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Traditionsreiche SIESTA-Reihe wird im Wintersemester fortgesetzt

„Chemnitz liest Asimov – Entdecken – Auseinandersetzen – Weiterdenken“: Universitas-Buchhandlung rückt Isaac Asimovs Werk ‚Ich der Roboter‘ in den Mittelpunkt und punktete mit SIESTA-Reihe 2021 erneut beim Deutschen Buchhandlungspreis

  • Eine FRau und ein Mann stehen vor dem Schaufenster einer Buchhandlung und halten Bücher in den Händen.
    Universitas-Inhaberin Wenke Helmboldt und Ingmar Rothe vom Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“ freuen sich schon auf die SIESTA-Lesungen, die je nach aktueller Corona-Situation analog oder digital stattfinden. Foto: Larissa Flade

In der Buchhandlung „Universitas“ auf dem Campus der Technischen Universität Chemnitz gibt es auch in Corona-Zeiten Veranstaltungshöhepunkte. „Im Wintersemester 2021/2022 wollen wir unsere  beliebte SIESTA-Reihe fortsetzen und uns zuerst Isaac Asimovs Werk ‚Ich der Roboter‘ widmen“, sagt Universitas-Inhaberin Wenke Helmboldt. In Asimovs Kurzgeschichtensammlung aus dem Jahr 1950 blickt die Robot-Psychologin Dr. Susan Calvin im Jahr 2057 auf die Meilensteine der Robotik zurück. Angefangen als Spielzeuge, so beschreibt sie, wurden Roboter in den nachfolgenden Jahrzehnten zu intelligenten Denkmaschinen, die die Entwicklung der Menschheit maßgeblich lenken. Asimov lässt in seinen Zukunftsvisionen dabei durchaus kritische Töne zu, behält aber einen grundlegenden Optimismus.

Aktuell werden die Lesungen mit dem Team des Projektes „Chemnitz liest Asimov – Entdecken – Auseinandersetzen – Weiterdenken“ vorbereitet, das im Wettbewerb „Eine Uni – Ein Buch“ des Stifterverbandes erfolgreich war. „Wir haben bereits unsere Schaufensterdekoration ganz auf Asimov ausgerichtet“, sagt Helmboldt, die Interessierte einlädt, sich in den Sommer- bzw. Semesterferien mit dem Buch zu beschäftigen. „Asimov soll in den kommenden Monaten neu oder weiterentdeckt werden. Wir wollen Asimov digital und, wenn möglich, in der Buchhandlung mit Mitgliedern der Universität und der Stadtgesellschaft lesen und diskutieren. Dafür wollen wir durchaus auch auf Roboterunterstützung zurückgreifen“, so Ingmar Rothe vom Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“ der TU Chemnitz, wo die Projektidee entwickelt wurde. Geplant seien zunächst mindestens sechs Asimov-Lesungen.

Stichwort: SIESTA-Reihe

Seit 21 Semestern lädt die Chemnitzer Buchhandlung „Universitas“ regelmäßig zu einer SIESTA-Lesung ein, die oft in Kooperation mit Bereichen der TU Chemnitz organisiert wurde und wird. Die SIESTA-Lesungen orientieren sich am amerikanischen Vorbild der "brown bag lecture", bei denen es neben Speisen und Getränke vor allem geistige Nahrung gibt. Die Lesungen dauern immer etwa eine Viertelstunde. Mit diesem und weiteren Veranstaltungsformaten sowie ihrem Service konnte „Universitas“ auch bundesweit punkten, denn 2018, 2019 und 2021 wurde der Shop in der Mensa an der Reichenhainer Straße mit dem Deutschen Buchhandlungspreis geehrt.

Hintergrund: Wettbewerb „Eine Uni – Ein Buch“

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung haben in Kooperation mit dem ZEIT Verlag das Programm „Eine Uni - ein Buch" ausgeschrieben. Sie zeichnen bundesweit die zehn besten Ideen und Aktionen von Hochschulen aus und fördern ihre Durchführung mit jeweils 10.000 Euro. Hintergrund der Ausschreibung: Der Doktorand redet mit dem Erstsemester, der Verwaltungsmitarbeiter mit dem Klinikchef, die Historikerin mit dem Maschinenbauer, die Muslima mit dem Christen, der Flüchtling mit den Campus-Anwohnern, die Sächsin mit dem Franken, die Professorin mit dem Sekretär, der IT-Spezialist mit der Bibliotheksmitarbeiterin und dem Leiter des Auslandsamtes. Kurz: Möglichst viele Mitglieder einer Universität tauschen sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen aus“, so der Stifterverband. Weitere Informationen: https://www.stifterverband.org/eine-uni-ein-buch und https://hybrid-societies.org/events/asimov2021 

Multimedia:

Bild zum Videolink

Mario Steinebach
29.07.2021

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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