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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung 

Neuigkeiten

Reminder: Einreichungsfrist für das KT-Kolloquium 2026 endet am 31. Juli

27.07.2026

Die Einreichungsfrist für Beiträge zum KT-Kolloquium 2026 endet am 31. Juli 2026. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Forschung einem Fachpublikum zu präsentieren und Teil der Veranstaltung an der Technischen Universität Chemnitz zu werden.

Das KT-Kolloquium bietet insbesondere Nachwuchsforschenden eine Plattform, um:

  • ihre Forschungsstrategie und aktuelle Ergebnisse vorzustellen,
  • wertvolles Feedback aus der wissenschaftlichen Community zu erhalten,
  • sich mit Forschenden aus den Bereichen Konstruktionstechnik und Maschinenelemente zu vernetzen,
  • sowie ihren Beitrag nach erfolgreichem Peer-Review in der Fachzeitschrift Konstruktion zu veröffentlichen.

Veranstaltungstermine

  • Optionales Vorprogramm: 30. September 2026
  • KT-Kolloquium: 1.–2. Oktober 2026
  • Veranstaltungsort: Technische Universität Chemnitz

Das Institut für Konstruktion und Antriebstechnik (IKAT) freut sich darauf, die Teilnehmenden in Chemnitz begrüßen zu dürfen und gemeinsam aktuelle Entwicklungen der Konstruktionstechnik zu diskutieren.

Jetzt Beitrag einreichen – Einreichungsschluss: 31. Juli 2026:
http://kt-kolloquium.de/de

Einblicke in die Forschung am IKAT

23.07.2026

Hinter jeder technischen Entwicklung steckt intensive Forschungsarbeit. Als IKAT sind wir Teil dieser Forschungslandschaft und arbeiten an innovativen Lösungen für die Technologien von morgen. In diesem Video geben wir einen Einblick in die Forschung, mit der wir die Entwicklung nachhaltiger und effizienter technischer Systeme vorantreiben.

Volle Potenziale der Wellen und WNV ausschöpfen – IKAT@ecoroll research partnership days

22.07.2026

Am 23. und 24. Juni vertrat Herr Muhammedi das IKAT bei den ECOROLL Research Partnership Days mit seinem Vortrag „Festigkeitsbewertung festgewalzter Pressverbindungen“.

Im Rahmen seines Vortrags gab er Einblicke in die Festigkeitspotenziale von Pressverbindungen mit festgewalzter Oberfläche. Die durch das Festwalzen erzielte Festigkeitssteigerung wird in der DIN 743 über den Einflussfaktor der Oberflächenverfestigung KV beschrieben. Dabei zeigte sich, dass dieser Ansatz die Festigkeitssteigerung in erster Näherung gut erfasst, das vollständige Potenzial jedoch nicht vollständig abbildet. Eine detaillierte rechnerische Berücksichtigung der festigkeitssteigernden Eigenspannungen ermöglicht hingegen eine präzisere Beschreibung. Der Vortrag verdeutlichte anschaulich den Spannungsbogen zwischen einer wissenschaftlich fundierten Modellierung und einer praxisnahen Auslegung von Pressverbindungen.

Auch abseits des fachlichen Programms war das IKAT erfolgreich: Im traditionellen Spaßwettbewerb setzte sich Herr Muhammedi gegen den bisherigen Pokalsieger vom IMM der TU Dresden durch und sorgte dafür, dass der ECOROLL-Wanderpokal in Sachsen bleibt.

Wir bedanken uns bei ECOROLL für die gelungene Veranstaltung, freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe der Research Partnership Days und hoffen, den Wanderpokal auch im kommenden Jahr erfolgreich verteidigen zu können.

Wir blicken auf ein starkes Semester zurück und wünschen allen Studierenden eine optimale und reibungsarme Prüfungsphase!

17.07.2026

Wieder einmal hat die Zeit ihren ganz eigenen Optimierungsalgorithmus angewendet – und schwupps ist das Semester auch schon wieder vorbei! In den letzten Monaten haben wir gemeinsam viel konstruiert, die Grundlagen der Darstellungslehre vertieft und uns durch die faszinierende Welt der Maschinenelemente gearbeitet. Wir hoffen sehr, dass der Wissenszuwachs wirklich nachhaltig war!

Jetzt steht die Prüfungszeit an, und wir wissen: Das kann manchmal ganz schön ins Schwitzen bringen. Aber keine Sorge, wenn Sie in der Vorbereitung auf die richtige Tribologie setzen – sprich: Reibungsverluste und mentale Heißläufer durch gute Planung und ausreichend Kaffeeschmierung vermeiden – bringt Sie so schnell keine Prüfungsaufgabe aus der Ruhe.

Für die anstehenden Prüfungen wünschen wir Ihnen:

  • Formtreue bei den Antworten,
  • Passgenauigkeit bei den Lösungen,
  • eine optimale Tragfähigkeit Ihrer Nerven und
  • die nötige Lagerluft, um auch in heißen Phasen kühlen Kopf zu bewahren!

Unsere Tipps:

  • Keine Unbekannten in der Gleichung lassen: Nutzen Sie bei Unklarheiten zu den Vorlesungsinhalten unsere Konsultationsangebote oder wenden Sie sich an die Modulverantwortlichen.
  • Nächste Schritte konstruieren: Wenn Sie nach den Klausuren Lust haben, die Graue Theorie in echte Praxis zu verwandeln – werfen Sie gerne einen Blick auf unsere aktuellen Themen für Bachelor- und Masterarbeiten oder HIWI-Stellen rund um Produktentwicklung, Optimierung & Co.

Setzen Sie Ihre Kräfte effizient ein, halten Sie den Verschleiß gering und belohnen Sie sich nach getaner Arbeit mit einer wohlverdienten Pause!

Wir drücken Ihnen fest die Daumen und freuen uns darauf, Sie im nächsten Semester wiederzusehen!

Herzliche Grüße

Das Team der Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung

Forschung

Das tiefe Lernen (DL) und die künstlichen neuronalen Netze (ANN) gehören beide zum Bereich des maschinellen Lernens (ML), der wiederum der KI zugeordnet ist. ANNs sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erlernen und auszuführen, was in den letzten Jahren zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat.
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.
Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwerkstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.
Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung schon gleich zu Beginn mit Denken? Wie lassen sich Grundprinzipien der Nachhaltigkeit: Menschenrechte, Kreislaufwirtschaft, Natur- und Ressourcenschutz und betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit in Produkten verankern? Welche Methoden und Fähigkeiten benötigen Entwickler, Konstrukteure und Manager zur Umsetzung nachhaltiger Produkte in ihrer ganzen Komplexität?