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Philosophische Fakultät
Forschung

Forschung

Mit sieben Instituten ist die Philosophische Fakultät heute die größte und diversifizierteste Fakultät der TU Chemnitz. Ihre Wissenschaftler stehen im ständigen interdisziplinären Gespräch und haben die folgenden gemeinsamen Forschungsschwerpunkte ausgebildet:
 
  • Kompetenzen für die Informations- und Wissensgesellschaft (Neue Medien)
  • Europäische Kultur und Europäische Geschichte (Europa)
  • Politik und Gesellschaft
Neben Verbund- spielt die Einzelforschung nach wie vor eine große Rolle: Die Wissenschaftler der Fakultät sind durch ihre rege und innovative Forschungs- und Publikationstätigkeit national wie international vernetzt und bekannt; sie sitzen in den Vorständen einschlägiger Wissenschaftsverbände und in den Redaktionskomitees wichtiger Zeitschriften; sie tragen, wann immer sich dazu Gelegenheit bietet, ihr Wissen in die Öffentlichkeit. Der – alle Wissenschaftler der Fakultät verbindende – Konsens, dass man, historisch reflektiert, den Fragen und Herausforderungen der Gegenwart verpflichtet ist, führt, bei nicht nur räumlicher Nähe zu den MINT-Fächern, auch zu einem ganz besonderen Profil in der Lehre, das die Absolventen prägt: Wissenschaftlich auf hohem Niveau qualifiziert, querdenkend und rege, sind sie Arbeitgebern nicht nur in der Region willkommen, rüsten sich hier für die weitere wissenschaftliche Karriere und werden gerne von anderen Universitäten für Master oder Promotion angenommen.
 

Forschungsschwerpunkte

Institut Anglistik/Amerikanistik
  • Nationale und subnationale Identitäten in Sprache, Literatur und Kultur
  • Popular Culture / Populärkultur
  • Globalisierung und Transkulturalität
Institut für Europäische Geschichte
  • Regionen in Europa: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik vom 18. bis 20. Jahrhundert (Mittel- und Osteuropa sowie Großbritannien)
  • Langfristige Prozesse der europäischen Integration und Segregation von der Antike bis zur Neuzeit
  • Europas Eliten: Monarchie, Adel und Bürgertum vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert.
Institut für Europäische Studien
  • Europa zwischen Ost und West
  • Europäische Regionalstudien
  • Sprachen, Kulturen und Institutionen in Europa
Institut für Germanistik und Kommunikation
  • Sprache, Literatur, Kultur
  • Interaktion, Texte und Diskurse, Überlieferung
  • synchrone und diachrone interkulturelle Hermeneutik
  • Medialität, Wissen und Kognition, technische Anwendung
Institut für Medienforschung
  • Mediale Mischformen von Realität und Virtualität
  • Multimediales Darstellen, Kommunizieren, Interagieren, Spielen und Lernen
  • Kognition, Emotion sowie soziale und kulturelle Praxis multimodaler Mediennutzung und -produktion
Institut für Pädagogik
  • Bildung in der Wissensgesellschaft
  • Institutionelle Kulturen des Lehrens und Lernens
  • Professionalisierung und Professionaliät
  • Temporalität und Biographizität von Bildungsprozessen
Institut für Politikwissenschaft
  • Internationale Politik, vernetzte Sicherheit
  • Innenpolitik und Regierungssysteme
  • Politische Kultur und politische Ideen

wissenschaftliches Selbstverständnis der Philosophischen Fakultät

Kennzeichnend für die an der Philosophischen Fakultät verorteten Disziplinen ist eine Konzentration auf kulturelle, gesellschaftliche, politische, historische und wissenschaftstheoretische Gegenstände, die in ihren aktuellen Manifestationen und deren geschichtlicher Gewordenheit und Kontextualität reflektiert werden.

Die mediale Vermittlung dieser Gegenstände – durch das Arche-Medium Sprache sowie durch neuere und neuste mediale Formen – erfährt hier eine besondere Aufmerksamkeit, wobei ein besondere Akzent auf räumlicher und zeitlicher Distanz, also gemeinhin als interkulturell bezeichneten Phänomenen liegt. Die Frage, wie und was etwas ist und wie es begriffen werden kann, ist für alle Fächer konstitutiv.

Die Philosophische Fakultät ist mithin der Ort, an dem über Fragen von gesellschaftlicher, politischer und kultureller Aktualität im Zusammenhang einer sich globalisierenden Welt historisch informiert nachgedacht wird. Diese in der Lehre auf umfassende Bildung abzielende und in der Forschung Bildungsprozesse reflektierende Befassung mit den Gegenständen führt nicht nur zu einem spezifischen Absolventenprofil, sondern auch zu breiten inter- und transfakultären Exportmöglichkeiten, die gleichwohl nur auf Basis diversifizierter, intakter wissenschaftlicher Fächerkulturen bzw. -identitäten aufrechtzuerhalten sind.(aus dem Fakultätsentwicklungsplan 2013)

Presseartikel