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Stilecht verhandeln auf internationalem Parkett

Studierende aller Fachrichtungen der TU Chemnitz können sich bis zum 29. Juli 2018 für die Teilnahme an der weltgrößten UN-Simulation „NMUN“ bewerben – Info-Veranstaltung am 26. Juni 2018

Zum 17. Mal in der Geschichte der Technischen Universität Chemnitz startet im Oktober 2018 das Projekt „UNI goes UNO“ der Professur Internationale Politik. In den vergangenen beiden Jahren feierte die Delegation die bisher größten Teilnahme-Erfolge und gehörte weltweit zu den erfolgreichsten Universitäten im Rahmen der internationalen Diplomatie-Simulation „NMUN“. Bereits seit 2004 beteiligen sich Chemnitzer Delegationen an der NMUN. Die TU Chemnitz ist die einzige sächsische Universität, die sich seitdem regelmäßig dieser Herausforderung stellt.

Chemnitzer Studierende aller Fachrichtungen haben die Möglichkeit, an dieser weltgrößten und renommiertesten Simulation der Vereinten Nationen (UN) in New York teilzunehmen und selbst zu erfahren, wie es sich anfühlen muss, Weltpolitik zu gestalten. Interessierte können sich bis zum 29. Juli 2018 bewerben, je nach Fachbereich/Studiengang ist zudem der Erwerb eines Leistungsnachweises möglich. Die Nachwuchs-Diplomaten und -Diplomatinnen erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein international anerkanntes Zertifikat. Am Dienstag, 26. Juni 2018, findet ab 18:15 Uhr eine Informationsveranstaltung im Raum 2/N113 (Zentrales Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße) statt, bei der die aktuelle Delegation verabschiedet sowie das Projekt vorgestellt wird und alle Fragen zur Teilnahme beantwortet werden.

Gesucht werden Studierende, die über gutes Allgemeinwissen und ein hohes Maß an Interesse für politische und wirtschaftliche Fragestellungen verfügen. Grundvoraussetzung sind gute Englischkenntnisse und die Motivation, von Oktober 2018 bis Mai 2019 im Team mit anderen Studierenden zusammenzuarbeiten.

Hintergrund: NMUN an der TU Chemnitz

Das National Model United Nations (NMUN) ist ein internationales Planspiel, bei dem die Arbeits- und Funktionsweise der Vereinten Nationen (UN) realitätsgetreu durch Studierende simuliert wird. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs und der Gründung der internationalen Organisation findet die Simulation traditionsgemäß im Frühjahr in New York im UN-Hauptquartier statt. Im Rahmen der Konferenz agieren Studierende in der Rolle von Diplomaten sowie Diplomatinnen und vertreten die politischen und wirtschaftlichen Interessen eines ihnen zugewiesenen Landes.

Die Teilnehmenden haben so die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die komplexen Strukturen der UN zu gewinnen und sich mit den täglichen Herausforderungen der internationalen Politik und des Diplomatenlebens auseinanderzusetzen. Das Projekt eröffnet die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten im Verhandeln und Reden halten sowie im diplomatischen Feingefühl auszubauen und Erfahrungswerte im Bereich der sozialen und interkulturellen Kompetenz zu sammeln.

Außerdem bietet sich die Möglichkeit, die Weltstädte Washington, D.C. und New York im Rahmen einer Exkursion zu entdecken und durch den Besuch von Botschaften, der Weltbank, der Vereinten Nationen und vielen weiteren Terminen ranghohe Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu treffen.

Die „Nachwuchsdiplomaten“ erhalten nach erfolgreicher NMUN-Teilnahme ein international anerkanntes Zertifikat. Um allen Studierenden eine Teilnahme zu ermöglichen, ist die Professur bestrebt Spender und Sponsoren anzuwerben. Dank der Unterstützung der Spender, insbesondere der BPM Ingenieurgesellschaft mbH, konnten der NMUN-Delegation die diesjährigen Kosten fast vollständig erstattet werden.

Homepage des Chemnitzer NMUN-Teams (inklusive Bewerbungsportal): mytuc.org/nggm

Weitere Informationen erteilt Jakob Landwehr, Institut für Politikwissenschaft, Telefon +49 371 531-34645, E-Mail jakob.landwehr@phil.tu-chemnitz.de

Matthias Fejes
25.06.2018

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