Navigation

Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Campus

Studierende können neuen Gemeinschaftsraum nutzen

Erster „Common Room“ der TU Chemnitz wurde im Uni-Teil Straße der Nationen 62 eröffnet

Die Technische Universität Chemnitz bietet ihren Studierenden seit dem Wintersemester 2019/2020 einen frei zugänglichen Raum zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten: einen sogenannten „Common Room“. Der Common Room befindet sich in der Straße der Nationen 62 (2. Obergeschoss) und bietet Platz für 70 Studierende. Gemütliche Sofaecken, Stehtische und abgetrennte Arbeitsbereiche schaffen eine optimale Atmosphäre zum Lernen, Austauschen und kreativen Arbeiten. Zudem sind ausreichend Steckdosen und USB-Ports vorhanden. Die Beleuchtung im Lounge-Bereich des Raumes wird per Fernbedienung gesteuert. Künftig sollen im Common Room noch ein Getränke- und ein Snackautomat aufgestellt werden. Weitere Common Rooms, auch an anderen Universitätsteilen, sind bereits Planung.

Common Rooms sowohl ein Wunsch des Rektorats als auch der Studierenden

„Wir haben uns bereits 2016 das Ziel gesetzt, Common Rooms an der TU Chemnitz zu etablieren, die ich persönlich durch meine Forschungsaufenthalte in Großbritannien sehr zu schätzen weiß und die in vielerlei Hinsicht das Campusleben bereichern, unter anderem in dem sie eine Plattform für einen interdisziplinären und interkulturellen Austausch bieten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Ziel nun realisieren konnten und danke all jenen, die dazu beigetragen haben, sehr herzlich“, so der Rektor, Prof. Dr. Gerd Strohmeier.

Der Prorektor für Lehre und Internationales, Prof. Dr. Maximilian Eibl, weist darauf hin, dass auch seitens der Studierenden der Wunsch nach entsprechenden Räumlichkeiten geäußert wurde: „Ich freue mich, dass die Studierenden ihre Chance nutzten und über die Befragung ‚TUCpanel‘ ihren Wunsch nach Gemeinschaftsräumen geäußert haben. Nur so können wir die Universität in Richtung der tatsächlichen Bedürfnisse unserer Studierenden noch passgenauer ausrichten und die Rahmenbedingungen für ein Studium, die auch maßgeblich zum Studienerfolg beitragen, weiter verbessern.“

Aus Flurgarderobe wurde Common Room

„Studium bedeutet auch Raum zum gemeinsamen Austauschen, kreativem Problemlösen und kritischem Reflektieren außerhalb klassischer Lernräume. Dieser Idee wollen wir nun auch physisch Gestalt verleihen“, sagt Dr. Maria Worf, die seit 2013 im Rahmen des Projekts TU4U bereits die fachbezogenen Lern|RAUM-Angebote an den Fakultäten initiierte und die Entwicklung hin zu den Common Rooms maßgeblich begleitet hat. Zusammen mit einem Büroausstatter aus Lichtenstein und dem Baudezernat der TU Chemnitz wurde ein bislang leer stehender Bereich im zweiten Stock des Physikbaus an der Straße der Nationen für über 60.000 Euro ausgebaut. Früher wurde dieser Raum als Garderobe für den darüber liegenden Vorlesungssaal genutzt und diente dann lange Zeit als Durchgangsbereich.

Common Room als Ausstellungsraum

Auch weiterhin soll der neue Common Room von und mit Studierenden gestaltet werden und lebendig werden. So wäre es denkbar, dass in diesem Raum die Ergebnisse studentischer Projektarbeiten oder kleine Kunstprojekte zeitweise ausgestellt werden. „Über Ideen und Anregungen sind wir sehr dankbar. Auch Weiterentwicklungen wie ein interaktives Display sind denkbar, so dass die physischen Räume noch stärker mit den digitalen Möglichkeiten und Medien des Lernens vernetzt werden können“, sagt Worf. 

Weil für ein gutes Zusammenlernen und -arbeiten auch ein paar Spielregeln wichtig sind, freuen sich die Common-Room-Verantwortlichen über Anregungen zur Gestaltung des gemeinsamen Miteinanders. Das betrifft z. B. Reservierungsmöglichkeiten für studentische Initiativen oder größere Gruppen, das Anbringen von Aushängen und das Verteilen von Flyern sowie das Thema Ordnung und Sauberkeit. Rückmeldungen dazu nimmt Dr. Maria Worf unter maria.worf@hrz.tu-chemnitz.de gern entgegen.

Mario Steinebach
07.11.2019

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel