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Reaktion auf Anfragen von Studierenden, Studieninteressierten und Eltern zu den jüngsten Ereignissen in Chemnitz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende, liebe Studieninteressierte,

vor dem Hintergrund der schlimmen Ereignisse der letzten Tage erreichen uns immer wieder Anfragen insbesondere besorgter Studierender, Studieninteressierter und Eltern. Angesichts des gewaltsamen Todes des jungen Mannes am vergangenen Sonntag in der Chemnitzer Innenstadt und der darauffolgenden fremdenfeindlichen und rassistischen Übergriffe, Ausschreitungen und Randale können wir die zum Ausdruck gebrachte Sorge sehr gut nachvollziehen.

Diese Ereignisse, die wir auf das Schärfste verurteilen (vgl. hierzu den Offenen Brief unter mytuc.org/rmwv), sind alarmierend und dürfen nicht ansatzweise verharmlost werden. Es ist notwendig, alles dafür zu tun, dass sich derartige Ereignisse nicht wiederholen, und klare Zeichen gegen Gewaltverbrechen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen.

Wir möchten jedoch auch darauf hinweisen, dass diese Ereignisse und das dadurch entstandene Bild nicht repräsentativ sind für das alltägliche Leben in Chemnitz. An der TU Chemnitz werden die Grundsätze der Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz intensiv gelebt. So studieren, forschen und lehren an unserer Universität Menschen aus mehr als 90 Nationen. Mit rund 3.000 internationalen Studierenden, was einem Anteil von mehr als 25 Prozent entspricht, ist die TU Chemnitz die internationalste Hochschule in Sachsen und bundesweit mit an vorderster Stelle.

Es ist uns kein einziger Fall bekannt, in dem es zu fremdenfeindlich oder rassistisch motivierten Gewalttaten gegen unsere Studierenden und Beschäftigten gekommen ist. Auch die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst hat in der Presse deutlich gemacht, dass sich ausländische Gäste in Sicherheit bewegen können und an der TU Chemnitz gut aufgehoben sind (https://www.tagesspiegel.de/wissen/ausschreitungen-in-chemnitz-an-der-tu-chemnitz-gut-aufgehoben/22972862.html).

Die TU Chemnitz setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass sich Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt bei uns wohlfühlen und hervorragende Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung haben. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Start in das Wintersemester 2018/2019.

 

Prof. Dr. Gerd Strohmeier

Rektor       

                                                

Prof. Dr. Maximilian Eibl                                               

Prorektor für Lehre und Internationales

 

Mario Steinebach
31.08.2018

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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