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So klingt die TU Chemnitz!

Vom Telefon über Radio- und Filmspots bis hin zur Internetpräsentation: Ein moderner Sound sorgt künftig für eine Wiedererkennung der Universität als einzigartige Marke

  • Die Soundmelodie der TU Chemnitz lässt sich auch als Klingelton aufs Handy übertragen. Nach dem Download erscheint "TU_Chemnitz_Elektro.mp3" im Display. Foto: Mario Steinebach

Wie ertönt es aus dem Handy, wenn man es anschaltet? Oft hört man eine unverwechselbare Melodie. Ein derartiges, hörbares Erkennungszeichen nennt man Soundlogo. Neben dem grafischen Logo eines Unternehmens oder einer Institution ist dies eine weitere Visitenkarte und damit Teil der Corporate Identity. Eine erfolgreiche Markenführung ohne Soundlogos und Jingles ist insbesondere in der Wirtschaft kaum noch vorstellbar. Wer auf audiovisuelle Medien zugreift, hört den Klang der Marke - in der Warteschleife des Telefons oder im Internet. Doch wie klingt die Technische Universität Chemnitz?

Um diese Frage zu beantworten, holte sich die TU Chemnitz die Soundproduzenten von grafiker.org ins Haus. Kreative Köpfe einer TU-Arbeitsgruppe, der unter anderem Mitarbeiter des Bereiches Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, der Uni-Pressestelle und des Büros des Rektors angehörten, feilten gemeinsam mit Agenturmitarbeitern an einer Klangidentität, die zu einer Technischen Universität passen soll. Sie diskutierten über viele Geräusche und Soundelemente, die letztendlich zu einer leichten Einprägsamkeit und damit zur Wiedererkennung der Marke "TU Chemnitz" beitragen können.

"Für den Sound der TU Chemnitz wählten die Produzenten und Sound-Designer experimentelle, technische und sehr moderne Sound-Entwicklungen und Kompositionen. Dadurch hat sich ein klares und solides Soundlogo für unsere Universität herausarbeiten lassen, das aus der Grundidee einer einfachen Wort-Tonalität heraus entwickelt wurde", erläutert Prof. Dr. Cornelia Zanger, Prorektorin für Marketing und internationale Beziehungen, die das Soundprojekt leitete. Eine moderne Erkennungsmelodie für die Technische Universität Chemnitz nimmt die Silben des Namens "T - U - Chem - nitz" auf und macht diesen in vier Tönen sing- und spielbar. "Dieses Soundlogo hat sowohl einen technischen als auch einen emotionalen Aspekt. So spiegelt es zum einen den technischen Schwerpunkt der TU Chemnitz wider, zum anderen ist die einfache, singbare Melodie emotional eingängig und leicht zu verinnerlichen", sagt Zanger. Das Soundlogo könne vielfältig eingesetzt werden - meist stehe es am Ende einer Werbemaßnahme, zum Beispiel in einem Radio- oder Filmspot.

Eine darauf aufbauende Soundmelodie der TU Chemnitz umfasst eine Art Hintergrundmusik. Bei dieser technischen, etwas charakterstärkeren Variante des Soundlogos und der Melodie wurde verstärkt mit einzelnen technisch klingenden Elementen gearbeitet. "Die Technik steht hier im Vordergrund, vorangetrieben durch den Break-Beat. Die Grundmelodie wurde durch den Beat hervorgehoben und das Piano deutlich härter gespielt, womit das Hauptinstrument eine höhere Präsenz erzielt", verdeutlicht Zanger die Intention der Sounddesigner. Die Soundmelodie in Kombination mit dem Soundlogo könne nun in verschiedenen Abwandlungen zum Bespiel als Begleit- oder Intromusik für Präsentationen, Veranstaltungen oder als Einbindung in das Telekommunikationssystem der TU und im Internet genutzt werden. Die Soundmelodie kann auch als Klingelton oder das Soundlogo als Signal einer SMS-Benachrichtigung stehen.

Soundlogo und Soundmelodie zum kostenlosen Download: http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/marketing/music/index.php

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Cornelia Zanger, Telefon 0371 531-10030, E-Mail prorektor.marketing@tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
01.02.2011

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