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Aktuelles

Ausstellung im Industriemuseum

Ausstellung:

Wissen, was gut ist.

175 Jahre TU Chemnitz.

Bearbeitungszeitraum: 2009-2011

Am 03. Oktober 2011 schloss die Jubiläumsausstellung im Industriemuseum ihre Pforten.

Am 03. Oktober 2011 konnten die Besucher zum letzten Mal die Show zum Universitätsjubiläum besichtigen. Mehr als 20.000 Besucher nutzten in den letzten fünf Monaten seit Eröffnung der Ausstellung die Möglichkeit, sich mit Ausschnitten aus der Geschichte der Kgl. Gewerbschule Chemnitz und ihrer Nachfolger bis hin zur heutigen Technischen Universität vertraut zumachen. Mehr als 600 Besucher kamen zu den Donnerstagsvorträgen oder den Begleitveranstaltungen, wie z.B. zu den drei Kindervorlesungen am Sonntag. Im Gästebuch finden sich immer wieder Eintragungen, die die Interaktivität der Ausstellung und die Arbeit der Ausstellungstutoren loben. Diesen Aspekt zum Bestandteil des Konzeptes zu machen, hat sich ausgezahlt.
Es gab natürlich auch Kritik, warum der eine oder andere Aspekt aus der Geschichte nicht gründlich genug behandelt wurde. Insgesamt muss man dem entgegnen, dass der Platz für eine Sonderausstellung einfach nie ausreicht, wir die Hinweise aber gründlich auswerten. Es sind viele Bereiche nur knapp oder gar nicht angesprochen. Wir wollen nun die Homepage nutzen, um Aspekte der Ausstellung virtuell im Netz weiter leben zu lassen. Evtl. kann insgesamt auch eine inhaltliche Erweiterung stattfinden.
Am gestrigen Abend bedankte sich das Universitätsarchiv mit einer kleinen Dankeschönveranstaltung bei den Tutoren für die engagierte Ausstellungsbetreuung, bei den wissenschaftlichen Hilfskräften, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Industriemuseums und den Mitarbeiterinnen der Gestalterfirma Helmstedt/Schnirch/Rom für die hervorragende Zusammenarbeit in Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung. Momentan findet genau so engagiert der Abbau der Ausstellung, die Rückgabe der Leihgaben und die Einlagerung der Ausstellungsstücke in den Magazinen statt.
Wir danken allen Besuchern für ihr gezeigtes Interesse, für die positiven wie die kritischen Rückmeldungen und sind weiterhin an einer konstruktiven Begleitung unserer Arbeit interessiert.

05.10.2011


Vortrag: Die Vorschule der Experimentalphysik: Ferdinand Adolf Weinholds Wirken in Chemnitz

Das "duo infernale" Prof. em. Dr. Manfred Wobst und Dr. Hans-Gottfried Hempel präsentieren am 22.09.2011 um 18:00 Uhr im Industriemuseum Chemnitz im Rahmen des letzten Abendvortrages der Jubiläumsausstellung alte Experimente nach Adolf Ferdinand Weinhold in neuer Form. Zum Universitätsball 2008 traten beide zum letzten Mal gemeinsam mit einem Experimentalvortrag auf. Mit Ballkleid und Anzug saßen  damals die  begeisterten Gäste in den Hörsaalbänken, als der  81-jährige Physikprofessor Manfred Wobst und sein Assistent Dr. Hans-Gottfried Hempel durch den Raum wirbelten und dabei sehr anschaulich zeigten, welchen Einfluss Drehkräfte ausüben können. Prof. Wobst ist seitdem zwar etwas älter geworden, aber keineswegs weniger aktiv.

Adolf Ferdinand Weinhold veröffentlichte 1872 die erste Auflage der "Vorschule der Experimentalphysik - Naturlehre in elementarer Darstellung nebst Anleitung zur Ausfertigung der Apparate". Der ersten folgten vier weitere Auflagen. In diesem Werk beschreibt Weinhold außerordentlich anschaulich physikalische Experimente zum Nachmachen. An der Chemnitzer Königlichen Gewerbschule hatte Weinhold die Experimentalphysik bereits in den Unterricht eingeführt. Prof. Wobst und Dr. Hempel nutzen nun die Erstauflage dieses Werkes, um anlässlich des in diesem Jahr begangenen 175jährigen Jubiläums der Gründung der Kgl. Gewerbschule in Chemnitz mit einem Feuerwerk nachgestellter Experimente die Bedeutung Weinholds für die Chemnitzer Physikausbildung einem interessierten Besucher nahe zu bringen.

(vgl. Begleitprogramm, Pressemitteilung vom 20.09.2011)

14.09.2011


Vortrag: Organisch geformte Leichtbaufassaden

"Die Schönheit eines Gebäudes basiert auf seiner Logik und Effizienz, nicht auf Dekor und Zeitgeist. Stromlinienformen in der Architektur machen Großformen nicht nur optisch kleiner, sondern auch ökologisch und konstruktiv effizienter." (Hadi TeheraniProjekthaus Meteor der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz)

Eine Vielzahl moderner Architekturentwürfe lebt von fließenden, organischen Formen. Die Realisierung solcher Entwürfe ist eine der großen Herausforderungen für Bauingenieure der Zukunft. Ein Weg dabei ist der Einsatz neuer, innovativer Leichtbaumaterialien. Dr. Sandra Gelbrich und Dipl.-Ing. Andreas Ehrlich von der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der Technischen Universität Chemnitz, möchten am 8. September 2011 ab 18:00 Uhr im Industriemuseum an interessanten Beispielen bereits realisierter Projekte und geplanter Entwürfe das enorme gestalterische und statische Potential neuartiger Baustoffe einem interessierten Publikum näher bringen. eins der realisierten Gebäude konnte zum Frühschoppen der TU Chemnitz am 04.09.2011 näher in Augenschein genommen werden. In das Projekthaus der Professur Arbeitswissenschaften ist ein solches Fassadenelement integriert.

Lassen Sie sich von dem spannenden Vortrag fesseln!

(vgl. Begleitprogramm)

05.09.2011


17.500 Besucher in der Austellung

175 Jahre TU Chemnitz

Am 30.08. konnte im Industriemuseum der 17.500ste Besucher begrüßt werden. Dr. Eckart Fromm wurde hierzu vom Direktor des Industriemsueums, Dr. Jörg Feldkamp und dem Leiter des Universitätsarchivs Chemnitz, Stephan Luther mit einem Blumenstrauß und dem etwas anderen Jubiläumsbuch begrüßt. Anschließend bekam Dr. Fromm vom Archivleiter eine Exklusivführung durch die Ausstellung. Auch wenn Dr. Fromm selbst über Jahrzehnte als Physikdozent quasi Geschichte der Universität in Teilbereichen mit geschrieben hatte, erfuhr er bei diesem Rundgang noch Neues zur Universität und ihrer Geschichte. Er versprach dem Archivar die Übereignung eigener Dokumente,damit die Geschichte noch dichter dokumentiert werden kann.

Vgl. Pressemitteilung vom 30.08.2011

01.09.2011


Kindervorlesung Getriebetechnik im Alltag

"Getriebetechnik im Alltag - oder wann und wo nutzen wir in unserem Tagesablauf eigentlich noch mechanische Baugruppen?"

Oftmals ist uns dabei gar nicht bewusst, dass in dem ein oder anderen Gerät auch ein Getriebe steckt. Durch viele Beispiele und Modelle - sowohl reale als auch virtuelle - werden Kinder und Eltern erfahren, wo ihnen Getriebe im Alltag begegnen und wie sie funktionieren. Ebenso spannend dürfte sein, mit welchem heutigen Getriebe bereits das chinesische Heer vor mehr als 2000 Jahren den richtigen Weg fand oder was eine künstliche Seemöve und eine Dampfmaschine wohl so gemeinsam haben? Zwar geht beiden selten die Luft aus, aber aus der Sicht des Getriebetechnikers können die komplizierten Bewegungen der Flügel oder des Kolbens durch einfache viergliedrige Getriebe erzeugt werden. Und am Ende des Tages in unserer Freizeit nutzen wir Getriebe in vielen Spiel - und Sportgeräten auch ganz aktiv. Prof. Maik Berger, Inhaber der Professur Montage- und Handhabungstechnik, zeigt in verständlicher Weise, wie man Gesetzmäßigkeiten von Getrieben verstehen und dieses Wissen auch anwenden kann.

(vgl. Begleitprogramm)

24.08.2011


Vortrag Erlebniswelt "Digitale Fabrik"

Antonia Mahling und Andreas Krauß von der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Chemnitz, möchten am 7. Juli 2011 ab 18:00 Uhr im Industriemuseum an interessanten Beispielen erklären, wie man Methoden und Werkzeuge der "Digitalen Fabrik" auch auf die Gestaltung von Wohnräumen und der hier stattfindenden Abläufe übertragen kann. Dabei wird auf folgende Fragen eingegangen:
Welche Vorteile bringt es, möglichst viele Personen (z.B. Familienmitglieder bei der Gestaltung von Wohnräumen) in den Planungsprozess einzubeziehen? Wie wurde dies vor 20 Jahren und wie wird dies heute in der Fabrikplanung umgesetzt?
Welche Vorteile bringt es, Abläufe digital zu planen und zu simulieren?
Gibt es die Möglichkeit, Abläufe im Haushalt zu automatisieren bzw. wie könnte das funktionieren?

Lassen Sie sich überraschen!

(vgl. Begleitprogramm) sowie Pressemitteilung vom 05.07.2011

05.07.2011


Kindervorlesung "Warum das Quadrat ein Torus ist? Mathematische Basteleien und gebastelte Mathematik"

Dr. Frank Göring, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Algorithmische und Diskrete Mathematik der TU Chemnitz, möchte am 3. Juli 2011 ab 10.30 Uhr im Industriemuseum Chemnitz Kindern einige mathematische Themen spielerisch etwas näher bringen und sie mit der Faszination der Mathematik vertraut machen. Der Vortrag soll das räumliche Vorstellungsvermögen der Gäste schulen und Lust machen auf eigene Bastelexperimente.

(vgl. Begleitprogramm) sowie Pressemitteilung vom 29.06.2011

30.06.2011


Vortrag "Industriearchäologie und Photographie"

Mit der historischen und visuellen Darstellung der ehemaligen Baumwollspinnerei im Flöhaer Ortsteil Plaue befassten sich von 2004 bis 2006 Studierende der Techischen Universität Chemnitz aus den Fachbereichen Geschichte, Medienkommunikation und Europastudien, der Viadrina Universität Frankfurt/Oder sowie der Andrássy Universität Budapest. Sie beleuchteten die sächsische Industrialisierungsgeschichte am Beispiel des baumwollverarbeitenden Gewerbes und die Werksgeschichte der "Alten Baumwolle"
Prof. Dr. Ulrike Brummert, Inhaberin der Professur Romanische Kulturwissenschaft der TU Chemnitz, erinnert noch einmal am 30. Juni 2011 im Chemnitzer Industriemuseum an dieses Projekt. Dort beginnt um 18 Uhr ihr Vortrag zum Thema "Industriearchäologie und Photographie".

(vgl. Begleitprogramm) sowie Pressemitteilung vom 22.06.2011

27.06.2011


Vortrag "Naturlehre in der Ausbildung in Vergangenheit und Gegenwart"

Was hat es einst bedeutet, an der Königlichen Gewerbeschule zu studieren? Und was bedeutet das heute an der Technischen Universität? Dem gehen der Physiker Steffen Seeger und der Lateindozent Burkhard Müller nach. Da gibt es zum Beispiel die äußerst gewissenhafte Vorlesungs-Nachschrift des Studenten Friedrich Hermann Vogelsang aus dem Jahr 1846, aus welche Müller vortragen wird. Aber auch die Perspektive aus der Sicht der Lehrenden soll nicht zu kurz kommen. Was hat man damals vermittelt und was hat sich seitdem verändert?

Folgen Sie den beiden Dozenten am 23.06.2011, 18:00 Uhr bei einem unterhaltsamen Streifzug durch die Archive.

Der Vortrag findet wie immer im Industriemuseum Chemnitz in der Sonderausstellung statt. (vgl. Begleitprogramm)

20.06.2011


Vortrag "Naturlehre in der Ausbildung in Vergangenheit und Gegenwart"

Was hat es einst bedeutet, an der Königlichen Gewerbeschule zu studieren? Und was bedeutet das heute an der Technischen Universität? Dem gehen der Physiker Steffen Seeger und der Lateindozent Burkhard Müller nach. Da gibt es zum Beispiel die äußerst gewissenhafte Vorlesungs-Nachschrift des Studenten Friedrich Hermann Vogelsang aus dem Jahr 1846, aus welche Müller vortragen wird. Aber auch die Perspektive aus der Sicht der Lehrenden soll nicht zu kurz kommen. Was hat man damals vermittelt und was hat sich seitdem verändert?

Folgen Sie den beiden Dozenten am 23.06.2011, 18:00 Uhr bei einem unterhaltsamen Streifzug durch die Archive.

Der Vortrag findet wie immer im Industriemuseum Chemnitz in der Sonderausstellung statt. (vgl. Begleitprogramm)

20.06.2011


Vortrag "Die Chemnitzer Akademie für Technik und ihre Flugzeuge"

Am 26.05.2011, 18:00 Uhr beleuchtet der Chemnitzer Luftfahrtjournalist und Historiker Karl-Dieter Seifert solche Fragen, wie: Luftfahrtpioniere aus Chemnitz? Motorsegler aus Chemnitz? Chemnitzer Absolventen bei der NASA? Diese und andere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet. Dabei kommen spannende und bisher noch nicht bekannte Tatsachen aus der Geschichte der Luftfahrtausbildung in Chemnitz von der Jahrhundertwende bis 1945 an das Licht der Öffentlichkeit. (vgl. Begleitprogramm)

20.05.2011


Vortrag "Vom Zögling zum Bachelor"

Ein Streifzug durch die Geschichte der TU Chemnitz.

Am 19.05.2011 ab 18:00 Uhr nimmt Sie Stephan Luther, Leiter des Universitätsarchivs, mit auf einen Streifzug durch die Geschichte der Technischen Universität. Dabei beleuchtet er etwas näher die Art und Weise, wie Studenten im 19. und im 21. Jahrundert gelebt, gewohnt und studiert haben und es noch immer tun. Im Vortrag soll die Entwicklung der Kgl. Gewerbschule mit 14 Zöglingen hin zur modernen Technischen Universität mit mehr als 10.000 Studierenden aufgezeigt werden. Dabei wird streiflichtartig ein Gang durch die 175jährige Geschichte der Universität und ihrer Vorgänger gewagt.

Damit wird eine Reihe von Vorträgen eröffnet, die begleitend zur Ausstellung immer jeweils am Donnerstag um 18:00 Uhr im Industriemuseum stattfinden werden. (vgl. Begleitprogramm)

16.05.2011


Ausstellungseröffnung

Die Jubiläumsausstellung wurde am 03.05.2011 im Industriemuseum vor ca. 150 geladenen Gästen eröffnet. Der Tenor der anwesenden Gäste zur Ausstellung war durchgängig positiv. Mehr als 300 Exponate von Nano bis Makro sind nun zu bestaunen. Ein autonom fliegendes Luftschiff schwebt über der gesamten Ausstellung und ist mit 10 Metern Länge das größte Exponat. Vgl. hierzu auch die Pressemitteilung der Universität vom 03.05.2011.

04.05.2011


Das Universitätsarchiv wurde vom Rektorat mit der Gestaltung der Jubiläumsausstellung im Jahre 2011 beauftragt. In Kooperation mit dem Industriemuseum Chemnitz steht eine Sonderausstellungsfläche von 600 m² zur Verfügung.
Am 03. Mai 2001 um 17:00 wird die Ausstellung vor einem geladenem Publikum eröffnet. Ab dem 04. Mai bis zum 03. Oktober 2011 wird die Ausstellung im Indutriemuseum zu sehen sein.


Die Ausstellungstexte und -tafeln sind fertig gestellt. Sie gehen am 18.04. in den Druck. Der Ausstellungsaufbau im Industriemuseum läuft auf vollen Touren.

17.04.2011


Zum Jubiläum gestaltet die Universität eine eigene Homepage, die sie hier abrufen können.


Das Projektteam hat die Exponateliste geschlossen. Damit ist eine Etappe in der Vorbereitung abgeschlossen. Vielen Professuren und Institute der Universität gilt schon an dieser Stelle unser Dank, da sie uns mit offenen Armen empfangen und auf unsere Anfragen unglaublich positiv reagiert haben. Zum Teil werden sogar komplett neue Exponate gebaut, die den aktuellsten Forschungsstand wiederspiegeln.

15.12.2010


 

Presseartikel