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Silberne Lorbeeren im Viererbob

Michel Gröper, Lehramtsstudent der TU Chemnitz, gewann am 6. Februar 2026 bei den Deutschen Meisterschaften und Deutschen Juniorenmeisterschaften in Altenberg die Silbermedaille im Viererbob der Männer und Junioren U26

Bei den Deutschen Meisterschaften und Deutschen Juniorenmeisterschaften im Viererbob der Männer und Junioren U26 am 6. Februar 2026 im Wintersportgebiet Altenberg sicherte sich der 22-jährige Michel Gröper gemeinsam mit seinem Team die Silbermedaille. Gröper nimmt seit dem Wintersemester 2024/2025 am Spitzensportlerprogramm der TU Chemnitz teil und studiert im vierten Semester Lehramt an Grundschulen.

Sportliche Höchstleistung in Sekundenschnelle

Die Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg ist Austragungsort vieler nationaler und internationaler Wettbewerben, so auch der diesjährigen Deutschen Meisterschaften und Juniorenmeisterschaften im Bob. Gefahren wurde auf der 1.413 Meter langen Bahn in der Arena des SachsenEnergie Eiskanals. Die Strecke gilt als eine der anspruchsvollsten Bobbahnen der Welt. Besonders der Kreisel sowie die Kurvenkombinationen 13–14 und 15–16 verlangen den Athleten laut Gröper alles ab: „Während einer Fahrt wirken Kräfte von bis zu 5 G auf das Team“, sagt der Wintersportler. Nach zwei Läufen, deren Zeiten addiert werden, stoppte die Uhr für seine Mannschaft des BSC Sachsen Oberbärenburg/Dresdner SC 1898 bei 1:48,73 Minuten. Damit lag sie nur 0,35 Sekunden hinter dem Siegerteam aus Bad Feilnbach/Königssee.

Für den Bundeskaderathleten mit Status Nachwuchskader des Bob- und Schlittenverbandes (BSD) kommt es als Anschieber vor allem auf Timing und maximale Beschleunigung an. „Im Viererbob springen vier Menschen aus dem vollen Sprint innerhalb von ein bis zwei Sekunden in den Bob – da muss alles passen“, erklärt Gröper. Kurz vor jedem Start folgt ein festes Teamritual: das gemeinsame Abklatschen, bevor es in den Eiskanal geht. Gröper beschreibt den Gewinn von Edelmetall und den Meistertitel als „aufregend, schnell, kalt“ – und vor allem als Bestätigung harter Trainingsarbeit: „In diesem Moment wusste man, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat.“

Erfolgreiche Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport

Das Training findet mindestens einmal pro Woche gemeinsam im Leistungssportzentrum Altenberg sowie im Sportforum Chemnitz statt. Durchhaltevermögen und ein starker Wille sind für den Lehramtsstudenten wichtig, um Leistungssport und Studium zu verbinden. Gerade im Wintersemester überschneiden sich Wettkämpfe und Lehrveranstaltungen häufig. Dank des Spitzensportlerprogramms der TU Chemnitz kann er seine Prüfungen verschieben und seinen Semesterplan flexibel anpassen.

Sportlich und akademisch blickt er bereits nach vorn: Im Sommersemester 2026 plant er, sein Studium fortzusetzen. Parallel dazu bewirbt er sich für die Sportfördergruppe der Landespolizei, um im September 2026 dort beginnen zu können. Die Silbermedaille von Altenberg ist für ihn ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und ein weiterer Beweis dafür, dass sich Spitzensport und Studium an der TU Chemnitz erfolgreich miteinander verbinden lassen.

Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“

Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.

Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php

Anne Eichhorn
18.02.2026

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