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TU-Studenten wollen mit wenig Energie viel erreichen

Das Team "Fortis Saxonia" der TU Chemnitz bereitet sich auf den 28. Shell Eco-marathon vor, der vom 17. bis 19. Mai 2012 in Rotterdam stattfindet - weitere Studenten können sich beteiligen

Zum nunmehr siebten Mal nimmt das Studenten-Team "Fortis Saxonia" der Technischen Universität Chemnitz vom 17. bis 19. Mai 2012 am Shell Eco-marathon teil. Das Rennen findet dieses Jahr zum ersten Mal in Rotterdam (Niederlande) statt. Bei dem Event werden 227 Teams aus 24 Ländern starten, um mit ihren selbstkonstruierten Fahrzeugen mit möglichst wenig Kraftstoff möglichst weit zu fahren. "Fortis Saxonia" geht in diesem Jahr in der Wasserstoffklasse mit einem neuen Fahrzeug, dem "Sax 4", an den Start. Das Team nutzt dabei, wie bereits bei den Vorgängermodellen, für den Antrieb eine Brennstoffzelle zur Energiegewinnung aus Sauerstoff und Wasserstoff. Für die 35 TU-Studenten zwischen 18 und 25 Jahren aus größtenteils technischen Studiengängen läuft derzeit die letzte Vorbereitungsphase.

Bereits Ende März laminierte das Team das Chassis. Dabei erhielten die Studenten Unterstützung von der Firma COTESA in Mittweida. Höchste Priorität hatte die Gewichtsoptimierung. Das bestehende Kohlefaserchassis wurde an mehreren Strukturpunkten optimiert. Auch der erste Test der Brennstoffzelle verlief erfolgreich. In den nächsten Wochen sollen noch weitere Details optimiert werden, wie die Luftaufbereitung und die Reibungskräfte der Lagerung.

Unterstützung erfährt "Fortis Saxonia" bei seinen Vorbereitungen von der Lehrwerkstatt Physik und dem Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik der TU Chemnitz sowie von der Firma WIN aus Zwickau. WIN stellt Normteile zur Verfügung und die Lehrwerkstatt Physik fräst und dreht Teile für die Vorder- und Hinterradaufhängung. Weiterhin stellt die Firma 3M Deutschland GmbH den notwendigen Arbeitsschutz wie Schutzanzüge, -brillen, -handschuhe und Feinstaubmasken zur Verfügung. Über weitere Mitstreiter würde sich das Team freuen: "Interessierte Studenten aller Fachrichtungen sind jederzeit willkommen, um die Theorie des Studiums in die Praxis umzusetzen", sagt Teammitglied Daniel Schneider und ergänzt: "Elektrotechniker könnten sich beispielsweise in der Antriebsgruppe und Maschinenbauer am Fahrwerk und dem Chassis einbringen. Kreative Köpfe sind immer in der PR-Gruppe zur Sponsorenakquise, Öffentlichkeitsarbeit, Design und Organisation gefragt."

Durch die erstmalige Verlegung des Shell Eco-marathons auf die städtischen Straßen Rotterdams - zuvor fand der Wettbewerb drei Jahre lang auf dem Lausitzring in Deutschland statt - werden nicht nur die Qualität des Autos, sondern auch besonders die Fähigkeiten des "Sax 4"-Fahrers gefragt sein. "Die neue Stadtparcoursstrecke ist wesentlich schmaler, als die des Lausitzrings und es gibt fünf 90-Grad-Kurven, die der Fahrer meistern muss", so Teammitglied Nico Keller. Die Verlegung nach Rotterdam soll laut dem Veranstalter Shell eine noch realistischere Fahrsituation schaffen. Trotz der neuen Anforderungen sei das Fortis Saxonia-Team optimistisch und strebe eine Top-5-Platzierung an, versichert Keller.

"Fortis Saxonia" im Internet: http://www.fortis-saxonia.de

Kontakt: Daniel Schneider, E-Mail daniel.schneider@fortis-saxonia.de, und Marcel Göhler, E-Mail marcel.goehler@s2009.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
18.04.2012

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