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TU Chemnitz bilanziert überdurchschnittliche Drittmitteleinwerbung ihrer Professorinnen und Professoren

Die Drittmitteleinnahmen je Professorin bzw. je Professor lagen 2023 im bundesweiten Vergleich der Universitäten (ohne Medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) mit 23,9 Prozent erneut weit über dem Bundesdurchschnitt

  • Blick auf ein historisches Gebäude, das an einer Straße liegt.
    Böttcher-Bau der Technischen Universität Chemnitz. Foto: Steve Conrad

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) 2025 mitteilte, hat die Technische Universität Chemnitz (TUC) im Jahr 2023 erneut weit überdurchschnittliche Drittmitteleinnahmen pro Professorin bzw. pro Professor im Bundesvergleich erreicht. Sie lagen bei durchschnittlich 411.565 Euro, während der Bundesdurchschnitt bei Universitäten (ohne Medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) 332.200 Euro betrug. Damit lag der TUC-Durchschnitt 23,9 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Drittmittel stammen unter anderem von der Europäischen Union, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, von Bundesministerien, von Stiftungen und aus der Wirtschaft.

Zusätzliche Drittmittel, die nicht von der Bundesstatistik erfasst sind

Darüber hinaus nahm die TUC im Jahr 2023 zusätzlich zu den in der Bundesstatistik ausgewiesenen Werten noch weitere Drittmittel ein. Dazu zählen u. a. Forschungsmittel des Freistaates Sachsen. In einer universitätsinternen Auswertung werden für das Jahr 2023 entsprechend insgesamt „Drittmitteleinnahmen je besetzte Professur (TU Chemnitz gesamt)“ in Höhe von 528.878 Euro ausgewiesen.

Der größte Anteil der Drittmittel der TU Chemnitz stammt im Jahr 2023 aus Bundesmitteln. Diese betrugen rund 40 Millionen Euro. Es folgen die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund zwölf Millionen Euro, die Mittel der Europäischen Union mit 10,64 Millionen Euro und die Mittel aus der Wirtschaft mit 7,72 Millionen Euro.

„Die erneut überdurchschnittlichen Drittmitteleinnahmen pro Professur zeigen, dass die TU Chemnitz ein außerordentlich leistungsstarker Forschungsstandort ist. Mein besonderer Dank gilt den Professorinnen und Professoren sowie ihren engagierten Teams, die mit großem Einsatz, innovativen Fragestellungen und erfolgreichen Kooperationen das Profil unserer Universität nachhaltig prägen“, sagt Prof. Dr. Anja Strobel, Vertreterin des Rektors und Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der TUC.

Hinweis:  Die Drittmitteleinnahmen je Professorin bzw. je Professor an deutschen Hochschulen werden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) auf Grund des bestehenden Datenerhebung und -verarbeitung mit einer Verzögerung von knapp zwei Jahren veröffentlicht.  Deshalb beziehen sich die aktuellsten Daten (Stand: September 2025) auf das Kalenderjahr 2023.

Mario Steinebach
09.02.2026

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