kindern – Gastvortrag am IZEW an der Uni Tübingen 
05/2017

Wahlheimaten und die Ethik der Integration - Vortrag auf dem Workshop "Ethik der Integration- Reflexionen zum Umgang mit kultureller Heterogenität" an der TU Chemnitz (12.-13.05.2017)

04/2017 Philosophieren mit Kindern über die digitale Welt - Vortrag an der 4. Arbeitstagung Philosophiedidaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (07.-08.04.2017)
04/2017 무엇이 어린이와 청소년을 취약하게 만드는가? (Was macht Kinder und Jugendliche so vulnerabel?) - Gastvortrag an der Sangmyung Universität in Seoul, Südkorea 
03/2017 어린이와 철학하기를 통한 민주시민교육 (Der Beitrag des Philosophierens mit Kindern zur demokratischen Bildung) - Gastvortrag an der Sangmyung Universität in Seoul, Südkorea 
11/2016

„Die sind gefährlich“ – Stereotype und Vorurteile bei Kindern - Vortrag an der Fachtagung Kind und Moral an der TU Chemnitz (03.-05.11.2016)

10/2016 Kalte Asiaten und warme Europäer? Zur Rolle von Emotionen auf Stereotype und der pädagogische Umgang mit ihnen - Vortrag an der internationalen Tagung "Bildung und Emotion" an der Universität Wien (21.-22.10.2017)
10/2016 Heimat und die Ethik der Integration - Vortrag an der DGfE-Jahrestagung der Kommission Pädagogische Anthropologie „Flucht und Heimat“ an der Leuphana Universität Lüneburg (06.-08.10.2016)
09/2016 Kindheit – jenseits von Biologie und Kultur - Vortrag am Workshop "Was ist Kind?" in der Tagung für Praktische Philosophie an der Universität Salzburg (gemeinsam mit T. Grote) (29.-30.09.2016)
06/2016

Vorurteile und Rassismus bei den Kindern – neue Herausforderung für den Ethikunterricht in der Grundschule - Gastvortrag an der Universität Bayreuth

09/2015  Ethikunterricht in deutschen Grundschulen und Didaktik des Philosophierens mit Kindern - Gastvortrag an der Seoul National University of Education (SNUE)
09/2015  Theorie und Praxis des interkulturellen Lernens in Deutschland. Ein Vergleich zum interkulturellen Lernen in Korea - Gastvortrag an der Seoul National University of Education (SNUE)

03/2015 

Macht Philosophieren offen? Zur Möglichkeit der Förderung von Offenheit und Toleranz durch das Philosophieren mit Kindern - Arbeitstagung Fachdidaktik Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

06/2014  

Grundprobleme des interkulturellen Lernens - Forum Pädagogik an der TU Chemnitz

04/2014 

Aktuelle fachdidaktische Entwicklungen und Diskussionen in Ethik/ Philosophie (Philosophieren mit Kindern) - Impulsvortrag im Fachgespräch im Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK) in Dresden

01/2014 

Philosophieren mit Kindern als Weg zur interkulturellen Bildung - Fachtagung an der Stiftung Universität Hildesheim „Philosophieren mit Kindern als pädagogische Grundhaltung und Unterrichtsprinzip. Standpunkte und Forschungsperspektiven

 

Workshops

06/2017

Wissenschaftliche Wege nach der Promotion - die Postdoc-Phase - Graduate School of the Humanities an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

07/2015

In der Uni nach der Promotion - Einblick in das Berufsleben einer Juniorprofessorin - Graduate School of the Humanities an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

11/2014 

Staunen und Fremderfahrung – Theorie und Praxis - Fachtagung Philosophieren mit Kindern über das Eigene und Fremde im ZLB der TU Chemnitz

 

Mitarbeiter

Portrait: Dr. Jan Friedrich
Dr. Jan Friedrich
Wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit: Mittwoch, 11.08., 13:00-15:00 Uhr; Mittwoch, 06.09., 13:00-15 Uhr; Montag, 25.09., 16:00 - 18 Uhr sowie nach Vereinbarung
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Wissenschaftlicher Werdegang

Seit Oktober 2013

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juniorprofessur Grundschuldidaktik

Philosophieren mit Kindern am Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz

2007 – 2013 Promotionsstudium an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel
1997 – 2006 Magisterstudium Philosophie, Pädagogik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

 

Forschungsschwerpunkte

  • Moralphilosophie (Scham, Vereinbarkeit von "Gefühlsethik" und normativer Ethik)
  • Technikphilosophie (Spiel und Technik, technisches Nichtwissen, normative Grundlagen des Enhancements)
  • Theorien des Opfers

Lehre

  • Einführungen in die Theoretische und Praktische Philosophie
  • Argumentationstheorie
  • Ästhetik

Publikationen

  • »Zivilisationstrauma Menschenopfer«; in: Chr. Türcke et. al. (Hrsg.), Opfer. Kritische Theorie und Psychoanalytische Praxis, Gießen: Psychosozialverlag 2016 (in Vorbereitung).
  • »Köder, Falle und die List des Tricksters«, in: G. Gamm et. al., Jahrbuch Technikphilosophie 2016. List und Tod, Berlin/Zürich: diaphanes 2016, S. 79–92.
  • Zusammenspiel mit der Natur. Wirklichkeit und Utopie einer spielerischen Technik, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2015.
  • »Wie öffentlich ist das Feuilleton?«                                                                    
    (mit A. Friedrich, N. Kasper & K. Werner), in: Th. Steinfeld (Hrsg.), Was vom Tage bleibt. Das Feuilleton und die Zukunft der kritischen Öffentlichkeit in Deutschland, Fischer: Frankfurt a. M. 2004, S. 165–169.

Vorträge

11/2015   »Zivilisationstrauma Menschenopfer« – Gastvortrag im Basisseminar Das Opfer: rituell – politisch – ethisch des Promotionsstudiengangs Literatur der Ludwig-Maximilians-Universität München
09/2015  »Scham als moralische Triebfeder«

Vortrag, III. Tagung für Praktische Philosophie, Universität Salzburg

07/2012 »Rehabilitation der List – Odysseus vs. Trickster«

Vortrag, Konferenz Fortschritt. Bildung. Kultur.  Kritische Theorie heute, Justus-Liebig-Universität Gießen

09/2003 »Wie öffentlich ist das Feuilleton?«

(mit A. Friedrich, N. Kasper & K. Werner)

Vortrag, Kongress Was vom Tage bleibt. Das Feuilleton und die Zukunft der kritischen Öffentlichkeit, Franckesche Stiftungen Halle.

Portrait: Dr. Katharina Neef
Dr. Katharina Neef
Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit: 9. August 11-13 Uhr; 8. September 12-14 Uhr; 25. September 13-15 Uhr sowie nach Vereinbarung. Es wird um Anmeldung per E-Mail gebeten.

Wissenschaftlicher Werdegang

Seit April 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juniorprofessur Philosophieren mit Kindern im Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz
2015 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig
2010  Promotion im Fach Religionswissenschaft an der Universität Leipzig
2009 bis 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig
2006 bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Projekt „Rekonstruktion der wissenschaftsphilosophischen Diskurse in Wilhelm Ostwalds Annalen der Naturphilosophie“
2003 bis 2006 Betreuung der Dokumentationsstelle „Religiöser und weltanschaulicher Pluralismus in Deutschland“ am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig
2000 bis 2006 Magisterstudium der Religionswissenschaft, Altorientalistik und Niederlandistik an der Universität Leipzig

  

Forschungsschwerpunkte

  • Dissidenz, Phänomene gesellschaftlicher (De)Marginalisierung
  • Nicht-Religion (Freidenkerei, Sozial- und Lebensreform)
  • Europäische Religionsgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Vermittlung religionskundlichen Wissens im Ethikunterricht

 

Lehre

  • Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsanthropologie
  • Wissenssoziologie
  • Religiöse Bewegungen im Mittelalter
  • Europäische Religionsgeschichte seit 1850
  • Einführung in die Religionsgeschichte („Weltreligionen“)
  • Umgang mit religiösen Minderheiten

 

Publikationen (Auswahl)

  • Neef, K. (2016): Nicht-Religion im 19. Jahrhundert (Sammelrezension). In: H-Soz-Kult, 15.04. <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-23680>
  • Eißner, D./Neef, K. (2016): Pietismus zwischen Reform und Radikalität. Nonkonformismus als analytisches Instrument in der Religionswissenschaft. In: K. Lehmann/A. Joedicke (Hrsg.), Einheit und Differenz der Religionswissenschaft, S. 97-117.
  • Neef, K. (2016): Ungewöhnliche Lebens(re)formen. Religiöse Haltungen jenseits des Establishments. In: U. Brieler/R. Eckert (Hrsg.), Unruhiges Leipzig. Leipzig. Beiträge zu einer Geschichte des Ungehorsams in Leipzig. Leipzig, S. 211-231.
  • Neef, K. (2014): Multiple Devianz. Zu Fassbarkeit und Struktur eines alternativ-kulturellen Phänomens. In: E. Franke/Chr. Kleine/H. Mürmel (Hrsg.): Devianz und Dynamik, Göttingen, S. 185-203.
  • Neef, K. (2014): Sozialenergetik und Menschenökonomie. Säkularistische Modelle gesellschaftlicher (Neu-)Ordnung um 1900. In: W. Müller/S. Steinberg (Hrsg.): Wirtschaft und Gemeinschaft. Konfessionelle und neureligiöse Gemeinsinnsmodelle im 19. und 20. Jahrhundert, Bielefeld, S. 249-282.
  • Neef, K. (2014): Religion und Wissenschaft – und Atheismus als Dritter im Bunde? In: Erwägen Wissen Ethik 01, S. 107-108.
  • Neef, K. (2012): Die Entstehung der Soziologie aus der Sozialreform. Eine Fachgeschichte. Frankfurt am Main u.a. (Dissertation)
  • Neef, K. (2012): Das deutsche Religions- und Vereinsrecht um 1900 und einige daraus resultierende Konflikte im Umgang mit neuen Religionen. In: Religion – Staat – Gesellschaft 13/1, S. 107-132.
  • Bigalke, B./Kunert, J./Neef, K. (2011): Europa als religionswissenschaftliches Feld. Europäische Religionsgeschichte revisited. In: Religion – Staat – Gesellschaft 12, S. 317-342.
  • Neef, K./Wustmann, Cl. (2011): Störer gesellschaftlicher Ordnung. Über inhaltliche Kontinuitäten in Sektenbeschreibungen. In: Zeitschrift für Religionswissenschaft 19/1, S. 56-85.
  • Neef, K. (2011): Sozialwissenschaft unter energetischer Flagge. Soziologische Diskurse in den Annalen der Naturphilosophie zwischen 1902 und 1909. In: P. Stekeler-Weithofer/H. Kaden/N. Psarros (Hrsg.): An den Grenzen der Wissenschaft. Die Annalen der Naturphilosophie und das natur- und kulturphilosophische Programm ihrer Herausgeber Wilhelm Ostwald und Rudolf Goldscheid, Leipzig, S. 295-331.
  • Neef. K. (2011): Soziologie in monistischen, reformerischen und optimistischen Kreisen. Soziologische Diskurse in den Annalen der Naturphilosophie zwischen 1910 und 1921. In: P. Stekeler-Weithofer/H. Kaden/N. Psarros (Hrsg.): An den Grenzen der Wissenschaft. Die Annalen der Naturphilosophie und das natur- und kulturphilosophische Programm ihrer Herausgeber Wilhelm Ostwald und Rudolf Goldscheid, Leipzig 2011, S. 332-372.
  • Neef, K. (2010): Wider das Bildungselend – Einblicke in die zeitgenössische Leipziger Volksbildung. In: I. Edenheiser (Hrsg.): Von Aposteln bis Zionisten. Religiöse Kultur im Leipzig des Kaiserreichs, Marburg, S. 249-256.
  • Hase, Th./Graul, J./Neef, K./Zimmermann, J. (Hrsg.) (2009): Mauss, Buddhismus, Devianz. Marburg. 
  • Neef, K. (2009): Der Babel-Bibel-Streit und seine Rezeption in der freigeistigen Presse. In: Th. Hase/J. Graul/K. Neef/J. Zimmermann (Hrsg.): Mauss, Buddhismus, Devianz, Marburg, S. 331–345.
  • Neef, K. (2009): Freie Bildungsarbeit und vagierende Religiosität. Überlegungen zur weltanschaulich motivierten Bildungsarbeit Wilhelm Ostwalds. In: Religion – Staat – Gesellschaft 10, S. 113–141.
  • Neef, K. (2009): Biografische Kontexte für Wilhelm Ostwalds Engagement im Deutschen Monistenbund. In: Mitteilungen der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft zu Großbothen e. V. 14/3, S. 36-46.
  • Neef, K. (2009): Rudolf Goldscheid – Soziologe oder Sozialpolitiker? Zur wissenschaftshistorischen Exklusion konstitutiver Diskursteilnehmer der frühen deutschsprachigen Soziologie. In: P. Stekeler-Weithofer/H. Kaden/N. Psarros (Hrsg.): Ein Netz der Wissenschaften. Wilhelm Ostwalds Annalen der Naturphilosophie und die Durchsetzung wissenschaftlicher Paradigmen, Leipzig, S. 23-45.
  • Bigalke, B./Neef, K. (2008): Mitleiden oder Energie sparen? Buddhismus und Monismus in Leipzig um 1900. In: Stadtgeschichte Jahrbuch. Mitteilungen des Leipziger Geschichtsvereins, S. 205-236.

Vorträge (Auswahl)

05/2017  Die Säulen des Islam, Lehrerweiterbildung Die Säulen des Islam, Löbau.
04/2017 The concept of religious nonconformism in the study of religion, Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Orthodoxy and Heresy within Medieval Christianity, Brno.
04/2017 Academic sociology as a product of social reform, Vortrag in der Česká společnost pro religionistiku/Tschechische Vereinigung für Religionswissenschaft, Brno.
02/2017  Rudolf  Goldscheids Menschenökonomie: Biopolitik und soziale Revolution, Tagung Der „neue Mensch“ und das politisch Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19, Wien.
11/2016 The national limitations of the international community of freethought in the early 20th century, ESSR-Tagung Religion and Nation(alism): Entanglements, tensions, conflicts, Tartu.
06/2016 Deviante religiöse Gruppen in Leipzig um 1900, Workshop Okkulte Moderne, Leipzig.
10/2015   Vorurteile gegenüber Sekten, Tagung Zwischen Brückenbau und Abgrenzung – 91 Jahre Weltanschauungsarbeit in Baden, Bad Herrenalb.
08/2015 Churches, chapels, clubs. Legal dimensions of and their implications on religions in 20th-century Germany, IAHR-Kongress Religion: Past & Present, Erfurt.
03/2015 Soziologie als Gesellschaftstechnologie. Soziologische Figurationen um 1900, Workshop Die Geschichte der Sozialwissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert, KWI Essen.
02/2015 The Madness of Eroticism. Deviant sexuality between moral defunction, bourgeois silence and sheer madness, Tagung Crisis and Religious Madness. Religious Deviance between Psychopathology and Liberation around 1900, Leipzig.
11/2014 Gesellschaftsvorstellungen im sozialreformerischen Milieu um 1900, Tagung Konzeption antiker Gesellschaft in der Forschung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Berlin.
11/2013 Rezente Entwicklungen im religiösen Feld. Hinweise aus der Religionswissenschaft, Lehrerweiterbildung Weltanschauliche Botschaften der Fantasy- und ‚Schwarze Szene‘-Idole, Meißen.
10/2013 Multiple Devianz. Oder: Warum Freidenker gern Limonade tranken, Esperanto sprachen und den Frieden liebten, Workshop Ein tschechischer Sonderweg? Freireligiöse, Gottsucher und Masarykianer in Europa um 1900, Prag.
09/2013 Säkularisten unter sich. Internationale Verflechtungen nicht-religiöser Akteure und Organisationen um 1900, Tagung Empirie und Theorie. Religionswissenschaft zwischen Gegenstandsorientierung und systematischer Reflexion, Göttingen.
04/2013 Nichtreligiöse Kanones. Über Sakralisierung im disziplinären Selbstverständnis, Spring School Die Suche nach Alternativen, Graz.
03/2012 The First Monist World Congress of 1911 in Hamburg as a Manifestation of Freethinkers’ Networks – and their Limitations, Tagung Germany and the World Religions in the 19th and 20th Centuries, Cambridge.
02/2012 Freethinking in Wilhelmine Germany, Workshop Researching ‚New Atheism’ – Criticism of religion and the study of religion, FU Berlin.
11/2011 Energetik jenseits der Naturwissenschaften, Symposium Facetten der Energetik, Leipzig.
09/2011 Glaubenswechsel im Zeichen moderner Vereinsmeierei, Tagung Religionswissenschaft im Aufwind, Heidelberg.
09/2009 Wissenschaft als Sekte?!, Tagung Dynamiken der Religionsgeschichte: Historische und gegenwärtige Perspektiven, Bochum.
 

 

Portrait: Tobias Gutmann
Tobias Gutmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Sprechzeiten: Di. 14.00-15.00 Uhr

Wissenschaftlicher Werdegang

Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Jun.-Prof. Dr. Minkyung Kim
2014 – 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Neil Roughley
2012 – 2014 Stipendiat der Mercator-Stiftung; Mitglied im Mercur-Forschungsprojekt „Fallgeschichten“
2002 – 2010

Magisterstudium der Philosophie, Neuerer deutscher Literatur und Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin

  

Forschungsschwerpunkte

  • Metaethik (Partikularismus, Relativismus, Intuitionismus)
  • Normative Ethik (Tierethik, Umweltethik)
  • Metaphilosophie (Philosophie und ihre Geschichte)
  • Pragmatismus

Lehre

  • Einführung in die politische Philosophie
  • Einführung in die Ethik
  • Die Moralphilosophie David Humes
  • Moralische Intuitionen
  • Moralischer Relativismus
  • Moralische Prinzipien

 

Publikationen

  • "Moral ohne Prinzipien?", Würzburg 2017, im Erscheinen.
  • „Review – Tobias Kasmann: Wertholismus“, in: Ethical Theory and Moral Practice, Vol. 19, Issue 4, S. 1075-1077.
  • „Moral in einer natürlichen Welt“, Rezension von Markus Rüthers Metaethik zur Einführung, in: literaturkritik.de.

  • „Review – Maike Albertzart: Moral Principles“, in: Ethical Theory and Moral Practice, Vol. 19, Issue 2, S. 563-564.
  • „Prinzipien und Fälle. Zur Rolle von Fallgeschichten in der Moralphilosophie“ in: Aschauer, L./Gruner, H./Gutmann, T. (Hg.): Fallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne, Würzburg 2015, S. 269-285.
  • „Radikale Interpretation – ein Argument gegen den moralischen Relativismus“, in: Pre- Proceedings of the 35th International Ludwig-Wittgenstein-Symposium „Ethics – Society – Politics“, Kirchberg 2012, S. 99-102.

Vorträge

09/2017 "Moral als soziale Praxis? Ein pragmatistischer Blick auf die Ethik", Vortrag auf der Tagung "Recht und Moral als soziale Praktiken?" des Jungen Forums Rechtsphilosophie, Regensburg.
03/2017 "Warum moralisches Sehen nicht sonderlich sonderbar ist", Vortrag auf dem 16. Workshop Ethik "Verstehen – Vermitteln – Verantworten. Zur Hermeneutik ethischer Situationen", Schmitten-Arnoldshain.
03/2017 "Moral principles and the Role of Experience in Pragmatic Ethics", Vortrag auf dem Meisterkurs mit Richard Bernstein, Hochschule für Philosophie, München.

09/2016

"Ist die Philosophie ein inhärent historischer Gegenstand?", Vortrag auf dem Symposium "Die Philosophie und ihre Geschichte - eine aktuelle Debatte", Universität Genf.

09/2013  „Welche Rollen spielen moralische Prinzipien?“, Vortrag auf der SOPhiA, 4th Conference for Young Analytic Philosophy, Universität Salzburg.
06/2013 „Virtue Ethics and Particularism“, Koreferat zu einem Vortrag von Constantin Sandis, Workshop „Practical Reasons for Particularism“, Universität Duisburg-Essen.
08/2012 „Radikale Interpretation – ein Argument gegen den moralischen Relativismus“, Vortrag auf dem Internationalen Ludwig-Wittgenstein-Symposium „Ethics – Society – Politics“, Kirchberg am Wechsel.

Wissenschaftliche Hilfskräfte

Portrait: Stefanie Sroka
Stefanie Sroka
Wissenschaftliche Hilfskraft

Studentische Hilfskräfte

Portrait: Sissy Weiß
Sissy Weiß
Studentische Hilfskraft
Portrait: Peggy Weise
Peggy Weise
Studentische Hilfskraft
Portrait: Nathalie Mothes
Nathalie Mothes
Studentische Hilfskraft

Workshop "Ethik der Integration - Reflexionen zum Umgang mit kultureller Heterogenität"

12.05. – 13.05.2017

"Altes Heizhaus", Straße der Nationen 62, 09111 Chemnitz

 
In Zeiten, in denen jedes Jahr neue Rekorde der weltweiten Migrantenzahlen hervorbringt, wächst das Bedürfnis nach moralischer Orientierung in Fragen der Migration. Die Ethik der Migration hat, mit gutem Grund, Hochkonjunktur. Es ist wohl ebenso verständlich, dass sich – in einer politischen Situation der (wieder-) erstarkenden Nationalismen, der verstärkten Sicherung nationaler Grenzen und des Feilschens um möglichst geringe Aufnahmekontingente – die Debatten der Migrationsethik auf Fragen eines Menschenrechts auf Migration und der Legitimität geschlossener Grenzen konzentrieren. Dabei drohen jedoch die Fragen einer Ethik der Integration auf der Strecke zu bleiben: Gibt es für Migranten eine Pflicht zur Integration? Korrespondieren dieser Pflicht auch Rechte auf Integration? Welche Rechte und Pflichten hat die integrierende Gesellschaft gegenüber den Migranten? Welche Maßstäbe gelten für eine gelingende Integration? Wie sind sie begründbar? Was sind die Ziele von Integration? Wie viel Anpassung kann man von den zu Integrierenden verlangen? Und wie viel Veränderung ist andererseits den integrierenden Gesellschaften zuzumuten?
Ziel des Workshops ist es, Grundlagen, Begriffe und einzelne Aspekte einer Ethik der Integration zu diskutieren. 
 
Programm:
 
Freitag, 12. Mai
15.00 Uhr: Begrüßung und Kaffee
15.30 – 16.15 Uhr: Gianluigi Segalerba: Seyla Benhabibs neues Modell von Staatsbürgerschaft: Das Recht, Rechte zu haben
16.15 – 17.00 Uhr: Marcel Vondermaßen: Homogenität vs. Heterogenität in der Debatte um Immigration
17.00 – 17.30 Uhr: Kaffeepause
17.30 – 18.15 Uhr: Kathrin Bouvot: Flexible Identitätsmodelle als Chance für eine gelingende Integration
18.15 – 19.00 Uhr: Minkyung Kim: Vortrag „Wahlheimaten und die Ethik der Integration“
19.30 Uhr: Gemeinsames Abendessen
 
Samstag, 13. Mai
9.30 – 10.15 Uhr: Frank Asbrock: Vortrag „Die Integrationsbereitschaft der Aufnahmegesellschaft“
10.15 – 11.00 Uhr: Ulrich Arnswald: Gibt es für Migranten eine Pflicht zur Integration?
11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause
11.30 – 12.15 Uhr: Jan Friedrich: Erfordert Sollen Können? Zum Verhältnis von Migrations- und Integrationsethik
12.15 – 13.00 Uhr: Tobias Gutmann: Was ist gelingende Integration?
13.30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
 
Für Fragen und zur Anmeldung schreiben Sie bitte bis 10. Mai an tobias.gutmann@zlb.tu-chemnitz.de; die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Lehramtsstudierende der TUC sind von der Teilnahmegebühr befreit.
 
 
 


Aktuelle Informationen beispielsweise zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.


  • Mi. 26. Okt. 2016:
    Globale Gerechtigkeit zwischen kosmopolitischer Utopie und politischer Realität
    Prof. Dr. Henning Hahn, Universität Kassel
  • Mi. 23. Nov. 2016:
    Globale Bewegungsfreiheit
    Dr. des. Andreas Cassee, Freie Universität Berlin
  • Do. 15. Dez. 2016:
    Zu viel des Guten? Political Correctness zwischen gebotener Vorsicht und diskursiver Hysterie
    Prof. Dr. Arnd Pollmann, Freie Universität Berlin/Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Do. 12. Jan. 2017: (Änderung!)

    Wer ist schuld, wenn’s keiner war? Der VW-Fall und die Frage nach der moralischen Verantwortung globaler Akteure

    Dr. Jan Friedrich, TU Chemnitz

 

Aktuelle Informationen zu den Vorträgen finden Sie hier.


GASTVORTRAG

Prof. Dr. Eva Marsal
(PH Karlsruhe)

Respekt kann man nicht anfassen, man kann es nur denken
Kinder philosophieren über das Konstrukt Respekt


Die kindlichen Weltbilder zum Konstrukt Respekt werden systematisch analysiert und zwar hinsichtlich der Definitionen, Eigenschaften und Faktoren, die Respekt hervorrufen, der Objekte des Respekts sowie der Arten des Respekts und ihres Stellenwerts. Dabei werden sowohl die ästhetischen Produkte der Forschungspartnerinnen und Forschungspartner, also die Kinderzeichnungen und deren Selbstinterpretation berücksichtigt, als auch die dialogisch entwickelten intellektuellen und emotiven Selbstaussagen.


6. Juli 2016, 17:15 Uhr
Rawema-Gebäude, Lehrsaal im 4. OG.
(Straße der Nationen 12, 09111 Chemnitz)


 

Termin: 31. Mai 2016

Call for Abstracts

Fachtagung Kind und Moral

3./4./5. November 2016, TU Chemnitz

Veranstalter: Juniorprofessur Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern, Zentrum für Lehrerbildung, TU Chemnitz

Organisationsleitung: Minkyung Kim

Ko-Organisatoren: Thomas Grote, Udo Rudolph

Bestätigte Referenten:

  • Ezio Di Nucci (Philosophie/ Ethik der Medizin, Uni Kopenhagen)
  • Markus Paulus (Entwicklungspsychologie, LMU)
  • Gottfried Schweiger (Philosophie, Uni Salzburg)
  • Johanna Mierendorff (Erziehungswissenschaften, Uni Halle)
  • Robert Hepach (Psychologie, MPI Leipzig)
  • Alexander Bagattini (Philosophie, LMU)
  • Udo Rudolph (Allgemeine und Biopsychologie, TU Chemnitz)
  • Minkyung Kim (Philosophieren mit Kindern, TU Chemnitz)

Tagungsbeschreibung:

In den letzten zwei Dekaden ist das Kind in den Fokus verschiedener fachwissenschaftlicher Debatten gerückt: Ausgehend von den Arbeiten Phillipe Ariès` hat sich zunehmend die Auffassung durchgesetzt, dass die Kindheit nicht bloß ein defizitäres Stadium ist, sondern eine eigenständige Lebensphase, die historischen und sozialen Wandlungen unterliegt. Dies hat dazu geführt, dass die Erfahrungswelt von Kindern in den Sozial- und Erziehungswissenschaften systematisch erkundet wurde. Mit der veränderten Konzeption von Kindheit setzte sich zugleich ein verändertes Erziehungsideal durch, welches die freie Entfaltung von Kindern betont. Dieses Ideal ist jedoch nicht nur durch Amy Chuas Plädoyer für die Tigermutter angefochten worden.

In der Psychologie wiederum werden zunehmend kindliche Denkmuster und Verhaltensweisen untersucht, um Erkenntnisse über die Entstehung von Moral und Sozialität zu gewinnen. Exemplarisch lässt sich hier auf Untersuchungen zu moralischen Gefühlen, zur Empathie und zum kooperativen Verhalten verweisen. Anders als die erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung arbeitet die Psychologie hierbei vornehmlich mit einem biologistischen Verständnis von Kindheit. Daneben befasst sich die Angewandte Ethik in den letzten Jahren verstärkt mit Themen wie Kinderrechten, der Bestrafung von Kindern oder Bildungsgerechtigkeit.

Doch trotz der thematischen Überschneidungen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen, mangelt es immer noch an einem fachübergreifenden Austausch, was sich bisweilen in einer sehr einseitigen Theoriebildung widerspiegelt. Das Ziel dieser Tagung ist es daher, Vertreter der einzelnen Fachdisziplinen (Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie und benachbarte Disziplinen) zusammen zu bringen, um konstruktiv über neuere Erkenntnisse zur Moralentwicklung und -erziehung von Kindern zu diskutieren.

Neben einigen eingeladenen Vertretern aus den besagten Disziplinen besteht die Möglichkeit, sich mittels eines ausführlichen Abstracts (ca. 600 Wörter) für einen Vortrag zu bewerben. Der CfA richtet sich an WissenschaftlerInnen sämtlicher Karrierestufen, wobei wir insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs ermuntern möchten, sich zu bewerben. Die These und die Argumentation des Vortrags sollten im Abstract erkenntlich sein.

 

Mögliche Themenfelder sind beispielsweise:

  • Die biologischen Wurzeln kindlicher Moral
  • Die Rolle der sozialen/kulturellen Prägung von Moralvorstellungen
  • Theorien der Kindheit (Kindheit als defizitäre Lebensphase vs. das Kind als autonomer Akteur)
  • Die Vermittlung von Moral in schulischen und außerschulischen Kontexten
  • Ethische Fragestellungen (Bestrafung von Kindern, Paternalismus etc.)
  • Charakterbildung und Positive Psychologie

 

Im Falle einer Zusage werden die Reise- und Übernachtungskosten erstattet.

Es wird zudem anvisiert, ausgewählte Beiträge in Form eines Sammelbands oder einer Sonderausgabe einer Zeitschrift zu veröffentlichen.

 

Abgabetermin für das Abstract: 31. Mai 2016

in elektronischer Form, ca. 600 Wörter

an: minkyung.kim(at)zlb.tu-chemnitz.de

Bei Fragen wenden Sie sich an Minkyung Kim (minkyung.kim(at)zlb.tu-chemnitz.de) oder an Thomas Grote (thomasgrote(at)hotmail.de)

Bekanntgabe des Entscheids: 20. Juni 2016

 


Nachwuchsworkshop Philosophieren mit Kindern

26. und 27. November 2015

 

Ort:   Raum 312, Zentrum für Lehrerbildung, TU Chemnitz, Straße der Nationen 12, 09111 Chemnitz

In dem Workshop stellen Promovenden Ihre Dissertationsprojekte zum Thema Philosophieren mit Kindern (PmK) vor. Weiterhin dient der Workshop zur besseren Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich PmK.

Programm

Do. 26. November 2015

 

17:15 Uhr
Begrüßung und offizielle Eröffnung des Nachwuchsworkshops und weitere Informationen zum Ablauf
Minkyung Kim, TU Chemnitz

 

17:30 Uhr bis 18:15 Uhr
Philosophieren als Methode im Primarbereich um Problemlösefähigkeiten zu erforschen und zu verbessern
Sandy Scheffler, TU Chemnitz

 

18:30 Uhr bis 19:15 Uhr
Mit Kindern über Moral und eine Vorstellung des guten Lebens philosophieren
Daniela Kloss, Universität Bielefeld

 

19:30 Uhr
Abendessen im „Heck-Art“
(Mühlenstraße 2, 09111 Chemnitz)

 

Fr. 27. November 2015

09:30 Uhr bis 10:15
Sprachbildung im Gedankenaustausch: Das sprachbildende Potential philosophischer Gespräche
Katrin Alt, Universität Hamburg und Bremen

 

10:20 Uhr bis 11:05 Uhr
Philosophie(ren) in der Primarstufe: Denkräume schaffen und ertragreich gestalten. Skizze einer unterrichtlichen Erprobung.
Anne Goebels, Universität zu Köln

 

11:20 Uhr bis 12:05 Uhr
Nachdenken über das (eigene) Selbst. Eine qualitative Untersuchung zu Wirkungen des Philosophierens mit Schüler/innen
Martina Petersen, Universität Hamburg

 

12:05 Uhr bis 12:45 Uhr
Diskussion: Wissenschaftliche Karriere im Bereich PmK – Perspektiven, Problemen und Maßnahmen

 

Anmeldung

spätestens bis zum 10. Oktober 2016 per Online-Formular: www.tu-chemnitz.de/zlb/FachtagungKindundMoral

(Mit dem Eingang Ihrer Anmeldung und der Überweisung des Tagungsbeitrags sind Sie verbindlich zur Tagung angemeldet.).

Da es nur eine begrenzte Anzahl an freien Plätzen gibt, ist eine vorherige Anmeldung verpflichtend.

 

Organisationsleitung

Minkyung Kim ( minkyung.kim@...)

 

Den Flyer zum Nachwuchsworkshop finden Sie hier.
Das Poster zum Nachwuchsworkshop finden Sie hier.
Für eine Wegbeschreibung nutzen Sie bitte folgenden Link: Wegbeschreibung
 

FACHTAGUNG

Kind und Moral 2017

 

Veranstalter: Juniorprofessur Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern, Zentrum für Lehrerbildung, TU Chemnitz

Organisationsleitung: Minkyung Kim

Ko-Organisatoren: Thomas Grote (IZEW, Universität Tübingen), Udo Rudolph (TU Chemnitz)


Donnerstag, 2. November 2017

14:30 bis 15:30 Uhr

Registrierung & Kaffee

 

15:30 bis 15:50 Uhr

Begrüßung & thematische Einführung

Minkyung Kim, Thomas Grote, Udo Rudolph

 

15:50 bis 16:40 Uhr

Das war gelogen!“ - Zur Entwicklung des Lügenkonzeptes

Marina Proft, MPI für evolutionäre Anthropologie, Leipzig

 

16:40 bis 17:30 Uhr

Gefährliches Halbwissen zur Epistemologie der Toleranzerziehung

Johannes Drerup (Uni Koblenz-Landau)

 

17:30 bis 17:50 Uhr

Kaffee & Snacks

 

17:50 bis 18:40 Uhr

Sollen wir minderjährige Flüchtlinge bevorzugen?

Gottfried Schweiger, Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Uni Salzburg

 

19:00 Uhr

Abendessen

 

Freitag, 3. November 2017

 

09:00 bis 09:30 Uhr

Kaffee

 

09:30 bis 10:20 Uhr

Soziale und emotionale Kompetenzen bei Vorschul- und Grundschulkindern: Zur Diagnose von Denken, Fühlen und Handeln

Udo Rudolph, Annett Meylan, Lisa Marie Hofmann, TU Chemnitz

 

10:20 bis 11:10 Uhr

Zur kindlichen Beurteilung von Moralgeschichten

Hanna Beißert, DIPF, Frankfurt

 

11:10 bis 11:30 Uhr

Kaffee & Snacks

 

11:30 bis 12:20 Uhr

Kinder als Täter? Moralische Implikationen von Mobbing

Gunter Graf, IFZ, Salzburg

 

12:20 bis 13:10 Uhr

Fairnessverhalten im Vorschulalter – zugrundeliegende Motivation und kontextuelle Einflussfaktoren

David Buttelmann, Uni Bern

 

13:10 bis 14:30 Uhr

Mittagspause

 

14:30 bis 15:20 Uhr

Die Sozialisation frühen Hilfeverhaltens und moralischer Präferenzen

Nils Schuhmacher & Niklas Dworazik, Uni Münster

 

15:20 bis 16:10 Uhr

Rechte und Pflichte von Eltern und Kindern aus konfuzianistischer Perspektive

Minkyung Kim, TU Chemnitz

 

16:10-16:30

Kaffee & Snacks

 

16:30 bis 17:20

Sozio-moralische Reflexion im Zusammenspiel von Entwicklung und Gesellschaft

Monika Keller, MPIB, Berlin

 

19:00

Abendessen

 

Samstag, 4. November 2017

09:30 bis 10:00 Uhr

Kaffee

 

10:00 bis 10:50 Uhr

Kinder vergleichen ihre Bedürfnisse mit denen ihrer Peers

Robert Hepach, Uni Leipzig

 

10:50 bis 11:40 Uhr

Ich liebe meine Kinder. Bin ich ein Rassist?

Ezio Di Nucci, Uni Kopenhagen

 

11:40 bis 12:00 Uhr

Kaffee & Kuchen

 

12:00 bis 12:50 Uhr

Über Elternliebe – eine emotionstheoretischen Untersuchung

Thomas Grote, IZEW, Uni Tübingen

 

12:50 bis 13:00 Uhr

Schlusswort

Minkyung Kim, Udo Rudolph, Thomas Grote

 

13:30 Uhr

Abschiedstrunk 

 

Anmeldung

spätestens bis zum 26. Oktober 2017 per E-Mail an: minkyung.kim@zlb.tu-chemnitz.de (Mit dem Eingang Ihrer Anmeldung und der Überweisung des Tagungsbeitrags sind Sie verbindlich zur Tagung angemeldet.) Da es nur eine begrenzte Anzahl an freien Plätzen gibt, ist eine vorherige Anmeldung verpflichtend.

Tagungsbeitrag: 15,- €

(Ermäßigung: Studierende/Doktoranden/TU Chemnitz Mitarbeiter 7,-€ – Bei der Anmeldung muss ein entsprechender Nachweis erbracht werden.) Die Kosten dienen einzig zur Finanzierung von Kaffee, Gebäck, Getränken und dem Mittagsimbiss.

Angaben für die Überweisung

Empfänger: Hauptkasse des Freistaates Sachsen, Dresden

IBAN:  DE22 8600 0000 0086 0015 22

BIC:     MARK DEF1 860

Kreditinstitut: Deutsche Bundesbank

Verwendungszweck: 7040/00140 - 13313265

weiterer Verwendungszweck*: Tagung Kind und Moral

*Bitte bei der Überweisung den Namen der angemeldeten Person beim Verwendungszweck angeben, falls diese nicht mit dem Kontoinhaber identisch ist oder Sie für mehrere Personen zahlen.

 

Tagungsort

Altes Heizhaus der TU Chemnitz (Innenhof des Böttcher-Baus), Str. der Nationen 62, 09107 Chemnitz

Aktuelle Informationen beispielsweise zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.


 

 

Veranstalter: Juniorprofessur Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern, Zentrum für Lehrerbildung, TU Chemnitz

Organisationsleitung: Minkyung Kim

Ko-Organisatoren: Thomas Grote (IZEW, Universität Tübingen), Udo Rudolph (TU Chemnitz)

 

Tagungsbeschreibung

In den letzten zwei Dekaden ist das Kind in den Fokus verschiedener fachwissenschaftlicher Debatten gerückt: Ausgehend von den Arbeiten Phillipe Ariès` hat sich zunehmend die Auffassung durchgesetzt, dass die Kindheit nicht bloß ein defizitäres Stadium ist, sondern eine eigenständige Lebensphase, die historischen und sozialen Wandlungen unterliegt. Dies hat dazu geführt, dass die Erfahrungswelt von Kindern in den Sozial- und Erziehungswissenschaften systematisch erkundet wurde. Mit der veränderten Konzeption von Kindheit setzte sich zugleich ein verändertes Erziehungsideal durch, welches die freie Entfaltung von Kindern betont. Dieses Ideal ist jedoch nicht nur durch Amy Chuas Plädoyer für die Tigermutter angefochten worden.

In der Psychologie wiederum werden zunehmend kindliche Denkmuster und Verhaltensweisen untersucht, um Erkenntnisse über die Entstehung von Moral und Sozialität zu gewinnen. Exemplarisch lässt sich hier auf Untersuchungen zu moralischen Gefühlen, zur Empathie und zum kooperativen Verhalten verweisen. Anders als die erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung arbeitet die Psychologie hierbei vornehmlich mit einem biologistischen Verständnis von Kindheit. Daneben befasst sich die Angewandte Ethik in den letzten Jahren verstärkt mit Themen wie Kinderrechten, der Bestrafung von Kindern oder Bildungsgerechtigkeit.

Doch trotz der thematischen Überschneidungen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen, mangelt es immer noch an einem fachübergreifenden Austausch, was sich bisweilen in einer sehr einseitigen Theoriebildung widerspiegelt. Das Ziel dieser Tagung ist es daher, Vertreter der einzelnen Fachdisziplinen (Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie und benachbarte Disziplinen) zusammen zu bringen, um konstruktiv über neuere Erkenntnisse zur Moralentwicklung und -erziehung von Kindern zu diskutieren.

Aktuelle Informationen beispielsweise zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Vortragsreihe

HEIMAT

Heimat ist eines dieser Worte, die beim Hören völlig klar sind und beim Nachdenken immer unklarer werden. Unter den Bedingungen der Moderne scheint er zum einen schwieriger zu bestimmen, zum anderen aber auch in eben dem Maße seiner Flüchtig-keit auch intensiver verhandelt und damit relevanter geworden zu sein. In diesen Debatten erscheint er in einem spannungsreichen Verhältnis zu Begriffen wie Globali-sierung, Flexibilität oder Migration.

Ist Heimat ein fester Ort, an dem man gern ist und immer wieder zurückkommen mag?Oder ist Heimat flexibel, wenn sich Orte zur Heimat entwickeln – je nachdem, wo man gerade lebt und sich wohlfühlt? Oder beides? Wie entsteht dieses Gefühl, an was heftet es sich? Und wie wird darüber gesprochen? Wir widmen uns im Wintersemester mit ver-schiedenen Vorträgen diesen und anderen spannenden Fragen und laden Interessierte herzlich zu den drei Veranstaltungen ein, die sich der Frage philosophisch, künstlerisch-dokumentarisch und soziologisch annähern.

Veranstaltungen

Montag, 23. Oktober, 18 Uhr: Christian Neuhäuser (Dortmund) – „Was ist Integration und was soll sie leisten?“

Die zunehmende Pluralisierung offener Gesellschaften durch Migration befruchtet gegenwärtig eine lebendige öffentliche Diskussion zu Fragen der Integration. In Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz wird viel darüber gesprochen, welche Form von Integration gefordert ist und wer dafür was tun muss.  Dieser öffentlichen Diskussion fehlt es jedoch an einer angemessenen philosophischen Selbstreflexion. Daher möchte ich vorschlagen, dass es bei Integration normativ gesehen nicht einfach nur um Sicherheit oder soziale Ordnung geht, sondern darum, dass alle Menschen innerhalb einer staatlich organisierten Gesellschaft in Selbstachtung leben können. Das verlangt eine angemessene Berücksichtigung kollektiver Identitäten. Es ist für die Selbstachtung von Menschen wichtig, dass sie in ihren kollektiven Identitäten respektiert werden. Dies wiederum erfordert einen respektvollen öffentlichen Diskurs über einen angemessenen Umgang mit den Identitäten anderer Gesellschaftsmitglieder und anderer gesellschaftlicher Gruppen. Aufrichtiger Respekt vor der Identität eines Menschen setzt ein wirkliches Interesse an der Identität dieses Menschen voraus. Das beinhaltet auch den Respekt vor den für die Identität dieses Menschen wichtigen Gruppenzugehörigkeiten.

 

Donnerstag, 30. November, 18 Uhr: Sung-Hyung Cho (Saarbrücken) – „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ (2016, Drehbuch und Regie: Cho) Podiumsdiskussion mit Filmvorführung

 

Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr: René Gründer (Heidenheim) – Götter des Selbst, des Landes oder des Volkes? Ethnografische Erkundungen zu ‚Beheimatungsprozessen‘ in neuheidnischen Glaubensgemeinschaften

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts enstanden in nahezu allen europäischen Nationalstaaten alternativreligiöse Bewegungen, die sich als naturreligiös, (neu-)heidnisch oder volksreligiös verstanden. Das breite Spektrum dieser Bewegungen reicht bis heute von lebensreformerisch-individualistischen über magisch-okkultistische bis hin zu völkisch-rassistischen Gruppen.
Dem eigenen Anspruch neuheidnischer Gruppen, eine 'einheimische' urtümliche Religion und Glaubenswelt wiederzubeleben, die durch die Christianisierung Europas im Frühmittelalter kolonialisiert und unterdrückt worden sei, kommt dabei ein zentraler Stellenwert zu. Es existiert heute auch in Deutschland ein szeneförmig strunkturiertes  Feld neuheidnischer Gruppen und Strömungen, deren Mitglieder subjektive Entfremdungserfahrungen der Moderne durch Strategien der Wiederbeheimatung in einem oft genug selbst erschaffenen "Urglauben" zu verarbeiten suchen. Basierend auf eigenen Feldforschungen im Feld germanisch-neuheidnischer Asatru-Gruppen (2005-2010) sollen solche alternativreligiösen Beheimatungsstrategien differenziert dargestellt und im Hinblick auf ihre 'Risiken und Nebenwirkungen' diskutiert werden.

 
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Rawema-Gebäude
Lehrsaal im 4. OG
Straße der Nationen 12
09111 Chemnitz
Veranstalter: Juniorprofessur Grundschuldidaktik Philosophieren mit Kindern, Zentrum für Lehrerbildung, TU Chemnitz

 

 

 

 


 

 

Presseartikel