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Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
E-Mobility
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie 

E-Mobility

eine gruppe von Menschen
 

Die Forschung der Arbeitsgruppe E-Mobility beschäftigt sich mit dem Nutzererleben und –verhalten im Bereich Elektromobilität aus Perspektive der Ingenieur- und Verkehrspsychologie. Dabei wird Elektromobilität als Gesamtsystem von Energieversorgung und Mobilität betrachtet. Der Fokus der Arbeitsgruppe liegt auf der Untersuchung von Fragestellungen der Mensch-Technik-Interaktion im Kontext dieses Gesamtsystems.

Dies umfasst Themen wie die Nutzerinteraktion mit Energieressourcen oder die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen. Innovative Einzelanwendungen werden ebenso getestet wie ganzheitliche Systemlösungen und Prototypen. Ein breites Spektrum von fundierten methodischen Zugängen kennzeichnet die Arbeitsweise. Dies umfasst sowohl Feldstudien, Laborexperimente und Fahrversuche, als auch Tagebuchstudien, klassische Befragungen, Nutzerinterviews sowie Fokusgruppen und Expertenevaluationen. Die enge Verschränkung unterschiedlichster Daten (Datenfusion), beispielsweise von qualitativen Interviewdaten und hochauflösenden Fahrzeugdaten, ist dabei charakteristisch.

Dies ermöglicht Erkenntnisse,welche mit zwei isoliert voneinander angewendeten Methoden (Datenquellen) nicht erreichbar sind. Die Entwicklung zuverlässiger und aussagekräftiger Methoden ist ein Schwerpunkt der Forschungsarbeit. Das Ziel ist stets, Wissen zu generieren das auch über die spezifischen untersuchten technischen Systeme hinaus Aussagekraft hat und dabei durch theoretische und methodische Entwicklungen sowie stichhaltige empirische Befunde zur Entwicklung der Ingenieur-und Verkehrspsychologie beizutragen.

Einige Beispiele für typische Forschungsfragen sind:

  • Wie erleben und interagieren Fahrer mit unterschiedlichen Informations- und Assistenzsystemen zum sparsamen Fahren?
  • Wie können Anreizsysteme für gesteuertes Laden von Elektrofahrzeugen gestaltet werden, damit sie einen hohen Nachhaltigkeitseffekt und gleichzeitig ein positives Nutzererleben erzielen?
  • Wie müssen Nutzerschnittstellen gestaltet werden, damit die Interaktion mit den Energieressourcen im System für den Nutzer so angenehm wie möglich ist?
  • Wie können Fahrer im Kontext geräuscharmes Fahren optimal unterstützt werden?
  • Wie entsteht Reichweitenstress (Reichweitenangst) und wie kann man sie vermeiden?
  • Wie können Smartphone Apps (Remote Interfaces) Elektromobilitätssysteme ergänzen?
  • Wie können Nutzerschnittstellen von Ladesäulen optimal gestaltet werden?
  • Wie können Range-Extender-Konzepte Akzeptanz und Nutzererleben verbessern?

Aktuelle Projekte:

  • FLOW Nutzerfreundliche Lösungen für die nächste Generation der Ladeinfrastruktur

Abgeschlossene Projekte:

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …