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Erfolgreiche Bleibeverhandlungen mit Prof. Dr. Andreas Undisz

Inhaber der Professur Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturanalytik an der TU Chemnitz wurde zum W3-Professor ernannt

Mit Prof. Dr. Andreas Undisz, Inhaber der Professur Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturanalytik an der Fakultät für Maschinenbau, wurden erfolgreiche Bleibeverhandlungen geführt. Nun erhielt er seine Ernennungsurkunde zum W3-Professor mit Wirkung zum 1. Januar 2026 aus den Händen von Prof. Dr. Anja Strobel, Vertreterin des Rektors und Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der TU Chemnitz.

Prof. Undisz hat in den vergangenen Jahren die Zusammenhänge von Struktur und Eigenschaften moderner Werkstoffe erforscht. Sein Fokus liegt neben Aspekten des Werkstoffvolumens insbesondere auf Grundlagen der Entstehung von Werkstoffoberflächen. Zugang dazu erhält er durch moderne Methoden der Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturanalytik. Die Erkenntnisse sind Grundlage für die gezielte Optimierung von Werkstoffen und ihren Oberflächen, z. B. für den Einsatz in minimalinvasiven Implantaten, der Energieerzeugung oder der Mobilität. An der TU Chemnitz hat Prof. Undisz maßgeblich den Forschungsneubau und die großgerätetechnische Ausstattung für das neue Transmissionselektronenmikroskopiezentrum (TEM-Zentrum), dessen Leitung er übernommen hat, vorangetrieben.  Auch in der Lehre setzt er viele Akzente und ist mit seinem Team an mehreren Studiengängen beteiligt.

„In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit dem Neubau für das TEM-Zentrum, der Einwerbung modernster Gerätetechnik sowie erfolgreichen Forschungsanträgen und hochkarätigen Publikationen viel erreicht. Für diese Erfolge ausschlaggebend sind insbesondere das motivierte Team an meiner Professur, das persönliche kollegiale Gefüge rund um unser TEM-Zentrum und das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik sowie die Unterstützung durch drei Fakultäten, unsere Verwaltung und das Rektorat. In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, meine Arbeit an unserer TU Chemnitz fortzuführen“, sagt Undisz.

„Wir freuen uns ganz außerordentlich, dass es gelungen ist, unseren Kollegen Andreas Undisz an der TU Chemnitz zu halten. Wir schätzen ihn und sein vielfältiges Engagement sehr und sehen enormes Potential seiner Arbeit, gerade im Kontext des TEM-Zentrums, die speziell die Kernkompetenz ‚Materialien und intelligente Systeme‘ in Zukunft maßgeblich mit prägen wird“, sagt Strobel.

Zur Person: Prof. Dr. Andreas Undisz

Andreas Undisz hat an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Werkstoffwissenschaft studiert. Es schloss sich daran 2009 die Promotion mit dem Thema „Optimierung von strukturellen und funktionellen Eigenschaften von NiTi mit Pseudoelastizität/Formgedächtnis für den medizinischen Einsatz“ an. Anschließend wechselte er als Postdoc mit einem Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Von 2012 bis 2020 war er Gruppenleiter am Otto-Schott-Institut für Materialforschung in Jena. Seine Habilitationsschrift zum Thema „The variability of natural NiTi surfaces“ reichte er 2018 an der Universität Jena ein. Im gleichen Jahr erhielt er die Lehrbefugnis und den Titel „Privatdozent“. Prof. Dr. Andreas Undisz ist seit 2020 Inhaber der Professur Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturanalytik an der TU Chemnitz. Er ist zudem Mitglied der Bibliothekskommission der TU Chemnitz sowie Mitglied der Studienkommission und des Prüfungsausschusses des Studienganges „Medical Engineering“ (BA/MA). Außerdem ist er als Gutachter tätig, u. a. für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Carl-Zeiss-Stiftung sowie zahlreiche Fachzeitschriften auf den Gebieten Werkstoffforschung und Elektronenmikroskopie.

Mario Steinebach
08.01.2026

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