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TU Chemnitz erhält Preis für Hochschulkommunikation 2019

Herausragendes kommunikatives Gesamtkonzept und entschlossene Kommunikation im Rahmen der Kampagne #wirsindchemnitz überzeugten die Jury

Die Technische Universität Chemnitz gehört zu den beiden Siegerinnen des Preises für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on 2019 „Intern kommunizieren – nach außen wirken“, der von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben wird und mit 25.000 Euro dotiert ist.

Die TU Chemnitz wird für ihr kommunikatives Gesamtkonzept ausgezeichnet, „dem die Grundwerte der Universität – Teilhabe, Zusammengehörigkeit und Weltoffenheit – zugrunde liegen“. „Öffentlich zeigte sich dessen Erfolg insbesondere im eindrucksvollen Eintreten der Universität gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018“, heißt es in der Mitteilung der Hochschulrektorenkonferenz. Im Mittelpunkt steht die Kampagne #wirsindchemnitz gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, die die Werteorientierung der Universität deutlich macht.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Kommunikation sowohl nach innen als auch nach außen deutlich auszubauen und zu modernisieren. Vor dem Hintergrund freuen wir uns riesig über die Verleihung des Preises für Hochschulkommunikation und die damit verbundene äußerst große Wertschätzung“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. Ein wichtiges Ziel der Kommunikation nach innen bestehe darin, die Hochschulöffentlichkeit umfassend zu informieren und dabei entsprechend zu integrieren. Bei der Kommunikation nach außen gehe es u. a. darum, auf externe Ereignisse angemessen zu reagieren und sich klar und deutlich zu positionieren. Dazu habe man in den letzten Jahren die bestehenden Strukturen neu ausgerichtet, neue Strategien und Angebote, darunter auch zielgruppenspezifische Newsletter sowie Audio- und Videoformate, kreiert und neue Kommunikationskanäle, insbesondere auch in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie im Social-Media-Bereich, erschlossen. „Ich danke der Jury, der Hochschulrektorenkonferenz, dem ZEIT Verlag und der Robert Bosch Stiftung für die großartige Anerkennung unserer Arbeit sowie allen, die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben, insbesondere der Pressestelle und Crossmedia-Redaktion, sowie dem Team von TUCtalk, dem Bereich Veranstaltungsorganisation und Merchandising, den Beschäftigten im Büro des Rektors und allen Mitgliedern und Angehörigen unserer Universität, die unsere Kommunikationsangebote tatkräftig unterstützen.

Neue Kommunikationsformate

Die neuen Formate reichen von den Newslettern TUCinside, TUCdialog und TUCnetwork über die Podcasts TUCpersönlich und TUCscicast bis hin zum monatlichen Videoformat TUCtalk. „Damit sprechen wir unsere Zielgruppen zeitgemäß und passgenau an und bieten umfangreiche Teilhabemöglichkeiten“, sagt Mario Steinebach, Leiter der Pressestelle und Crossmedia-Redaktion sowie Pressesprecher der TU Chemnitz. Sein Stellvertreter Matthias Fejes fügt hinzu: „Weitere Bausteine hierfür sind der kontinuierliche Ausbau des Audio-Video-Bereichs sowie der Präsenz der TU Chemnitz in den sozialen Medien. Während der Instagram-Kanal der TU sich vorrangig an Studierende richtet, kommuniziert die Universität ihre Themen und Positionen nach außen neben der Homepage vor allem über Facebook, Twitter und YouTube.“ Ergänzend dazu gibt es an der TU Chemnitz mehrere Begegnungsformate, wie den TUCtag, die Graduiertenfeier und den Parlamentarischen Abend, die einen persönlichen Kontakt mit verschiedenen Zielgruppen ermöglichen.

Vielbeachtete Kampagne #wirsindchemnitz

Ein herausragendes Beispiel für den Zusammenhalt der „TUC-Familie“ und eine wirksame Kommunikation nach außen war die Kommunikation der TU zu den Ereignissen in Chemnitz vom 26. August 2018. Herzstück der Kampagne ist ein Video-Clip (http://bit.ly/wirsindchemnitz), in dem nationale und internationale Studierende und Beschäftigte Chemnitz ein internationales, weltoffenes und tolerantes Gesicht geben. Der Clip wurde u. a. über die universitären Social-Media-Kanäle mit #wirsindchemnitz verbreitet. „Die Kampagne der TU wurde nicht nur innerhalb der Universität und der Stadt sehr positiv wahrgenommen, sondern  auch von vielen Medien, darunter von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und vom ZDF“, berichtet Steinebach. Auch heute sei sie fest in der Innen- und Außenkommunikation der TU Chemnitz verankert.

Hintergrund: Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on

Der Preis für Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben und von der Robert Bosch Stiftung gestiftet. Der Preis wird 2019 zum neunten Mal vergeben – dieses Mal zum Thema „Intern kommunizieren – nach außen wirken“. In den vergangenen Jahren wurden die aktuelle Vermittlung von Forschungsthemen (2017), die Vernetzung der Hochschule mit Stadt und Region (2015), Social Media-Aktivitäten (2013), internationale Hochschul­kom­mu­ni­ka­ti­on (2011), Studierendenmarketing (2009), Internetauftritte (2007) und Hochschulmagazine (2005) ausgezeichnet. 2019 hat die Jury neben der TU Chemnitz die Frankfurt University of Applied Sciences als Siegerin nominiert, zudem erhält die Folkwang Universität der Künste in Essen eine undotierte Belobigung. Die diesjährige Preisverleihung findet am 18. November 2019, dem Vorabend der HRK-Mitgliederversammlung, in Hamburg statt.

Weitere Informationen zu den Kommunikationskanälen der TU Chemnitz und Kontakt zur Pressestelle und Crossmedia-Redaktion: www.mytuc.org/fnys

Mario Steinebach
30.09.2019

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