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Semesterstart mit gestiegenen Studierendenzahlen

Gelungene Immatrikulations- und Auftaktfeier in der Hartmann-Halle – Etwa 2.200 Gäste folgten am 4. Oktober 2018 der Einladung der Universitätsleitung

  • Viele Mensche sitzen in der Hartmannhalle auf den Rängen und auf Stuhlreihen
    Die Immatrikulations- und Auftaktfeier fand erneut in der Hartmann-Halle statt, dieses Mal wurden auch Stuhlreihen auf dem Spielfeld aufgestellt, um die zahlreichen Studienanfänger und Gäste empfangen zu können. Foto: Jacob Müller
  • Rektor steht am Rednerpult
    Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU, betonte, dass Studierende aus aller Welt zu Chemnitz gehören. Foto: Jacob Müller
  • Oberbürgermeisterin steht am Rednerpult
    Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig hieß die Studierenden im ersten Semester und zugleich Neu-Bürgerinnen und -Bürger herzlich willkommen. Foto: Jacob Müller
  • Mann filmt mit einem Smartphone
    Viele Foto- und Videobotschaften gingen gleich per Smartphone um die Welt. Foto: Jacob Müller
  • Stura-Vertreter steht am Rednerpult
    Marius Hirschfeld vom Student_innenrat der TU Chemnitz lud die Neu-Studierenden ein, sich für ein weltoffenes Chemnitz einzusetzen und sich auch an der Universität in den vielen studentischen Initiativen und Gremien zu engagieren. Foto: Jacob Müller
  • Rebecca Haase zeigt ihre Bronzemedaille.
    TU-Studentin Rebekka Haase, die mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel jüngst bei der Leichtathletik-EM in Berlin Bronze erkämpfte, zeigte zur Immafeier nicht nur ihre Medaille. Im Interview erläuterte sie, wie an der TU Chemnitz, die „Partnerhochschule des Spitzensports“ ist, der Spagat zwischen ihrem Psychologie-Studium und dem Leistungssport gelingt. Foto: Jacob Müller
  • Orchester spielt auf der Bühne
    Zahlreiche musikalische Zwischenspiele lockerten die Veranstaltung auf. Beteiligt waren das Collegium musicum der TU Chemnitz e.V. (siehe Foto), die TU Big Band und der Universitätschor. Bei allen Klangkörpern ist übrigens "Nachwuchs" willkommen. Foto: Jacob Müller
  • Frau hält ein Mikrofon und singt einen Song.
    Ein Duett der Theater Chemnitz präsentierte aus dem Musical "Drachenherz", welches am 3. März 2019 in Chemnitz uraufgeführt werden soll, einen Song. Die Berliner Universität der Künste ist eine Kooperation mit den Theatern Chemnitz eingegangen. Foto: Jacob Müller
  • Nach der offiziellen Feier freuten sich die "Erstis" über ihre Willkommens-Beutel ...
  • ... und über die TU-Shirts. Fotos: Jacob Müller
  • Wer wollte, konnte sich auch wärmere Kleidung am Stand des Uni-Shops kaufen, ...
  • ... oder auf einer großen Plakatwand zeigen, aus welchem Land er kommt, ...
  • ... oder sich am Stand des Bundesexzellenzclusters MERGE erläutern lassen, wie ein kompliziertes Bauteils aus einem AIRBUS A380 an der TU Chemnitz im 3D-Druck gefertigt wurde. Fotos: Jacob Müller

Mehr als 2.100 neue Studierende haben sich bisher an der Technische Universität Chemnitz zum Wintersemester 2018/2019 für eines der 102 Studienangebote entschieden. Viele der Erstsemester-Studierenden folgten gemeinsam mit ihren Eltern sowie Freundinnen und Freunden der Einladung der Universitätsleitung zur Immatrikulations- und Auftaktfeier, die am 4. Oktober 2018 der Hartmann-Halle – der Spielstätte des Chemnitzer Basketballvereins NINERS – stattfand. Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Neueinschreibungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen seien: „Das ist ein starkes Signal für die TU Chemnitz, ein starkes Signal für Chemnitz und ein starkes Signal für den Freistaat Sachsen.“ Bei Studierenden aus dem Ausland steigerten sich die Einschreibezahlen im Vergleich zum letzten Wintersemester um 28 Prozent auf rund 600 neue Studierende im Wintersemester 2018/2019, die der Rektor ganz besonders und in Englisch begrüßte.

#wirsindchemnitz

Ein vom Chemnitzer Studenten Franz Lermer produziertes „Welcome-Video“, das in der Hartmann-Halle Premiere feierte, sollte insbesondere bei den Erstsemestern Lust und Interesse auf den Studien- und Forschungsstandort Chemnitz wecken. Auch Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, hatte diese Intention und richtete ihre Botschaften an die neuen Studierenden – die von der neuen Straßenbahnlinie zum Campus über dem günstigen Wohnungsangebot für Studierende bis hin zur neuen Kita „Campulino“ als wichtigen Baustein für die mögliche Familienplanung reichten.

Die Oberbürgermeisterin ging – ähnlich wie der Rektor zuvor – auch auf die jüngsten Ereignisse in Chemnitz ein. Sie versprach, dass sich die Stadt mit Rassismus und Rechtsradikalismus auseinandersetzt, und versicherte, dass „ganz viele eine internationale Stadt nicht nur wollen, sondern auch leben“. Marius Hirschfeld vom Student_innenrat machte deutlich, wie wichtig es ist, sich offen gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu stellen – beispielsweise im Rahmen von Demonstrationen. Dass die TU Chemnitz klare Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit in Chemnitz setzt, zeigte auch das von der Universität produzierte Video „#wirsindchemnitz“, das zur Immatrikulations- und Auftaktfeier eingespielt wurde. Es zeigt ein anderes Bild von Chemnitz als das, welches in jüngster Zeit um die Welt ging.

Vielfältige Uni und sportliche Tipps

Hirschfeld beschrieb im Grußwort des Student_innenrates auch die Vielfalt der TU und verwies dabei auch auf die zahlreichen studentischen Initiativen, Hochschulgruppen und Gremien sowie auf die Studentenclubs auf dem Campus, die alle vom Engagement der Studierenden leben.

Viel Beifall erhielt TU-Studentin Rebekka Haase, die mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel jüngst bei der Leichtathletik-EM in Berlin Bronze erkämpfte. Im Interview erläuterte sie, wie sie an der TU Chemnitz, die „Partnerhochschule des Spitzensports“ ist, den Spagat zwischen ihrem Psychologie-Studium und dem Leistungssport hinbekommt. Den neuen Studierenden gab sie auch einige Tipps mit auf den Weg: „In der Ruhe liegt die Kraft! Kommuniziert mit Euren Profs und Betreuern, wenn es mal Probleme gibt – und macht Euch keinen Stress!“

Kulturell umrahmt wurde die Feier vom Universitätsorchester Collegium musicum e.V., vom Universitätschor – erstmals dirigiert von ihrem neuen Leiter Gerard Ramos Pardo –, von der TU Big Band und vom Theater Chemnitz, das einen Auszug aus dem neuen Musical „Drachenherz“ präsentierte, welches am 3. März 2019 Premiere feiert.

Die Immatrikulations- und Auftaktfeier ging zu Ende mit einer kleinen Party und einer Infomesse im Foyer. Bei freien Getränken konnte man miteinander ins Gespräch kommen. Eine Plattform zum weiteren Austausch und zur Vernetzung mit der Universität gibt es übrigens unter anderem auch auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.

Blitz-Umfrage: Was Studierende nach Chemnitz zieht

Agnieszka Siekiera und Delfina Zdebel sind beide aus Polen zum Studium nach Chemnitz gekommen, nachdem sie im Juni an einer Schnupperwoche im Rahmen der Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen (BIDS) teilgenommen hatten. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin hatten sie sich die TU angeschaut und sich dann relativ schnell für den Studiengang Europastudien mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung entschieden, auch aufgrund der Nähe zu ihrer Heimat. „Wir hatten zwar nach den Ereignissen der letzten Wochen etwas Angst, nach Chemnitz zu kommen, finden es aber jetzt ganz toll hier“, sagt Agnieszka Siekiera. „Wir haben in den Orientierungsveranstaltungen des Internationalen Universitätszentrums viele Studenten, aber auch die Stadt und die Uni kennengelernt“, berichtet Delfina Zdebel.

In der „O-Phase“ erste Kontakte geknüpft haben bereits Tobias Vogel und Sebastian Petschel – beide  studieren nun Elektrotechnik und Informationstechnik – sowie Lara Gefke und Tobias Allrich – beide  haben sich für die Biomedizinische Technik entschieden. Sie kommen aus Dachau bei München, Freital und Hannover. Tobias Allrich ist Chemnitzer, er hatte bereits durch den fächerübergreifenden Unterricht am Johannes-Kepler-Gymnasium und durch ein Praktikum mehrfach Kontakt zur TU. Er lobt insbesondere die günstigen Mieten am Studienort. Tobias Vogel hebt das „familiäre Klima“ an der Universität hervor, was ihn nach Chemnitz zog: „Außerdem wollte ich weg von daheim.“ Sebastian Petschel folgte seinem Hobby und wollte etwas Technisches studieren, zudem wusste er, dass er hier in Chemnitz schnell den Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten findet. Die guten Betreuungsrelationen waren auch für Lara Gefke ausschlaggebend, zudem die gute Ausstattung der Universität.

Aus Cottbus zog es Nadine Zacharias nach Chemnitz. Hier beginnt sie nun ein Studium der Europäischen Geschichte. Auf einer Ausbildungsmesse in ihrer Heimatstadt hat sie von den Studienberatern der TU Chemnitz erstmals von diesem Studiengang gehört und sich danach vor Ort beim Tag der offenen Tür tiefer darüber informiert. „Ich habe mich schon in der Schule sehr für Geschichte interessiert, weitere Anstöße gab mir mein Vater“, sagt sie.

Justin Leistner hat vor seinem Wirtschaftsinformatik-Studium, das nun beginnt, eine Berufsausbildung bei der Krankenkasse AOK absolviert. Nun will er erst einmal den Bachelor absolvieren. Für ihn war die Nähe zu seiner Heimatstadt Plauen ein wesentlicher Grund dafür, zum Studium an die TU zu kommen. „In Chemnitz habe ich mir gleich ein WG-Zimmer gesucht“, sagt er.

Im YouTube-Kanal der TU Chemnitz ist ein Video-Bericht verfügbar: http://bit.ly/TUCimma_2018

Über die Immatrikulations- und Auftaktfeier berichteten auch die Freie Presse und Radio UNiCC.

Mario Steinebach
04.10.2018

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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