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Eiszeit oder Treibhausklima?

Physikalisches Kolloquium am 4. April 2007: Polar- und Meeresforscher Prof. Dr. Peter Lemke spricht an der TU Chemnitz über aktuelle Klimaänderungen und deren Ursachen

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Klimaforscher Prof. Dr. Peter Lemke vor dem Forschungsschiff "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts. Foto: privat

Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Zusammensetzung der Atmosphäre und damit auch das Klima verändert. Durch menschliche Einflüsse hat sich der Anteil von Kohlendioxid und Methan dramatisch erhöht und so den Treibhauseffekt verstärkt. Zudem wirken sich Landwirtschaft und Städtebau auf die Strahlungs- und Energiebilanz an der Erdoberfläche und den Wasserkreislauf aus. Die Folgen sind bereits zu spüren: Auf Grund der globalen Erwärmung schmelzen Gletscher und Eisberge, Stürme werden intensiver - und der Schnee verschwindet langsam aus unseren Breiten.

Vor diesem brisanten Hintergrund spricht Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven am 4. April 2007 an der TU Chemnitz. Sein öffentlicher Vortrag "Eiszeit oder Treibhausklima?" beginnt um 17.15 Uhr im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, Raum N 012. Prof. Lemke stellt aktuelle Klimaveränderungen vor, die besonders die Polargebiete - sozusagen die Achillesferse des Klimasystems - betreffen. Nach dem vierten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen, an dem Prof. Lemke mitgewirkt hat, erwärmen sie sich doppelt so schnell wie die Erde im Mittel.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Peter Häußler, Professur Physik dünner Schichten, Telefon (03 71) 5 31 - 33 109 oder - 33 140, E-Mail haeussler@physik.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
28.03.2007

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