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Altersforschung im interdisziplinären Fokus

Am 22. Juli 2015 besuchte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch die TU Chemnitz

Die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch besuchte am 22. Juli 2015 die Technische Universität Chemnitz, um sich über laufende und zukünftige Forschungsvorhaben auch mit regionaler gesellschaftlicher Relevanz zu informieren und Ansatzpunkte für gemeinsame Maßnahmen zu identifizieren. Die Staatsministerin wurde von Referatsleiterin Krankenhauswesen Susanne Fischer und Pressesprecherin Annett Hofmann begleitet. An den Gesprächen nahmen zahlreiche Vertreter der Technischen Universität Chemnitz und des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS teil. Hinzu kamen Dirk Balster als kaufmännischer Geschäftsführer und Dr. Thomas Barth als leitender Chefarzt der Klinikum Chemnitz gGmbH, mit der die TU Chemnitz in Forschung und Lehre intensiv zusammenarbeitet.

Staatsministerin Klepsch informierte sich hauptsächlich über die Ergebnisse des Projektes "OPDEMIVA - Optimierung der Pflege demenzkranker Menschen durch intelligente Verhaltensanalyse", das vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln für zwei Jahre gefördert wurde. Dazu besichtigte sie unter anderem die Laborwohnung zur Unterstützung von Menschen mit Demenz, die im Rahmen des Projektes an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik eingerichtet wurde.

In weiteren Gesprächen präsentierten Forscher mehrerer Fakultäten ihre Aktivitäten in der Kernkompetenz der TU Chemnitz "Mensch und Technik" mit einem Schwerpunkt auf der Altersforschung. Die Chemnitzer Universität verfolgt hierbei einen stark interdisziplinären Ansatz. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, den Innovationsbegriff auf soziale Prozesse und Systeme auszuweiten, wie im Meinungsaustausch mit Ministerin Klepsch auch mit Blick auf künftige Fördermaßnahmen thematisiert wurde.

Katharina Thehos
23.07.2015

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