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Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache

Informationen zum Erweiterungsfach "Deutsch als Zweitsprache"

Ab dem Wintersemester 2016/2017 kann das Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache für die Grundschule an der TU Chemnitz studiert werden. Interessenten ab dem 3. Semester können sich über das Bewerberportal zu den üblichen Fristen bewerben.

Warum sollten Sie das Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache studieren?

  1. Die aktuelle Situation an Schulen stellt sich wie folgt dar: Es kommen teilweise wöchentlich neue Kinder mit Migrationshintergrund an die Schulen mit unterschiedlichen Lerneingangsvoraussetzungen. Es handelt sich bei diesen um teilweise nicht-alphabetisierte Kinder mit wenig Schulerfahrung bis hin zu gut beschulten Kindern mit ersten Kenntnissen in der Fremdsprache Englisch. Für diese heterogenen Lernergruppen müssen Sie einen binnendifferenzierten Unterricht gestalten, für den wir Sie im Laufe des Erweiterungsfachstudiums optimal ausbilden.
  2. Das muttersprachliche Unterrichtskonzept, das Sie an der Schule mit muttersprachlichen Kindern durchführen, um ihnen das Deutsche näherzubringen, kann auf Kinder mit Migrationshintergrund nicht so ohne weiteres angewendet werden. Dazu benötigen Sie umfangreiche Kenntnisse darüber, wie eine zweite Sprache erworben wird und inwiefern die Erstsprache des Kindes berücksichtigt werden sollte. Auch eine Sensibilisierung für Ihre eigene Muttersprache (die Strukturen des Deutschen) begünstigt Ihre Unterrichtskonzeption für die Kinder mit Migrationshintergrund.
  3. Das Studium bietet diese und weitere Studieninhalte im Rahmen von 7 Modulen an, für die pro Semester 2 Veranstaltungen veranschlagt werden. Das Studium des Erweiterungsfaches hat eine Studienzeit von 8 Semestern.
  4. Sie sind nicht verpflichtet, nur in VKA-Klassen zu unterrichten, aber Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass auch Sie als Fachlehrer mit Kindern mit Migrationshintergrund zu tun haben werden, diese in den Fachunterricht integrieren und Ihre Unterrichtsgestaltung auf diese speziellen Bedürfnisse abstimmen müssen.
  5. Ihr Qualifikations-Vorteil: Sie studieren das Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache während Ihres Referendariats weiter und schließen es mit der Erweiterungsfachprüfung ab. Hierfür werden Sie von Ihrem Rektor freigestellt. Sie wären demnach, wenn Sie im 3. Fachsemester mit dem Erweiterungsfach beginnen, mit dem 2. Staatsexamen auch vollwertig ausgebildete DaZ-Lehrkraft. Auch nach dem Referendariat können Sie von Ihrem Rektor für die Weiterqualifikation freigestellt werden.
  6. Ihr Vorteil an der Schule: Sie haben eine Mittler- und Koordinationsstelle in der Schule inne, für die Sie nicht nur Abminderungsstunden erhalten, sondern auch mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit.

Die Fakten:

Zugangsvoraussetzung ist die Immatrikulation in den Studiengang Lehramt an den Grundschulen (mindestens
drittes Fachsemester) oder ein abgeschlossenes Studium Lehramt an den Grundschulen.
Studienzeit: (7 Module mit je zwei Veranstaltungen)
Studienbeginn: in der Regel Wintersemester
Die Anzahl der Studierenden ist auf 20 beschränkt.

Den Flyer mit allgemeinen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Studiendokumente

Studienordnung "Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache für das Lehramt an Grundschulen" (26.09.2016)

Prüfungsordnung "Erweiterungsfach Deutsch als Zweitsprache für das Lehramt an Grundschulen" (26.09.2016)

Weitere Informationen zur Organisation erhalten Sie in der Fachstudienberatung des Zentrums für Lehrerbildung. Zu den inhaltliche Aspekten gibt Ihnen Frau Dr. Uta Großmann, Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, gern Auskunft. Die Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/germanistik/daf/mitarbeiter.html

 

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