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Uni aktuell Forschung

Menschliche Vielfalt in IT-Anwendungen berücksichtigen

Auftakt für BMBF-gefördertes Projekt „Gender x Informatik“ des TU-Zentrums für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung am 30. November – Interessierte herzlich eingeladen

Gender-und Diversity Aspekte in Wissenschaft und Forschung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die schnelle Entwicklung der IT-Branche (z.B. Interfaces, Robotik, Sprachassistenten, etc.) sowie deren vielfältige Einwirkungen auf die menschliche Lebenswelt erfordern mehr und mehr eine Beschäftigung mit nutzergerechten Gestaltungselementen. Vor allem in den neuen Bundesländern gibt es dazu aber aktuell kaum Forschungsinitiativen. 

Das Zentrum für Chancengleichheit an der Technischen Universität Chemnitz hat, unter der Leitung der Gleichstellungsbeauftragten der TU Chemnitz, Dipl.-Päd. Karla Kebsch, dieses Thema aufgegriffen und ein Projekt entwickelt, dessen Ziel es ist, Informatikforschende für Gender und Diversity zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, Genderaspekte in Forschungsprozesse zu integrieren und in eigenen Projekten bewusster zu reflektieren. Das Projekt „Gender x Informatik. Förderung von Vernetzung und Dialog in der Forschung“ wird vom BMBF gefördert. Eine enge Kooperation gibt es dabei mit interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Informatikbereiche an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der Technischen Universität Ilmenau und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Anhand wissenschaftlicher Vorträge und Workshops von Expertinnen und Experten sollen mögliche Potentiale und Chancen der Integration von Genderaspekten in der Informatikforschung aufgezeigt werden. 

Am 30. November 2017, 15:00-19:00 Uhr, findet die Auftaktveranstaltung des Projektes im Konferenzraum des M-Baus des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Reichenhainer Straße 70, statt. Neben der Projekt-Vorstellung wird Prof. Dr. Susanne Maaß, Universität Bremen, zum Thema „Gender Extended Research and Development" (GERD)-Modell sprechen. Sie wird zeigen, wie mit dem GERD-Modell Gender- und Diversity-Aspekte, und damit soziale Aspekte, systematisch in die Arbeit von Informatikforschenden einfließen können. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar: http://mytuc.org/brqp

Zur Person: Prof. Dr. Susanne Maaß

Prof. Dr. Susanne Maaß ist Professorin für Informatik und war seit 1998 im Fachbereich Mathematik/Informatik und am Zentrum Gender Studies der Universität Bremen tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Genderforschung in der Informatik, partizipative Softwareentwicklung, Sozialorientierte Technikgestaltung, Methoden der Anforderungsanalyse, Software-Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung sowie computergestützte Dienstleistungsarbeit. Sie ist Mitgründerin der CARO Computer Arbeit Organisation Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. in Hamburg.

http://www.informatik.uni-bremen.de/soteg/

 

Kontakt

Josephin Werner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Gender x Informatik“

Tel.: +49 371 531-33538

Reichenhainer Straße 41, 115

josephin.werner@hrz.tu-chemnitz.de

 

Katarzyna Kozien

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Gender x Informatik“

Tel.: +49 371 531-33659

Reichenhainer Straße 41, 115

katarzyna.kozien@hrz.tu-chemnitz.de

Matthias Fejes
23.11.2017

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