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Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
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Offener Brief zu den Ereignissen der letzten Tage

  • Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen.
    Foto: Jacob Müller

Wir sind angesichts der Ereignisse der letzten Tage stark erschüttert und tief betroffen. Die TU Chemnitz verurteilt Gewaltverbrechen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auf das Schärfste. Wir sind bestürzt über den gewaltsamen Tod des jungen Mannes am vergangenen Sonntag und die darauffolgenden, durch nichts zu rechtfertigenden fremdenfeindlichen und rassistischen Übergriffe, Ausschreitungen und Randale.

Die TU Chemnitz hat neben zahlreichen Beschäftigten verschiedener Nationalitäten bundesweit einen der höchsten Anteile internationaler Studierender und ist zugleich die internationalste Universität in Sachsen. Damit steht sie für Weltoffenheit, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Die Bilder der letzten Tage, geprägt von Gewalt, Hass und Hetze, stehen in einem diametralen Gegensatz zum Selbstverständnis und zur gelebten Kultur an unserer Universität.

Chemnitz hat sich in den letzten Jahren in diversen Bereichen durch das großartige Engagement Vieler hervorragend entwickelt. Dafür steht neben der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung nicht zuletzt auch die Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Chemnitz und damit unserer Universität. Es hat uns schwer getroffen, dass die Ereignisse der letzten Tage diesem Engagement und dieser Entwicklung massiv zuwiderlaufen und aktuell das Bild von Chemnitz dominieren.  

Die TU Chemnitz ist sich ihrer regionalen Verantwortung bewusst und wird die von ihr gelebten Grundsätze der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Weltoffenheit weiterhin selbstbewusst nach außen tragen.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier
Rektor

Prof. Dr. Maximilian Eibl
Prorektor für Lehre und Internationales

Mario Steinebach
29.08.2018

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …