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Aktuell Nr. 036

Geschichten müssen erzählt werden…

Das Universitätsarchiv erforscht in einem Projekt die Geschichte der Alten Aktienspinnerei. Dieses Gebäude wird derzeit zur Universitätsbibliothek mit Universitätsarchiv ausgebaut und soll zum Ende des Jahres 2019 an die Technische Universität übergeben werden. Bereits im letzten Jahr veranstaltete das Universitätsarchiv eine Ringvorlesung mit insgesamt 8 Veranstaltungen in denen ausgewählte Nutzer des Gebäudes näher beleuchtet wurden. Seit April 2019 wird dafür eine studentische Hilfskraft beschäftigt.

Es soll eine Ausstellung gestaltet werden aber auch weitere Informationen auf einer webseite zusammengestellt werden. Dafür sucht das Universitätsarchiv Zeitzeugnisse, Fotos, Gegenstände, aber auch Stories, die die Geschichte des Hauses und die seiner Nutzer lebendig werden lassen. es gibt hierzu einen Blogbeitrag auf den Seiten der Universitätsbibliothek sowie eine Meldung unter Uni Aktuell mit weiteren Informationen.

Stephan Luther, 23.05.2019


Aktuell Nr. 035

Feierstunde Carl-von-Bach-Stiftung

Am kommenden Freitag den 24.05.2019, von 15:30-18:00 Uhr begeht das Universitätsarchiv Chemnitz gemeinsam mit der Carl-von-Bach-Stiftung eine kleine Feierstunde. Das Universitätsarchiv verwahrt den außerordentlich umfangreichen Nachlass Carl von Bachs und ist schon aus diesem Grunde recht eng mit der Carl-von-Bach-Stiftung verbunden. Der Zweck der Stiftung besteht in:

  • der Unterstüzung und Pflege von Bildung und Wissenschaft, insbesondere durch das Zusammenwirken aller geistigen Kräfte in Technik und Naturwissenschaften und im Bewusstsein ethischer Verantwortung,
  • der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses sowie
  • der Unterstützung bei der Ausbildung von Schülern und Gymnasiasten zur Gestaltung ihrer Beziehung zur naturwissenschaftlich-technisch geprägten Arbeitswelt und deren Förderung auf diesem Gebiet.

Zur Feierstunde wird der Stadt Stollberg sowie dem Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg eine hochwertige Reproduktion eines Gemäldes Carl von Bachs, dessen Original sich in der Geschäftsstelle des TÜV-Süd e.V. München befindet, übergeben.

Ganz im Bach'schen Sinne wird dem Gymnasium in Stollberg zur Unterstützung einer Studienfahrt von Schülern an die Materialprüfungsanstalt Stuttgart, einer Einrichtung die durch Carl von Bach gegründet wurde, einen finanzielle Unterstützung gewährt.

Schließlich wird Lucas Hell für seine Arbeiten einer von ihm entwickelten und erfundenen „Fixed-to-Frame-Technologie“ (Scheibenbremssystem für ein Fahrrad mit am Rahmen beziehungsweise an der Radgabel befestigter Bremsscheibe“) mit einem Sonderpreis der Carl-von-Bach-Stiftung gewürdigt. Die Laudatio hält Jürgen Werner, ein ehemaliger Radrennprofi und Fahrrad-Experte.

Außerdem wird dem verstorbenen Dr. Rico Steinbrüchel, dem letzten Enkel Carl von Bachs, gedacht, der am 27. April 2019 verstorben ist. Dr. Steinbrüchel hatte eine Reihe von Unterlagen zum Großvater dem Nachlassbestand Bachs im Universitätsarchiv hinzugefügt und durch seine finanziellen Zuwendungen die Carl-von-Bach-Stiftung begründet und weiter ausgestattet.

Das komplette Programm finden sie hier als PDF-Datei.

Stephan Luther, 21.05.2019


Aktuell Nr. 034

Übernahme von spannenden Vorlesungsmitschriften ins Universitätsarchiv

In der vergangenen Woche konnte das Universitätsarchiv Vorlesungsmitschriften zur Chemie vom Anfang des 20. Jahrhunderts übernehmen. Es handelt sich um Mitschriften von Fritz Bruno Staiger bei Prof. Dr. Goldberg, Organische Chemie von 1904 und die von einem unbe­kannten Schüler im Chemielaboratorium bei Prof. Dr. Walter Herbig, von 1920.

Fritz Bruno Staiger studierte an der Königlichen Gewerbeakademie zu Chemnitz von Ostern 1903 bis Michaelis 1906, nachdem er zunächst die Höhere Knabenschule und anschließend die Städtische Realschule jeweils in Chemnitz besucht hatte. (https://www.tu-chemnitz.de/uni-archiv/bestaende/100/101/grafik/101_09/101_09_0021.jpg)

Zu beiden Chemieprofessoren ist der Professo­renkatalog des Archivs aussagefähig. Goldberg war von 1882-1923 Prof. für Chemie, Färberei und Textiltechnik. Herbig war Prof. von 1888-1926 für die gleichen Fachgebiete.

Prof. Dr. Fritz Bruno Staiger während einer Vorlesung, 1928Jetzt wird es aber erst richtig spannend: Fritz Bruno Staiger war von 1910 ebenfalls zunächst als Lehrer, dann ab 1920 als Professor für Chemie, Färberei und Textiltechnik an der Gewer­beakademie, der späteren Staatlichen Akademie für Technik zu Chemnitz, und blieb hier bis 1945. Nach seinem Studium in Chemnitz ging Staiger an die Universität Leipzig und schloss dort das Studium mit dem Doktorexamen ab. Das Universi­tätsarchiv verwahrt zwei Bände Personalakt zu Staiger. Außerdem haben wir im Schülernachlass des Schweden Thor Ragnar Ödman eine Mit­schrift der Vorlesung Staigers zu Kolloidchemie von 1938/39 überliefert. Einige Fotos von Staiger befinden ebenfalls in unseren Beständen.

Hans Schulze war wohl der Eigentümer dieses kleinen Oktavbandes. Wie Hans Schulze in den Besitz der Mitschriften gelangte, ist derzeit noch geheimnisvoll im Dunk­len. Wahrscheinlich erledigte Hans Schulze die Bindung der beiden Mitschriften. Darauf deuten verschiedene Merkmale im Band hin. Endgültige Klarheit wird uns wohl nur Hans Schulze selbst geben können. Aber auch ohne diese Informationen hat das Universitätsarchiv Chemnitz mit diesem Zeugnis aus dem frühen 20. Jahrhundert einen schönen Zugewinn des Bestandes erfahren.

Stephan Luther
Chemnitz, 07.05.2019


Aktuell Nr. 033

Der Archivleiter Stephan Luther im TUCtalk26

Luther im TUC talk"Stephan Luther leitet das Archiv und hütet damit das Gedächtnis der TU Chemnitz. Warum die Aufgabe so wichtig ist, was er in seinem Beruf erlebt und wie er sich verändert, berichtet Luther in TUCtalk." Hier geht es zum Beitrag auf Youtube.

04.03.2019


Aktuell Nr. 032

Universitätsarchiv Chemnitz im StudiTV

Im Rahmen eines studentischen Projektes wurde ein kleiner Film zum Universitätsarchiv und der studentischen Überlieferung produziert. Der Beitrag von Melanie Müller, Joy Schmiedl und Jenny Rascher ist nun online.

11.10.2018


Aktuell Nr. 031

09. Juli 2018 Ausstellungseröffnung in Chemnitz

Am 09. Juli 2018 wird die Ausstellung #herstory - Sachsen und seine Akademikerinnen um 16:00 Uhr im Weinhold-Bau eröffnet. Die Ausstellungsvernissage wird vom Universitätsarchiv gemeinsam mit dem Zentrum für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung an der TU Chemnitz gestaltet und wird mit der Auftaktveranstaltung WoMentYou verbunden.

Der Prorektor für Lehre und Internationales Prof. Dr. Maximilian Eibl wird für die Universitätsleitung ein Grußwort halten und Frau Prof. Dr. Cornelia Zanger, als eine derjenigen Frauen, die auf einer Ausstellungstafel porträtiert wird, richtet an die Anwesenden ebenfalls ein Grußwort. Stephan Luther, der Leiter des Universitätsarchivs Chemnitz, wird in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung wird dann vom 10. bis zum 27. Juli 2018 von 08:00 bis 20:00 Uhr im Erdgeschoss des Weinhold-Baus, Reichenhainer Straße 70 zu sehen sein. Für Sehgeschädigte steht auch eine Hörstation, auf der die Tafeln in deutscher und englischer Sprache vorgelesen werden zur Verfügung.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Projekthomepage des Universitätsarchivs.

Stephan Luther, 28.06.2018


Aktuell Nr. 030

Ringvorlesung zur Geschichte der Alten Aktienspinnerei

In Vorbereitung auf den Umzug in die neue Universitätsbibliothek am Busbahnhof soll das Jahr des Stadtjubiläums genutzt werden, um das Gebäude der Alten Aktienspinnerei wieder stärker im Bewusstsein der Stadt Chemnitz zu verankern. Hierzu wird im Sommersemester 2018 vom Universitätsarchiv eine Ringvorlesung organisiert, die die Geschichte des Gebäudes mit seiner ersten Nutzung als Produktionsstätte für die Chemnitzer Aktienspinnerei, aber auch der weiteren Nutzer wie Puppenbühne, Stadtbibliothek oder der neuen Sächsischen Galerie in vertiefenden Vorträgen wieder vor Augen führt. Das Projekt ist eingebunden in die Gesamtplanung der Stadt Chemnitz (vgl. die entsprechende Seite) zum Stadtjubiläum und erfährt hier auch eine finanzielle Förderung.

Weitere Hinweise zum Programm und den einzelnen Vorlesungen finden Sie auf der Projekthomepage.

Stephan Luther, 12.04.2018

Aktuell Nr. 029

Universitätsarchiv sucht Hilfskräfte

Bitte nicht mehr bewerben!

Das Universitätsarchiv sucht ab 01. Oktober 2018 zwei studentische Hilfskräfte zur Unterstützung der archivischen Arbeit. Wer wissen will, wie es hinter die Kulissen eines Archivs ausschaut, sollte sich bewerben.
Die Hilfskräfte sollen jeweils 40 Stunden im Monat beschäftigt und dabei in alle einfachen Archivtätigkeiten einbezogen werden. Ein Schwerpunkt bildet dabei natürlich die Vorbereitung des Umzugs in die Alte Aktienspinnerei. Ende 2019 soll das Gebäude an die Universität zur Nutzung übergeben werden. Das ist gar nicht mehr so viel Zeit und im Universitätsarchiv ist bis dahin noch viel zu tun. Einlieferungen müssen eingearbeitet werden, Akten in archivgerechte Verpackungen umgepackt

und daneben läuft natürlich das Tagesgeschäft: Benutzungen, Bescheinigungen aus Studenten- und Prüfungsakten etc.
 

Ansprechpartner:

Stephan Luther, Tel. 0371 531 13170, Universitätsarchiv, Reichenhainer Straße 41, 09126 Chemnitz

 

Stephan Luther, 31.07.2018

Aktuell Nr. 028

Vorbereitung auf den großen Umzug

Das Universitätsarchiv bereitet sich auf den großen Umzug in die Alte Aktienspinnerei vor. Wenn alles gut geht, werden 2020 die Umzugswagen rollen und die rund 3,3 km Unterlagen aus den Magazinen des Archivs in der Reichenhainer Straße 39 und 41, dem Thüringer Weg 11 und der Straße der Nationen 62 in das neue Archivmagazin transportieren.

In Vorbereitung auf diesen Umzug sollen alle Materialien in archivgerechte Behältnisse verpackt werden. Diese müssen ganz bestimmte Anforderungen hinsichtlich Langzeitstabilität erfüllen und sind deshalb auch nicht ganz billig. Eine archivgerechte Lagerung ist aber allemal billiger als dann eine eventuell notwendige teure Restaurierung.

In diesem Jahr wurden deshalb mit zusätzlich bereitgestellten Geldern die entsprechenden Mappen, Kartons und sonstigen Verpackungsmaterialien angeschafft. In einem Magazinraum lagern nun mehrere Tonnen an solchen Materialien. Nun können die Verpackungsprojekte starten, wobei natürlich schon seit einiger Zeit in kleinerem Maßstab Archivalien entsprechend verpackt wurden.

Stephan Luther, 12.12.2017


Aktuell Nr. 027

Vom Netzwerk profitieren

Auf dem diesjährigen Deutschen Archivtag in Wolfsburg wurde der Leiter des Chemnitzer Universitätsarchivs, Stephan Luther, zum zweiten Bundessprecher der Archive an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen und damit auch gleichzeitig zum Vorstandsmitglied des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) gewählt. Die Amtszeit beginnt am 01.11.2017 und endet im Herbst 2021. Vgl. Uni-Aktuell

Nachtrag: Auf der konstituierenden Sitzung wurde Stephan Luther zum Schriftführer gewählt. Damit ist er gleichzeitig Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des VdA, welcher aus dem Vorsitzenden, seinen beiden Stellvertretern, dem Schatzmeister sowie dem Schriftführer besteht.

19.10.2017

Nachtrag: Auf der konstituierenden Sitzung des Vorstandes am 16.11.2017 in Fulda wurde Luther zum Schriftführer und damit in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Vgl. die Information des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.

20.11.2017


Aktuell Nr. 026

Der Nachlass Julius Bach steht der Forschung zur Verfügung

Julius Bach stand permanent im Schatten seines berühmten Vaters Carl von Bach. Lange Jahre lag auch deshalb sein Nachlass weitgehend unbearbeitet in den Magazinen des Universitätsarchivs Chemnitz. Julius Bach war von 1921 bis 1946 Professor für maschinentechnische Fächer an der Staatlichen Akademie für Technik in Chemnitz, vertrat damit also die gleichen Fächer wie sein Vater in Stuttgart. Obwohl es vielfache Querverweise zwischen den beiden Nachlässen gibt, blieb in der Benutzung der von Julius Bach weitgehend unbeachtet.

Im Rahmen eines größer angelegten Verpackungsprojektes im Universitätsarchiv sollte nun auch der Nachlass Julius Bach einer archivgerechten Verpackung und Erschließung unterzogen werden. In diesem Moment kam die Bewerbung der Archivinspektoranwärterin Isabelle Kyas gerade recht. Im Rahmen ihrer Ausbildung ist ein Praktikum in einem nichtstaatlichen Archiv gefordert und da sie die Technische Universität Chemnitz bereits aus ihrem Studium kannte, wollte sie dieses im Universitätsarchiv über einen Zeitraum von 7 Wochen ableisten.

Neben den normalen Tätigkeiten in einem kleinen Archiv wurde ihr als Hauptaufgabe die Bearbeitung und Erschließung des Nachlasses Julius Bach mit der Bestandsnummer 303 übertragen. Insgesamt wurden im Praktikum 916 Akten mit einem Umfang von 7,5 laufenden Metern bearbeitet. Nunmehr ist der Bestand über die Archivdatenbank erschlossen und steht für die Forschung zur Verfügung.

Im Nachlass enthalten sind im Wesentlichen Arbeiten sowie Vorträge aus seiner Forschung und Lehre an der Gewerbeakademie Chemnitz, der späteren Staatlichen Akademie für Technik Chemnitz und ihrer Nachfolgeeinrichtungen zu Statik, Festigkeitslehre, Dynamik, Maschinenelemente, Dampfkessel und ihre Feuerung. Darüber hinaus sind zahlreiche Publikationen von Julius Bach und anderen zur o.g. Problematik überliefert. Überdies befinden sich im Nachlass Dokumente zur Geschichte der Staatlichen Akademie für Technik sowie den Technischen Lehranstalten Chemnitz. Außerdem gibt es noch eine Sammlung von Briefen und Karten von Familienmitgliedern und Bekannten sowie Korrespondenzen Julius Bachs mit dem Normenausschuss des VDI über die Fragen des Unterrichts und technische Zeitfragen sowie der Kammer der Technik (1946-1950). Obwohl Unterlagen zu technischen Fragen den Nachlass dominieren, befinden sich auch etliche Dokumente im Bestand, die das gesellschaftliche und politische Interesse und Engagement Julius Bachs besonders nach 1945 dokumentieren. So zum Beispiel Bachs Auseinandersetzung mit dem christlichen Realismus, seine Mitgliedschaft in der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft“, seine Tätigkeit in der Entnazifizierungskommission der Stadt Chemnitz sowie die Arbeit im Kreisvorstand der CDU in Chemnitz. Darüber hinaus zeigt sich in den Unterlagen auch Bachs Aufgeschlossenheit gegenüber Fragen zum Verhältnis von Technik und Mensch.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Bestand, der durchaus einiges zu bieten hat, nun ebenfalls in die Forschungen einbezogen wird. Weitere Informationen zum Nachlass, inkl. des Findbuches, sind auf der Bestandshomepage zu finden.

Stephan Luther, 08.09.2017


Aktuell Nr. 025

Ausstellung Adolf Ferdinand Weinhold zum 175. Geburtstag

Am 01. Juni 2016 wurde durch das Universitätsarchiv eine kleine Ausstellung anlässlich des 175. Jahrestages des Geburtstages von Adolf Ferdinand Weinhold im Bereich der Campusbibliothek II, Reichenheiner Straße 39 gestaltet. Zu sehen sind neben Dokumenten aus dem Nachlass u.a. ein Drehstromdemonstrationsgerät, ein Wasserhammer und das Vakuummantelgefäß. Letzteres ist in seiner Verbesserung durch James Dewar und der Vermarktung durch Reinhold Burger besser bekannt als Thermosflasche.

Weitere Informationen zu Weinhold finden Sie unter "Aktuelles" auf der Homepage der Technischen Universität Chemnitz sowie auf der Seite des Universitätsarchives zum Nachlass Adolf Weinholds.

Stephan Luther, 01.06.2016


Aktuell Nr. 024

Das Gedächtnis der Universität: Schätze im Universitätsarchiv der TU Chemnitz

Luther: Seniorenkolleg, 27.11.2016Am 29.11.2016 trug der Leiter des Universitätsarchivs im Rahmen der Vorlesungsreihe des Seniorenkollegs zum Universitätsarchiv vor. Dabei brachte er den anwesenden Senioren die Besonderheiten eines Archivs allgemein und die des Universitätsarchivs im Besonderen nahe. Besonders deutlich wurde dies an den Aufgaben eines Archivs, die sich historisch entwickelt haben. Die älteste Aufgabe der Rechtssicherung ist auch heute noch aktuell. Neu bezeihungsweise in neuer Qualität hinzugekommen und Kinder der jüngeren Zeit sind in einem öffentlichen Archiv die Aufgaben das Archivgut uneingeschränkt für die historische Forschung und die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dies hat sich mit der Archivgesetzgebung in Deutschland zu einem Jedermannsrecht entwickelt. Aus dem Universitätsarchiv heraus werden aber auch eine Vielzahl von Fragen von Studierenden, Absolventen und Alumni zu Unterlagen, die die eigene Person betreffen, beantwortet. Schranken werden nur durch das Persönlichkeitsrecht und allgemeine Schutzfristen gesetzt.

Breiten Raum nahm im Vortrag auch die historische Entwicklung des Universitätsarchivs von den Anfängen einer Altregistratur beim Direktor der Gewerbschule bis hin zum heutigen Universitätsarchiv in der Reichenhainer Straße 41. Als Institution wurde das Archiv erst im Jahr 1956 eingerichtet. Heute werden in den Magazinen ca. 3.300 laufende Meter an Unterlagen verwahrt und zugänglich gemacht. Zunehmend wird sich dabei des Internets als Präsentationsraum bedient. Der virtuelle Lesesaal ist zwar noch nicht Realität, aber die Reise geht dorthin.

Damit die Aufgaben auch erfüllt werden können, müssen aber Sicherungsmaßnahmen im Archiv getroffen werden, die eine unbefugte Entnahme verhindern und die langfristige Verfügbarkeit gewährleisten. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die archivgerechte Lagerung und Verpackung des Archivgutes. Es ist in seiner Form und mit der Aggregation der Inhalte einmalig und bedarf deshalb des besonderen Schutzes.

Führung im Universitätsarchiv ChemnitzIm Rahmen von zwei Führungen am 07. Dezember 2016 wurden die Erkenntnisse des Vortrages vertieft und die hier auf der Folie präsentierten Schätze live gezeigt. Das reichte von der einfachen Akte, über das erste Matrikelbuch der Königlichen Gewerbschule Chemnitz, gestiftete Preismedaillen aus dem 19. Jahrhundert, dem Tagebuch von Wilhelm Hoffmann aus seiner Studienzeit an der Gewerbschule 1897-1898 bis zu der Amtskette des Direktors der Staatlichen Akademie für Technik von 1936. Bei allen "Schätzen", die präsentiert wurden, stellte der Archivleiter den Kontext zu den übrigen Überlieferungen im Universitätsarchiv in den MIttelpunkt. Ein Gegenstand alleine kann noch keine Geschichte erzählen. Diese wird erst mit den dazugehörigen Archivalien deutlich und erlebbar. Geprägt waren beide Führungen von einer anschließeden außerordentlich regen Diskussion zu den vielfältigen Apekten der Archivarbeit.

Stephan Luther, Dezember 2016


Aktuell Nr. 023

Historische Tonaufnahme übernommen

Schallplatte DecelithVor wenigen Tagen wurden dem Universitätsarchiv historische Tonaufnahmen von 1941 durch Dr. Wolfram Hoschke übereignet. Diese befinden sich auf einer im damaligen Institut für Fernmeldetechnik der Staatlichen Akademie für Technik aufgenommenen Decelith Aufnahme Schallplatte. Es handelt sich dabei um zwei Interviews mit dem Vater von Wolfram Hoschke, dem damaligen Professor Friedrich Georg Hoschke, welcher in ersten Beitrag das Hochspannungslaboratorium beschreibt und in einem weiteren das elektrotechnische Praktikum.

Aus dem Quellen im Universitätsarchiv wissen wir, dass es unter dem Leiter des Institutes für Fernmeldetechnik Prof. Bangert eine umfangreiche Schallplattensammlung mit selbst aufgezeichneten Tonträgern gab, aus der sich sogar der Reichsrundfunk bediente, weil dieser zum Teil eben selbst nicht mehr über die jeweiligen Aufnahmen verfügte. Die Spuren dieser Sammlung verlieren sich aber leider mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

SchallplattenhülleMit der übergebenen Platte verfügt das Universitätsarchiv erstmalig über ein Sachzeugnis aus dieser Sammlung und gleichzeitig über ein originales Tondokument zur Beschreibung eines kleines Teiles aus dem wissenschaftlichen Leben an der Staatlichen Akademie für Technik. Dank der Unterstützung des ehemaligen Professors für Technik-, Wissenschafts- und Hochschulgeschichte der Technischen Universität Chemnitz, Friedrich Naumann, wurden auch gleich die Digitalisate mit abgegeben. Damit ist diese Quelle ab sofort nutzbar.

Stephan Luther, 21.10.2016

Erfolgreicher Abschluss "Jubiläumsausstellung - Eine Präsentation der TU Chemnitz im smac".

Die Jubiläumsausstellung im smac wurde planmäßig am 22. Mai 2016 geschlossen und am Tag darauf abgebaut. Am 21.05. wurde sie während der Museumsnacht noch einmal stark frequentiert.
Insgesamt sahen die Ausstellung ca. 5.600 Besucher. Die Ausstellungstafeln sind weiterhin im Erdgeschoss des Weinhold-Baus in der Reichenhainer Straße 70 zu sehen.

Stephan Luther, 27.05.2016


Aktuell Nr. 022

Die Ausstellung "Jubiläumsausstellung - Eine Präsentation der TU Chemnitz im smac" steht.

Der Aufbau im Landesarchäologiemuseum konnte termingerecht abgeschlossen werden.
Am 30.04. wird die Ausstellung im Rahmen der Frühlingsgala der Technischen Universität Chemnitz durch den Rektor feierlich eröffnet. Ab dem 01. Mai kann die Ausstellung dann durch die Öffentlichkeit besucht werden. Sie ist zu den Öffnungszeiten des smac bis zum 22. Mai zu besichtigen.
Weitere Hinweise finden Sie auf der Ausstellungsseite und in der Pressemitteilung.

Stephan Luther, 29.04.2016


Aktuell Nr. 021

Bronzene PreismedailleSchenkung einer Preismedaille

Am 11. Januar 2016 wurde dem Universitätsarchiv durch Herrn Dr. Walter Süßmann eine bronzene Preismedaille seines Großvaters Friedrich Hermann Jost übereignet.

Jost studierte von Michaelis 1886 bis Ostern 1893 an der Kgl. Baugewerkenschule Chemnitz. Seinen Matrikeleintrag kann man auf dem Matrikelportal des Archivs aufrufen. Vom 08.11.1890 bis 31.08.1891 leistete er Militärdienst beim 1. Grenadieregiment Nr. 100 in Dresden, arbeitete dann ein Jahr in Hainichen bevor er schließlich sein Studium beendete. Nach seinem Studium in Chemnitz arbeitete Hermann Jost im Baugeschäft seines Stiefvaters in Hainichen. 1932 verstarb er 62jährig ebenda.

Die beiden Stiefbrüder Josts, Max Bruno Fischer und Ernst Bruno Fischer, studierten wie er an der Kgl. Baugewerkenschule in Chemnitz. Der Sohn des einen Bruders setzte diese Tradition 1919 an der Gewerbschule Chemnitz fort. Auch der Enkel und Überreicher der Schenkung, Dr. Süßmann, war ab 1950 ein Student unserer Einrichtung und zwar der Technischen Lehranstalten Chemnitz, bautechnische Abteilung, bis diese nach Görlitz verlegt wurde.

An der Kgl. Baugewerkenschule wurden zu Ostern 1893 lediglich eine silberne und zwei bronzene Preismedaillen für hervorragende schulische Leistungen vergeben. Eine goldene Preismedaille wurde generell nicht vergeben. Mit dieser Schenkung verfügt das Universitätsarchiv nunmehr über 3 Preismedaillen (eine silberne und zwei bronzene).

Stephan Luther, 13.01.2016


Aktuell Nr. 020

Matrikel online

Ab 30.05.2015 kann online in den Matrikeldaten der Kgl. Gewerbschule/ Gewerbeakademie, der Kgl. Baugewerkenschule/ Bauschule und der Kgl. Werkmeisterschule/ Maschinenbauschule Chemnitz recherchiert werden. Suchkriterien können zum Beispiel das Geburtsdatum, Geburtsort der Name, das Eintrittsjahr oder auch das Herkunftsland sein. Dabei können zwei Suchkriterien mit einer "UND-Verknüpfung" verbunden werden. In der Trefferansicht wird zusätzlich neben den Verzeichnungsangaben die Verlinkung zur jeweiligen Seiten im Matrikelbuch angeboten.

Stephan Luther, 30.05.2015


Aktuell Nr. 019

21. Sächsischer Archivtag

Vom 25.-27.03.2015 versammelte sich die Rekordteilnehmerzahl von 198 Archivaren und Gästen zum 21. Sächsischen Archivtag an der Technischen Universität Chemnitz. Sie fanden hierfür im Zentralen Hörsaalgebäude optimale Bedingungen vor. Inhaltlich wie organisatorisch kann der Archivtag als voller Erfolg verbucht werden.

Auf der Projekthomepage zum Archivtag kann eine kleine Bildergalerie zu den drei Tagen begutachtet werden.

Stephan Luther, 07.04.2015


Aktuell Nr. 018

21. Sächsischer Archivtag

Am 26./27.03.2015 findet in Chemnitz der 21. Sächsische Archivtag statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Thema: "Von der Glasplatte zur Festplatte - Aspekte der Fotoarchivierung". Gleichzeitig feiert der Landesverband Sachsen sein 25jähriges Bestehen.
Weitere Hinweise finden Sie auf der Projekthomepage.
Stephan Luther, 02.02.2015

Aktuell Nr. 017

Archivportal D

Das Universitätsarchiv Chemnitz ist mit der Beständeübersicht und ausgewählten Beständen im Archivportal-D sichtbar. Außerdem sind auch schon erste Digitalisate abrufbar. Damit zählt das Universitätsarchiv Chemnitz zu den ersten Hochschularchiven in Deutschland, die sich hier mit Verzeichnungsangaben präsentieren.

Parallel dazu ist das Universitätsarchiv auch im Archivportal Europa neben den Universitätsarchiven Bayreuth, der TU Berlin, Greifswald und Mainz präsent.

Künftig wird am ständigen Ausbau der Präsenz gearbeitet. Über Rückmeldungen sind wir natürlich immer dankbar.

Stephan Luther, 02.02.2015


Aktuell Nr. 016

Wir trauern um Dr. sc. Gert Richter

Am 16.02.2015 verstarb der ehemalige Stadtarchivar Gert Richter. Auf ihn traf der Begriff vom Unruhestand in Dr. Gert Richter, 1991, UAC 502/8678treffenster Weise zu. Er war in unglaublich vielen Vereinen aktiv (u.a. lange Jahre auch in der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz und im Landesverband Sachsen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare) und war unermüdlich im Interesse der Stadtgeschichtsforschung unterwegs. Auch das Universitätsarchiv war ihm oft Quelle seiner Recherchen. Wir verlieren in ihm einen unermüdlichen Kämpfer für die Sache des Archivwesens und der Geschichte sowie einen immer geduldigen Gesprächspartner.

Stephan Luther, 26.02.2015


Aktuell Nr. 015

Teilnahme am Archivportal D

Das Universitätsarchiv Chemnitz beteiligt sich am Archivportal D. Dazu wird in den nächsten Wochen intensiv an der Vereinheitlichung der Datenstruktur der Verzeichnungsangaben und Erschließungsdaten gearbeitet. Anfang Juli soll ein Testdatensatz erstellt werden und zum Vorbereiten des technischen Mappings für das Portal vorbereitet und an das Projektteam nach Stuttgart gesandt werden. Dafür sind zu 192 Beständen und Teilbeständen die Grundangaben, Beschreibungen und Verzeichnungsangaben zu überprüfen und zu überarbeiten.
Bis zum Start des Portals am 24. September 2014 bleibt für das kleine Team des Universitätsarchiv in diesem Projekt aber noch viel zu tun. In der Folge sollen auch digitalisierte Archivalien über das Portal zur Verfügung gestellt werden.
Stephan Luther
30.05.2014

Aktuell Nr. 014

Teilnahme am Archivportal D

Das Universitätsarchiv Chemnitz beteiligt sich am Archivportal D. Dazu wird in den nächsten Wochen intensiv an der Vereinheitlichung der Datenstruktur der Verzeichnungsangaben und Erschließungsdaten gearbeitet. Anfang Juli soll ein Testdatensatz erstellt werden und zum Vorbereiten des technischen Mappings für das Portal vorbereitet und an das Projektteam nach Stuttgart gesandt werden. Dafür sind zu 192 Beständen und Teilbeständen die Grundangaben, Beschreibungen und Verzeichnungsangaben zu überprüfen und zu überarbeiten.
Bis zum Start des Portals am 24. September 2014 bleibt für das kleine Team des Universitätsarchiv in diesem Projekt aber noch viel zu tun. In der Folge sollen auch digitalisierte Archivalien über das Portal zur Verfügung gestellt werden.
Stephan Luther
30.05.2014

Aktuell Nr. 013

Neues Design der Homepage

Im Rahmen der Umstellung des Webdesign der Technischen Universität Chemnitz wurde bereits heute die Seite des Universiätsarchivs komplett auf das neue Design umgestellt. Die Umstellungsphase bis Juni 2014 soll genutzt werden um die Seiten einheitlicher und übersichtlicher zu gestalten.

Wenn Sie dazu Hinweise haben oder auf den Seiten Fehler entdecken, melden Sie sich einfach bei uns.

Stephan Luther
11.04.2014


Aktuell Nr. 012

7. Tag der Archive

Der Tag der Archive im Staatsarchiv kann als voller Erfolg eingeschätzt werden. Die vom Zentrum für Chancengleichheit und dem Universitätsarchiv gestaltete Ausstellung erfreute sich eines regen Interesses und großer Aufmerksamkeit. Die Kooperation mit dem Staatsarchiv Chemnitz bezüglich der Nutzung von Räumlichkeiten des Staatsarchivs durch das Universitätsarchiv machte sich dabei mehr als bezahlt. Sicherlich wollten viele Bürger und Besucher dieses neue "Haus der Geschichte" besichtigen und bestaunen. Dabei fanden diese Besucher aber auch den Weg in den Kartenlesesaal, welcher gastweise vom Universitätsarchiv Chemnitz belegt war. Fast 600 Besucher konnten in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr begrüßt werden. Es wurden viele anregende Gespräche geführt, dabei die ausgelegten Dokumente und die Ausstellungstafeln ausgiebig studiert. In der Schreibwerkstatt wurde sich in der altdeutschen Schrift versucht. Bei den kleinsten kamen die Experimente aus dem Kreativzentrum der Universität ebenso groß an wie die Bilderrätsel, welche am Bildschirm so nach und nach Geheimnisse aus dem Universitätsarchiv preisgaben.

Der Tag war ein solcher Erfolg, dass alle Beteiligten spontan beschlossen, in zwei Jahren wird es wieder einen gemeinsamen Tag der Archive im Staatsarchiv in der Elsasser Straße geben.

17.03.2014


Aktuell Nr. 011

7. Tag der Archive

Plakat: Tag der ArchiveAm 08./09. März 2014 laden zum 7. mal bundesweit Archive in ihre Häuser zum "Tag der Archive". Der Tag steht diesmal unter dem Motto: Frauen - Männer - Macht.

Das Universitätsarchiv beteiligt sich am 08. März von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit einer kleinen Ausstellung und einigen Überraschungen. Im Kartenlesesaal des Staatsarchivs in der Elsasser Straße 8, 09120 Chemnitz, bereiten die Mitarbeiter des Universitätsarchivs eine kleine Exposition zur "Frauenpower" in Studium und Lehre vom Beginn des Frauenstudiums 1916 bis in die Gegenwart vor. Neben der Gestaltung von Tafeln werden auch Aktenauszüge aus dem Universitätsarchiv präsentiert, die auch mal in die Hand genommen und in Ruhe studiert werden können.

Wer die alte deutsche Schrift nicht lesen kann, hat die Möglichkeit in einem kleinen Schreib- und Lesekurs eine Einführung zu erhalten und sich selbst auszuprobieren.

Schließlich kann man sich noch an einem Bilderrätsel beteiligen. Außerdem bietet natürlich auch das Staatsarchiv selbst ein umfangreiches Programm mit einem Schwerpunkt auf der Präsentation des neuen Hauses. Es ist schon interessant zu sehen, was aus dem Peretzhaus geworden ist.

Wir freuen uns, Sie am 08. März begrüßen zu können!

Hier ein Link zu den Mitteilungen der Universität.

21.02.2014


Aktuell Nr. 010

Nachlass Eugen Ristenpart (1873-1953)

Das vorläufige Verzeichnis zum Nachlass Eugen Ristenpart ist nun zugänglich. Ristenpart war von 1909-1934 Prof. für Färberei, Chemie und Textiltechnik und ein vehementer Verfechter der Ostwaldschen Farbenlehre.

09.09.2013


Aktuell Nr. 009

Finissage zur Ausstellung im Filmclub Mittendrin

Am 27.02.2013 findet ab 17:00 Uhr im Filmclub Mittendrin, Reichenhainer Straße 35, 09126 Chemnitz, die Finissage zur Ausstellung zum Standort Potsdam-Golm statt. Sie beginnt mit dem preisgekröntem Film "Das Leben der Anderen". In einer kleinen Pause kann die Ausstellung mit extra für diesen Abend ausgestellter Spionagetechnik noch ein letztes mal besichtigt werden. Außerdem stehen Getränke und Brezeln für das leibliche Wohl bereit. 
Nach der Pause startet eine Podiumsdiskussion zur Ausstellung, zum Film und zur Rolle von Stasi und Technischer Hochschule/ Universität in Karl-Marx-Stadt. Dazu wurden die Kuratorin der Ausstellung, Irina Stange, zwei betroffene wissenschaftliche Mitarbeiter, Dr. Werner Abel und Dr. Paul-Willy Heilmann, und der Leiter des Universitätsarchivs, Stephan Luther, auf das Podium gebeten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Clemens Heitmann, dem Leiter der Außenstelle der BStU in Chemnitz.
Der Eintritt ist frei.
 
26.02.2013

Aktuell Nr. 008

Ankündigung Ausstellungseröffnung

Die DDR-Geheimpolizei verfügte nicht nur über ein Heer von Spitzeln und eigene Gefängnisse, sondern auch über zahlreiche Ausbildungseinrichtungen für ihr Personal. In Potsdam gab es zur Ausbildung der Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit sogar eine eigene „Universität“. Die pseudoakademische Einrichtung wurde am 16. Juni 1951 von SED-Generalsekretär Walter Ulbricht und dem damaligen Minister für Staatssicherheit Wilhelm Zaisser eröffnet. Damit nicht erkennbar war, daß es sich um eine Stasi-Hochschule handelt, wurde im Schriftverkehr mit Einrichtungen außerhalb des MfS sowie auf Urkunden und Prüfungszeugnissen die Kurzbezeichnung "Juristische Hochschule Potsdam" ohne Nennung des Ministeriums für Staatssicherheit verwendet.

An die Geschichte der ehemaligen Stasi-Universität und an die wechselvolle Geschichte des Wissenschaftsstandortes Potsdam-Golm von 1935 bis 1991 erinnert eine Ausstellung der Universität Potsdam. Das Universitätsarchiv der TU Chemnitz und die Chemnitzer Außenstelle der Stasiunterlagenbehörde BStU eröffnen die Ausstellung gemeinsam am 15. Januar 2013 um 17:00 Uhr im zentralen Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz.

Dort ist die Schau mit zahlreichen Fotos und Texten bis zum 01. Februar 2013 täglich von 07:00 - 20:30 zu besichtigen. Am 27.02. findet zur Ausstellung im Filmclub der TU, Reichenhainer Straße 37, eine Finissage statt. Hier wird der Film "Das Leben der Anderen" gezeigt und anschließend in einer Podiumsdiskussion die Rolle der Stasi an der Technischen Hochschule/ Universität Karl-Marx-Stadt betrachtet.

09.01.2013


Aktuell Nr. 007

Matrikel Gewerbschule, Bauschule und Werkmeisterschule Chemnitz 1836-1927 online

Die Eintragungen in den Hauptbüchern der Königlichen Gewerbschule, der Kgl. Bauschule und der Kgl. Werkmeisterschule Chemnitz sind ab sofort auf den Webseiten abrufbar. Damit findet ein seit 2007 laufendes Projekt im Universitätsarchiv seinen vorläufigen Abschluss.
Mit diesem Angebot kann nun online nach Absolventen der höheren technischen Bildungseinrichtungen in Chemnitz im Zeitraum von 1836 bis 1927 recherchiert werden. Wir freunen uns immer über entsprechende Rückmeldungen zu unserem Angebot.

03.02.2012


Aktuell Nr. 006

 

Ausstellung "Eingemauert. Die sächsischen Hochschulen und der 13. August 1961"

Eine Ausstellung zur Erinnerung an den Tag des Mauerbaus vor 50 Jahren

Am 06.09.2011, um 19:00 wird im Kulturkaufhaus DAStietz in Chemnitz eine Wanderausstellung der sächsischen Universitätsarchive anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin eröffnet. Diese Ausstellung war bereits im Sächsischen Landtag Dresden, in der Technischen Universität Dresden, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und in der Sächsischen Staatskanzlei zu sehen.

Weitere Informationen können Siehier nachlesen.

26.08.2011


Aktuell Nr. 005

Tagung "Universitätsarchive und Universitätsjubiläen"

Am 07./ 08.07.2011 richtet das Universitätsarchiv Chemnitz eine kleine Tagung zu Universitätsjubiläen und die Einbindung der Archive in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieser Jubiläen aus. Die Tagung findet im Rahmen der kontinuierlich stattfindenenden Veranstaltungen des Mitteldeutschen Archivverbundes, der Hochschularchive Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens umfasst, im Alten Heizhaus, Innenhoof Straße der Nationen 62 statt. Das Programm können Sie hier nachlesen.

08.06.2011


Aktuell Nr. 004

Jubiläumsausstellung 2011

Am 03.05.2011 wurde im Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, die Ausstellung zum Universitätsjubiläum "Wissen, was gut ist. 175 Jahre TU Chemnitz" eröffnet.

Studenten 183604.05.2011


Aktuell Nr. 003

Frühjahrstagung Fachgruppe 8 im VdA 2010 in Chemnitz

Vom 24.-26.03.2010 trafen sich die Vertreter der Fachgruppe 8 im Verein deutscher Archivarinnen und Archivare, d.h. Archivare aus den Archiven der Hochschulen sowie wissenschaftlicher Institutionen Deutschlands, in Chemnitz zu ihrer alljährlichen Frühjahrstagung. Das Universitätsarchiv Chemnitz war in diesem Jahr der Veranstalter der Tagung unter dem Titel: "Sind wir fit für das 21. Jahrhundert: Die aus den neuen Technologien erwachsenden Anforderungen an die Archive." Neben den Archivaren aus ganz Deutschland waren auch Gäste aus Tschechien und Ungarn präsent.


Aktuell Nr. 002

Jubiläumsausstellung 2011

Das Universitätsarchiv wurde vom Rektorat der TU Chemnitz mit der Konzeption einer Jubiläumsausstellung im Jahre 2011 beauftragt. Dazu sind die ersten Vorbesprechungen mit möglichen Projektpartnern geführt worden. Demnächst werden hier weitere Informationen zur Verfügung stehen.

18.09.2009


Aktuell Nr. 001

Ausstellung: Wo studiert? In Chemnitz!

Belagerung der Info-Terminals

Am 11. Oktober 2008, 15:00 Uhr wurde die Ausstellung "Wo studiert? In Chemnitz!" im Rathaus feierlich eröffnet. Mehr als 100 Gäste waren der Einladung von Stadt und Universität gefolgt, um die von Schloßbergmuseum und Universitätsarchiv gemeinsam gestaltete Ausstellung feierlich zu eröffnen.
Plenum zur Eröffnung der Ausstellung im Stadtverordnetensaal Bürgermeister Berthold Brehm und Prorektor Prof. Dr. Zahn übermittelten die Grußworte von Stadt und Universität, bevor Uwe Fiedler und Stephan Luther mit jeweils kurzen Vorträgen die Ausstellungsgenese und -inhalte referierten.
Den Rahmen für die Veranstaltung bildeten getreu dem Motto der Ausstellung "Von Studenten, für Studenten" das Studentenkaberett die "MehrTUerer" mit Ausschnitten aus ihrem im Januar zur Uraufführung gelangenden Programm.
Ausstellungsbesucher
Einhelliger Tenor der dann folgenden Besichtigung: Eine gelungene Ausstellung, die auf dem begrenzten Raum, v.a. durch die Info-Terminals, sehr informativ die Geschichte des Studentischen Lebens in seinen reichhaltigen Facetten von den Anfängen der höheren technischen Bildung in Chemnitz im Jahre 1836 bis in die Gegenwart nachzeichnet. Großen Anklang fanden auch die Inszenierungen der drei Studierstuben aus dem 19. Jahrhundert, den 1970er Jahren und der Gegenwart.
 

Mittlerweile ist die Ausstellung geschlossen, soll aber mit seinen Inhalten im Netz weiter präsent bleiben. Dazu ist ein kleineres Projekt angelaufen. Demnächst können Sie unter www.historie.tu-chemnitz.de die Ergebnisse betrachten.

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Ausstellung, die einhelligen Anklang bei den Besuchern fand.

24.02.2009

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Presseartikel

  • TUCtalk 26 ist online

    Stephan Luther leitet das Universitätsarchiv und ist damit verantwortlich für das "Gedächtnis" der TU Chemnitz …

  • #herstory - Sachsen und seine Akademikerinnen

    Ausstellung im Weinholdbau zeichnet Bild der historischen und aktuellen Lage der Frau an den Hochschulen in Sachsen - Vernissage findet am 9. Juli in Verbindung mit Projektauftakt von WoMentYou statt …

  • Ein Artikel, ein Anruf, ein Nachlass

    Teilnachlass des ehemaligen Rektors der Hochschule für Maschinenbau, Prof. August Schläfer, erreichte 50 Jahre nach dessen Tod eher zufällig das Universitätsarchiv …

  • Hilferuf nach Sherlock Holmes

    Universitätsarchiv der TU Chemnitz sucht Dokumente, Zeitungsmaterial, Fotos oder Erinnerungen im Zusammenhang mit der reichhaltigen Geschichte der Alten Aktienspinnerei …