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IKAT auf dem Arbeitskreis Nichtschaltbare Kupplungen in Bad Homburg vertreten
Am 6. und 7. Mai nahm Herr Vivek Niel Jason Kanaparthy erstmals am Arbeitskreis „Nichtschaltbare Kupplungen“ in Bad Homburg bei Frankfurt teil. Gastgeber der Veranstaltung war das multinationale Unternehmen Ringspann GmbH, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Freiläufen, Industriebremsen, Wellen-Naben-Verbindungen, Kupplungen und Kupplungssystemen spezialisiert hat.
Die Sitzung begann am Abend des 6. Mai mit einem Abendessen im Restaurant Bad Homburger Brauhaus, bei dem Forscher verschiedener Institute und Unternehmensvertreter Kontakte knüpfen und sich kennenlernen konnten.
Am nächsten Tag stellte Herr Kanaparthy gemeinsam mit Herrn Dr. Klärner vom Institut für Strukturleichtbau der TU Chemnitz ihr Projekt mit dem Titel „Momentübertragungsfähigkeit von Faser-Kunststoff-Verbindungen mit hypotrochoidischem Profil“ vor. Das Projekt fand großen Anklang und weckte das Interesse sowohl der Forscher als auch der Unternehmensvertreter.
Die Veranstaltung endete mit einer ausführlichen Werksbesichtigung bei Ringspann, bei der die Teilnehmer des Arbeitskreises die Produkte und Produktionstechnologien von Ringspann kennenlernen konnten.
Wir gratulieren Herrn Kanaparthy zu seinem ersten Arbeitskreis und wünschen ihm und Dr. Klärner viel Erfolg bei ihrer Forschung.
IKAT auf dem Dresdner Maschinenelemente Kolloquium 2026 in Dresden vertreten
Am 5. und 6. Mai 2026 nahm das IKAT, vertreten durch Herrn Prof. Dr. sc. ETH Alexander Hasse sowie drei wissenschaftliche Mitarbeiter der Forschungsgruppe WNV/Festigkeit, im HYPERION Hotel Dresden am Schloss am Dresdner Maschinenelemente Kolloquium 2026 teil.
Die Tagung bot ein vielseitiges Programm mit interdisziplinären Beiträgen aus Industrie und Wissenschaft und eröffnete zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Den Auftakt der Institutsbeiträge bildete der Vortrag von Herrn Zylla zum Thema „Festigkeitsbewertung von festgewalzten Pressverbindungen“, in dem aktuelle Fragestellungen zur Festigkeitssteigerung mechanisch randschichtverfestigter Wellen und Pressverbindungen sowie zur Treffsicherheit bestehender Festigkeitskonzepte für festgewalzte Bauteile aufgegriffen wurden.
Am zweiten Konferenztag präsentierte Herr Hentschel den Vortrag „Gestaltfestigkeit von Innen-Rändelpressverbänden unter zyklischer Torsionsbelastung“ und stellte damit aktuelle Forschungsergebnisse zu kombiniert kraft- und formschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen vor.
Den Abschluss der Institutsbeiträge übernahm Professor Hasse als Sitzungsleiter der selbstadaptiven Maschinenelemente mit dem Vortrag „Selbstadaptive Konstruktionselemente: Prinzipien, Umsetzungen und Herausforderungen“, der zukunftsweisende Ansätze adaptiver Konstruktionselemente beleuchtete und die Notwendigkeit eines algorithmenbasierten Konstruktionsentwurfs hervorhob.
Neben dem fachlichen Programm überzeugte das DMK 2026 durch eine sehr gute Organisation, ein angenehmes Ambiente und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung.
Das IKAT bedankt sich herzlich beim IMM der TU Dresden sowie bei allen an der Organisation Beteiligten für die gelungene Durchführung des DMK 2026 und freut sich jetzt schon auf das DMK 2028.
Ringvorlesung Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend – sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Produktentstehungsprozess. Umso entscheidender ist es, die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen frühzeitig und praxisnah für dieses Zukunftsthema zu sensibilisieren.
Genau hier setzt die gemeinsame Ringvorlesung der Professuren der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung (WiGeP) an: Sie bündelt Expertise aus verschiedenen Disziplinen und beleuchtet Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven.
Das IKAT bringt sich mit dem Beitrag „Nachhaltige Materialauswahl und -entwicklung“ ein und zeigt, wie innovative Werkstoffentscheidungen den Weg zu nachhaltigeren Produkten ebnen können.
Sensorintegrierendes Gleitlager
Integrierte Sensorik direkt im Gleitlager – ein spannender Ansatz für die nächste Generation industrieller Anwendungen ⚙️. Dies wird durch das Kooperationsvorhaben mit der TU Darmstadt realisiert.
Das vorgestellte Konzept basiert auf einer kapazitiven Sensorarchitektur mit segmentierten Elektroden und ermöglicht hochpräzise Messungen unter realen Betriebsbedingungen 📊 Durch die kompakte Integration von Welle, Gehäuse und Sensorschichten entsteht eine leistungsfähige Einheit, die auch bei radialen und axialen Lasten, variierenden Drehzahlen sowie wechselnden Temperatur- und Schmierzuständen zuverlässig arbeitet.
Die kontinuierliche Erfassung relevanter Parameter schafft Transparenz im Betrieb 🔍 und bildet die Grundlage für eine effektive Zustandsüberwachung. Das steigert nicht nur die Betriebssicherheit 🛡️, sondern eröffnet auch neue Potenziale für die vorausschauende Instandhaltung 🚀
Ein klarer Schritt in Richtung smarter, vernetzter Maschinenelemente – und ein starkes Beispiel für moderne Mechatronik und industrielle Sensortechnik 🤖
Forschung
Inhaltverzeichnis
1 AI in Design2 Welle-Nabe-Verbindungen
3 Reibkorrosion
4 Gleitlager
5 Nachgiebige Mechanismen
6 Reibwertverhalten
7 Nachhaltige Produkte






