Navigation

Inhalt Hotkeys
Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
Dienstleistungen

Neuigkeiten

Projektbegleitender Ausschuss in Clausthal-Zellerfeld

22.11.​2018

Am 14. und 15. November war es wieder soweit: der Projektbegleitende Ausschuss Welle-Nabe-Verbindungen der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. tagte in Clausthal-Zellerfeld bei zunehmend winterlichem Wetter am Fuße des Harzes. Die Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung war mit allen Mitarbeitern des Kompetenzzentrums „Welle-Nabe-Verbindungen“ vertreten und stellte die aktuellen Forschungsprojekte und mögliche Forschungspotentiale vor. Die neuesten Erkenntnisse führten zu einer intensiven und gewinnbringenden Diskussion mit den anwesenden Industrievertretern. Am Ende des ersten Tages stand eine Versuchsfeldführung am ausrichtenden Institut auf dem Programm.

Neues Lasermikroskop eröffnet vielseitige Möglichkeiten in der Festigkeits- und Verschleißforschung

12.11.​2018

Das an der Professur neu erworbene Laserkonfokal-Mikroskop von Keyence ermöglicht eine hochauflösende Erfassung von Oberflächen bis in den Nanometerbereich (5nm) in kurzer Zeit. Das Mikroskop bietet zwei verschiedene Aufnahmemodi. Die Oberfläche kann konventionell lichtmikroskopisch mittels Fokusvariation oder mittels Laserkonfokal erfasst werden. Der Laserkonfokal-Modus stellt dabei noch hochwertigere Messdaten für eine exakte Auswertung von Oberflächenkennwerten bereit. Komplexe Oberflächen, die bislang viele Stunden Messdauer in Anspruch nahmen, können nun innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden und liefern dabei eine höhere Ergebnisqualität.

Für die Forschungsgruppen „Tribologie“ und „Festigkeit“ steht damit ein mächtiges Werkzeug für die Erforschung und Beurteilung von Oberflächen- und Werkstoffschädigungen bereit.

Dominik Müller leistet sehr guten Beitrag zur Haftreibwertforschung

12.10.​2018

Am 11.10.2018 hat Herr Müller seine Abschlussarbeit verteidigt und wurde für die herausragende Leistung entsprechend belohnt! Die Arbeit zum Thema „Statistische Untersuchung an einem standardisierten Prüfverfahren zur Ermittlung von Haftreibwerten“ konnte auf Basis einer großen Stichprobe (89 Versuche unter gleichen Bedingungen) die Anwendung der Standardnormalverteilung auf das Prüfverfahren erwartungsgemäß validieren. Die neu eingeführten Methoden stellen einen Beitrag für höchstqualifizierte Ergebnisse, d. h. statistisch abgesicherte Reibwerte dar, die mit dem industriell vielfach anerkannten Prüfverfahren ermittelt werden. Die Professur dankt dem Jungakademiker für diese hervorragende Leistung sowie Herrn Prof. Götze und Frau Dr. Schmidt der Professur BWL III – Unternehmensrechnung und Controlling für die partnerschaftliche Betreuung und wirtschaftliche Bewertung der Arbeit.

Forschung

Gleitlager

Gleitlager
Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwekstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).

Welle-Nabe-Verbindungen

Welle-Nabe-Verbindungen
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.

Reibkorrosion

Reibkorrosion
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.

Nachgiebige Systeme

Nachgiebige Systeme
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.

Festigkeit von Verzahnungen

Festigkeit von Verzahnungen
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.

Reibwerte für kraftschlüssige Verbindungen

Reibwerte für kraftschlüssige Verbindungen
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.

Presseartikel