Wie interagieren wir mit hochautomatisierten Fahrzeugen?
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz sucht Probandinnen und Probanden für eine Fußgängersimulator-Studie
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Die Fußgängersimulator-Studie findet in einem Raum im Universitätsteil Erfenschlager Straße 73 statt, wo die Probandinnen und Probanden mit einer VR-Brille in die virtuelle Realität einer Verkehrssituation eintauchen. Foto: Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Hochautomatisierte Fahrzeuge werden den Stadtverkehr der Zukunft maßgeblich prägen. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die selbstständig alle wesentlichen Fahraufgaben übernehmen, sodass sich die Passagiere nicht mehr dauerhaft auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren müssen. Doch wie gestaltet sich das Zusammenspiel zwischen dieser neuen Technik und uns Menschen außerhalb des Fahrzeugs? Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement (Leitung: Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann) der Technischen Universität Chemnitz untersucht derzeit, wie sich das Miteinander von Fußgängern und hochautomatisierten Fahrzeugen in Alltagssituationen, zum Beispiel bei der Straßenüberquerung, gestalten lässt. Da herkömmliche Kommunikationswege, wie der direkte Blickkontakt zur Fahrerin bzw. zum Fahrer, zunehmend entfallen, wird untersucht, wie ein sicheres und komfortables Miteinander im urbanen Raum gewährleistet werden kann.
Für ihre aktuelle Studie werden vom 20. bis 31. Juli 2026 Probandinnen und Probanden gesucht, die an einer Fußgängersimulator‑Studie im Universitätsteil Erfenschlager Straße 73 teilnehmen. Im Rahmen der einstündigen Forschungsstudie erleben die Teilnehmenden eine virtuelle Umgebung aus der Fußgängerperspektive. Die Aufgabe besteht darin, den Verkehrsfluss zu beobachten, die Straße mehrfach zu überqueren und die Situationen anschließend zu bewerten. Diese Einschätzungen tragen direkt dazu bei, die Mobilität von morgen menschzentriert und sicher zu gestalten.
Teilnahmevoraussetzungen: An der Studie können volljährige Personen teilnehmen, die über gute Deutschkenntnisse auf Muttersprachniveau verfügen, keine Seheinschränkung haben, die nicht durch eine Sehhilfe ausgeglichen werden kann, und die keine Probleme haben, ca. 25 Minuten zu stehen bzw. kurze Wege zu gehen. Zudem sollten die Teilnehmenden nicht anfällig für die Reisekrankheit oder Bewegungen in virtuellen Umgebungen sind.
Interessierte können sich anmelden unter www.mytuc.org/dnlj
Weitere Informationen erteilen Alina Schenk, E-Mail alina.schenk@s2020.tu-chemnitz.de, und Debora Kreisel, E-Mail debora.kreisel@s2022.tu-chemnitz.de.
Mario Steinebach
15.07.2026