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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
Professur MP

Neuigkeiten

Projektbegleitender Ausschuss Welle-Nabe-Verbindung beim IKAT

18.05.​2018

Am 15. und 16. Mai war es wieder soweit: der Projektbegleitende Ausschuss Welle-Nabe-Verbindungen der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. tagte in Chemnitz.

Die weit über 40 Vertreter aus Industrie und Forschung tauschten sich über den aktuellen Stand der Forschungsprojekte aus und diskutierten kontrovers über weiteres Forschungspotential. Am Ende des ersten Tages stand eine Versuchsfeldführung auf dem Programm, die auf viel Zuspruch und Interesse bei den zahlreichen Teilnehmern stieß.

Neuer Mitarbeiter an der Professur

02.05.​2018

Neuer Mitarbeiter an der Professur

Am 01.05.2018 hat Alexander Nowak seine Arbeit an der Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen.

Herr Nowak – der bereits an der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg unter Prof. Hasse gearbeitet hat – wird im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „calm, smooth and smart“ das Forschungsprojekt „Schwingungsreduktion durch Energietransfer mittels Formadaption“ bearbeiten.

Übergabe der Professur an Prof. Dr. sc. ETH Alexander Hasse

17.04.​2018

Am 02.04.2018 hat Prof. Dr.-Ing. Erhard Leidich nach 25-jähriger Leitung der Professur Konstruktionslehre den Staffelstab an Prof. Dr. sc. ETH Alexander Hasse weitergegeben. Damit ist ein kontinuierlicher Übergang von Forschung und Lehre gewährleistet. Neben den bisher erfolgreich bearbeiteten Forschungsfeldern wie Tribologie und Festigkeit, wird die Professur darüberhinaus durch den Forschungsschwerpunkt Nachgiebige Systeme erweitert.

Prof. Hasse hat seine erste Vorlesung im Rahmen der Lehrveranstaltung „Konstruktionslehre/Maschinenelemente II“ bereits am 04.04.2018 gegeben. Die Vorlesung „Wirtschaftliche Produktgestaltung“ wird zunächst weiter von Prof. Leidich gehalten.

Forschung

Gleitlager

Gleitlager
Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwekstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).

Welle-Nabe-Verbindungen

Welle-Nabe-Verbindungen
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.

Reibkorrosion

Reibkorrosion
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.

Nachgiebige Systeme

Nachgiebige Systeme
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.

Festigkeit von Verzahnungen

Festigkeit von Verzahnungen
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.

Reibwerte für kraftschlüssige Verbindungen

Reibwerte für kraftschlüssige Verbindungen
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.

Presseartikel