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Campuspylon im Dauertest

Neues Leit- und Orientierungssystem wird an der TU Chemnitz schrittweise eingeführt – Auf dem Mensavorplatz wurde erste Stele aufgebaut

Damit sich Studierende, Mitarbeitende und Gäste der Technischen Universität Chemnitz besser auf dem Campus und in den TU-Gebäuden zurechtfinden, wird nach und nach ein Leit- und Orientierungssystem installiert, das schrittweise die historisch nur unzureichend gewachsenen Ausschilderungen ablösen wird. Das Leit- und Orientierungssystem soll für alle Generationen und Anspruchsgruppen nutzbar sein. Gleichzeitig soll es die Attraktivität der Universitätsteile steigern und die Identifikation der Nutzerinnen und Nutzer mit der TU Chemnitz verbessern. In einem deutschlandweit ausgelobten Designwettbewerb hat sich der Entwurf der Agentur Neongrau aus Dresden durchgesetzt, der nun umgesetzt wird.

In diesem Zusammenhang werden in den nächsten Monaten und Jahren an allen vier Universitätsteilen insgesamt etwa 85 Stelen aufgestellt, darunter 16 sogenannte Campuspylone („Infopunkte groß“). Sie wurden als zentrale Informations-, Orientierungs- und Sammelpunkte konzipiert. Zudem bieten diese an wichtigen Kreuzungspunkten den Überblick über den jeweiligen Campus und die Umgebung. Die „Infopunkte klein“ (Wegweiser) dienen in regelmäßigen Abständen der Zwischenorientierung, helfen an Kreuzungspunkten, im richtigen Moment abzubiegen und weisen auf den Eingang des gewünschten Gebäudes hin.

Der erste Campuspylon wurde in den vergangenen Wochen auf dem Platz vor der Mensa an der Reichenhainer Straße aufgestellt. Diese drei Meter hohe Stele vermittelt bereits ein Bild vom modularen Aufbau des Info-Punktes und von der neuen Gebäudenomenklatur und damit einhergehend von den neuen Gebäudebezeichnungen und den künftig zu nutzenden Kürzeln und Icons. Die dort erkennbare Farbkombination aus TU-Grün und Petrol wird sich künftig durch das gesamte Leit- und Orientierungssystem der TU Chemnitz ziehen und auch bei den Leitelementen in Gebäuden angewendet. Einen ersten Eindruck dafür vermittelt bereits das MAIN-Gebäude an der Rosenbergstraße.

Der Campuspylon vor der Mensa ist ein Prototyp, an dem nun im Dauertest unterschiedliche Bauweisen erprobt werden, um Aspekte wie Lesbarkeit und Verwitterung zu prüfen. Zudem soll so eine wirtschaftliche Ausführung gefunden werden, bevor weitere Stelen angefertigt und  im Außenbereich aufgestellt werden.

Weitere Informationen zum Prototyp des Campuspylons erteilt das Dezernat Bauwesen und Technik, Telefon 0371 531-12500, E-Mail dezernat-bau@verwaltung.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
17.01.2020

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