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„Exzellenzinitiative stärkt Spitzenforschung nachhaltig“

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt Empfehlungen der Imbodenkommission - Auch an der TU Chemnitz ist ein Forschungscluster entstanden, das international mit führend ist

Der heute vorgestellte Evaluationsbericht der internationalen Expertenkommission unter der Leitung von Prof. Dieter Imboden bescheinigt der Exzellenzinitiative, dass damit in den letzten zehn Jahren die Spitzenforschung in Deutschland nachhaltig gestärkt worden ist. Besonders herausgehoben wird die universitäre Differenzierung, was sowohl die Profilbildung einzelner Universitäten anbelangt wie auch die internationale Sichtbarkeit von Spitzenforschungsbereichen. Als ein wichtiges Mittel für universitäre Exzellenz sieht die Kommission eine Stärkung der Governance. Dazu haben die Zukunftskonzepte und deren Umsetzung wie etwa an der TU Dresden bereits wichtige Grundlagen gelegt.

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt dazu: „Der Bericht ist eine Bestärkung des eingeschlagenen Wegs. Ich teile diese Einschätzung. Sachsens Universitäten haben von der Exzellenzinitiative profitiert und sich in einzelnen Forschungsbereichen sehr gut weiterentwickelt. An der TU Dresden und an der TU Chemnitz sind Forschungscluster entstanden, die international mit führend sind. Diese Entwicklung darf nun nicht auf halber Strecke abbrechen, sondern muss fortgesetzt werden. Ich bin sehr froh, dass die Kommission das auch so sieht.“ Nun seien die von der Kommission vorgeschlagenen Empfehlungen in der politischen Debatte zu bewerten. Dazu streben Bund und Länder im April einen ersten Beschluss auf der Ebene der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz an, um diese den Ministerpräsidenten im Juni zur Entscheidung vorlegen zu können.

Ministerin Stange betont: „Herzstück der Empfehlungen sind erneut die Exzellenzcluster, die im wissenschaftsgeleiteten, wettbewerblichen Verfahren Spitzenforschung auf internationalem Niveau stärken sollen. Positiv ist dabei, dass auch kleinere Fächer ebenso Berücksichtigung finden sollen wie große - auch länderübergreifende - Forschungsverbünde. Auch die Empfehlung einer längeren Förderung von sieben bis acht Jahren findet meine Zustimmung. Damit bliebe mehr Zeit für die Profilbildung.“

Mit besonderer Spannung war erwartet worden, für wie viele exzellente Universitäten die Kommission eine Förderung vorschlägt. Ministerin Stange begrüßt, dass die Förderung nicht nur auf wenige Standorte begrenzt werden soll, sondern Imboden den Vorschlag machte, das acht bis zwölf exzellente Universitäten gefördert werden sollen. „Die TU Dresden hat hier bereits gute Erfahrungen gesammelt, weil sie ihre Entwicklung als Ganzes sieht und auch der hohen Qualität der Lehre große Bedeutung beimisst. Sie ist somit gut aufgestellt für die nächste Runde“, schätzt Ministerin Stange ein und ergänzt, „auch die von der Kommission vorgeschlagene Übergangsregelung ist vor dem Hintergrund des hohen Aufwands eines neuen und gut zu fundierenden Verfahrens sinnvoll und wird von mir unterstützt“.

Bericht der Imbodenkommission: http://www.gwk-bonn.de/aktuelles/

(Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst)

Mario Steinebach
29.01.2016

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