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Europa im Fokus: Panel der Across-Allianz diskutierte Lösungen für Herausforderungen im grenzüberschreitenden Raum

Woche der Europäischen Hochschulen: Internationale Allianz der European Cross-Border University Across veranstaltete Diskussion mit internationalen Expertinnen und Experten zu Cross-Border-Herausforderungen im Hochschulbereich

Anlässlich des Europa-Tags am 9. Mai 2022 hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Woche der Europäischen Hochschulen ausgerufen. In diesem Kontext lud die European Cross-Border University Across im Vorfeld vier internationale Forschende der Mitgliedsuniversitäten zu einer Panel-Diskussion ein. In der Across-Allianz hat sich die Technische Universität Chemnitz mit neun internationalen Hochschulen zusammengeschlossen, um einen einzigartigen Bildungs- und Transfer-Raum im grenznahen Gebiet zu entwickeln. Dementsprechend diskutierte das interdisziplinär besetzte Panel Herausforderungen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben. Darüber hinaus identifizierte das Panel Handlungsfelder für eine Europäische Hochschule. Als bedeutender Ansatz wurde etwa ein kontinuierlicher Dialog zwischen Hochschulen und Politik im regionalen Kontext identifiziert. Auf diesem Weg können gleichermaßen die Anforderungen der Politik im Cross-Border-Kontext berücksichtigt und über die Aktivitäten der Europäischen Hochschulen Grenzregionen effektiv und nachhaltig mitgestaltet werden.

Die Panel-Diskussion ist online auf der Themen-Webseite zur Woche der Europäischen Hochschulen von Across abrufbar.

International besetztes Panel

  • Sanita Martena ist Professorin für angewandte Linguistik an der Rezekne Acadamey of Technology (Lettland) mit Fokus auf Sprach- und Bildungspolitik, Multilingualismus im Baltikum, linguistische Landschaften, latgalische Sprache, sowie Volkslinguistik. 
  • Gian Luca Gardini ist Professor am Lehrstuhl für Internationales Recht an der Universität Udine (Italien). Darüber hinaus bringt er Erfahrung aus EU-Politik und -Beratung mit.
  • Romi Pena ist Professorin an der Universität Lleida (Spanien) und Expertin im Bereich Life Sciences und Genetik. Pena ist außerdem als stellvertretende Leiterin internationaler Beziehungen an der Fakultät für Land- und Forstwirtschaft, Naturwissenschaft und Maschinenbau in Lleida tätig.
  • Svilen Kunev ergänzte die Runde als Professor für Business Administration und Entrepreneurship an der Universität Ruse (Bulgarien)
  • Moderation: Sorin Cazacu, Professor für Cultural Studies an der University of Craiova (Rumänien)

Hintergrund: „Across“

Die European Cross-Border University Across will eine Referenz für den Wissenstransfer und die innovative Entwicklung grenzüberschreitender Gebiete werden. Sie möchte Expertinnen und Experten ausbilden, die soziale, ökonomische und wissenschaftliche Entwicklung in grenzüberschreitenden Gebieten beeinflussen und aktiv gestalten können, indem sie sich mit deren grundlegenden Herausforderungen auseinandersetzen. 

Dafür haben sich in dem außergewöhnlichen Kooperationsprojekt „Across“ zehn europäischen Universitäten zusammengeschlossen und zum Ziel gesetzt, eine integrierende und grenzüberschreitende europäische Universität zu schaffen. Alle Partnerinnen und Partner begeistert die Idee, einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen:

  • Technologische Universität Bialystok (Polen)
  • Technische Universität Chemnitz (Deutschland)
  • Universität Craiova (Rumänien)
  • Universität Girona (Spanien)
  • Universität Lleida (Spanien)
  • Universität Nova Gorica (Slowenien)
  • Universität Perpignan Via Domitia (Frankreich)
  • Technologische Akademie Rezekne (Lettland)
  • Universität Ruse (Bulgarien)
  • Universität Udine (Italien)

Matthias Fejes
06.05.2022

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