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Mit Wissen Mehrwert schaffen

Rektor Prof. Dr. Arnold van Zyl zieht eine positive Jahresbilanz und dankt allen Angehörigen sowie Partnern der TU Chemnitz

Sehr geehrte Studierende und Mitarbeiter der Technischen Universität Chemnitz,
sehr geehrte Absolventen, Freunde und Ehemalige unserer Universität,
sehr geehrte Kooperationspartner und Förderer der TU,

die Adventszeit hat begonnen und das Jahr 2014 neigt sich somit langsam seinem Ende zu. Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. So wie Sie freue auch ich mich auf diese Tage. Lassen Sie uns gemeinsam auf ein für unsere Universität erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Viele Zahlen belegen die äußerst positive Entwicklung der TU Chemnitz. So wurden im Wintersemester neun neue Studiengänge eingeführt, fünf weitere werden aktuell vorbereitet und gehen im kommenden Jahr an den Start. 3.148 Studierende haben sich für das Wintersemester 2014/2015 an der Technischen Universität Chemnitz neu eingeschrieben – mehr als je zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 14 Prozent. Vor allem die Masterstudiengänge sind zunehmend nachgefragt; hier stieg die Zahl der Einschreibungen auf 129 Prozent. Wir haben uns das Ziel gesetzt, unser Angebot an Masterstudiengängen bedarfsorientiert weiter auszubauen. Die hohen Einschreibezahlen – gerade im Masterbereich – bestätigen, dass uns dies gelungen ist. Insgesamt studieren weiterhin mehr als 11.000 Studierende an unserer Universität.

Ähnlich erfolgreich ist die Bilanz der Forschung. Wir rechnen mit einem ähnlich hohen Drittmittelaufkommen wie im Vorjahr. Zukunftsweisend für unsere Universität ist die zunehmende Verknüpfung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Stadt. In enger Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und An-Instituten der TU, mit der Stadtverwaltung und vielen Wirtschaftspartnern schaffen wir ideale Bedingungen, die eine praxisorientierte Ausbildung sowie Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung verbinden.

Ende Oktober ging an der TU das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs an den Start. Es versteht sich als Dachorganisation für Doktoranden, Postdocs, Habilitanden und Juniorprofessoren. Sein Ziel ist es, die vielfältigen Aufgaben rund um die Nachwuchsförderung noch professioneller und bedarfsorientierter zu erfüllen. Damit kommt die TU Chemnitz ihrer Zielstellung einen wesentlichen Schritt näher, eine zeitgemäße akademische Kultur sowie unterstützende Infrastruktur für Nachwuchswissenschaftler zu entwickeln und nachhaltig zu verankern.

Dass der bedarfsgerechte Transfer von Wissen und Technologie in die Wirtschaft und die Gesellschaft gelingt, unterstreichen auch 100 Ausgründungen, die in den vergangenen acht Jahren den Sprung aus der Universität auf den Markt geschafft haben. Mehr als 300 Arbeitsplätze sind so mit Unterstützung des Gründernetzwerkes SAXEED in der Stadt und der Region entstanden. Fügt man in diesem Zusammenhang die Bilanz unserer Kooperation mit dem Technologie Centrum Chemnitz hinzu, wurden seit dessen Gründung im Jahr 1991 bis heute 180 Ausgründungen hilfreich begleitet und etwa 900 Jobs generiert. Zur Unterstützung der erfolgreichen Transferstrategie wurde 2014 an der TU Chemnitz als Schnittstelle zu Wirtschaft und Gesellschaft das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer geschaffen.

Neben den vorangeschrittenen Baumaßnahmen - wie der Errichtung der Forschungshalle für den Bundesexzellenzcluster MERGE - spielen künftig die Verbindung und der Ausbau der Universitätsstandorte in Chemnitz eine wichtige Rolle. Ich denke dabei beispielsweise an den bevorstehenden Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek und an die Ansiedlung weiterer Universitätseinrichtungen entlang der Straßenbahntrasse des Chemnitzer Modells. Alle laufenden und künftigen Bauvorhaben werden in den kommenden Jahren dazu beitragen, die Studien- und Forschungsbedingungen an unserer Universität weiter zu verbessern.

Diese und viele weitere Erfolge, die wir erstmals auch in einem Jahrbuch vorstellen, wären natürlich nicht möglich ohne die Mitwirkung vieler TU-Angehöriger, ohne eine intensive Vernetzung der Universität mit der Wirtschaft sowie anderen Partnern und einen internationalen Austausch. Im Namen der Universitätsleitung danke ich Ihnen allen für Ihre Arbeit in den vergangenen Monaten und Ihre Unterstützung zum Wohle der TU Chemnitz. Unsere Universität soll auch weiterhin als intellektueller Impulsgeber national und international sichtbar sein. Wir wollen künftig noch stärker zeigen, welche gesellschaftliche Relevanz unser Wirken hat und wie es uns gelingt, mit Wissen Mehrwert zu schaffen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, persönliches Wohlergehen und alles Gute für das vor uns liegende Jahr. Bringen Sie auch 2015 Ihre Ideen in die erfolgreiche Entwicklung der TU Chemnitz mit ein.

Ihr Prof. Dr. Arnold van Zyl
Rektor der Technischen Universität Chemnitz

Mario Steinebach
10.12.2014

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