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Sichtbare Zeichen: TU Chemnitz gedenkt des vierten Jahrestages des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine

ZUSAMMENSTEHEN #TUCgether: Am 24. Februar 2026 bekundet die TU Chemnitz facettenreich ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und den ukrainischen Partnereinrichtungen der Universität

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine zum vierten Mal. Deshalb wird an diesem Tag an der Technischen Universität Chemnitz (TUC) an mehreren Fahnenmasten die ukrainische Nationalflagge gehisst. Zudem erstrahlt der Böttcher-Bau in den Farben der Nationalflagge. Und auch das Logo der TUC wird auf der Homepage der Universität und in ihren Social-Media-Kanälen blau und gelb leuchten. Damit setzt die TUC wie in den Vorjahren mehrere deutlich sichtbare Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und den ukrainischen Partnereinrichtungen der TU Chemnitz. Die Aktion ist eingebunden in die Kampagne ZUSAMMENSTEHEN #TUCgether, die unterstreicht, dass die TU Chemnitz wiederholt für eine freiheitliche demokratische Grundordnung, ein friedliches Miteinander sowie Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit eintritt.

In den vergangenen vier Jahren bot die TU Chemnitz mehrfach Hilfe an, unter anderem im Rahmen von Unterstützungsangeboten für Forscherinnen und Forscher sowie Studierende aus der Ukraine sowie für Kooperationen in Forschung und Lehre. So konnte das Internationale Universitätszentrum der TUC in dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekt „TU4Ukraine“ Stipendien an ukrainische Studierende vergeben, wodurch die Betreuung dieser Studierenden während des Studiums sowie eine Förderung des Austauschs zwischen ukrainischen und deutschen Studierenden ermöglicht werden konnte.

Im Rahmen des DAAD-Projekts „Lernbrücke Chemnitz–Lwiw 2025“, gefördert von der Harald-Christ-Stiftung für Demokratie und Vielfalt, fanden im Oktober 2025 die beiden internationalen Summer Schools „Translating for Ukrainian European Futures“ sowie „European Management (in Practice): Market Innovation, Digital Change and Resilience“ an der TUC statt, an der insgesamt 30 Studierende der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw teilnahmen. Die Arbeitsgruppe Halbleiterphysik (Leitung: Prof. Dr. Dietrich R. T. Zahn) der TU Chemnitz entwickelt von 2024 bis 2027 ein Ausbildungscluster zu nachhaltigen optischen Materialien und Methoden. An diesem vom DAAD geförderten Cluster sind neben der TUC zwei ukrainische Universitäten sowie das Institut für Halbleiterphysik (ISP) – eine der größten Einrichtungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (NASU) – beteiligt. Eine weitere Summer School fand im Juli 2025 an der Philosophischen Fakultät statt.

Die TUC gehört seit Juli 2025 zum „Deutsch-Ukrainischen Hochschulnetzwerk“, das vom Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) bis Juni 2029 mit 24 Millionen Euro gefördert wird. Insgesamt wurden 29 Kooperationsprojekte zur Stärkung der akademischen Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Hochschulen ausgewählt, darunter das Projekt „CLiK Bridge: Innovative Lehre und Forschung für nachhaltige deutsch-ukrainische Zusammenarbeit und Wiederaufbau der Ukraine“, das vom Bund bis zu 790.000 Euro gefördert wird. Insbesondere sollen gemeinsame Microcredentials und Microdegrees in den Bereichen Physik und Wirtschaftswissenschaften zwischen der TUC und ukrainischen Hochschulen aufgebaut werden. Auf ukrainischer Seite sind die Ivan Franko National University of Lviv sowie die Taras Shevchenko National University of Kyiv beteiligt. An der TUC sind Prof. Dr. Stefan Hüsig, Inhaber der Professur Innovationsforschung und Technologiemanagement, Prof. Dr. Dietrich R. T. Zahn, Inhaber der Professur Halbleiterphysik, sowie das Gründungsnetzwerk SAXEED involviert.

Im Januar 2026 besuchten 32 Studierende sowie neun Dozentinnen und Dozenten der Lviv Polytechnic National University aus Lviv das Institut für Print- und Medientechnik der TUC, wo sie am Seminar „Zukunft des Druckens“ und an Laborführungen teilnahmen 

An der Fakultät für Mathematik wurden zwei ukrainische Forschende über die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung im Rahmen eines Forschungsstipendiums beschäftigt. Ein weiteres Beispiel ist das Engagement des Wirtschaftsmathematikers Prof. Dr. Vladimir Shikhman. So leitet Shikhman u. a. die TUC-Geflüchtetenhilfegruppe für ukrainische Flüchtlinge und betreut ukrainische Studierende und Promovierende an der TUC. 

Hintergrund: Partnereinrichtungen der TU Chemnitz in der Ukraine

Die TU Chemnitz pflegt seit mehreren Jahren intensive Austauschbeziehungen zu mehrere Partnereinrichtungen in der Ukraine. Dazu zählen die Ukrainian Catholic University Lviv, die Taras Shevchenko National University of Kyiv, die Ivan Franko National University of Lviv ((assoziierte Partnereinrichtung in der europäischen Hochschulallianz Across), die National Technical University of Ukraine Kyiv, die National University Lviv Polytechnic, die National Academy of Sciences of Ukraine sowie die Uzhhorod National University.

Mario Steinebach
23.02.2026

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