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Stadtbesichtigung, Campus-Führung, Welcome Dinner

Feierlicher Abschluss der Orientierungswoche für internationale Studierende im Club der Kulturen der TU Chemnitz – Rektor begrüßte persönlich

Aller Anfang ist schwer – die Binsenweisheit trifft nochmal besonders auf die aus zahlreichen Ländern der Welt kommenden internationalen Studierenden zu, die in diesen Tagen ihre ersten Schritte in Deutschland und an der Technischen Universität Chemnitz gehen. Rund 600 neue Studierende aus dem Ausland sind nach aktuellen Zahlen im Wintersemester 2018/2019 an die TU gekommen. Im Vergleich zum letzten Wintersemester bedeutet das für die Einschreibezahlen eine Steigerung um 28 Prozent. Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, nannte das bei der Immatrikulations- und Auftaktfeier zum neuen Wintersemester „ein starkes Signal für die TU Chemnitz, ein starkes Signal für Chemnitz und ein starkes Signal für den Freistaat Sachsen.“

Persönliche Begrüßung durch den Rektor der TU Chemnitz

Die Internationalität der TU Chemnitz durch den, im Vergleich zu den Universitäten in Sachsen und Deutschland, besonders hohen Anteil ausländischer Studierender hob der Rektor nochmal in einer persönlichen Begrüßung im Rahmen des traditionellen Willkommensdinners im Club der Kulturen (CdK) hervor. Das Dinner bildet den Abschluss der Orientierungswoche für internationale Studierende und wird mit einem Buffet aus Speisen und Spezialitäten begangen, die von den Studierenden selbst ganz landestypisch zubereitet werden. Neben den neuen internationalen Studierenden waren deutsche und internationale Studierende höherer Semester ebenfalls willkommen Der Rektor betonte in seiner Ansprache die Weltoffenheit der TU Chemnitz und dankte den Studierenden in seinem Grußwort, dass sie zum internationalen Leben an der Universität wie in der Stadt Chemnitz beitragen würden und Teil der „Familie TU Chemnitz“ seien.      

Dieses Gefühl von Familiarität spüren auch viele der Neuankömmlinge – unter ihnen Anglistik-Studentin Alice aus Modena. Die Italienerin ist seit vier Tagen in Chemnitz und zeigte sich beeindruckt: „Die Uni ist sehr modern und international. Ich fühle mich hier als Teil einer Familie.“

Ähnliche Eindrücke beschreibt Abhijit aus Neu Dehli. Der Inder studiert im Master Embedded Systems und ist seit acht Tagen an der TU Chemnitz: „Ich habe einen guten Eindruck und freue mich sehr, dass ich in den letzten Tagen schon so viel von der Stadt und dem Campus kennenlernen konnte.  

Dass das Willkommensdinner nicht nur einen guten Ruf bei den internationalen Studierenden der TU hat, sondern auch über die Stadt hinaus ausstrahlt, das zeigen die beiden Georgier Ofelia und Ilia. Beiden studieren seit einem Monat Informatik – allerdings in Zwickau. Vom Dinner haben sie trotzdem erfahren und wollten unbedingt kommen, um neue interessante Menschen kennenzulernen. Ähnlich ist es bei Ukrainerin Lisa. Sie studiert seit 2017 im Master Management & Organisation Studies an der TU Chemnitz. Zur Veranstaltung in den CdK sei die gekommen, weil: „Ich kann hier Freunde treffen und Menschen aus anderen Kulturen kennenlernen.“ In dem internationalen Umfeld fühle sie sich wohl.  

Umfangreiches Orientierungs-Programm

Vor der Abschiedsparty stand allerdings ein umfangreicher Parcours zur Einführung und Orientierung an der TU und in Chemnitz an, den es zu meistern galt. Dafür sorgte das Internationale Universitätszentrum (IUZ) gemeinsam mit dem Patenprogramm der TU Chemnitz in der Woche vom 1. bis 5. Oktober. Geboten wurde ein spezielles Programm für alle neuen internationalen Studierenden, um sie bei ihren ersten Schritten an der Universität und in der Stadt zu begleiten.

Den Auftakt der Orientierungswoche gestaltete wie in jedem Semester die Einführungsveranstaltung „Learn, Live and Laugh in Chemnitz“, zu der alle neuen Internationals eingeladen waren. Ganz egal, ob sie für ein Austauschsemester an der TU Chemnitz studieren oder ihr gesamtes Studium beziehungsweise ihre Promotion hier absolvieren möchten. Im ersten Teil der Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Informationen zum bevorstehenden Studium. Im Anschluss fand ein gemeinsamer Brunch im CdK statt, währenddessen sich die neuen internationalen Studierenden bei Brötchen, Kaffee und Kuchen besser kennenlernen konnten. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, an der Informationsveranstaltung des Universitätsrechenzentrums teilzunehmen.

Am Mittwoch trafen sich alle Interessierten zur Campus-Tour, um gemeinsam den Uni-Campus an der Reichenhainer Straße zu erkunden. Wer noch mehr über das Leben in Chemnitz erfahren wollte, konnte am zweiten Teil der Veranstaltung „Learn, Live and Laugh in Chemnitz“ teilnehmen. Dort war auch eine Vertreterin des Studentenwerks anwesend, um nützliche Tipps und Tricks rund um Leben und Jobben in Chemnitz zu geben, und die brennenden Fragen der Internationals zu beantworten.

Neben Bibliotheksführungen erwartete die neuen Studierenden am Donnerstag eine Führung durch den Chemnitzer Stadtteil „Kaßberg“. Hier besichtigten sie eines der größten erhaltenen Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas.

Weiter ging es am Freitag mit der traditionellen Stadt-Rallye, die in diesem Jahr bei sehr milden Temperaturen am „Nischel“ begann, wie die Chemnitzerinnen und Chemnitz liebevoll das Marx-Monument nennen. Dabei lernten die Teilnehmenden Sehenswürdigkeiten und wichtige Einrichtungen der Stadt Chemnitz kennen.

Vom „Nischel“ ging es über den Bahnhof bis zum Einwohnermeldeamt und Opernhaus. Den Abschluss der Orientierungswoche bildete am Freitag das Willkommensdinner.

Patenprogramm betreut internationale Studierende persönlich

Ziel des Patenprogramms „Student Buddy Program“ des IUZ ist es, den internationalen Studierenden den Start in Chemnitz zu erleichtern; sie geben nützliche Tipps für die Orientierung an der Universität und unterstützen unter anderem bei der Immatrikulation und bei Behördengängen. Die erfolgreiche Umsetzung ist jedoch nur durch die Unterstützung engagierter Studierender der TU Chemnitz möglich: Dazu werden Patenschaften vermittelt zwischen den internationalen Studienanfängern – „International Buddies“ – und deutschen bzw. internationalen und TU -erfahrenen Studierenden – den „Local Buddies“. Die Local Buddies helfen den Internationals bei ihren ersten Schritten in Chemnitz, gemeinsam können sie auch an Exkursionen teilnehmen.

Eine von ihnen ist Studentin Ziyu Chen aus China. Sie studiert seit 2016 Interkulturelle Kommunikation sowie Management & Organisation Studies an der TU Chemnitz. Als Patin unterstützt sie einen Neuankömmling ganz persönlich. Für Ziyu Chen sei das eine Möglichkeit, neue Kontakte zu internationalen Studierenden zu knüpfen, ihre eigenen interkulturellen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern sowie etwas zurückzugeben. Für die Zukunft wünsche sie sich sogar noch mehr Möglichkeiten, für einen internationalen akademischen Austausch.   

Das Patenprogramm bietet somit die Gelegenheit, Freunde aus der ganzen Welt zu finden, sich auf ein Auslandssemester vorzubereiten, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Als Dank für das vom IUZ hochgeschätzte freiwillige Engagement erhalten Local Buddies eine Teilnahmebescheinigung, die sie beispielsweise künftigen Bewerbungen beilegen können.

Auch im nächsten Semester werden wieder zahlreiche internationale Studienanfängerinnen und -anfänger erwartet. Um diese in Empfang zu nehmen und zu betreuen, freut sich das Team des Patenprogramms über jede Hilfe und hofft auf viele neue „Buddies“. Wer sich für das Patenprogramm interessiert und sich engagieren möchte, findet online weitere Informationen.

Matthias Fejes
05.10.2018

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