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Vom Stimmungsbild zum Optimierungsprozess

Vertreter der Berliner Agentur Ketchum Pleon GmbH, des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der TU Chemnitz dikutierten erste Ergebnisse der jüngsten Hochschulbefragung

  • Vertreter der TU Chemnitz, des sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Agentur Ketchum Pleon diskutierten erste Zwischenergebnisse der Hochschulbefragung. Foto: Micele Ulbricht
  • Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung, verdeutlichte, dass man bei der Ableitung von Schlussfolgerungen die Hochschulentwicklungsplanung im Blick behalten muss. Foto: Micele Ulbricht

Der demografische Wandel veranlasste 2008 die Wissenschaftsministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Hochschulmarketingkampagne "Studieren in Fernost" ins Leben zu rufen. In ihrem Rahmen konnten Studierende ostdeutscher Hochschulen auch an Befragungen teilnehmen und ihre Hochschule in Hinblick auf verschiedene Aspekte - von der Nutzung der Universitätsbibliothek über die Praxisorientierung der Lehre bis hin zum Hochschulsportangebot - bewerten. Dieses Jahr nahmen erneut Studierende und erstmals auch Mitarbeiter der Technischen Universität Chemnitz an dieser repräsentativen Umfrage, die von der SWOP. Medien und Konferenzen GmbH, Berlin, durchgeführt wurde, teil.

Damit die bisher vorliegenden Zahlenkolonnen, Diagramme und Tabellen kein verzerrtes Bild liefern, haben sich Vertreter der TU Chemnitz, des sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Berliner Agentur Ketchum Pleon GmbH heute im "Alten Heizhaus" der TU erstmals getroffen, um Vorabergebnisse zu besprechen. Hierbei ging es vor allem darum, die Stärken und Schwächen der Hochschule aufzuzeigen und relevante Themengebiete zu erkennen. Insgesamt zeichnet sich für die TU Chemnitz ein gutes Bild: So empfinden Studierende der TU Chemnitz unter anderem das Hochschulsportangebot der TU Chemnitz, die günstigen Wohnräume in der Stadt (Chemnitz ist hier führend in ganz Deutschland!) und das Platzangebot in den Lehrveranstaltungen als besonders positiv. Doch nicht nur Positives wurde angemerkt. Auch Verbesserungspotenziale wurden von beiden Seiten angebracht und diskutiert. So wurde beispielsweise die zum Teil knappe Raumsituation angesprochen und von kurzfristigen Lösungen, wie das Aufstellen von Sitzgruppen bis hin zu langfristigen Lösungen durch eventuelles Schaffen von zusätzlichen kreativen Begegnungsräumen - auch außerhalb des unmittelbaren Unigeländes - erste Ideen gesammelt und diskutiert.

Bei einer Beratung im Rahmen der Auswertung der Ergebnisse der Hochschulbefragung wird es nicht bleiben: "Die Stimmen der Befragten an unserer Universität helfen uns, einen Optimierungsprozess anzuschieben, in den auch Eckdaten unserer Hochschulentwicklungsplanung einbezogen werden müssen", kündigt Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung, an. Er fügt hinzu: "Damit soll der Weg gepflastert werden für eine weitreichende Zusammenarbeit, um die TU Chemnitz besser außenwirksam zu präsentieren - denn die eigenen Stärken muss man erkennen und dann auch zu vermarkten wissen." Christian Stellmacher, Wirtschaftsstudent an der TU Chemnitz, der an der Beratung teilnahm, sagte: "Ich bin erfreut, wie ernst die Umfrageergebnisse der Studierenden und Mitarbeiter hier aufgenommen und besprochen wurden." Im September soll eine detailiertere Auswertung erfolgen.

Übrigens: Die Kampagne "Studieren in Fernost" richtete sich ursprünglich vor allem an westdeutsche Studieninteressenten, denen durch zahlreiche Projekte, Schnupperkurse, Rankings und differenzierte Filterfunktionen auf der Kampagnenwebseite die Suche nach einem Studienplatz - und dem dazu passenden Studienort - im Osten Deutschlands erleichtert und dessen Vorteile aufgezeigt wurden. Mit einer nun auf alle Studieninteressenten fokusierte Ausrichtung erhielt die Kampagne einen neuen Namen: "Mein Campus". Die Website wurde aufgeräumt, die neuen Themenblöcke Studieren, Arbeiten und Leben erleichtern die Navigation. Angehende Studenten finden ihre Studiengänge, Hochschulen, WG-Zimmer und Nebenjobs über integrierte Suchmaschinen.

Weitere Informationen zur Kampagne "Mein Campus von Studieren in Fernost" finden sich unter http://www.studieren-in-fernost.de.

(Autoren: Micele Ulbricht und Mario Steinebach)

Mario Steinebach
08.08.2013

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