TUC-Student springt im Dreisprung mit Bestleistung aufs Podest
Maximilian Skarke, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz, gewann am 1. März 2026 bei den Deutschen Leichtathletik Hallenmeisterschaften in Dortmund die Bronzemedaille im Dreisprung
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Maximilian Skarke gewann bei der Deutsche Leichtathletik Hallenmeisterschaften die Bronzemedaille im Dreisprung. Foto: privat
Die Deutschen Leichtathletik Hallenmeisterschaften, die vom 27. Februar bis zum 1. März 2026 in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund stattfanden, gelten als nationales Highlight der Hallensaison. Deutschlands beste Leichtathletinnen und Leichtathleten kämpften um Titel und Medaillen. Unter ihnen befand sich Maximilian Skarke, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Chemnitz. Nach seinem Sieg bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Leichtathletik (Halle) in Erfurt Mitte Februar krönte er nun seine Erfolgsserie und gewann am 1. März 2026 in Dortmund die Bronzemedaille im Dreisprung der Männer. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 15,66 Metern sicherte sich der 20-Jährige Platz drei bei den nationalen Titelkämpfen. Skarke studiert seit dem Wintersemester 2024/25 an der TU Chemnitz, ist Teil des Spitzensportlerprogramms seiner Universität und zählt als Nachwuchskaderathlet zu den vielversprechenden Talenten in seiner Disziplin.
Im Vorfeld des Dreisprung-Finals der Männer war klar, dass es einen neuen Hallenmeister geben würde, da der langjährige Titelträger Max Heß verletzungsbedingt auf die Hallensaison verzichten musste. Mit 15,80 Metern ging Gold an Peter Osazee (MTG Mannheim), mit 15,78 Metern Silber an Mohammed Amin Alsalami (LAC Berlin).
Maximilian Skarke vom LAC Erdgas Chemnitz war mit der drittbesten Meldeleistung angereist und hatte sich eine Medaille zum Ziel gesetzt. Nach einem soliden Einstieg mit 15,38 Metern, der ihm den Einzug in den Endkampf sicherte, musste er zunächst Rückschläge hinnehmen. Zwei aussichtsreiche Versuche waren knapp übertreten. Vor dem abschließenden sechsten Sprung lag er auf Rang vier. Um in die Medaillenränge vorzustoßen, musste er seine bisherige Bestleistung von 15,61 Metern übertreffen. Skarke verlängerte den Anlauf, ging volles Risiko – und sprang mit 15,66 Metern zu einer neuen persönlichen Bestleistung und Bronze.
„Ich freue mich sehr über diese Medaille. Der Wettkampf war spannend und extrem knapp. Insgesamt bin ich mit der Hallensaison sehr zufrieden. Ich habe eine neue Bestleistung erzielt und mich auf diesem Niveau stabilisieren können. Ich bin mir sicher, dass im Sommer noch mehr möglich ist“, sagte Skarke rückblickend.
Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“
Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.
Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php
Anne Eichhorn
03.03.2026