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ZfSG - Zentrum für Sport und Gesundheitsförderung
Partnerhochschule des Spitzensports

Partnerhochschule des Spitzensports

Informationen

Die Technische Universität Chemnitz steht seit dem 03.07.2002 in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh), um am Standort Chemnitz den Spitzensport unter der olympischen Idee und den olympischen Idealen zu fördern.

Sportliche Höchstleistungen setzen einen außerordentlichen zeitlichen Aufwand voraus. Sie werden in einem Lebensabschnitt erbracht, in dem zugleich die Grundsteine für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden.

Unsere Universität ist daher gefordert, Studium und Prüfung so zu flexibilisieren und zu verbessern, dass studierende Spitzensportler und -sportlerinnen ihren angestrebten Studienabschluss im Rahmen der regulären Anforderungen an Prüfungsinhalt realisieren können.

Ziel der Kooperation

Die Vereinbarung dient dazu den studierenden Spitzensportler/innen eine sportliche Laufbahn und eine akademische Ausbildung zu gewährleisten und Benachteiligungen im Studium aufgrund ihres sportlichen Engagements zu vermeiden.

Außerdem umfasst das Programm konkrete Unterstützungsmaßnahme für die Sportler/innen, welche die Planung und den Ablauf des Studiums erleichtern.

Voraussetzungen

Nach dieser Vereinbarung können grundsätzlich Mitglieder der A-, B- oder C-Kader eines Spitzenverbandes gefördert werden. Die Athleten/innen verpflichten sich laut dieser Vereinbarung zu folgenden Leistungen:

  • mit der erforderlichen Sorgfalt ihr Studium zu planen und sich auf Prüfungen vorzubereiten
  • bei diversen Meisterschaften für die Universität zu starten
  • Die Hochschule regelmäßig über ihre sportlichen Erfolge zu informieren.
  • Repräsentative Aufgaben für die Hochschule im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten zu übernehmen
  • Nach Abschluss des Studiums bei der Beratung von aktiven Studierenden Spitzensportler/innen mitzuwirken

Leistungen der Universität

Während des Studiums gewährleistet die Universität im Rahmen ihrer Zuständigkeit:

  • Die Bereitstellung von studentischen Tutoren, die den Athleten/die Athletin durch eine individuelle Studienberatung begleiten und in Konfliktfällen unterstützen. Dabei soll mit der Laufbahnberatung im Olympiastützpunkt zusammengearbeitet werden.
  • Die Flexibilisierung der Studienplanung während der einzelnen Semester sowie die gesamte Studiendauer hinweg. Dabei orientiert sich die Studienplanung auch an den sportfachlichen Bedingungen und Voraussetzungen sowie den Trainings- und Wettkampfplanungen des Athleten/der Athletin und des nationalen Spitzenverbandes.

Folgende Maßnahmen werden zur Unterstützung der Spitzensportler angeboten:

  • Einführung von Urlaubssemester als "Meisterschaftssemester"
  • Flexibilität von Anwesenheitszeiten, insbesondere die Möglichkeit Fehlzeiten nachzuarbeiten
  • Individuell abgestimmte Abgabe- und Prüfungstermine, ggf. mit Modifizierung von Prüfungszeiträumen und Studiendauer
  • Die entgeltfreie Benutzung der Hochschulsportanlagen (ZFG, Sporthalle, Sportplatz,...).
  • Besondere Berücksichtigung der Sportler/innen bei der Bereitstellung eines Wohnheimplatzes durch das Studentenwerk.

Verfahrensabläufe bei:

  • Beantragung Nachteilsausgleich im Rahmen der Online-Bewerbung
    • Einreichung eines formlosen Antrags im Verfahren der Online-Bewerbung
  • Überschreitung der Regelstudienzeit
    • Nach § 20 Abs. 5 Sächsisches HSFG gibt es die Möglichkeit der „Nichtanrechnung von Studienzeiten auf die Regelstudienzeit“. Der Antrag ist formlos mit Nachweisen an das Studentensekretariat zu richten. Der Antrag kann frühestens nach Ablauf des Semesters, in dem der/die Student/in wettkampfbedingt keine Studien- und Prüfungsleistungen erbringen konnte, gestellt werden. Mit diesem Antrag sind Nachweise wie Übersicht des Trainingsplans bzw. Termine zu den Wettkämpfen oder eine kurze schriftliche Darlegung der besonderen Situation mit Mitzeichnung des Tutors einzureichen.
    • Unabhängig von der Nichtanrechnung von Studienzeiten haben die Studenten an der TU Chemnitz die Möglichkeit, vier Semester über die Regelstudienzeit hinaus zu studieren. Gemäß § 35 Abs. 4 Sächsisches Hochschulgesetz.
  • Gewährung von Urlaubsemestern als "Meisterschaftssemester"
    • Die Studenten/-innen stellen einen Antrag auf Beurlaubung und fügen einen Nachweis mit bei, der vom Zentrum für  Sport und Gesundheitsförderung (ZfSG) der TU Chemnitz ausgestellt wird. Dieser Nachweis muss bescheinigen, dass er/sie auf Grund der Vorbereitung für die Teilnahme an Wettkämpfen nicht am regulären Vorlesungs-/ bzw. Studienbetrieb teilnehmen kann.

Tino Wächtler

Presseartikel