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GSD Wirtschaft, Technik, Haushalt und Soziales

Grundschuldidaktik Wirtschaft - Technik - Haushalt/Soziales

Mit dem Angebot, das Fach Wirtschaft-Technik-Haushalt und Soziales für das Lehramt Grundschule zu studieren, beschreitet die TU Chemnitz einen neuen und an Sachsens Universitäten einzigartigen Weg. Hintergrund dieses Angebotes ist das Anliegen der TU Chemnitz, einen Beitrag zur Professionalisierung der Grundschullehrerausbildung in den Fächern Sachunterricht und Werken zu leisten. Diese Fächer werden in Sachsen bislang lediglich im Rahmen der Fachdidaktiken und nicht im fachwissenschaftlichen Bereich studiert. Das Studium im Fach WTH soll eine wesentliche Grundlage dafür bilden, dass Grundschullehrer in der Lage sind, insbesondere wirtschaftliche, technische, haushälterische und soziale Aspekte, die Bestandteil der Lehrpläne der Fächer Sachunterricht und Werken sind, auf der Grundlage einer fachwissenschaftlich und fachdidaktisch fundierten Ausbildung so zu vermitteln, dass Grundschüler ihre Lebenswelt mehrperspektivisch und vernetzt begreifen. Dieser Ansatz ist auch in Hinblick auf den Wechsel an eine weiterführende Schule bedeutsam, an welcher wirtschaftliche, technische, haushälterische und soziale Kompetenzen stärker in den Fokus der schulischen Ausbildung rücken, insbesondere auch im Kontext der Berufswahl und Ausbildungsreife. Das WTH-Studium ist fakultätsübergreifend organisiert. Zahlreiche namhafte Wissenschaftler bieten dafür Lehrveranstaltungen an, die auf die Bedürfnisse und beruflichen Anforderungen von Grundschullehrern zugeschnitten sind.

Fachwissenschaftliche Säulen des WTH-Studiums sind:

  • im Bereich Wirtschaft: Vermittlung grundlegender volks- und betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge zu Fragen der Bedürfnisstruktur, des ökonomischen Handelns, des Marktmechanismus, der Funktionsweise von Unternehmen, der Globalität und Nachhaltigkeit wirtschaftlicher Entscheidungen und Prozesse
  • im Bereich Technik: Vermittlung grundlegender Kenntnisse und praktischer Fähigkeiten zu Fragen der Konstruktion und Messung, der Eigenschaften und Verwendung von Werkstoffen, Werkzeugen und Maschinen, der Fertigungstechnologien sowie physikalischer und chemischer Prinzipien technischer Prozesse
  • im Bereich Haushalt/ Soziales: Vermittlung grundlegender Kenntnisse zu Fragen der Gesunderhaltung, der Gesundheitsprävention im Kindes- und Jugendalter sowie der Ernährung, der Bekleidung, des Wohnens und Arbeitens und dies insbesondere im Kontext der Aufgaben des privaten Haushalts. Darüber hinaus ist der Erwerb grundlegender praktischer Fähigkeiten für diese Themenbereiche Bestandteil der Ausbildung.

 

Die Fachdidaktik des Faches WTH arbeitet auf der Grundlage der in den Fachwissenschaften vermittelten Wissensgebiete und der Lehrpläne der Fächer Sachunterricht und Werken. Dabei sollen die Studierenden die Kompetenz erwerben, didaktische Intention, Inhalt und Methode als Implikationszusammenhang zu verstehen und für die Vorbereitung, Planung und Auswertung des Unterrichts anzuwenden. In diesem Zusammenhang wird Wert darauf gelegt, dass die Studierenden Vorteile des fächerverbindenden Arbeitens, der Durchführung von Projekten, des Aufsuchens außerschulischer Lernorte und des Durchführens praktischer Tätigkeiten für die Kompetenzentwicklung der Schüler erkennen. Diese Aspekte dienen darüber hinaus der Förderung von Lernfreude und der Individualität der Schüler sowie der Nutzung und Förderung von Kreativität und Selbstständigkeit als Bestandteile künftiger Unterrichtsgestaltung.

Professurinhaber

Portrait: Univ.-Prof. Dr. Björn Egbert
Univ.-Prof. Dr. Björn Egbert
Sprechzeit im Wintersemester 2017: dienstags, 15:30 - 17:00 Uhr
  • Telefon:
    +49 371 531-33900
  • Fax:
    +49 371 531-833900
  • Raum:
    1/R227
  • E-Mail:

Prof. Dr. paed. Björn Egbert ist seit Oktober 2017 Inhaber der Professur für Grundschuldidaktik Wirtschaft – Technik – Haushalt und Soziales an der Technischen Universität Chemnitz.


Er absolvierte das Studium des Lehramts an Gymnasien in den Fächern Wirtschaft - Arbeit - Technik und Mathematik an der Universität Potsdam. Parallel vollzog er eine Ausbildung zum Aluminium-Schweißer und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Prävention und Verkehrssicherheit (Oberkrämer) in den Bereichen Curriculumentwicklung und Erwachsenenpädagogik. Eine dreijährige Projekttätigkeit bei Potsdam Transfer (Zentrale wissenschaftliche Einrichtung für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer der Universität Potsdam) schloss sich im Arbeitsgebiet Entrepreneurship-Education an allgemeinbildenden Schulen an. Es folgte eine akademische/wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Sachunterricht (ökonomischer, technischer sowie naturwissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt) an der Universität Potsdam. Zeitgleich promovierte Björn Egbert an der Pädagogischen Hochschule (PH) Freiburg im Fach Wirtschaftslehre. Es schlossen sich eine Professur-Vertretung an der PH Freiburg und das Lehramts-Referendariat für die Fächer Mathematik und Technik an.

 

Mitarbeiter

Portrait: Dipl. troph. Aline Haustein
Dipl. troph. Aline Haustein
Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Sprechzeiten: Mo. 10:00 - 11:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
  • Telefon:
    +49 371 531-31802
  • Fax:
    +49 371 531-831802
  • Raum:
    1/R243
  • E-Mail:
Portrait: Dipl.-Ing. Christian Hulsch
Dipl.-Ing. Christian Hulsch
Wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Sprechzeiten:
Portrait: Dipl.-Hdl. David Smenteck
Dipl.-Hdl. David Smenteck
Wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Sprechzeit: Di. 10-12 Uhr
  • Telefon:
    +49 371 531-39494
  • Fax:
    +49 371 531-839494
  • Raum:
    1/R243
  • E-Mail:

Sekretariat

Portrait: Katharina Drechsel
Katharina Drechsel
Sekretariat, Sprechzeiten: Mo - Do 8 - 12:30 Uhr

Forschungsnetzwerk CultMedia tagte vom 11. bis 13. September in Flensburg zum Thema Sicherheit und Risiko - Vermittlung, Verständnis und Verwirklichung der Kulturen: http://www.ifk.fh-flensburg.de/?page=cultmedia

Das wissenschaftliche Ziel der internationalen CULTMEDIA-Konferenz Sicherheit und Risiko – Vermittlung, Verständnis und Verwirklichung der Kulturen (Safety and Risk – Cultural Provision, Comprehension and Realization) bestand darin, eine Analyse der Konzepte Sicherheit und Risiko hinsichtlich Medien und Kulturen vorzunehmen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, zu diskutieren und diese verschiedenen Disziplinen zugänglich zu machen. Dabei sollten Vermittlungsstrategien der Akteure, das Verständnis der Rezipienten, deren Umsetzungen (etwa als Nutzungsmotivationen und -muster in bestimmten Situationen) und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Das komplexe Thema wurde für die Konferenz in die folgenden fünf Bereiche unterteilt:1) Medien, 2) Technik und Kommunikation, 3) Bildung und Erziehung, 4) Gesellschaften und 5) Ethik. Es erfolgtem die weitergehende Analyse der Veränderungen kultureller Praxen, die im Zusammenhang mit der Anwendung der so genannten Neuen Medien, vor allem des Internet stehen. Fokus der Untersuchungen war und ist dabei stets die Frage, wie die Möglichkeiten und Auswirkungen des Internets hinsichtlich neuer Formen der Information, Kommunikation und Kooperation im Bereich der „Kultur des Alltäglichen“ einzuschätzen sind.

Vorsitzender des Netzwerks:
Professor Dr. habil. Andrzej Kiepas,
Institut für Philosophie der Schlesischen Universität Katowice (Polen), vgl.:

http://www.filozofia.us.edu.pl/zaklady-instytutu
Leitung des Netzwerks:
Professorin Dr. Sonja Ruda,
Fachbereich Information und Kommunikation, Studiengang Inter­nationale Fach­kommunikation der Hochschule Flensburg (Deutschland), vgl.:

http://www.ifk.fh-flensburg.de/

Prof. Dr. Björn Egbert,
Professur für Grundschuldidaktik Wirtschaft – Technik – Haushalt und Soziales
Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Chemnitz

Julius Erdmann MA,
Institut für Romanistik, Professur Kulturen romanischer Länder der Universität Potsdam (Deutschland); vgl.:

http://www.uni-potsdam.de/romanistik-kimminich/team/professur/juliuserdmann.html

Dr. habil. Mariusz Wojewoda,
Institut für Philosophie, Lehrstuhl Ethik, der Schlesischen Universität Katowice (Polen)

Ehemaliger Leiter des Netzwerks:

Professor Dr. sc. Professor e.h. Gerhard Banse,
Institut für Technikfolgeabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) (Deutschland)


 

Presseartikel