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Offener Brief des Rektors zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende, liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz,

das Jahr 2017 wurde an unserer Universität von diversen Ereignissen geprägt – darunter viele erfreuliche Entwicklungen. Zweifelsohne gab es auch unerfreuliche Entwicklungen, wie das Ausscheiden aus der aktuellen Ausschreibungsrunde der Exzellenzstrategie, doch können wir alle stolz auf das sein, was wir in diesem Jahr gemeinsam erreicht haben.  

Das Rektorat war 2017 bestrebt, nicht nur die Fülle anstehender Aufgaben abzuarbeiten, sondern darüber hinaus unsere Universität systematisch und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln – eben nicht nur zu verwalten, sondern auch zu gestalten. Einen Überblick über ausgewählte Aktivitäten finden Sie im nachfolgenden Anhang. 

Für das neue Jahr haben wir uns diverse Ziele vorgenommen. Dazu zählen u. a. die Weiterentwicklung des Bundesexzellenzclusters MERGE, die Initiierung neuer Forschungsgroßprojekte, die weitere Stärkung unserer Kernkompetenzen, die Steigerung der Studierendenzahlen, die Umsetzung der Systemakkreditierung, die Finalisierung des ersten Abschnitts des Forschungsinformationssystems, der Abschluss neuer Fakultätszielvereinbarungen, die Entwicklung eines Personalentwicklungskonzepts und die Weiterentwicklung unseres Hochschulentwicklungsplans.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es gelingen wird, diese und weitere Ziele zu erreichen sowie alle anstehenden Herausforderungen zu meistern, wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten – wenn die „TUC-Familie“ zusammenhält.

Ich möchte mich bei Ihnen, liebe Mitglieder und Angehörige der TU Chemnitz, ganz herzlich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2017 bedanken. Ein besonderer Dank gilt dem Hochschulrat, dem Senat, den Dekanen und Fakultäten, den Zentralen Einrichtungen, der Verwaltung, dem Personalrat, dem StuRa, der Vertretung Akademischer Mittelbau der TU Chemnitz und natürlich den Mitgliedern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rektorats.

Ich wünsche Ihnen allen schöne, erholsame Feiertage und alles erdenklich Gute für 2018 – und freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Gerd Strohmeier

Anhang

Ausgewählte Aktivitäten des Rektorats im Jahr 2017

Im Bereich Hochschulpolitik und Hochschulentwicklung haben wir u. a. …

  • klare politische Botschaften, etwa zur Lehramtsausbildung an unserer Universität, formuliert,
  • weitreichende Gespräche zur Abrechnung des Zielvereinbarungsbudgets sowie der Hochschulpaktmittel 2014-2016 geführt,
  • erstmals ein Treffen zwischen der gesamten Rathaus-Spitze der Stadt Chemnitz und dem Rektorat abgehalten,
  • einen neuen, breiteren sowie differenzierteren Kriterienkatalog zur Gewährung von besonderen Leistungsbezügen entwickelt,
  • erstmalig zwei Professuren aus dem „Innovationspool“ nach einer hochschulöffentlichen Ausschreibung vergeben,
  • eine aktive Berufungspolitik betrieben, u. a. die Musterausschreibungstexte überarbeitet und final in der Dekanerunde abgestimmt sowie intensive Berufungs- und Bleibeverhandlungen geführt,
  • das Instrument von Berufungsvorverhandlungen grundsätzlich abgeschafft,
  • die Zuständigkeiten der Prorektoren für die Zentralen Einrichtungen klar geregelt,
  • den Entfristungsstopp im Bereich des nichtwissenschaftlich-technischen Personals aufgehoben,
  • eine Task Force zur Begleitung der vom SMWK gewünschten Einführung einer ERP-Software gegründet,
  • das Zentrum für Sport und Gesundheitsförderung als Zentrale Einrichtung errichtet.

Zudem habe ich meinen Rektoratskollegen, Prof. Dr. Prof. h. c. Uwe Götze, als meinen Vertreter benannt.

Im Bereich Forschung haben wir u. a. …

  • die Weiterentwicklung des Bundesexzellenzclusters MERGE bzw. die Erschließung neuer Finanzierungsquellen in diesem Bereich unterstützt,
  • eine Task Force für die Antragstellung im Bereich der Spitzenforschung eingesetzt,
  • ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Antragstellung von Sonderforschungsbereichen entwickelt,
  • eine Task Force zum Aufbau eines Forschungsinformationssystems eingesetzt,
  • die Sprecherteams der Kernkompetenzen zu eigenverantwortlich und basisdemokratisch organisierten Arbeitskreisen weiterentwickelt,
  • die Verteilung von Pauschalen öffentlicher Geldgeber zur Deckung indirekter Kosten bzw. Gemeinkosten von einem Verhältnis 80 Prozent (Universität) zu 20 Prozent (Professur) auf das Verhältnis 50 Prozent (Universität) zu 50 Prozent (Professur) verändert,
  • den Abzug obligatorischer Entgelte vor der Verteilung entsprechender Pauschalen geregelt,
  • die projektfinanzierten Verwaltungsstellen dezentralisiert,
  • die Drittmittelforschung für Professoren und Professorinnen im Ruhestand gestattet und geregelt,
  • zur Hälfte entfristete Forschungsmultiplikatorstellen zur Generierung neuer drittmittelfinanzierter Promotionsstellen eingerichtet,
  • die Verleihung eines temporären Angehörigenstatus für (externe) Promovierende und Habilitierende, Gastwissenschaftler und Gastwissenschaftlerinnen sowie Stipendiaten und Stipendiatinnen geregelt.

Im Bereich wissenschaftlicher Nachwuchs haben wir u. a. …

  • drei klare und verlässliche Ausschreibungsmodelle für Juniorprofessuren eingeführt,
  • gezielt für die Beschäftigungsmöglichkeit von Wissenschaftlichen Mitarbeitenden als Akademische Assistenten bzw. Assistentinnen geworben,
  • mit Dr. Jens Teuscher einen Rektoratsbeauftragten für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Kreis des wissenschaftlichen Nachwuchses benannt,
  • die Kriterien für die Entfristung von wissenschaftlichem Personal neu festgelegt,
  • den Rahmenkodex über den Umgang mit befristeter Beschäftigung und die Förderung von Karriereperspektiven an der TU Chemnitz unterschrieben sowie dazu mittlerweile auch eine befristete Vereinbarung mit dem Personalrat geschlossen,
  • die Verleihung von Habilitationsurkunden im Rahmen der Graduiertenfeier sowie von Urkunden für apl-Professoren und -Professorinnen im Rektorat eingeführt.

Im Bereich Lehre haben wir u. a. ….

  • die Einführung von (modularisierten) Diplomstudiengängen ermöglicht,
  • Richtlinien für die Gestaltung der Studien- und Prüfungsordnungen für Bachelor- und Masterstudiengänge nach breiter universitätsweiter Diskussion erlassen,
  • eine Task Force zum Qualitätsmanagement etabliert, welche sich künftig insbesondere mit dem Thema Systemakkreditierung beschäftigen wird,
  • eine Studienanfängerbefragung durchgeführt,
  • eine Studie zur Studienplatznachfrage an der TU Chemnitz hochschulöffentlich ausgeschrieben und vergeben,
  • eine Task Force zum Ausbau neuer Lehr- und Lernformen gegründet,
  • eine Studie zu neuen Lehr- und Lernformen durchgeführt.

Im Bereich Internationales haben wir u. a. …

  • die Erhöhung der Outgoing-Mobilität mit Erasmus+ unterstützt,
  • neue internationale Kooperationen, u. a. mit führenden Wissenschaftlern der University of Cambridge, angebahnt,
  • die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung für gefährdete Forschende unterstützt,
  • das HRK-Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ eingeleitet,
  • eine neue internationale Alumni-Strategie entwickelt,
  • die englischsprachige Bezeichnung der Technischen Universität Chemnitz in „Chemnitz University of Technology“ geändert.

Im Bereich Transfer und Weiterbildung haben wir u. a. …

  • die Wahrnehmung transfer- und weiterbildungsbezogener Aufgaben neu strukturiert,
  • die Transferstrategie verfeinert,
  • die Beantragung und Abwicklung bestehender Transfer-Projekte koordiniert,
  • neue Transferaktivitäten, u. a. Transferprojekte in der Region, initiiert,
  • die Bereiche Transfer und Medien konzeptionell in das entstehende Forschungsinformationssystem integriert,
  • ein Transfer-Audit durchgeführt,
  • die Durchführung von Gesprächsrunden mit Unternehmen initiiert,
  • mit Claus-Peter Held, dem ehemaligen Geschäftsführer der GWT-TUD, einen neuen Geschäftsführer an der TUCed installiert,
  • die Bewerbung der Stadt Chemnitz als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ unterstützt.

Im Bereich Hochschulkommunikation haben wir u. a. …

  • die erste TUCsommernacht veranstaltet,
  • zum ersten Mal zwei Graduiertenfeiern in einem Jahr durchgeführt,
  • den ersten Tag der Universität veranstaltet,
  • den ersten Parlamentarischen Abend der TU Chemnitz im Sächsischen Landtag organisiert,
  • an der StuRa-Veranstaltung „Studi trifft Rektor“ teilgenommen,
  • mit TUCnetwork einen Newsletter für Ehemalige und Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz herausgebracht,
  • mit TUCtalk ein neues Videoformat etabliert,
  • mit TUCpersönlich ein neues Podcast-Format entwickelt,
  • unsere Social Media-Aktivitäten deutlich ausgebaut,
  • den Bereich Universitätskommunikation funktional umstrukturiert und in den Bereich „Veranstaltungsorganisation und Merchandising“ überführt,
  • den Bereich Pressestelle ausgebaut und in den Bereich „Pressestelle und Crossmedia-Redaktion“ umbenannt,
  • den Uni-Shop in das Hörsaalgebäude N („Orangerie“) verlagert,
  • verstärkte Aktivitäten zur Verbesserung der Außenkommunikation und Erhöhung der Sichtbarkeit der TU Chemnitz entwickelt,
  • regelmäßige Dekanerunden und Sitzungen des neu geschaffenen TUCforums etabliert,
  • einen jährlichen Besuch des Rektorats in allen Fakultäten der TU angeboten,
  • die Fakultäten mehrfach zur Meinungsbildung im Vorfeld der Willensbildung und Entscheidung des Rektorats aufgerufen,
  • die erste Mitglieder- und Angehörigenbefragung (im Bereich des wissenschaftlichen Personals) durchgeführt,
  • Studierende in den Adressatenkreis für Rektorrundschreiben aufgenommen,
  • einen hochschulöffentlichen Ideenwettbewerb durchgeführt.

Matthias Fejes
22.12.2017

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