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Auf Entdeckungstour in der „Virtuellen Orangerie“

Universitätsrechenzentrum und TUCdiscover-Projektteam haben das Hörsaalgebäude digital nachgebaut und ermöglichen dort den Besuch der Virtuellen TUCtage ­– Aktion "Finde das Lichtschwert!" ist gestartet

  • Grafik eines Gebäudes und des Teils eines Foyers mit Messeständen.
    Der links eingebette Screenshot zeigt einen Teil der "Virtuellen Orangerie", in der sich die Avatare frei bewegen können. Fotografik: Jacob Müller
  • Sieben verschiedene Avatare stehen im Raum verteilt.
    Die Avatare der Entwickler Jakob Sampel, Mario Haustein, Antje Schreiber, Daniel Schreiber, Phillip Wabnitz, Monique Reuther und Maria Worf sind ab und an auch in der "Virtuellen Orangerie" unterwegs. Fotografik: Jacob Müller

Seit Montag lädt die Technische Universität Chemnitz zu ihren 3. Virtuellen TUCtagen ein. Normalerweise hätten Studieninteressierte die „Orangerie“ – wie das Hörsaalgebäude auf Grund seiner Fassade liebevoll genannt wird – selbst kennenlernen und zu Fuß erkunden dürfen. Doch mit Hilfe der “Virtuellen Orangerie” entfällt dieses Event nicht etwa, es wurde nur von der “echten” in die digitale Welt verlagert.

Seit mehreren Wochen tüftelt Soziologie-Student Jakob Sampel als studentische Hilfskraft und Mitglied des Projektteams „TUCdiscover” an der “Virtuellen Orangerie”. Die Idee: Damit die Studieninteressierten die TU Chemnitz trotz der aktuellen Coronalage so gut wie möglich erkunden können, wurde das Hörsaalgebäude nahezu originalgetreu virtuell in Pixelgrafik nachgebaut – mit Erfolg, wie Jakob Sampel findet. Er verspricht: “Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein wirkliches digitales Schmankerl.” Doch was nach Spiel und Spaß aussieht, ist in Wirklichkeit in harter Arbeit und wochenlanger Vorbereitung entstanden. “Wir hatten Glück, da das Team der Chemnitzer Linux-Tage 2021 das Gebäude bereits virtuell errichtet und für uns nutzbar gemacht hat”, so der Student. “Der Grundriss und die zahlreichen Sitzecken waren also bereits digitalisiert. Ich habe die Orangerie nun quasi nur noch möbliert und nach passenden Teppichen, Bodenbelägen und Farbkonzepten gesucht.” Doch der junge Mann steckt nicht nur hinter der Optik, sondern ist auch für die Funktionalität und kreativen Gestaltungsideen des Nachbaus verantwortlich.

Hineinspaziert in die „Virtuelle Orangerie“!

Die virtuelle Kopie des Hörsaalgebäudes besteht wie das Originalgebäude aus zwei Ebenen, auf denen sich Nutzerinnen und Nutzer mithilfe eines selbst erstellten oder vorgefertigten Avatars frei bewegen können. “Die virtuelle Orangerie wurde dabei nahezu genauso eingerichtet, wie wir es auch zu Live-Besuchen gehandhabt hätten”, erklärt Dr. Maria Worf, Mitarbeiterin des Projekts „TUCdiscover“. So können sich die virtuellen Gäste bei Fragen an das Info-Desk in der Mitte der ersten Etage wenden oder sich im digitalen Merchandising-Shop TU-Chemnitz-Goodies kaufen. Im Erdgeschoss kommen zudem all diejenigen auf ihre Kosten, die sich für Studienbereiche Technik & Informatik, Chemie, Physik und Mathematik, Lehramt oder aber für ein Auslandsstudium interessieren. Nähert man sich mit seinem Avatar Ständen und Karten, so öffnen sich in einem Zusatzfenster automatisch Webseiten mit weiteren Informationen oder Programmhinweisen. Einige Stände bieten zudem Meeting-Räume für Fragen und Diskussionen an. Über die große Treppe können Studieninteressierte wie auch in der “echten” Orangerie das Obergeschoss samt Messeständen zu Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erreichen. Außerdem stellen sich dort der Universitätssport, der Student_innenrat sowie studentische Initiativen und Kooperationspartner der TU vor.

Versteckte Überraschungen für entspannte Pausen

Neben allerlei Informationen warten außerdem viele Überraschungen auf die Besucherinnen und Besucher. “Wir haben im Gebäude einige Highlights versteck, der Spaß und kleine Verschnaufpausen sollen ja nicht zu kurz kommen“, so Sampel. Er verrät gern einige lustige Stationen, die er den Gästen ans Herz legt: “Man sollte unbedingt beim Stand des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek vorbeischauen. Dort warten wirklich tolle Spiele auf die Besucher.” So sehne sich zum Beispiel im Universitätsrechenzentrum ein Pinguin namens TUX auf seine Befreiung.

Räumlich getrennt, aber dennoch zusammen

Das eigentlich Beste an Live-Veranstaltungen wie den TUCtagen ist der Austausch mit Gleichgesinnten. Auch dafür wird in der “Virtuellen Orangerie“ gesorgt, denn auch dort tummeln sich Personen, mit denen man sich austauschen oder einfach mal “Hallo” sagen kann. Denn wenn der eigene Avatar auf andere trifft, startet er automatisch eine Unterhaltung. Bis zu vier Personen können gemeinsam kommunizieren, sobald sie sich an der gleichen Stelle befinden.

Neugierig geworden? Unter https://www.tu-chemnitz.de/tu/veranstaltungen/tuctag/orangerie.html gibt es weiter Informationen zu der “Virtuellen Orangerie” sowie Schritt-für-Schritt-Einweisungen.

Ein Lichtschwert finden und tolle Preise gewinnen

Die kreativen Köpfe hinter der "Virtuellen Orangerie" haben sich noch eine Aktion einfallen lassen, die noch mehr Lust machen soll auf einen Rundgang durch das Gebäude: "Finde das Lichtschwert!". Wer fündig wird, kann einen von zehn tollen Preisen aus dem Uni-Shop gewinnen. Einfach einen Screenshot seines Fundes mit seinem Avatar an unishop@tu-chemnitz.de senden und kurz erklären, wie man es geschafft hast, an das Lichtschwert heranzukommen. Bei mehreren Einsendungen werden die Gewinne verlost. "Möge die Macht mit unseren Gästen sein!", schmunzelt Worf und wünscht allen viel Spaß beim Entdecken der "Virtuellen Orangerie"

Weitere Informationen zu den 3. Virtuellen TUCtagen: www.studium-in-chemnitz.de

(Autorin: Isabel Möller)

Mario Steinebach
15.06.2021

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