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Mobiltäts- und Sozialbericht 2017 erschienen

Student_innenrat der TU Chemnitz legt Auswertung einer Umfrage zu Nutzungsgewohnheiten im Öffentlichen Personennahverkehr und zur sozialen Situation der Chemnitzer Studierenden vor

Im Januar und Anfang Februar 2017 wurde vom Student_innenrat der Technischen Universität Chemnitz (StuRa) eine Mobilitäts- und Sozialerhebung durchgeführt, um das Verkehrsverhalten der Chemnitzer Studierendenschaft zu erheben. Im besonderen Fokus standen dabei die Nutzungsgewohnheiten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ebenso wurden Daten zur sozialen Situation der Studierenden erhoben. Von den 11.459 befragten Studierenden, die im Wintersemsester 2016/2017 an der TU Chemnitz eingeschrieben waren, beantworteten 1.774 den Online-Fragebogen vollständig.  Mittlerweile liegt die Auswertung vor, die im „Mobiltäts- und Sozialbericht 2017“ veröffentlicht ist.

Die Hälfte der Befragten nutzen ein Fahrrad in Chemnitz und etwas über ein Drittel ein Auto, jedoch sind Stadtbus/-bahn und „Zu Fuß laufen“ die am häufigsten genutzten Fortbewegungsarten. Jeder Fünfte hat jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich der Verkehrsanbindungen, um rechtzeitig zur ersten Vorlesung bzw. abends nach der letzten Lehrveranstaltung nach Hause zu kommen. 91,1 Prozent der Befragten befürworten das sachsenweite Student_innen-Jahresticket in der heutigen Form, 60,9 Prozent wünschen sich zudem die Fahrradmitnahme als Bestandteil dieses Tickets. Zudem plädieren 82 Prozent der befragten Eltern für die Mitnahmemöglichkeit ihrer Kinder. Das Student_innen-Jahrestickets wird nicht nur für den Weg zur Universität genutzt. Häufig kommt es auch für Besuche bei den Eltern, Freundinnen und Freunden sowie Partnerinnen und Partnern zum Einsatz – nicht nur im ÖPNV sondern auch für Zugfahrten. Die Abfrage der am häufigsten genutzten Zugverbindungen hat ergeben, dass insbesondere die nahegelegenen Großstädte Leipzig und Dresden angefahren werden.

Die befragten Studierenden haben im Vergleich zur Umfrage im Jahr 2012 durchschnittlich mehr Geld zu Verfügung, die hauptsächlichen Einkommensquellen sind weiterhin die Eltern, BAföG und nicht selbstständige Arbeit. 614 Personen gaben an, dass eine Arbeit, ob selbstständig oder nicht selbstständig, notwendig für die Finanzierung ihres Studiums ist. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass sich fast 35 Prozent der Chemnitzer Studierenden ehrenamtlich engagiert.

Für Rückfragen steht Marius Hirschfeld, Mitarbeiter im Referat Verkehr des StuRa, unter marius.hirschfeld@stura.tu-chemnitz.de gern zur Verfügung.

Mario Steinebach
04.12.2017

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