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TU Chemnitz wurde das Qualitätssiegel „familiengerechte hochschule“ im zweiten Dialogverfahren erneut zuerkannt

Technische Universität Chemnitz hat als Sachsens erste familiengerechte Hochschule ihr erfolgreiches Engagement wiederholt bestätigt

Der Technischen Universität Chemnitz (TUC) wurde das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ nach einem zweiten Dialogverfahren mit dem Auditor Dr. Michael Filliè der berufundfamilie Service GmbH und der Prüfung der Ergebnisse durch externe Gutachterinnen und Gutachter erneut zuerkannt. Sie ist die erste Hochschule in Sachsen, die bereits 2006 auditiert wurde und seitdem eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik einen hohen Stellenwert an der TUC besitzt. „Familienfreundliche Bedingungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Universitätskultur und ein wichtiger Standortfaktor, der dazu beiträgt, dass Studierende und Beschäftigte an der TUC gern studieren, arbeiten und sich wohlfühlen. Mit ihrer ausgeprägten Familienfreundlichkeit trägt die TUC dazu bei, die Attraktivität von Chemnitz als Studien-, Arbeits- und Lebensort weiter zu erhöhen. Die TUC achtet auf eine Wissenschafts- und Arbeitskultur, die allen Studierenden und Beschäftigten der Universität gleiche Chancen ermöglicht und sie in der Entfaltung ihrer individuellen Talente und Potenziale unterstützt“, so die Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung, Prof. Dr. Anja Strobel, die das aktuelle Verfahren rektoratsseitig begleitet hat.

„Der erneute Erfolg im Rahmen des Qualitätssicherungsprozesses und damit die Zuerkennung des Qualitätssiegels für die nächsten drei Jahre sind das Ergebnis eines langjährigen, anhaltenden Engagements der TUC für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen“, sagt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der TUC und Projektkoordinatorin des Audits, Karla Kebsch. Wesentliche Arbeitsschwerpunkte nach der letzten Auditierung waren in den vergangenen drei Jahren die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, die Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges zum Thema Inklusion und dessen Umsetzung, eine Hochschulkommunikation mit einem vielfältigen neuen Informationsangebot, verbesserte Beratungsangebote sowie eine Reihe von Maßnahmen der Universitätsleitung zur Unterstützung des wissenschaftlichen Personals bei der Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt in Verbindung mit Familie, Karriere und Personalentwicklung. Viel Anerkennung durch den Auditor erhielt die TUC auch für die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen trotz massiver Einschränkungen durch die Coronapandemie und als Grundlage dessen einer sehr zügigen Beschäftigung mit digitalen Formaten in der Kommunikation.

Zu den zukünftigen Maßnahmen  gehören u. a. die Weiterentwicklung des Personalentwicklungskonzeptes im Hinblick auf Aspekte wie digitale Zusammenarbeit, Lebensphasenorientierung, Diversität und Gesunderhaltung, die Fortführung des Studienerfolgsmanagements mit entsprechender Evaluation durch das TUC-Panel, die Erarbeitung eines Führungsleitbildes inklusive des Aspektes „familienbewusstes Führungshandeln“, die Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements sowie die Integration der Themen Vereinbarkeit und Diversität in das Engagement der TUC im Rahmen der Initiativen für die Kulturhauptstadt Europas 2025.

Stichwort: Dialogverfahren

Den ausführlichen Auditierungsprozessen mehrerer Jahre schließt sich das sogenannte "Dialogverfahren" an, in welchem den teilnehmenden Einrichtungen die eigenverantwortliche Steuerung und Gestaltung ihrer familien- und lebensphasenbewussten Studien- und Arbeitsbedingungen überlassen wird. Dieses Verfahren besteht aus einem durchgeführten ganztägigen Dialogtag, dessen Format in Absprache mit dem Auditor der berufundfamilie Service GmbH individuell gestaltet wird. Dieser Dialogtag findet alle drei Jahre statt und dient der Qualitätssicherung, d. h. der Überprüfung der Wirksamkeit und der Anpassung der vorhandenen Maßnahmen.

(Autorin: Karla Kebsch)

Familien-Portal der TU Chemnitz: http://www.tu-chemnitz.de/tu/familie/

Weitere Informationen erteilt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz, Karla Kebsch, Telefon 0371 531-36382, E-Mail karla.kebsch@phil.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
17.10.2023

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