Neuigkeiten
In der Fuge spielt die Musik – IKAT beim 15. SAXSIM
Herr Prof. Hasse präsentierte auf dem 15. SAXSIM in Chemnitz einen neuartigen Berechnungsansatz zur Beschreibung der Dauerfestigkeit von Wellen in Polygon- und Passfederverbindungen. Im Mittelpunkt seines pointierten Vortrags stand das bislang nur unzureichend verstandene Phänomen der Reibdauerermüdung.
Welle-Nabe-Verbindungen zählen zu den besonders komplexen tribologischen Systemen. Durch das gleichzeitige Auftreten tribologischer und spannungsmechanischer Schädigungsmechanismen steigt die Herausforderung bei ihrer Auslegung erheblich.
Auf Basis umfangreicher experimenteller Untersuchungen sowie einer begleitenden Simulationsstudie gelang es, die Mechanismen der Reibdauerermüdung detailliert nachzuvollziehen. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen künftig eine deutlich präzisere und zuverlässigere Auslegung dieser zentralen Maschinenelemente.
Neue Veröffentlichung zu Passfederverbindungen im Journal Engineering Research
Das IKAT freut sich, eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung von Herrn Muhammedi im renommierten Fachjournal Engineering Research bekannt zu geben. Die Arbeit widmet sich der Auslegung von Passfederverbindungen und untersucht diese unter dem Kriterium einer zulässigen plastischen Verformung der Wellennut.
Im Mittelpunkt der Veröffentlichung steht ein neu entwickelter Berechnungsansatz, der eine verbesserte Bewertung der Drehmomentübertragungsfähigkeit von Passfederverbindungen ermöglicht. Dabei werden zentrale Einflussgrößen wie der Wellendurchmesser sowie unterschiedliche Werkstoffe systematisch berücksichtigt.
Der vorgestellte Ansatz trägt dazu bei, die Auslegung solcher Verbindungen praxisnäher und zugleich fundierter zu gestalten. Damit leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Berechnungsmethoden im Maschinenbau und zur sicheren sowie effizienten Gestaltung von Welle-Nabe-Verbindungen.
Das IKAT gratuliert Herrn Muhammedi herzlich zu dieser Veröffentlichung.
IKAT richtet das KT-Kolloquium 2026 in Chemnitz aus
Das IKAT übernimmt im Jahr 2026 die Ausrichtung des KT-Kolloquiums. Die Nachwuchskonferenz im Bereich Konstruktionstechnik und Maschinenelemente findet vom 01.10.2026 bis zum 02.10.2026 in Chemnitz statt. Bereits am 30.09.2026 besteht für Teilnehmende die Möglichkeit, im Rahmen eines Vorprogramms die Stadt Chemnitz kennenzulernen.
Das KT-Kolloquium bietet Nachwuchsforschenden eine etablierte Plattform zur Präsentation ihrer individuellen Forschungsstrategien sowie aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse. Ziel der Veranstaltung ist es, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für zukünftige Entwicklungen in der Konstruktionstechnik zu setzen.
Die eingereichten Abstracts werden in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet. Nach erfolgreicher Präsentation besteht für die Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihren Beitrag in der renommierten Fachzeitschrift „Konstruktion“ zu veröffentlichen.
Das Team des IKAT rund um Professor Hasse freut sich darauf, Forschende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in Chemnitz begrüßen zu dürfen und einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zu aktuellen Themen und Trends der Konstruktionstechnik zu ermöglichen.
Einreichung von Beiträgen:
http://www.kt-kolloquium.de/de/submission
Hervorragende Bachelorarbeit am IKAT
Es ist besonders erfreulich, wenn engagierte Studierende ihre wissenschaftlich fundierten Arbeiten auf eigene unternehmerische Fragestellungen und reale Herausforderungen ausrichten und sich dabei bewusst für die Forschenden des IKAT als akademische Betreuer entscheiden.
Diese Entscheidung geht über individuelles Engagement hinaus. Sie steht für Vertrauen in ein Lehr- und Forschungsverständnis, das wissenschaftliche Exzellenz systematisch mit praktischer Relevanz verbindet. Unsere praxisorientierte Lehre versteht sich nicht als abstrakte Wissensproduktion, sondern als strukturierter Erkenntnisprozess mit konkretem Anwendungsbezug. Reale organisationale Kontexte werden differenziert analysiert, theoretisch eingeordnet und in tragfähige, umsetzbare Lösungsansätze überführt.
Dieser anspruchsvolle Wissenstransfer in die Praxis ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Durch die Verbindung von methodischer Sorgfalt, reflektierter Analyse und strategischer Umsetzungsorientierung qualifizieren wir Studierende, die komplexe Herausforderungen nicht nur verstehen, sondern auch verantwortungsvoll gestalten können.
Forschung
Inhaltverzeichnis
1 AI in Design2 Welle-Nabe-Verbindungen
3 Reibkorrosion
4 Gleitlager
5 Nachgiebige Mechanismen
6 Reibwertverhalten
7 Nachhaltige Produkte






